1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektroautos: Großbritannien testet…

Handy laden

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Handy laden

    Autor: blackhawk2014 12.08.15 - 09:34

    Wenn das doch induktiv läd und mein Smartphone auch induktiv geladen werden kann, kann ich doch einfach beim fahren das Handy möglichst nah an die Fahrbahn halten und es laden, oder?

    ist nur mal eine rein theoretische Frage...

  2. Re: Handy laden

    Autor: wurstfett 12.08.15 - 09:57

    Frag ich mich schon länger was dann passiert. Die Induktionsfelder um ein Auto zu laden stelle ich mir deutlich stärker vor wie die von einem Handyladegerät. Kann es nicht sogar sein dass das Handy nebenbei gegrillt wird? Genau wie sonstige Spulen die sich im Fahrzeug befinden. Eine Kabeltrommel mit eingestecktem Stecker stelle ich mir auch spannend vor. Wahrscheinlich fehlt mir da allerdings einfach das physikalische Verständnis und in Wahrheit ist das viel harmloser.

  3. Re: Handy laden

    Autor: Anonymer Nutzer 12.08.15 - 10:04

    wurstfett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frag ich mich schon länger was dann passiert. Die Induktionsfelder um ein
    > Auto zu laden stelle ich mir deutlich stärker vor wie die von einem
    > Handyladegerät. Kann es nicht sogar sein dass das Handy nebenbei gegrillt
    > wird? Genau wie sonstige Spulen die sich im Fahrzeug befinden. Eine
    > Kabeltrommel mit eingestecktem Stecker stelle ich mir auch spannend vor.
    > Wahrscheinlich fehlt mir da allerdings einfach das physikalische
    > Verständnis und in Wahrheit ist das viel harmloser.

    Das Stichwort wäre Distanz - die Feldstärke nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab - also doppelt so weit entfernt, ein viertel der Feldstärke.
    Eine Spule im Wagen sollte man also ohne Probleme durch die Gegend fahren können.
    Trotzdem kann man jede Technik mißbrauchen... - Vor allem in England würde ich erwarten dass ein paar alkoholisierte Deppen versuchen werden das System irgendwie zu überlisten/auszunutzen, etc.

  4. Re: Handy laden

    Autor: Bujin 12.08.15 - 10:06

    der faradaysche Käfig verhindert dass im Auto irgendwas kaputt geht. Vermutlich wird so ein Ladesystem erkennen können ob das Auto direkt über ihm parkt oder ob zB. ein Handy dazwischen liegt. Dabei ändert sich der magnetische Widerstand der Luftstrecke aka der Luftspalt. Das gleiche gilt für das Fahren. Nur wenn ein unterstütztes Fahrzeug darüber fährt werden die Spulen direkt unter ihm eingeschalten.

  5. Re: Handy laden

    Autor: Sharra 12.08.15 - 10:43

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der faradaysche Käfig verhindert dass im Auto irgendwas kaputt geht.
    > Vermutlich wird so ein Ladesystem erkennen können ob das Auto direkt über
    > ihm parkt oder ob zB. ein Handy dazwischen liegt. Dabei ändert sich der
    > magnetische Widerstand der Luftstrecke aka der Luftspalt. Das gleiche gilt
    > für das Fahren. Nur wenn ein unterstütztes Fahrzeug darüber fährt werden
    > die Spulen direkt unter ihm eingeschalten.

    Das würde einen Normabstand und eine Normladeeinheit erfordern. Und beides dürfte unwahrscheinlich sein. Schon alleine der Abstand müsste im Fahrzeug automatisch immer wieder nachgeregelt werden. Autos haben nunmal keinen festen Bodenabstand. (Okay, die Tuningkarren ohne Stoßfedern mal ausgenommen).

  6. Re: Handy laden

    Autor: Seelbreaker 12.08.15 - 10:56

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bujin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der faradaysche Käfig verhindert dass im Auto irgendwas kaputt geht.
    > > Vermutlich wird so ein Ladesystem erkennen können ob das Auto direkt
    > über
    > > ihm parkt oder ob zB. ein Handy dazwischen liegt. Dabei ändert sich der
    > > magnetische Widerstand der Luftstrecke aka der Luftspalt. Das gleiche
    > gilt
    > > für das Fahren. Nur wenn ein unterstütztes Fahrzeug darüber fährt werden
    > > die Spulen direkt unter ihm eingeschalten.
    >
    > Das würde einen Normabstand und eine Normladeeinheit erfordern. Und beides
    > dürfte unwahrscheinlich sein. Schon alleine der Abstand müsste im Fahrzeug
    > automatisch immer wieder nachgeregelt werden. Autos haben nunmal keinen
    > festen Bodenabstand. (Okay, die Tuningkarren ohne Stoßfedern mal
    > ausgenommen).

    Wenn sich das durchsetzt wären die Hersteller schon große Idioten wenn diese sich das nicht zunutze machen und Aufrüstkits oder ähnliches anbieten. Damit wäre das KO-Kriterium Reichweite passé...

