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EU subentionierte Lebensmittelexporte nach Afrika
Autor: samsa 26.09.23 - 21:03
Wenn man schon dabei ist könnte man aufhören den Afrikanischen Markt mit EU subventinonierten Lebensmitteln zu fluten. Nicht so toll wenns einem selbst passiert 'gel Europa
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Re: EU subentionierte Lebensmittelexporte nach Afrika
Autor: picaschaf 26.09.23 - 21:34
Du willst damit sagen, dass die EU in Afrika billiger als lokal verkauft und der Kontinent sich zudem selbst mit Lebensmitteln versorgen könnte?
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Re: EU subentionierte Lebensmittelexporte nach Afrika
Autor: derdiedas 26.09.23 - 22:27
Das die EU dort jede eigene Landwirtschaft zerstört, diesen Menschen dann deren Existenzgrundlage erzogen wird und dann sich auf den Weg zu uns machen.
Wir subventionieren die Landwirtschaft und zahlen 10 fach oben drauf - echt schlau -
Re: EU subentionierte Lebensmittelexporte nach Afrika
Autor: schnedan 27.09.23 - 08:09
Ja und nein.
Ja wir fluten die Märkte dort (Milchpulver aus Frankreich!), Ja teile Afrikas könnten sich selbst versorgen - und zwar sehr gut. Andere Teile können nur wenige Menschen ernähren (Klima, Boden,...). Und eine Bevölkerung die in Teilen des Landes alle sich alle 20 Jahre verzehnfacht kann man perspektivisch nicht ernähren - weder selbst noch von außen. -
Re: EU subentionierte Lebensmittelexporte nach Afrika
Autor: Trollversteher 27.09.23 - 12:41
Richtig, die EU , bzw. die hiesigen Großbauern/Lebensmittelunternehmen verscheuern ihre subventionierten Lager-Überschüsse sowie angegammelte Lebensmittel, die nach EU Recht hierzulande nicht mehr verkauft werden dürfen, zum dumping-Preis in Afrika und machen damit den Markt für die ansässigen Kleinbauern kaputt. Und wer es wagt, dagegen zu protestieren, wird mit erpresserischen Methoden zum Schweigen gebracht.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.09.23 12:43 durch Trollversteher. -
Re: EU subentionierte Lebensmittelexporte nach Afrika
Autor: Spiritogre 27.09.23 - 19:54
Trollversteher schrieb:
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> Richtig, die EU , bzw. die hiesigen Großbauern/Lebensmittelunternehmen
> verscheuern ihre subventionierten Lager-Überschüsse sowie angegammelte
> Lebensmittel, die nach EU Recht hierzulande nicht mehr verkauft werden
> dürfen, zum dumping-Preis in Afrika und machen damit den Markt für die
> ansässigen Kleinbauern kaputt. Und wer es wagt, dagegen zu protestieren,
> wird mit erpresserischen Methoden zum Schweigen gebracht.
Du meinst von den eigenen Clanchefs, die sich dumm und dusslich verdienen und ihre eigenen Stammesleute verhungern lassen... -
Re: EU subentionierte Lebensmittelexporte nach Afrika
Autor: Trollversteher 28.09.23 - 10:22
>Du meinst von den eigenen Clanchefs, die sich dumm und dusslich verdienen und ihre eigenen Stammesleute verhungern lassen...
Äh nein, mal abgesehen davon, dass nicht ganz Afrika von "Clanchefs" regiert wird - gierige Clanchefs sind in einigen Gegenden Afrikas ein komplett anderes Problem, unabhängig davon, hier geht es um offizielle Dumpingpreise durch die EU auf dem Agrarmarkt, nicht um Entwicklungshilfe oder irgendwelche Hilfsgüter von NGOs - in der Tat wäre es für die betroffenen Bauern in diesem Fall ja sogar besser, denn wenn gierige "Clanchefs" durch ihren Aufschlag die Dumpingpreise ausgleichen würden, dann würden den einheimischen Bauern dadurch nicht der Markt kaputt gemacht.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.23 10:23 durch Trollversteher. -
Re: EU subentionierte Lebensmittelexporte nach Afrika
Autor: Spiritogre 29.09.23 - 16:35
Das große Problem von Afrika ist nun mal einfach, dass sich die Häuptlinge da die Taschen vollstopfen und somit jeglichen Fortschritt und jeglichen Wohlstand der Bevölkerung unterbinden.



