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Einfachere Lösung

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  1. Einfachere Lösung

    Autor: PearNotApple 10.11.16 - 08:11

    Es ist wohlbekannt, dass der Staat sehr langsam ist. Warum nicht die Ladesäuleninfrastruktur der freien Wirtschaft überlassen? Meine Idee: das Aufladen dauert selbst an einer Schnellladesäule ziemlich lange und die meisten werden an der Autobahn aufladen, weil sie Langstreckenfahrer sind. Bei Kurzstrecken werden die meisten wohl zuhause aufladen. Also, erst einmal die Autobahnraststätten damit ausstatten und das sollen die Betreiber aus eigenem Interesse tun, denn was tun die Kunden in 30 Minuten oder länger Ladezeit? Richtig! Kaffee trinken oder Brötchen essen. D.h. die Betreiber der Autobahnrasstätten verkaufen nicht nur den Strom, sondern auch Kaffee und Brötchen.

    Ich denke sowieso, dass die herkömmlichen Tankstellen mehr zu Kaffeeshops werden und womöglich werden McFastfoodketten mehr zu Tankstellen für Elektroautos. Parkplätze haben die meisten ja schon dafür. Vielleicht legt die Bundesregierung ein Förderprogramm für Ladesäuleninfrastruktur: die ersten 1000 Ladesäulen bekommen 100% Förderung danach mit Degression.

  2. Re: Einfachere Lösung

    Autor: wasabi 10.11.16 - 08:20

    > Ich denke sowieso, dass die herkömmlichen Tankstellen mehr zu Kaffeeshops
    > werden

    Ich las mal, es sei jetzt schon so, das die Tankstellen in erster Linie vom "Shop" leben, und nicht vom Spritverkauf.

  3. Re: Einfachere Lösung

    Autor: nightmar17 10.11.16 - 08:30

    PearNotApple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke sowieso, dass die herkömmlichen Tankstellen mehr zu Kaffeeshops
    > werden und womöglich werden McFastfoodketten mehr zu Tankstellen für
    > Elektroautos. Parkplätze haben die meisten ja schon dafür. Vielleicht legt
    > die Bundesregierung ein Förderprogramm für Ladesäuleninfrastruktur: die
    > ersten 1000 Ladesäulen bekommen 100% Förderung danach mit Degression.

    Bei uns im Ort gibt es zwei Tankstellen und eine davon hat ein angebautes Café. Man kann morgens und am Wochenende sehr gut beobachten, dass da einige sitzen und Kaffee trinken und Zeitung lesen. Viele Handwerker und Unternehmer.
    Wenn man jetzt Morgens da sein Auto aufladen könnte, könnte das ruhig 20 Minuten dauern. Meiner Meinung nach ist alles was länger als 30 Minuten dauert schon zu lange, außer die Reichweite beträgt mehr als 300-400 KM

  4. Re: Einfachere Lösung

    Autor: s.bona 10.11.16 - 08:31

    Die Tankstellen müssen definitiv ihr Konzept umstellen um langfristig weiter zu existieren. Und selbst dann werden viele davon auf dauer dicht machen müssen, da man den Platz in den Städten besser nutzen kann. Die Ladesäulen werden wohl überall aufgestellt werden, also Supermarkt, Arbeitsplatz, Parkplätze usw., der gewohnte Weg zur Tankstelle wird da sicher früher oder später wegfallen. Spätestens mit autonomen Autos ist das Konzept der Tankstelle hinfällig.

  5. Re: Einfachere Lösung

    Autor: PiranhA 10.11.16 - 08:48

    Darauf läuft das natürlich hinaus. Aber solange noch kein Markt existiert, wird da keiner groß investieren. Ist teilweise eben auch eine Henne-Ei-Problem. Daher versucht man es den Leuten schmackhaft zu machen die Ladesäulen aufzubauen, damit letztendlich auch mehr Leute ein E-Auto kaufen. Das ist ja ein Förderprogramm, kein Bauprogramm.

  6. Re: Einfachere Lösung

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 10.11.16 - 08:50

    PearNotApple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Kurzstrecken werden die meisten wohl zuhause aufladen.
    Die meisten haben leider kein eigenes Haus mit Parkplatz dran. In Berlin nicht mal jeder 6., in Hamburg nicht mal jeder 4., in Sachsen nicht mal jeder 3.

  7. Re: Einfachere Lösung

    Autor: AnDieLatte 10.11.16 - 09:12

    DreiChinesenMitDemKontrabass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PearNotApple schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei Kurzstrecken werden die meisten wohl zuhause aufladen.
    > Die meisten haben leider kein eigenes Haus mit Parkplatz dran. In Berlin
    > nicht mal jeder 6., in Hamburg nicht mal jeder 4., in Sachsen nicht mal
    > jeder 3.


