1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektroautos: Feuerwehrverband sieht…

Dumpfe Panikmache

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Dumpfe Panikmache

    Autor: AllDayPiano 02.12.19 - 12:37

    Pro Jahr brennen in Deutschland 15.000 Autos komplett aus, wenn man Schmorbrände hinzuzieht, sind es 40.000.

    Es sind also 41 Fahrzeuge im Vollbrand PRO TAG.

    Wenn ein Störfall auftritt, werden die Akkus beim E-Auto getrennt, sodass keine gefährliche Spannung > 60V am Fahrzeug vorliegt. Dazu kommt, dass Wasser nur begrenzt Strom leitet, und damit selbst ein Löschen bei 800V Systemem weitgehend ungefährlich ist (siehe z.B. Blankdraht-Heitzsysteme).

    Statistisch gesehen ist ein E-Auto-Brand um einige Zehnerpotenzen unwahrscheinlicher, als ein Brand bei einem konventionellen Verbrenner.

    Selbst wenn dann mal ein E-Auto brennt, und der Löschaufwand dort durchaus etwas höher ist, so passiert das Eregnis so selten, dass es für die Feuerwehren insgesamt ein Zugewinn ist.

  2. Re: Dumpfe Panikmache

    Autor: Pixel5 02.12.19 - 13:09

    Aber wie soll ich jetzt weiterhin E-Autos grundlos schlecht reden wenn ich nicht einfach die Fakten ignoriere?
    Nachdem wir ja mittlerweile Wissen das die Akkus viel länger halten als gedacht und selbst dann noch viel Kapazität haben war doch das Sicherheitsthema so ein wichtiges Argument wenn man unbedingt etwas gegen E-Autos sagen wollte.

    Im Zweifel empfehle ich jetzt einfach den "besorgten Bürgern" weiter auf dem CO2 ausstoß der Stromquelle rumzureiten denn jeder weiß ja das jetzt nichts zu tun weil der aktuelle Strommix nicht viel besser ist als Benzin die einzige Lösung ist.
    Dann kann man in ein paar Jahren auch wenigstens sagen "wir hätte ja angefangen was zu machen aber es hat sich halt nicht gelohnt und überhaupt ist Veränderung voll doof"

  3. Re: Dumpfe Panikmache

    Autor: smonkey 02.12.19 - 14:06

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Statistisch gesehen ist ein E-Auto-Brand um einige Zehnerpotenzen
    > unwahrscheinlicher, als ein Brand bei einem konventionellen Verbrenner.

    Wenn überhaupt um eine Zehnerpotenz. Nach gängigen Statistiken nämlich 20-40 mal seltener.
    Und auch dass wird sich in Zukunft noch ändern, wenn die zugelassenen e-autos ein ähnlich hohes Durschschnittsalter aufweisen wie zugelassene Verbrenner, wenn e-autos nicht mehr vorwiegend als Zweitauto gefahren werden, wenn das Preisdumping einsetzt und somit die Qualität der Batterien sinkt, ...

    Wer also Fakten einfordert, sollte selbst bei den Fakten bleiben.

  4. Re: Dumpfe Panikmache

    Autor: Eheran 02.12.19 - 14:36

    >Statistisch gesehen ist ein E-Auto-Brand um einige Zehnerpotenzen unwahrscheinlicher, als ein Brand bei einem konventionellen Verbrenner.
    Bei einige = 3 dürfte es, wenn es gleich viele E-Autos geben würde, im ganzen Jahr nur sehr wenige Brände in Deutschland geben. Es sind aber noch viel weniger, als gleich viele, um 1%. Trotzdem gibt es mehrere Brände.
    Gibts dafür eine Quelle?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.19 14:38 durch Eheran.

  5. Re: Dumpfe Panikmache

    Autor: smonkey 02.12.19 - 14:44

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibts dafür eine Quelle?

