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Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

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  1. Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

    Autor: VigarLunaris 15.03.18 - 08:32

    dann muss eben jedes Teil zu 100% perfekt im Auto sein.

    Das man QM betreibt ist normal. Als Fehler definiert man eben, was man denkt das ein Fehler ist 

    Im modernen Fahrzeugbau ist es halt häufig, dass mal eine Dichtung ein wenig „schlecht“ sitzt oder eben ein Stück vom Blech nochmal „gebogen“ werden muss. Früher war das halt wesentlich toleranter.

    Wenn ich da meine 2 E-Type I vergleiche sind die Spaltmaße fast 0,5cm unterschiedlich, bei zwei Fahrzeugen. Ein Ding der Unmöglichkeit heute, aber damals eben kein Fehler sondern in den Toleranzen.

    Bei Tesla scheint es das Ziel zu sein ein jedes KFZ in möglichst einem identischen Guss an den Markt zu bringen. Das kostet eben Zeit, Geld, Elan und führt eben auch dazu dass hier die Qualitätsmängelliste länger ausfällt.

    Ich denke mal wenn Tesla die Liste nach Kategorien sortiert abgeben würde, wäre schnell klar das sicherheitsrelevante Mängel ziemlich wenige sein dürfte. Nur leider kommuniziert die Firma das hier schlecht da von Mängel mit geringen Aufwand in der Behebung gesprochen wird.

    Also mal ein wenig mehr Zeigen und „Preisgeben“ und dann ist diese Meldung auch schnell wieder vom Tisch.

  2. Re: Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

    Autor: zonk 15.03.18 - 08:34

    Man kann sich schon alles schoenreden

    https://cleantechnica.com/2018/02/03/munro-compares-tesla-model-3-build-quality-kia-90s/

  3. Re: Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

    Autor: bofhl 15.03.18 - 08:54

    Auch die deutschen Hersteller liefern Fahrzeuge aus - jahrelang! - von denen sie wissen, dass sie nicht nur fehlerhaft gebaut wurden, sondern auch komplett falsch konstruiert wurden! Und? Stört niemanden - nur weil ein Klein-Serienhersteller relativ einfache & geringe Fehler aufweist (Fehler die bei anderen Hersteller einfach mal unter den Tisch fallen - wer jemals einen Corvette Z06 gefahren oder besessen hat weiß wovon ich hier schreibe! Spaltmaße - was sind das? Farben korrekt aufbringen? Nö, macht man nicht! Teile auch wirklich montieren und nicht nur 'anlegen' - vor allem im Motorraum? Nö, tut man nicht, braucht blos Zeit... Oder BMW - den M4, den ich kurze Zeit fahren durfte/musste hat die Abgasanlage blos aufgesteckt! Die kompletten Rohre und alle Sensoren waren nicht angeschraubt/verschraubt! War auch egal - das ABS &Co. waren auch nicht aktivierbar da Teile nicht abgesteckt!)

  4. Re: Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

    Autor: SJ 15.03.18 - 09:13

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch die deutschen Hersteller liefern Fahrzeuge aus - jahrelang! - von
    > denen sie wissen, dass sie nicht nur fehlerhaft gebaut wurden, sondern auch
    > komplett falsch konstruiert wurden!

    Du meinst nicht gesetzes-konforme Diesel?

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  5. Re: Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

    Autor: Dwalinn 15.03.18 - 09:15

    Es geht nicht darum was defekt bzw. nicht perfekt ist sondern darum das man relativ häufig nachbessern muss.

    Das sorgt dafür das die Fahrzeuge nicht so schnell ausgeliefert werden können und kostet auch zusätzliches Personal und damit Geld.
    Und klar andere Hersteller haben auch damit Probleme oder liefern die Fahrzeuge einfach fehlerhaft aus, andere Hersteller haben aber auch keine solch massiven Lieferprobleme mit ihrem Hauptgeschäft und schreiben schwarze Zahlen.

  6. Re: Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

    Autor: GeroflterCopter 15.03.18 - 09:19

    VigarLunaris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dann muss eben jedes Teil zu 100% perfekt im Auto sein.
    >
    > Das man QM betreibt ist normal. Als Fehler definiert man eben, was man
    > denkt das ein Fehler ist 

    Nur blöd dass der Anspruch von Tesla unter jedem deutschen Autobauer ist - da hat Opel beim Corsa einen höheren Qualitätsanspruch als Tesla.