    So sehe ich das auch.
    Vielleicht denke ich zu kurzfristig, aber wie soll das ganze bitte für die Masse funktionieren? Ich lebe in einem Mehrparteienhaus das wirklich sehr ruhig gelegen ist und Parkplatztechnisch für eine Großstadt fast schon ein Traum ist, dennoch habe ich wenn ich abends nach hause komme teils Probleme einen Parkplatz zu finden. Also erkläre mir mal einer wenn wir alle verbrenner abschaffen und nur noch e Autos haben wie das ganze gelöst werden soll? Geht ja schon mit der Anschaffung los, selbst wenn die e-Autos einen gleichwertigen Verkaufspreis wie verbrenner erreichen, können sich doch die wenigsten einen Neuwagen leisten und der Gebrauchtmarkt fällt wegen den Akkus ja fast komplett weg. Und kommt mir nicht mit das wir wegen Autonomen Autos keine eigenen Autos brauchen, der Bedarf an Autos wird ja dadurch nicht viel geringer. Klar stehen die Karren weniger sinnlos rum aber zu dienstbeginn oder Ende müssen diese dennoch zur Verfügung stehen, ich sag nur Rush Hour. Das soll kein generelles bashing gegen e-Autos sein. Ich möchte nur gerne von einem Befürworter eine Erklärung wie das denn dann funktionieren soll?

  8. Re: Einfachere Lösung

    Autor: PiranhA 10.11.16 - 09:37

    Es muss einfach jede Menge Ladepunkte am Zielort geben. Sei es der Supermarkt oder der Arbeitsplatz. So wird es dann auch für Laternenparker (wie mich) eine Option.
    Das dauert natürlich noch etwas, aber darauf läuft es hinaus.

  9. Re: Einfachere Lösung

    Autor: AndyMt 10.11.16 - 09:46

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es muss einfach jede Menge Ladepunkte am Zielort geben. Sei es der
    > Supermarkt oder der Arbeitsplatz. So wird es dann auch für Laternenparker
    > (wie mich) eine Option.
    > Das dauert natürlich noch etwas, aber darauf läuft es hinaus.
    Das denke ich auch. Und Stichwort Laterne: Solche in Ladestationen um zu rüsten (wo sinnvoll) wäre das einfachste und wird auch bereits gemacht. Das müssen nicht mal Schnellladestationen sein. Wenn der Akku über Nacht voll wird reicht das aus.

    Und in ein paar Jahren werden Vermieter schauen müssen, dass sie eine Ladeinfrastruktur anbieten, sonst bekommen sie ihre Wohnungen nicht mehr so gut los.

  10. Re: Einfachere Lösung

    Autor: Berner Rösti 10.11.16 - 10:25

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es muss einfach jede Menge Ladepunkte am Zielort geben. Sei es der
    > Supermarkt oder der Arbeitsplatz. So wird es dann auch für Laternenparker
    > (wie mich) eine Option.

    Oder man bräuchte ein schnell austauschbares, lagerfähiges und transportables Medium, mit dem man die Energie innerhalb weniger Minuten ins Auto bekäme. Wenn das dann noch eine hohe Energiedichte hätte, könnten die Autos einen größeren Vorrat mitnehmen, so dass die Intervalle zum Nachladen größer werden könnten und somit gar nicht mehr so viele Ladepunkte benötigt würden.

  11. Re: Einfachere Lösung

    Autor: PiranhA 10.11.16 - 10:48

    Klar. Wenn das Medium dann noch keine Schadstoffe bei der Nutzung ausstößt, günstig und unbegrenzt herzustellen und gut lagerbar ist ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.16 10:52 durch PiranhA.

  12. Re: Einfachere Lösung

    Autor: Enter the Nexus 10.11.16 - 11:39

    DreiChinesenMitDemKontrabass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PearNotApple schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei Kurzstrecken werden die meisten wohl zuhause aufladen.
    > Die meisten haben leider kein eigenes Haus mit Parkplatz dran. In Berlin
    > nicht mal jeder 6., in Hamburg nicht mal jeder 4., in Sachsen nicht mal
    > jeder 3.

    Hier auf dem Land fast 90 %. Und davon sicher einige Pendler.

  13. Re: Einfachere Lösung

    Autor: Cok3.Zer0 10.11.16 - 19:52

    Hybrid ist also bereits tot? Die Akkulebensdauer ist keineswegs berauschend...
    Akku in der Stadt, Benzin außerhalb per Umweltzonen umgesetzt?

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