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Löst Probleme die es gar nicht gibt.

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  1. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: berritorre 30.10.18 - 04:25

    Vorallem da es ja bisher nur ganz, ganz wenige Stationen gibt, wo man überhaupt über diesen "Kabelsalat" stolpern kann... ;-)

    Aber: ich denke schon, dass wenn die Technik halbwegs verlustfrei implementiert werden kann, dann wäre das nicht schlecht.

  2. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 30.10.18 - 06:38

    Nein, da die Ohmschen Verluste mit dem Quadrat des Ladestromes steigen, die Ladeleistung aber nur linear mit dem Ladestrom ...

    Soweit in den drei Zeilen oben kein Fehler ist, tun sie genau das nicht.

    Dass die Gesamtverluste trotzdem steigen, je höher der Ladestrom ist, zeigt es allerdings auch. Dahingehend lag ich falsch. Keine Ahnung, was ich da wie verstanden habe. Aber deswegen diskutiert man ja.

  3. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: elknipso 30.10.18 - 06:43

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Etablierte Techniken werden gerne stillschweigend geduldet, und nur
    > marginal geändert (Absaugung an den Zapfhähnen).
    > Ich glaube, das Prinzip der offenen Zapfpistole bedient durch einen Laien
    > würde heute nicht mehr genehmigt - wenn es als neue Technik durchgesetzt
    > werden müsste ...

    Gut möglich, dass das heute nicht mehr durchginge.
    Aber auch so Sachen wie ein Fahrrad würden wohl heute nicht mehr genehmigt wenn es eine komplett neue Erfindung wäre, da viel zu gefährlich :).

  4. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 08:09

    Das Problem ist aber, dass auch die Klemmenspannung nicht konstant ist - sie muss angehoben werden, um überhaupt den Ladestrom hineinzubekommen

    Aus meinem Beispiel

    Akku
    3 V
    1 Ah
    0,1 Ohm Innenwiderstand

    Ladestrom 1 A -> Ladespannung 3,1 Volt, 0,1 Volt fällt am Innenwiderstand ab

    Verlustleistung 1 A * 0,1 V = 0,1 W

    Ladestrom 2 A-> Ladespannung 3,2 Volt, 0,2 Volt fällt am Innenwiderstand ab (sonst könnten keine 2 A fließen....)

    Verlustleistung 0,2 V * 2 A = 0,4 W.

    Durch die Halbierung der Ladezeit verdoppelt sich der Ladeverlust aber nur ...

  5. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 08:14

    In der letzten Zeile steht doch, dass die Ladeverluste linear mit dem Ladestrom ansteigen....

    Also sind die Ladeverluste bei Verdoppelung des Ladestromes ebenfalls doppelt so hoch ...

    Mein Beispiel mit dem 1Ah Akku und 0,1 Ohm Innenwiderstand

    Ladezeit 1 Stunde mit 1 A

    1A * 0,1 Ohm *1 Ah = 0,1 Wh Ladeverluste
    2A * 0,1 Ohm * 1 Ah = 0,2 Wh Ladeverluste => Verdoppelt, auch wenn sich die Ladezeit halbiert

    Der Denkfehler ist, dass sich die Klemmenspannung auch erhöhen muss, um den höheren Ladestrom am Innenwiderstand vorbeizuschleusen ...



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.18 08:22 durch M.P..

  6. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 08:25

    Der Fiesta ist immerhin der zweitkleinste Wagen im Ford Sortiment.
    Den Modeo oder beim S-Max wird man wohl nicht mehr ohne Klimaanlage bekommen ...

  7. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 08:27

    Hmm, gibt es immer noch die Regel, dass man die meisten Fahrstunden auf einem Handschalter-Wagen absolvieren muss, sonst gibt es eine Eintragung im Führerschein, dass man nur Automatik fahren darf?

    Wenn das immer noch der Fall ist, wäre die Antwort.... "Weil man es kann" ;-)

  8. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 30.10.18 - 08:34

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist aber, dass auch die Klemmenspannung nicht konstant ist -
    > sie muss angehoben werden, um überhaupt den Ladestrom hineinzubekommen

    Das ist halt der Unterschied zwischen Theorie und Realität. Keine Ahnung woher mein Denkfehler kam. Dass die Klemmenspannung angehoben werden muss, um mehr Strom in den Akku zu prügeln, ist natürlich der Kennlinie des Akkus geschuldet und dem sich daraus ergebenden Arbeitspunkt. Für den Innenwiderstand ist das allerdings egal, denn ihn interessiert nur der Strom durch sich selbst - der Spannungsabfall ist ein Resultat des höheren Stromes.