  7. Re: Handy laden

    Autor: chefin 12.08.15 - 14:26

    eine Spule darf nur senden wenn gerade ein Auto drüber ist,.Das heist auch, das die Spulen kleiner als ein Fahrzeug sein müssen, viel kleiner. Auch wirkt das Fahrzeug nur bei DC als Käfig, je höher die Frequenz desdo weniger die durch den faradyschen Käfig verursachte Dämpfung bzw Schutz. Wäre das ein Schutz, wieso kann ich dann DCF-Signal im Auto empfangen oder UKW oder Handy. Es dämpft leicht...ganz leicht.

    Der Fahrzeugboden ist zwar aus Eisen(bei einigen Fahrzeugen, Tesla zb nicht), sowas nimmt das Magnetische Feld auf und setzt die Energie in Wärme um(Wirbelströme). Aber wo Kunststoffe zum Einsatz kommen oder Aluminium funktioniert das nicht mehr. Dann dringen Magnetfelder welche hohe Energiemengen übertragen ins Fahrzeug ein. Schuhe haben manchmal Eisenteile(Ösen, Nägel, etc) die sich erwärmen.

    Also es müssen schon einige Sicherheitsanforderungen erfüllt werden. Mach mal einen Versuch: Nimm dir so eine Induktionsplatte von Ebay für 30Euro, eine Alupfanne und Eisenspäne. Schalte den Induktionsherd ein und stell die alupfanne drauf. Es passiert nix, Alu funktioniert nicht. Streue Eisenspäne rein bis der Ofen sich einschaltet. Er braucht das Eisen um zu detektieren, ob er Energie senden kann oder nicht. Die schalten allerdings sehr früh ein und dann beobachte mal deine Eisenspäne. Zuerst werden sie blau, dann dunkelrot und dann schmilzt dir irgendwann das Alu weg. So einfach kann es sein, Menschen umzubringen. ein Stück Eisen in Papier wickeln und einen 100Euro Schein drauf kleben. Auf die Strasse legen und warten wer vorbei kommt. Mal sehen wann der erst mit einem Gürtel kommt, auf dem steht: 7 auf einen Streich.

    Selbst wenn man keine Menschen gefährdet, ein Eisenteil auf die Strasse werfen und die Elektronik schaltet zu und lässt das Eisen flüssig werden. Schau nur mal, wieviel Eisen ein Schweissgerät verflüssigt und wieviel Energie nötig ist.

    Bis sowas serienreif und funktionssicher ist, werde ich England weiträumig umfahren.

  8. Re: Handy laden

    Autor: Atzeonacid 12.08.15 - 15:33

    Das weiträumige Umfahren sollte ja jetzt nicht so ein Riesenproblem sein;)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT-Techniker Jobautomatisierung (w/m/d)
    IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Fürth
  2. IT-Administrator (m/w/d)
    Wagon Automotive Nagold GmbH, Nagold
  3. Softwareentwickler:in .NET, Web und Mobile
    POOLARSERVER GmbH, Stuttgart
  4. IT-Spezialist / Engineer Cloud Platform (Microsoft Fokus) (m/w/d)
    INNEO Solutions GmbH, Ellwangen (Jagst) bei Aalen, Stuttgart

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. LG OLED55CX3LA 55 Zoll OLED für 1.019,15€ inkl. Direktabzug, Seagate Expansion+ 5TB ext...
  2. 99,99€
  3. (u. a. Squad für 33,74€, Out of Line für 9,17€, Predator: Hunting Grounds für 20€)
  4. (u. a. Day One Edition PC für 39,99€, PS4/PS5/Xbox Series X für 49,99€, Collector's Edition...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Adventures: Kreuzfahrt in den Tod und andere Abenteuer
Adventures
Kreuzfahrt in den Tod und andere Abenteuer

Gattenmord auf dem Traumschiff in Overboard und Bären als Mafiosi in Backbone: Golem.de stellt die besten neuen Adventures vor.
Von Rainer Sigl

  1. The Medium im Test Nur mittel gruselig

Razer Blade 14 im Test: Der dreifach einzigartige Ryzen-Laptop
Razer Blade 14 im Test
Der dreifach einzigartige Ryzen-Laptop

Kompakter und flotter: Das Razer Blade 14 soll die Stärken des Urmodells mit der Performance aktueller Hardware vereinen - mit Erfolg.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Razer Der erste Blade-Laptop mit Ryzen ist da

Netflix: Warum so viele Serien nur zwei Staffeln lang laufen
Netflix
Warum so viele Serien nur zwei Staffeln lang laufen

Die Superhelden-Serie Jupiter's Legacy war bei ihrem Start ein Erfolg bei Netflix. Jetzt wurde sie eingestellt. Wie entscheidet Netflix, ob eine Serie verlängert wird?
Von Peter Osteried

  1. Streaming Netflix beschließt Partnerschaft mit Steven Spielberg
  2. Merchandise Netflix eröffnet Fanklamotten-Onlineshop
  3. eBPF Netflix verfolgt TCP-Fluss fast in Echtzeit