    40% Nacharbeit ist ein absolutes NoGo in der Branche während der Serienproduktion. Tesla hätte zur Abwechslung mal bei eingestandenen Autobauern kopieren können anstatt das Rad (höhö wegen Autos) neu zu erfinden. Bei denen läuft der Prozess der Serienreifmachung unter "Vorserie" in mehreren Phasen und davon bekommt die Öffentlichkeit nichts mit. Und das läuft gerade bei Tesla. Eigentlich könnten die sich das ganze negative Marketing sparen und einfach ab IV. 2018 9.000 Fzg. pro Monat liefern.

    Elon Musk ist ein Visionär und verdient nichts als Respekt, genauso wie Tesla eine hochinnovative Firma ist, der wir den Krieg den E-Autos zu verdanken haben. Aber auf der anderen Seite geht´s hier um Serienproduktion und das kann die Konkurrenz eben schon einen halben Tag länger als Tesla. Einfach ein paar Roboter mehr in die Produktion stellen und "vollautomatisch" nennen funktioniert heutzutage eben noch nicht - bei BMW und co. arbeiten auch keine absoluten Vollidioten - Produktionstechnisch sind Automobilhersteller der restlichen Industrie immer ein paar Jährchen voraus gewesen.

  7. Re: Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

    Autor: debattierer 15.03.18 - 09:23

    Du hast nicht einen sondern gleich zwei Jaguar E-Types I????
    Als Modellautos oder echt auf der Straße?

  8. Re: Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

    Autor: VigarLunaris 15.03.18 - 10:00

    Ich habe 2 E-Type I, einen E-Type II und 3 ( 2 in der Werkstatt zur Zeit ) E-Type III. Je nach Bj. in Chassis, Coupé Variante.

    Ja habe ich also und nein es sind keine Modellfahrzeuge. Ich habe die Leidenschaften für die Restauration dieser Fahrzeuge von meinen Vater geerbt, wie auch der erste E-Type I mit BJ 1963 ( Roadster ).

    Bei den 2 in der Werkstatt (V12 III 1972/73) sind die Restaurationsarbeiten im vollen Gange. Ich bin jetzt gerade dabei bei dem Roadster von 1972 die Sitze neu aufzubauen. Dieser hat leider in der Scheune sehr gelitten.

    Somit baue ich nun seit guten 25 Jahren an E-Type herum. Habe dabei halt gut was gelernt über Autobau und Co. Ein Ausgleich zur EDV und die Hunde können auch immer gut mit in der Werkstatt sein.

  9. Re: Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

    Autor: Mel 15.03.18 - 10:02

    debattierer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast nicht einen sondern gleich zwei Jaguar E-Types I????
    > Als Modellautos oder echt auf der Straße?

    Das ist nicht mal so ungewöhnlich wenn man als Hobby Autos restauriert. Der erste wird bewusst angeschafft, den zweiten fängt man sich versehentlich ein wärend man Teile für den ersten sucht. Und wenn man schon dabei ist richtet man gleich beide her....

  10. Re: Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

    Autor: estev 15.03.18 - 10:25

    Mel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > debattierer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du hast nicht einen sondern gleich zwei Jaguar E-Types I????
    > > Als Modellautos oder echt auf der Straße?
    >
    > Das ist nicht mal so ungewöhnlich wenn man als Hobby Autos restauriert. Der
    > erste wird bewusst angeschafft, den zweiten fängt man sich versehentlich
    > ein wärend man Teile für den ersten sucht. Und wenn man schon dabei ist
    > richtet man gleich beide her....

    Du hast den dritten vergessen, den man sich fängt wenn man Teile für den zweiten sucht!

  11. Re: Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

    Autor: RienSte 15.03.18 - 10:42

    Falsch... den dritten fängt man sich, während man Teile für den vierten sucht :-)

  12. Re: Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

    Autor: Bautz 15.03.18 - 15:59

    40% Nacharbeit ist eine sehr geringe Quote - wenn man sich anschaut was die Tier1s schon nacharbeiten.

  13. Re: Wenn der Anspruch "so hoch" ist...

    Autor: mohlberg 15.03.18 - 19:10

    Ein Freund von mir, der bei Ford in Köln in der Endkontrolle arbeitet, berichtete, dass das neue Fiesta-Model wochenlang nach Produktionsstart nachgebessert wurde. Von geplanten 1700 Autos wurden monatlich lediglich nur einige Hundert für den Verkauf fertigt.

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