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bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

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  1. bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: cubi 05.04.18 - 09:22

    für Tesla zu arbeiten muss die Hölle sein.

    Aber wirklich ernst meint VW das Elektro-Thema ja ohnehin nicht. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass bei VW jemals eine eigene Akkuproduktion oder ein Superchargernetzwerk entsteht, oder in irgendeiner Hinsicht jemals ein Tesla-Killer vom Band laufen wird.

  2. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: b.mey 05.04.18 - 09:25

    VW wird sich dem Markt anpassen. Und der Markt mag immer häufiger Tesla, also bietet VW dem Markt Alternativen. Der Markt funktioniert bisweilen auch schon mal ;)

  3. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: Azzuro 05.04.18 - 10:00

    > Aber wirklich ernst meint VW das Elektro-Thema ja ohnehin nicht.
    Ach nein? Die Strategie mit dem MEB und den darauf aufbauenden Autos erscheint mir das konsequenteste und ambitionierteste Massen-Elektroauto-Konzept von allen herkömmlichen Herstellern. Manche scheinen zu erwarten, dass ein klassischer Hersteller erst dann es mit Elektro ernst meint, wenn Sie ab sofort nur noch E-Autos bauen. Das ist aber völlig unrealistisch, weil die Menschen ja weiterhin Verbrennerautos wollen. Konkret bei VW heißt das: Nächstes Jahr erscheint der neue VW Golf, mit Verbrennungsmotor. Parallel dazu wird es aber den rein elektrischen ID geben. Doppelte Entwicklung, doppelter Aufwand, doppelte Kosten. Und der ID wird wahrscheinlich zunächst weniger Umsatz generieren, aber hat volle Entwicklungskosten verursacht. Dass man sowas nicht mal eben macht, kann ich schon gut verstehen.

    > Ich kann
    > mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass bei VW jemals eine eigene
    > Akkuproduktion
    Ich glaube jemand bei VW sagte mal, man wolle derzeit auch deshalb noch nicht einsteigen, weil noch zu viel passiert, und es sich nicht lohnen würde in derzeitige Technologie zu investieren. Bei der Produktion von Feststoffakkus würde man dann aber einsteigen.

    Ansonsten frag ich mich immer, was das denn genau heißt mit der eigenen Akkuproduktion. Ich habe es bisher so verstanden, dass die Zellen eben von LG, Samsung und Co eingekauft werden. Aber die komplette Batterie muss dann ja letztlich doch selbst zusammengebaut werden und wird nicht fertig eingekauft. Und auch Tesla baut ja nicht alle selbst. Da werden die Zellen von Panasonic produziert - der Unterscheid besteht nur darin, dass das in der gleichen Halle (Gigagfactory) passiert, in der dann auch die Akkupakete von Tesla zusammengebaut werden.

    > oder ein Superchargernetzwerk entsteht,
    Damit haben Sie doch schon angefangen:
    https://ecomento.de/2018/02/07/elektroauto-schnellladenetz-ionity-erster-ausblick-auf-die-ladekarte/
    Und es ist sehr gut und sinnvoll, dass das kein proprietären VW-Netzwerk ist.

    > oder in irgendeiner
    > Hinsicht jemals ein Tesla-Killer vom Band laufen wird.
    Ich verstehe diesen Begriff nicht, vor allem nicht mehr im Jahr 2018. Was soll das überhaupt sein? Am Anfang ging es meist darum, dass ein Elektroauto kommt, welches besser ist als ein Model S. Aber warum sollte ausgerechnet VW ein Auto in dieser Preisklasse bringen? Stattdessen bringen sie jetzt mit dem kompakten ID als erstes Auto der neuen Plattform quasi den Golf des 21. Jahrhunderts. Zumindest sehe Sie ihn so (also in der Tradition von Käfer und Golf) und finde ich für VW auch ein sinnvolles Statement, solch ein Auto als erstes rauszubringen statt einer teuren Limousine oder eines Riesen-SUVs.

    Der e-Golf verkauft sich übrigens durchaus gut und ist ein gutes Auto. VW verkauft also schon seit vier Jahren ein Elektroauto für unter 40000 Euro, Tesla fängt da gerade erst mit an.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.18 10:02 durch Azzuro.