    Zumindest für eine Zehnerpotenz:

    https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/brandgefahr-spontane-selbstentzuendung-nur-ein-mythos/24457024-3.html,

  6. Re: Dumpfe Panikmache

    Autor: bofhl 02.12.19 - 15:01

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pro Jahr brennen in Deutschland 15.000 Autos komplett aus, wenn man
    > Schmorbrände hinzuzieht, sind es 40.000.
    >
    > Es sind also 41 Fahrzeuge im Vollbrand PRO TAG.
    >
    > Wenn ein Störfall auftritt, werden die Akkus beim E-Auto getrennt, sodass
    > keine gefährliche Spannung > 60V am Fahrzeug vorliegt. Dazu kommt, dass
    > Wasser nur begrenzt Strom leitet, und damit selbst ein Löschen bei 800V
    > Systemem weitgehend ungefährlich ist (siehe z.B. Blankdraht-Heitzsysteme).
    >
    > Statistisch gesehen ist ein E-Auto-Brand um einige Zehnerpotenzen
    > unwahrscheinlicher, als ein Brand bei einem konventionellen Verbrenner.
    >
    > Selbst wenn dann mal ein E-Auto brennt, und der Löschaufwand dort durchaus
    > etwas höher ist, so passiert das Eregnis so selten, dass es für die
    > Feuerwehren insgesamt ein Zugewinn ist.

    Mal eine wichtige Korrektur deines Textes:
    ein E-Auto muss nicht brennen - es reicht ein "simpler" Unfall bei dem der Akku beschädigt wurde!
    Zum Beispiel ein Auffahrunfall wie es täglich tausende gibt...
    Dann muss immer der Wagen für Tage/Wochen ins Wasser, denn der Akku beginnt von sich aus zu brennen und das auch noch Wochen oder Monate nach dem Unfall! Mit ein Grund warum in ganz Europa kein Recycler einen solchen Unfallwagen entgegen nimmt und selbst Tesla nimmt seine eigenen Fahrzeuge, die entsprechende Unfälle mit Schäden am Akku hatten, zum Recyceln zurück! So einen Fall gibt es aktuell in Ö - da steht ein komplettes Wrack von einem Tesla Model S auf einem Feuerwehr-Hof, weit weg von allen anderen Dingen und muss immer wieder kontrolliert bzw. gekühlt werden - und das bereits seit zig Wochen! (laut letzter Info kam dann doch ein Techniker von Tesla und baute den Akku aus - nur leider konnte man nirgendwo eine Info finden was damit geschah)

  7. Re: Dumpfe Panikmache

    Autor: xUser 02.12.19 - 15:40

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So einen Fall gibt es aktuell in Ö - da steht ein komplettes Wrack von
    > einem Tesla Model S auf einem Feuerwehr-Hof, weit weg von allen anderen
    > Dingen und muss immer wieder kontrolliert bzw. gekühlt werden - und das
    > bereits seit zig Wochen! (laut letzter Info kam dann doch ein Techniker von
    > Tesla und baute den Akku aus - nur leider konnte man nirgendwo eine Info
    > finden was damit geschah)

    Bitte die Fakten beachten. Der Akku war nicht beschädigt und von ihm ging keine Gefahr aus. Es war ein rein bürokratisches Problem, eine Firma zu finden, welche alle notwendigen Lizenzen zum Ausbau des Akkus auf sich vereint. Technisch gar es überhaupt keine Problem.
    Aus Sicherheitsgründen wurde das Auto isoliert auf einen Parkplatz des Entsorgers geparkt. Das macht man bei Verbrennern auch so, wenn noch Brandstoffe im Auto sind.

  8. Re: Dumpfe Panikmache

    Autor: Tuxraxer007 02.12.19 - 15:44

    Die DEKRA hat kürzlich Crashtest mit einem e-Auto ( Nissan Leaf glaube ich wars ) durchgeführt. mit 65km/h Seitencrash auf ein Metallpfahl und mit 70 km/h Frontalcrash auf den selben Metallpfahl.

    In beiden Fällen war der Wagen Totalschaden und die Überlebenschance der Insassen fraglich, aber die Akkus haben es trotz massiver Verformung relativ gut weggesteckt. Die Hochspannungsschutzschaltung haben ausgelöst und den Wagen stromlos gemacht und gebrannt hat nichts.

