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Löst Probleme die es gar nicht gibt.

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  1. Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Keridalspidialose 29.10.18 - 13:59

    Das Einführen des Zapfhahns in den Tankstutzen war ja auch immer ein riesen Problem, weswegen man dazu übergegangen ist Autos an der Tankstelle einfach mit Kraftstoff zu beregnen. Ausgefuchste Technologie sorgt dafür dass 97% des Kraftstoffs vom Dach in den Tank befördert wird.

    Das Einstecken eines Steckers ist eine Sache die zu bewältigen ist, sowohl am Elektroauto als auch am Mobiltelefon.

    ___________________________________________________________



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.18 14:01 durch Keridalspidialose.

  2. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 29.10.18 - 14:05

    Etablierte Techniken werden gerne stillschweigend geduldet, und nur marginal geändert (Absaugung an den Zapfhähnen).
    Ich glaube, das Prinzip der offenen Zapfpistole bedient durch einen Laien würde heute nicht mehr genehmigt - wenn es als neue Technik durchgesetzt werden müsste ...
    Das sieht man ja schon alleine daran, dass der Nutzer in den USA den AdBlue Tank im Gegensatz zum normalen Kraftstofftank nicht mehr selber befüllen darf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.18 14:07 durch M.P..

  3. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Niaxa 29.10.18 - 14:07

    Hab ich was verpasst, oder ist QI nicht bequemer als Kabelsalat?

  4. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Muhaha 29.10.18 - 14:08

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Einführen des Zapfhahns in den Tankstutzen war ja auch immer ein riesen
    > Problem, ...

    Es gibt genug Unfälle an Tankstellen wegen unsachgemäßem Gebrauch des Tankstutzens und Schlauch. Wäre es möglich Benzin direkt ins Auto zu beamen, es wäre sinnvoll dies tatsächlich zu tun.

    Und wenn es möglich wäre Elektroautos während der Fahrt zu laden, oder einfach nur, in dem man sie auf einem speziell präparieren Parkplatz abstellt, wäre das ebenfalls keine schlechte Idee. Menschen waren schon immer gut darin Arbeitsschritte wegzuoptimieren und sich das Leben bequemer zu machen. Ansonsten steht es Dir selbstverständlich frei wieder als Jäger und Sammler über die Savanne zu nomadisieren.

  5. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 29.10.18 - 14:11

    Bequemer mag es sein, aber ob der Bequemlichkeitsgewinn die Mehrkosten der Ladeelektronik und des Ladevorganges für den Durchschnittskonsumenten aufwiegt - das ist die Frage.

    Immerhin ist ein Automatikgetriebe auch viel bequemer, aber trotzdem kaufen die meisten Leute immer noch handgeschaltete Fahrzeuge.

  6. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: HoffiKnoffu 29.10.18 - 14:16

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keridalspidialose schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Einführen des Zapfhahns in den Tankstutzen war ja auch immer ein
    > riesen
    > > Problem, ...
    >
    > Es gibt genug Unfälle an Tankstellen wegen unsachgemäßem Gebrauch des
    > Tankstutzens und Schlauch. Wäre es möglich Benzin direkt ins Auto zu
    > beamen, es wäre sinnvoll dies tatsächlich zu tun.
    >
    > Und wenn es möglich wäre Elektroautos während der Fahrt zu laden, oder
    > einfach nur, in dem man sie auf einem speziell präparieren Parkplatz
    > abstellt, wäre das ebenfalls keine schlechte Idee. Menschen waren schon
    > immer gut darin Arbeitsschritte wegzuoptimieren und sich das Leben bequemer
    > zu machen. Ansonsten steht es Dir selbstverständlich frei wieder als Jäger
    > und Sammler über die Savanne zu nomadisieren.

    Das Auto beim Fahren zu laden ist...zu teuer. Nicht, weil der Wirkungsgrad dabei deutlich schlechter wird, sondern: Wer soll denn die Mehrkosten für jedne Kilometer Kreis-, Land-, Bundesstraße oder Autobahn bezahlen?

    Solch eine Ladeinfrastruktur zu wollen ist illusorisch.

    Zumal alle Hersteller, das Ladegerät (nicht zu verwechseln mit dem Batteriemanagement, welches mit Gleichspannung das LAden übernimmt) aus dem Fahrzeug verbannen will, um (a) Kosten zu sparen, (b) Gewicht zu sparen und (c) höhere Ladeleistungen per Gleichspannung zu ermöglichen. Was bringt das, wenn dann für das LAden mit Wechselstrom durch Induktion doch wieder eine Ladegerät notwendig ist?

    Nein, da wird viel Geld für nix und wieder nix ausgegeben. Das Geld wäre in der Akkuforschung oder der Erforschung von Leistungselektronik besser aufgehoben.