  4. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: Muhaha 05.04.18 - 10:04

    b.mey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > VW wird sich dem Markt anpassen. Und der Markt mag immer häufiger Tesla,
    > also bietet VW dem Markt Alternativen. Der Markt funktioniert bisweilen
    > auch schon mal ;)

    Der Markt funktioniert so gut, dass der VAG-Konzern trotz der Milliardenrückstellungen wegen der Abgas-Geschichte für das letzte Jahr ein Rekordergebnis einfahren konnte. Bis Tesla auch nur ansatzweise in die Nähe dieser Stückzahlen und Umsätze kommt, werden noch ein paar Jahre vergehen. Falls Tesla es schafft die Massenproduktion in den Griff zu bekommen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.18 10:05 durch Muhaha.

  5. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: sTy2k 05.04.18 - 10:38

    Azzuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Aber wirklich ernst meint VW das Elektro-Thema ja ohnehin nicht.
    > Ach nein? Die Strategie mit dem MEB und den darauf aufbauenden Autos
    > erscheint mir das konsequenteste und ambitionierteste
    > Massen-Elektroauto-Konzept von allen herkömmlichen Herstellern. Manche
    > scheinen zu erwarten, dass ein klassischer Hersteller erst dann es mit
    > Elektro ernst meint, wenn Sie ab sofort nur noch E-Autos bauen. Das ist
    > aber völlig unrealistisch, weil die Menschen ja weiterhin Verbrennerautos
    > wollen. Konkret bei VW heißt das: Nächstes Jahr erscheint der neue VW Golf,
    > mit Verbrennungsmotor. Parallel dazu wird es aber den rein elektrischen ID
    > geben. Doppelte Entwicklung, doppelter Aufwand, doppelte Kosten. Und der ID
    > wird wahrscheinlich zunächst weniger Umsatz generieren, aber hat volle
    > Entwicklungskosten verursacht. Dass man sowas nicht mal eben macht, kann
    > ich schon gut verstehen.
    >
    > > Ich kann
    > > mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass bei VW jemals eine eigene
    > > Akkuproduktion
    > Ich glaube jemand bei VW sagte mal, man wolle derzeit auch deshalb noch
    > nicht einsteigen, weil noch zu viel passiert, und es sich nicht lohnen
    > würde in derzeitige Technologie zu investieren. Bei der Produktion von
    > Feststoffakkus würde man dann aber einsteigen.
    >
    > Ansonsten frag ich mich immer, was das denn genau heißt mit der eigenen
    > Akkuproduktion. Ich habe es bisher so verstanden, dass die Zellen eben von
    > LG, Samsung und Co eingekauft werden. Aber die komplette Batterie muss dann
    > ja letztlich doch selbst zusammengebaut werden und wird nicht fertig
    > eingekauft. Und auch Tesla baut ja nicht alle selbst. Da werden die Zellen
    > von Panasonic produziert - der Unterscheid besteht nur darin, dass das in
    > der gleichen Halle (Gigagfactory) passiert, in der dann auch die Akkupakete
    > von Tesla zusammengebaut werden.
    >
    > > oder ein Superchargernetzwerk entsteht,
    > Damit haben Sie doch schon angefangen:
    > ecomento.de
    > Und es ist sehr gut und sinnvoll, dass das kein proprietären VW-Netzwerk
    > ist.
    >
    > > oder in irgendeiner
    > > Hinsicht jemals ein Tesla-Killer vom Band laufen wird.
    > Ich verstehe diesen Begriff nicht, vor allem nicht mehr im Jahr 2018. Was
    > soll das überhaupt sein? Am Anfang ging es meist darum, dass ein
    > Elektroauto kommt, welches besser ist als ein Model S. Aber warum sollte
    > ausgerechnet VW ein Auto in dieser Preisklasse bringen? Stattdessen bringen
    > sie jetzt mit dem kompakten ID als erstes Auto der neuen Plattform quasi
    > den Golf des 21. Jahrhunderts. Zumindest sehe Sie ihn so (also in der
    > Tradition von Käfer und Golf) und finde ich für VW auch ein sinnvolles
    > Statement, solch ein Auto als erstes rauszubringen statt einer teuren
    > Limousine oder eines Riesen-SUVs.
    >
    > Der e-Golf verkauft sich übrigens durchaus gut und ist ein gutes Auto. VW
    > verkauft also schon seit vier Jahren ein Elektroauto für unter 40000 Euro,
    > Tesla fängt da gerade erst mit an.