    Ein Akku fing erst an zu brennen, als die Feuerwehr testweise ein neues Löschgerät daran ausprobiert hat und in den Akku eine Metalllanze eingeschlagen hat um ihn dann mit Wasser zu fluten.

    ( Die Test wurde bei VOX Automobil vorletzten Sonntag gezeigt )

  9. Re: Dumpfe Panikmache

    Autor: AllDayPiano 02.12.19 - 17:15

    Selten so einen Quatsch gelesen!

    Bitte überdenke nochmal ganz gründlich Deine "Faktenlage" die zu Deiner "Meinung" geführt hat.

    Auch Elektroautos erhalten beim NCAP 5 Sterne. Und die bekommen sie nur, wenn sie sich bei einem Unfall nicht entzünden.

    Tatsächlich sind Fahrzeugbrände nach Unfällen bei Verbrennern weitaus häufiger, als bei E-Autos. WEITAUS!

  10. Re: Dumpfe Panikmache

    Autor: acl 02.12.19 - 18:47

    Zu den Tags Wrack aus Österreich: es wurde unlängst bekanntgeben, dass der Akku nach dem Crash noch intakt war und nicht ursächlich für den Brand verantwortlich war.

    Beim Bildleser kommen solche Infos natürlich nicht an.

  11. Re: Dumpfe Panikmache

    Autor: captain_spaulding 02.12.19 - 23:50

    Der Akku war nicht nur nicht ursächlich, er war sogar augenscheinlich das einzige Teil an dem Auto was nicht abgebrannt ist...
    Die ganze Geschichte war ein Witz. In den Schlagzeilen stand, dass dieses Stück Sondermüll ultragefährlich ist und man es daher extrem sicher lagern muss und man es keinesfalls transportieren kann. Im Fernsehbeitrag sieht man währenddessen, dass das Wrack einfach auf einer Wiese neben anderen Autos steht und es überhaupt keine Sicherheitsmaßnahmen gibt. Tesla war sicher auch überrascht wie unfähig die Beteiligten sind. Nach ein paar Wochen sind sie dann doch hingefahren, haben den unbeschädigten Akku abgeschraubt und haben ihn mitgenommen.
    Kann man sich nicht ausdenken sowas...

  12. Re: Dumpfe Panikmache

    Autor: E-Mover 04.12.19 - 08:51

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Mal eine wichtige Korrektur deines Textes:
    > ein E-Auto muss nicht brennen - es reicht ein "simpler" Unfall bei dem der
    > Akku beschädigt wurde!
    > Zum Beispiel ein Auffahrunfall wie es täglich tausende gibt...

    Selten so einen Blödsinn gelesen. Deshalb brennen auch täglich tausende E-Autos, oder?
    Ein Akku-Pack ist das Stabilste, was es an einem E-Auto gibt. Und natürlich kann der beschädigt werden, aber nicht von banalen Auffahrunfällen. Das Beispiel in Österreich mit dem Tesla ist ein gutes: Da hatte der Fahrer seinen Wagen komplett um den Baum gewickelt und der Akku-Pack war völlig unbeschädigt und hat auch nicht gebrannt. Bei einem Verbrenner wäre der Mann vielleicht schwer verletzt oder tot gewesen (ok, das ist jetzt natürlich auch Spekulation).

    > Dann muss immer der Wagen für Tage/Wochen ins Wasser, denn der Akku beginnt
    > von sich aus zu brennen und das auch noch Wochen oder Monate nach dem
    > Unfall!

    Dann muss also "immer" der Wagen für "Wochen" ins Wasser? Wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass die ganzen Schwimmbäder geschlossen haben, weil da überall E-Autos abgekühlt werden müssen?

    > Mit ein Grund warum in ganz Europa kein Recycler einen solchen
    > Unfallwagen entgegen nimmt und selbst Tesla nimmt seine eigenen Fahrzeuge,
    > die entsprechende Unfälle mit Schäden am Akku hatten, zum Recyceln zurück!

    The legend is building! Du glaubst das wirklich, oder? Und lustigerweise hast Du das - wahrscheinlich unbeabsichtigt - oben auch noch falsch herum formuliert.

