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Dieser "Kundenkartenwahnsinn" muss aufhören

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  1. Dieser "Kundenkartenwahnsinn" muss aufhören

    Autor: stiV 27.07.21 - 17:39

    > Sinnvoll wäre jedoch, wenn für den Ladezugang nicht noch eine zusätzliche Tesla-App erforderlich wäre, sondern die Ladesäulen in das Roaming von Dienstleistern wie Plugsurfing, EnBW oder Maingau Energie aufgenommen werden könnten.

    NEIN - im Gegenteil. Ich will vor Ort bezahlen. Und fertig. Und nicht nachdenken mit welcher Kundenkarte ich gerade nicht völlig über den Tisch gezogen werde. 79cent/kwh sind verrückt und schlicht Wucher. Die sollen dastehen - von Anfang an, dann fahr ich gar nicht erst hin.

    Und davon abgesehen ist der Gedanke auch sehr "deutsch". die erwähnten Karten gibts nämlich nur in Deutschland. Tesla denkt global. Denen ist "nur Deutschland" wurscht. Dafür bauen die kein Kartenlesegerät genau für die erwähnten Anbieter ein.

    Also: Grundsätzlich laden gegen Geld (Bargeldlos oder sogar Bargeld). Kundenkarten für Rabatte (wie an manchen Tankstellen) - von mir aus. Nur so geht das. Das muss m.E. der Gesetzgeber (die EU in dem Fall - nämlich überall) erzwingen. Die Hersteller schaffens wiedermal nicht alleine.

  2. Re: Dieser "Kundenkartenwahnsinn" muss aufhören

    Autor: Flasher 28.07.21 - 09:46

    full ack

    Als E-Autofahrer geht es mir tierisch auf den Zeiger zu jeder Zeit wissen zu müssen mit welcher Ladekarte ich bei welchem Anbieter am wenigsten Zahle. Das ist in etwa so als würde ich bei Esso mit einer Deutsche Bank EC-Karte weniger zahlen als mit einer Sparkassen-Karten und gleichzeitig bei Aral die Commerzbank die günstigsten Preise erzielt.

    Was also beim klassischen Tanken undenkbar ist, ist bei Ladesäulen gang und gäbe.

  3. Re: Dieser "Kundenkartenwahnsinn" muss aufhören

    Autor: bytewarrior123 28.07.21 - 12:05

    Beim "klassischen Tanken" bieten Dir aber die Betreiber inzwischen durchaus Nachlässe an, je nachdem, mit welcher Karte man zahlt ...
    Bei Aral oder Shell gibt's bspw. mit der ADAC-Visa 2ct/L Rabatt, wobei das bei deren Benzinpreisen kein Rabatt ist, sondern einen Annäherung an den sonst regional marktüblichen Preis ;-) ...

  4. Re: Dieser "Kundenkartenwahnsinn" muss aufhören

    Autor: chefin 28.07.21 - 16:04

    Unabhängig davon das all diese Argumente richtig sind, wir brauchen keine neuen Bezahlsysteme für exotische Energieformen.

    Der Preis für KWh wird sich ganz sicher nicht am Hausstrompreis orientieren können. Strom hat recht kleine Erzeugungskosten, zwischen 4 und 8ct. Die 30ct die wir dann zahlen sind, neben Abgaben an den Staat, Transport und Regelenergie. Nur wir benötigen im Haushalt sehr wenig Regelenergie, weil Hausstrom so vorhersehbar ist wie ein Uhrwerk. Folglich sind kaum Aufschläge erforderlich. Wir haben daher den billigsten Strom. Den hat nicht der welcher am meisten braucht, sondern welcher am Berechenbarsten verbraucht.

    Deswegen gibts sogenannte Schleppzähler für Industrie. Großabnehmen die sehr billig Strom bekommen, sind selbst für den Regelausgleich verantwortlich. Die bekommen dann 6ct/kwh aus dem 110KV Netz und müssen selbst runter regeln und die Auslastung steuern. Nur wenn sie keine Spitzen oder plötzliche Flauten erzeugen bekommen sie diesen Preis.

    Ladestationen sind aber genau das gegenteil davon. Schlagartig 150KW zu oder abschalten oder noch mehr. Ohne Vorwarnung. Das läst sich zwar kompensieren, wir haben 3 GW Regelleistung bereit stehen, aber das ist teuer. Dann kostet so eine KWh Regelenergie auch schnell mal 1Euro oder mehr.

    Elektroautos werden also zukünftig entweder billig mit 11KW zuhause laden oder teuer an den Schnellladern dann für 60ct oder so. Den die Ladestation kostet auch Geld, die Kabel verschleissen, müssen öfters erneuert werden. Zählereichung, jährliche Sicherheitsprüfungen, etc, muss alles bezahlt werden. Tankstellen kaufen den Sprit auch für weniger als die Hälfte ein und müssen dann ihre Betriebskosten mit drauf schlagen.

    Und die wegfallende KFZ-Steuer beim Verbrenner muss auch kompensiert werdne. Das wird irgendwann auch noch kommen. Noch hegt man das Pflänzchen E-Auto und hofft den PonR(Point of no Return) zu erreichen. Dann weis man das man seinen Steuerausfall kompensieren kann. Elektromobilität wird sau teuer, soviel ist also klar. Wenn dann E-Fuels nur 50% Wirkungsgrad haben, aber diesen ganzen Rotz aussenrum nicht mitschleppen müssen den wir bezahlen für Akku-Mobilität, wird das trotz geringem Wirkungsgrad ein Geschäftsmodell das profitabel ist...für beide Seiten.

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