    Es geht doch hier immer nur darum die deutsche Automobilindustrie schlecht zu reden. Klar haben sie scheiße gebaut etc. aber welcher Konzern hat das nicht... (darum geht es mir hier aber auch gerade nicht)

    Ich finde es auch immer erstaunlich, dass alle denken bei VW, BMW, Mercedes usw. würden nur Vollidioten arbeiten und nur hier im Golem-Forum haben die Leute den vollen Durchblick. Wenn der Markt für VW und die anderen deutschen Automobilhersteller attraktiv wird, dann verwette ich meinen Ar*** darauf, dass sie da sind und liefern werden.

  6. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: Niaxa 05.04.18 - 10:43

    Als erstes muss Tesla und allen anderen mal verboten werden, ihr eigenes Süppchen zu kochen. Für eine erfolgreiche Umstellung auf E in Deutschland, muss ein einheitliches Ladenetz entstehen und keine 20.

    Der Rest den du schreibst ist Quark.

  7. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: KingTobi 05.04.18 - 10:50

    Schau Dir doch mal den Tesla Ladestandard an. Der ist viel besser als das Zeug, was nachher von Deutschland (um genau zu sein, den Automobilherstellern) in der EU durchgedrückt wurde.

    Die verwenden einen reinen Typ 2 Stecker und die Boardelektronik schaltet je nach Ladung auf Wechsel- oder Gleichstrom um. Sie mussten nicht noch extra CCS einführen wo doch schon CHAdeMO bekannt war.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.18 10:53 durch KingTobi.

  8. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: Niaxa 05.04.18 - 11:07

    Klar ist der besser...noch. Warum? Weil hier noch gar kein Markt für E existiert. Dieser Mikromarkt wird von Tesla bisher halbwegs gut bedient. Dieser benötigt eine weit größere Masse um dann Landesweit planen zu können. Und nur weil Tesla etwas eingeführt hat, muss es nicht die heilige Lösung sein. Konzerne lassen sich halt nicht so einfach verblenden von hochgehypter Werbung. Aber wie gesagt... ich bin für einen EInheitlichen Stand, auch wenn es dann der von Tesla sein soll.

  9. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: Azzuro 05.04.18 - 11:35

    > Schau Dir doch mal den Tesla Ladestandard an. Der ist viel besser als das
    > Zeug, was nachher von Deutschland (um genau zu sein, den
    > Automobilherstellern) in der EU durchgedrückt wurde.
    >
    > Die verwenden einen reinen Typ 2 Stecker und die Boardelektronik schaltet
    > je nach Ladung auf Wechsel- oder Gleichstrom um. Sie mussten nicht noch
    > extra CCS einführen wo doch schon CHAdeMO bekannt war.

    Und warum hat dann Tesla nicht Chademo benutzt? Übrigens ist der Stecker bei amerikanischen Teslas proprietär und nicht Typ2. Du scheinst hier auch nur das nachzuerzählen, was die ganzen "die deutschen sind doof und haben unnötigerweise einen eigenen Standard beschlossen nur um Tesla zu ärgern" immer weitertragen. Ich dagegen kann das zeitlich nicht nachvollziehen. Meine Quelle ist jetzt nur der CCS-Wikipedia Artikel, aber demnach haben die entsprechenden technischen Kommissionen schon 2010 beschlossen, dass man für höhere DC-Ladeleistungen die Typ1 und Typ2 Stecker um zusätzliche DC-Ports erweitern will. Das hat durchaus technische Gründe, damit man für mögliche höhere Ladeleistungen gewappnet ist. Chademo ist auch erst 2010 entstanden. Schon im März 2011 haben die deutschen Hersteller (aber außerdem auch GM und Ford) gesagt, dass ihre zukünftigen E-Autos alle CCS haben werden und man hat sich bei er EU-Komission dafür eingesetzt, dass es zum Standard wird.

    Das Model S kam dann erst 2012 auf den Markt. Und nur in den USA, wie gesagt mit eigenem Stecker, Die ersten europäischen Model S und entsprechenden Supercharger mit TYp2 Stecker kamen erst im Sommer 2013. Und ein paar Monate später schon BMW i3 und VW eGolf/eUp mit CCS.

  10. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: Kondom 05.04.18 - 11:49

    cubi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für Tesla zu arbeiten muss die Hölle sein.
    >
    > Aber wirklich ernst meint VW das Elektro-Thema ja ohnehin nicht.

    Die 34 Milliarden Euro, die VW in die Entwicklung von Elektroautos investiert, sind also ein klares Zeichen das VW es nicht wirklich ernst meint?