    > So einen Fall gibt es aktuell in Ö - da steht ein komplettes Wrack von
    > einem Tesla Model S auf einem Feuerwehr-Hof, weit weg von allen anderen
    > Dingen und muss immer wieder kontrolliert bzw. gekühlt werden - und das
    > bereits seit zig Wochen! (laut letzter Info kam dann doch ein Techniker von
    > Tesla und baute den Akku aus - nur leider konnte man nirgendwo eine Info
    > finden was damit geschah)

    Was glaubst Du denn, was damit "geschah"? In der Gegend, in der der Unfall passiert war, gab es halt keinen lokalen Recycler und die Versicherung wollte Transportkosten sparen. Deshalb hat die Suche etwas länger gedauert. Wäre auch irgendwie ein blödes Business Model, sich irgendwo am Arsch der Welt mit einem Recycling-Betrieb für E-Autos niederzulassen, wo in ganz Europa momentan pro Jahr (und wahrscheinlich auch noch die nächsten 10 Jahre) nur eine Hand voll von den Dingern zu recyceln sind.

    Neben der Tatsache, dass Du hier ständig die von der Boulevardpresse falsch dargestellten Fakten wiederholst und dann noch selbstständig neue Märchen erfindest (Beispiel "Es gibt in Los Angeles mehr Ladestationen von Tesla als in ganz Europa") würde mich mal interessieren, was dafür Deine Motivation ist? Es werden und wurden selbst hier im Forum schon so viele Links gepostet, dass man wirklich extrem ignorant sein muss, um ständig Unwahrheiten weiter zu verbreiten!? Was treibt Dich dazu?

    Wenn jemand partout keine E-Autos mag ist das eine persönliche Entscheidung (oder vielleicht auch ein Schicksal?). Aber warum versucht man dann, auch alle anderen mit Falschinformationen zu verwirren? Erklär mal bitte? Das interessiert mich wirklich!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. PROSIS GmbH, verschiedene Standorte
  3. ViGEM GmbH, Karlsruhe
  4. ConceptPeople consulting gmbh, Hamburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Apex Pro im Test: Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber
Apex Pro im Test
Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Steelseries bietet seine mechanische Tastatur Apex 7 auch als Pro-Modell mit besonderen Switches an: Zum Einsatz kommen sogenannte Hall-Effekt-Schalter, die ohne mechanische Kontakte auskommen. Besonders praktisch ist der einstellbare Auslösepunkt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth und Ergonomic Keyboard Microsoft-Tastaturen kommen nach Deutschland
  2. Peripheriegeräte Microsofts neue Tastaturen haben Office- und Emoji-Tasten
  3. G Pro X Gaming Keyboard Logitech lässt E-Sportler auf austauschbare Tasten tippen

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


    1. Hamburg: Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
      Hamburg
      Telekom startet 5G in weiterer Großstadt

      In Hamburg geht die Telekom dorthin, wo die Datennutzung hoch ist. 5G startet in der Hansestadt heute offiziell. Auch andere haben dort ein starkes Festnetz als Backhaul.

    2. Drucker: Xerox verhandelt Übernahme mit HP-Inc.-Aktionären
      Drucker
      Xerox verhandelt Übernahme mit HP-Inc.-Aktionären

      Xerox redet offiziell mit HP-Investoren über die geplante Übernahme des Herstellers. Laut einer Präsentation, die von HP veröffentlicht wurde, sollen Cross-Selling und eine einheitliche Plattform für Kunden ein geschätztes Umsatzwachstum von 1 bis 1,5 Milliarden US-Dollar erbringen.

    3. VPN-Technik: Wireguard in Linux-Kernel eingepflegt
      VPN-Technik
      Wireguard in Linux-Kernel eingepflegt

      Nach der Aufnahme des angepassten Krypto-Codes ist auch die VPN-Technik Wireguard in einen wichtigen Entwicklungszweig des Linux-Kernels eingepflegt worden. Wireguard erscheint damit im kommenden Frühjahr wohl erstmals mit Linux 5.6.


    1. 17:38

    2. 16:32

    3. 16:26

    4. 15:59

    5. 15:29

    6. 14:27

    7. 13:56

    8. 13:33