    Gruß
    HK

  7. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 29.10.18 - 14:17

    Echt so? Die Amis terrorparanoiaisieren wegen Harnstoff?

  8. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: _j_b_ 29.10.18 - 14:24

    Schnellladen per Induktion ist meiner Meinung nach auch viel zu teuer, aufwändig und ineffizient. Aber wie wäre es denn mit bis 5kW - die meisten Autos stehen doch sowieso die ganze Zeit, da könnte dann schön langsam geladen werden wenn gerade Sonnen- Windstrom verfügbar ist und ansonsten eben auch nicht. Dann wäre der Akku beim Losfahren immer voll, und ein Kabel beim Halt an der Autobahnraststätte einzustecken um eben mit 150kW nochmal was nachzuladen ist dann wirklich nicht zu viel verlangt.

  9. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 29.10.18 - 14:28

    Langsames laden verringert die Verluste nicht.

  10. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Muhaha 29.10.18 - 14:32

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nein, da wird viel Geld für nix und wieder nix ausgegeben. Das Geld wäre in
    > der Akkuforschung oder der Erforschung von Leistungselektronik besser
    > aufgehoben.

    Oder auch nicht. Ich behaupte einfach Gegenteil, weil ich hier ebenso wenig irgendwas zu entscheiden habe ;)

  11. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: _j_b_ 29.10.18 - 14:34

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Langsames laden verringert die Verluste nicht.


    Das kommt darauf an wie man es betrachtet. Die relativen Verluste mag es nicht verringern, die absoluten aber sehr wohl. Wenn bei 120kW und 97% Effizienz 3.6kW Wärmeleistung an den Halbleitern abgeführt werden müssen ist das wie im Artikel beschrieben mit hohem Aufwand verbunden. Bei 5kW und gleicher Effizienz müssen alle Bauteile nur 0.15kW widerstehen - eine ganz andere Geschichte bei der das Ganze gleich viel günstiger wird.

  12. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 29.10.18 - 14:50

    Es war wohl so, dass die Zulassungsbehörden den Laien die rechtzeitige und ausreichende Nachfüllung des Adblue-Tanks nicht zutrauten, und dass der Adblue deshalb in ausreichender Menge mitgeführt werden sollte, dass es ausreicht, wenn die Werkstatt den Stoff bei der Wartung nachfüllt... Und damit man nicht alle paar tausend Kilometer zur Wartung in die Werkstatt muss, hat man einfach am Adblue-Verbrauch gedreht. um ihn passend zum "normalen" Wartungsintervall zu machen, ohne den Adblue-Tank zu vergrößern ...

  13. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: tingelchen 29.10.18 - 15:00

    Ein Problem dass sich zukünftig von alleine löst. Da wir dann kein Adblue mehr brauchen ;)

  14. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Frau_Holle 29.10.18 - 15:07

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es war wohl so, dass die Zulassungsbehörden den Laien die rechtzeitige und
    > ausreichende Nachfüllung des Adblue-Tanks nicht zutrauten, und dass der
    > Adblue deshalb in ausreichender Menge mitgeführt werden sollte, dass es
    > ausreicht, wenn die Werkstatt den Stoff bei der Wartung nachfüllt... Und
    > damit man nicht alle paar tausend Kilometer zur Wartung in die Werkstatt
    > muss, hat man einfach am Adblue-Verbrauch gedreht. um ihn passend zum
    > "normalen" Wartungsintervall zu machen, ohne den Adblue-Tank zu vergrößern
    > ...

    Oben schreiben sie dass die Amis es nicht dürfen
    >...der Nutzer in den USA den AdBlue Tank nicht mehr selber befüllen darf...

    Was jetzt, dürfen es nicht, oder hätten es nicht tun müssen sollen ?

    Wenn es verboten wäre dann würde wohl nicht jeder Autoteilezubehör-Laden 'Diesel Exhaust Fluid' verkaufen.

  15. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: tingelchen 29.10.18 - 15:10

    Was allerdings weniger mit dem Preis zusammen hängt. Generell macht es keinen Sinn mehr Handschaltung zu fahren. Bei Getrieben mit Doppelkupplung und Schaltzeiten von <= 1s kommt kein normaler Mensch mehr mit.

    Schaltgetriebe werden entweder aus Gewohnheit gekauft (Neumodischer Schnickschnack, hab ich noch nie gebraucht, brauch ich auch zukünftig nicht) oder weil die Kundschaft sich einredet mit Schaltgetriebe sportlicher unterwegs zu sein, als mit Automatik.