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vw-investiert-34-milliarden-euro-in-elektromobilitaet-15297179.html

    > Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass bei VW jemals eine eigene
    > Akkuproduktion

    Eine Zellenproduktion in Deutschland lohnt sich schlicht nicht. Die Preise für Zellen fallen auch immer weiter, was es noch schwieriger macht das hierzulande aufzubauen. Dazu kommt, dass man abwartet wie sich die vielversprechenden Feststoffzellenakkus entwickeln.
    An der Entwicklung von Zellen ist VW indirekt über die Tochter Scania beteiligt. Die beteiligen sich am Projekt Northvolt in Schweden und wollen dort Zellen optimiert für LKWs entwickeln.
    VW hat aber auch im März milliardenschwere Lieferverträge mit LG, Samsung und Contemporary Amperex Technology abgeschlossen:

    https://www.greentechmedia.com/articles/read/volkswagen-25-billion-battery-purchase-electric-vehicles

    Die Akkuproduktion von Tesla ist übrigens komplett von Panasonic.

    > oder ein Superchargernetzwerk entsteht,

    VW, BMW, Mercedes und Ford haben die Firma "Ionity" gegründet und bauen damit ein europaweites Schnellladenetzwerk.

    http://www.ionity.eu


    > oder in irgendeiner Hinsicht jemals ein Tesla-Killer vom Band laufen wird.

    Der E-Golf ist zurzeit das meistverkaufte E-Auto in Europa. Gefolgt von Renault und BMW. Wenn man Hybride mitzählt ist Tesla nichtmal in den Top 20. Wenn man nur E-Autos nimmt auch nicht in den Top 7 (in der Liste sind nur 7 reine E-Autos).

    In den USA ist die Situation eher umgekehrt aber da ist der E-Golf bei den rein elektrischen Autos immerhin auf Platz 7 und Tesla Platzhirsch. Für den US Markt fehlt dem E-Golf einfach (noch) die Reichweite.

    https://cleantechnica.com/2018/03/03/europe-electric-car-sales-january-vw-e-golf-starts-lead/



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.18 12:03 durch Kondom.

  11. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: Azzuro 05.04.18 - 11:55

    > Klar ist der besser...noch. Warum? Weil hier noch gar kein Markt für E
    > existiert. Dieser Mikromarkt wird von Tesla bisher halbwegs gut bedient.
    > Dieser benötigt eine weit größere Masse um dann Landesweit planen zu
    > können. Und nur weil Tesla etwas eingeführt hat, muss es nicht die heilige
    > Lösung sein.
    Zumal Tesla da auch einfach recht pragmatisch vorgegangen ist. Sie haben sinnvollerweise es direkt so gesehen, dass wenn ein E-Auto ein herkömmliches Auto komplett ersetzen soll, man diese SChnelladeinfrastruktur braucht. Zu dem Zeitpunkt war aber noch vieles in Bewegung, es hatte sich noch kein Standard mit offiziell über 100kW-DC-LAdung durchgesetzt, also hat man einfach die eigenen Supercharger hochgezogen. Mittlerweile haben sie aber wohl in China auch schon Model 3 gezeigt, die neben der SC-Buchse noch eine nach einem chinesischen Standard haben. Und sie sind schon länger Mitglied in der CharIn.


    Konzerne lassen sich halt nicht so einfach verblenden von
    > hochgehypter Werbung. Aber wie gesagt... ich bin für einen EInheitlichen
    > Stand, auch wenn es dann der von Tesla sein soll.

  12. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: Eheran 05.04.18 - 12:54

    >Die Akkuproduktion von Tesla ist übrigens komplett von Panasonic.
    Generell der großteil der "Megafactory" geht auf Panasonic. Irgendwie wird das nie genannt und immer auch nur von Tesla berichtet.

    Wiki:
    >Panasonic moved production plans forward and announced a bond sale for $3.86 billion, most of it to be invested in Gigafactory.
    >By September 2016 Tesla had spent $608 million on Gigafactory.

    Immer wird nur von Tesla geredet. Absolut unverständlich. Von Panasonic sind 85%(!) der Investitionen.

  13. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: Dwalinn 05.04.18 - 13:03

    Sicher das es 85% sind? mir war so als ob auch der Staat viel Investiert hat (unter anderem natürlich in zukünftige Vergünstigungen)

  14. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: Eheran 05.04.18 - 13:25

    Naja, 600 millionen (Tesla) + 3860 millionen (Panasonic) = 4400 millionen $
    600 von 4400 = 14% von Tesla.
    Die Quelle der Zahlen habe ich verlinkt, aber ich hatte es auch in der Größenordnung aus früheren Meldungen in Erinnerung.

  15. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: Dwalinn 05.04.18 - 13:34

    >Die Quelle der Zahlen habe ich verlinkt

    Stimmt hatte ich übersehen.

    War auch ein Gedankenfehler von mir, der Bundesstaat hat viele Vergünstigungen für tesla über 20 Jahre gegeben aber sich nicht direkt Finanziell beteiligt.

  16. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: M.P. 05.04.18 - 14:38

    cubi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... oder ein Superchargernetzwerk entsteht ....

    Zumindest in dieser Beziehung hätte VW einen Vorteil: Wenn man die Vertragshändler zwingen würde, Ladesäulen aufzustellen, wäre ein interessantes Ladesäulennetz relativ schnell aufgebaut ...

  17. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: JackIsBlack 05.04.18 - 14:40

    Und wo sollten die Händler dann die Säulen hinstellen? Auf ihren eigenen Hof?

  18. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: Akaruso 05.04.18 - 15:06

    cubi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für Tesla zu arbeiten muss die Hölle sein.

    So abwägig finde ich das gar nicht. Die schönen Zeiten mit der gewissen "Aufbruchsstimmung" sind langsam vorbei und Tesla befindet sich in der schwierigen Phase das bisher geleistete auch in ein gewinnbringendes Unternehmen zu überführen. Dazu kommen die aktuellen Probleme mit der Massenfertigung.

    Der Ton wird dadurch rauher geworden und der positive Stress wir wohl dem negativen Stress gewichen sein.

    Bei VW hat er ein stabiles ruhigeres Umfeld und kann sich auf seien Kernarbeit konzentrieren.

  19. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: GeroflterCopter 05.04.18 - 16:45

    cubi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für Tesla zu arbeiten muss die Hölle sein.
    >
    > Aber wirklich ernst meint VW das Elektro-Thema ja ohnehin nicht. Ich kann
    > mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass bei VW jemals eine eigene
    > Akkuproduktion oder ein Superchargernetzwerk entsteht, oder in irgendeiner
    > Hinsicht jemals ein Tesla-Killer vom Band laufen wird.

    VW muss gar keine Akkuproduktion oder ein Supercharger Netzwerk bauen. Hat VW eine Reifenproduktion? Für sowas gibts Bridgestone, Conti usw. Oder hat VW Tankstellen gebaut? Dafür gibt´s Shell, Aral, usw.
    Wenn die Marktdurchdringung da ist und man Geld damit verdienen kann, gibt es für so etwas Zulieferer und Anbieter. Mit den ganzen E-Plattformen die gerade in Planung sind, entsteht auch ein Zulieferernetzwerk. Das bekommt man halt nicht mit, weil niemand von den Firmenbossen twittert. Das taucht in irgendwelchen Fachzeitschriften auf und mal in einem Geschäftsbericht.

    Um mal ein Beispiel aus einer anderen Branche zu geben: denkst du Coca Cola baut seine Abfüllanlagen selbst? Die kommen von der Krones AG. Noch nie gehört? Kein Wunder, die bauen auch nur Abfüllanlagen und sind damit Weltweit ziemlich erfolgreich. Die Krones GF hat es nur nicht nötig zu twittern dass sie jetzt in der Minute X-Tausend Flaschen befüllen können.

    Genauso passiert das gerade in der Automobilwelt. Und wenn sich keiner findet, gibt es immer eine reiche Chinesen-Firma die innerhalb von 9 Monaten ne Fabrik aus dem Boden stampft. Die heißt zwar dann nicht Gigafactory, wird aber auch Akkus produzieren.
    Wir reden hier von Milliardenschwerer Massenindustrie (wenn ich über die Automobilwelt rede), die mehr Geld zur Verfügung hat, als es ein einzelner Elon Musk jemals haben wird.
    Und wenn jetzt wieder das Supercharger-Thema kommt: Sobald Shell sieht dass es nennenswerte Einbrüche in ihrem Benzin-Verkauf gibt, stehen an jeder Shell-Tankstelle mehr Ladepilonen als es an jedem Supercharger gibt.

  20. Re: bei VW kann er eine ruhige Kugel schieben

    Autor: M.P. 05.04.18 - 17:42

    Ohne Ladesäule keine Verkaufslizenz von Volkswagen...

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