    Davon ab. Auch Stecker haben so ihre Tücken. Bei den Ladeleistungen für ein E-Auto kann ein wenig Dreck auf den Kontakten zu großen Problemen führen. Ein Teil des Verlustes hat man so oder so. Denn aus dem Stromnetz kommt nur Wechselstrom. Einen Gleichrichter brauch man daher dennoch. In diesem Fall wandert dieser nur von der Ladestation ins Auto. Was bleibt ist der Verlust durch die Übertragung.

    Das Kabellose Laden daheim oder an einem reservierten nicht öffentlichen Parkplatz ist eher Luxus als notwendig. An öffentlichen Plätzen sieht das allerdings schon anders aus. Idioten gibt es immer. Daher verriegeln alle Stecker auch. Hoffentlich mehr gut als weniger gut. Für diese Ladetechnik muss man aber schon einen Werkstoff dabei haben der als Isolator fungiert :)

  16. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Gandalf2210 29.10.18 - 15:14

    die Energie nicht, wohl aber die Leistung.

  17. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: tingelchen 29.10.18 - 15:23

    > Das Auto beim Fahren zu laden ist...zu teuer. Nicht, weil der Wirkungsgrad
    > dabei deutlich schlechter wird, sondern: Wer soll denn die Mehrkosten für
    > jedne Kilometer Kreis-, Land-, Bundesstraße oder Autobahn bezahlen?
    >
    > Solch eine Ladeinfrastruktur zu wollen ist illusorisch.
    >
    Nein ist es nicht. Es ist schließlich überhaupt nicht nötig jeden Kilometer damit zu pflastern. Hat auch niemand behauptet. Es reichen einige Abschnitte, weniger Kilometer Länge. Auch ist es Unsinn die in alle Normalen, bzw. Landstraßen zu verteilen. Es reicht, wenn diese in Autobahnen integriert werden. Bzw. in jene Abschnitte die für den Fernverkehr gebaut wurden. Innerhalb sowie im Nahbereich von Städten kann das Auto an einem Parkplatz geladen werden. Ob mit oder ohne Induktion ist dann egal.

    > Zumal alle Hersteller, das Ladegerät (nicht zu verwechseln mit dem
    > Batteriemanagement, welches mit Gleichspannung das LAden übernimmt) aus dem
    > Fahrzeug verbannen will, um (a) Kosten zu sparen, (b) Gewicht zu sparen und
    > (c) höhere Ladeleistungen per Gleichspannung zu ermöglichen. Was bringt
    > das, wenn dann für das LAden mit Wechselstrom durch Induktion doch wieder
    > eine Ladegerät notwendig ist?
    >
    Wird nur nicht funktionieren. Es wird immer ein Ladegerät nötig sein. Denn die Fahrzeuge müssen auch über den Haushaltsstrom geladen werden können. Was auch Sinn macht, da die Fahrzeuge dort in der Regel min. 6h stehen. Eher mehr. Und da kommt immer Wechselstrom raus. Wahlweise mit 230V oder 110V. Je nach Land.
    Aber nicht nur da. Auch im öffentlichen Raum an Parkplätzen, z.B. einer Tiefgarage, macht es keinen Sinn den Akku mit 100kW zu laden. Auch hier reicht der Ladestrom einer Haushaltssteckdose aus.

    > Nein, da wird viel Geld für nix und wieder nix ausgegeben. Das Geld wäre in
    > der Akkuforschung oder der Erforschung von Leistungselektronik besser
    > aufgehoben.
    >
    Solange es nicht dein Geld ist, kann es dir herzlichst egal sein ;)

  18. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: tingelchen 29.10.18 - 15:25

    Ziel des ganzen ist das Laden des Akkus während der Fahrt. Das wäre so als wenn der Tanklaster neben dir her fährt, mit 130km/h.

    In sofern ist die Entwicklung der Technik schon sinnvoll.

  19. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 29.10.18 - 15:30

    Für die meisten Leute wird wohl eher der Aufpreis gegenüber dem Schaltgetriebe das Kriterium sein....

    Genau, wie der Autobesteller mit fixem Budget dann eher die Maschine mit mehr Leistung nimmt, wenn das Budget noch nicht ausgeschöpft ist, wird der Elektroautokäufer wahrscheinlich auch lieber 20 kWh mehr Akku, als drahtloses Laden nehmen ....

  20. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: gelöscht 29.10.18 - 15:40

    Verringert langsames Laden die Verlustleistung wirklich nicht?

    Ich bin immer davon ausgegangen das beim Laden mit höheren Strömen auch mehr Verlustleistung anfällt bzw. die Effizienz sinkt. Power-Banks werden z.B. bei Quick-Charge deutlich wärmer als beim normalen Laden. Ob das jetzt natürlich nur daran liegt das bei 2x schneller laden auch 2 mal so viel Wärme anfällt, oder 3 mal so viel Wärme... So genau sind meine Hände nicht als Messgerät :D

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