    Abgesehen davon sprechen wir ja nicht von Verlustleistung. Dass die sich vervierfacht ist klar.

  9. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Dave_Kalama 30.10.18 - 08:43

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Echt so? Die Amis terrorparanoiaisieren wegen Harnstoff?

    Nein

  10. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 08:51

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > woher mein Denkfehler kam. Dass die Klemmenspannung angehoben werden muss,
    > um mehr Strom in den Akku zu prügeln, ist natürlich der Kennlinie des Akkus
    > geschuldet

    Nein - schlichtweg dem Ohmschen Gesetz, bei Betrachtung des vereinfachten Ersatzschaltbildes ....

    In meinem Beispiel wird der Akku einmal mit 3,1 Volt und 1 A 1 Stunde lang geladen, im anderen Fall mit 3,2 Volt und 2 A 0,5 Stunden....

  11. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: christian_k 30.10.18 - 09:15

    Fast.

    Entscheident sind nicht die Fahrstunden, sondern die Prüfung.
    Wer die mit Automatik macht, darf hinterher keine Handschaltung fahren.

    Klar, eine Prüfung mit Handschaltung wird schwierig, wenn man alle Fahrstunden mit Automatik macht ...


    > Hmm, gibt es immer noch die Regel, dass man die meisten Fahrstunden auf
    > einem Handschalter-Wagen absolvieren muss, sonst gibt es eine Eintragung im
    > Führerschein, dass man nur Automatik fahren darf?
    >
    > Wenn das immer noch der Fall ist, wäre die Antwort.... "Weil man es kann"
    > ;-)

  12. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 09:24

    Ich dachte erst, dass es für diese Eintragungen keinen Platz auf dem neuen Plastik-Fuhrerschein gäbe.

    Aber auf der Rückseite in Zeile 12 sind die Einschränkungen mit Zahlencodes eingetragen.

    https://www.bussgeldkatalog.org/schluesselzahlen-fuehrerschein/

    Bei mir eine "01", wobei ich da eher "01.01" erwartet hätte

    Die Frage ist, ob die Pflicht, Automatik zu fahren unter der Schlüsselnummer "10" erfasst ist.
    Eine andere passendere sehe ich nicht, und die 10 klingt eher nach Anpassungen für Behinderte.

    EDIT

    Habe den Passus aufgrund der dortigen Behördendeutsch Verseuchung nicht gefunden:

    > 78 Keine Fahrzeuge, die über ein Kupplungspedal (oder, bei Fahrzeugen der Klassen A, A2 und A1 über einen von Hand zu bedienenden Kupplungshebel verfügen, das (der) vom Fahrer beim Anfahren oder beim Anhalten des Kraftfahrzeugs sowie beim Gangwechsel bedient werden muss



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.18 09:30 durch M.P..

  13. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 30.10.18 - 09:51

    Deine Betrachtung ignoriert den entstehenden Spannungsteiler.

    Daher auch P = I² * R, denn der Strom ist das, was die Verluste erzeugt. Der Spannungsabfall ist der Quotient aus Verlustleistung und Strom.

  14. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: thinksimple 30.10.18 - 11:30

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Echt so? Die Amis terrorparanoiaisieren wegen Harnstoff?

    Nein. Es gibt nur die Vorgabe das es 4000meilen reichen muss.


    http://www3.epa.gov/otaq/documents/nonroad/420f14017.pdf

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  15. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: thinksimple 30.10.18 - 11:34

    Frau_Holle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es war wohl so, dass die Zulassungsbehörden den Laien die rechtzeitige
    > und
    > > ausreichende Nachfüllung des Adblue-Tanks nicht zutrauten, und dass der
    > > Adblue deshalb in ausreichender Menge mitgeführt werden sollte, dass es
    > > ausreicht, wenn die Werkstatt den Stoff bei der Wartung nachfüllt... Und
    > > damit man nicht alle paar tausend Kilometer zur Wartung in die Werkstatt
    > > muss, hat man einfach am Adblue-Verbrauch gedreht. um ihn passend zum
    > > "normalen" Wartungsintervall zu machen, ohne den Adblue-Tank zu
    > vergrößern
    > > ...
    >
    > Oben schreiben sie dass die Amis es nicht dürfen
    > >...der Nutzer in den USA den AdBlue Tank nicht mehr selber befüllen
    > darf...
    >
    > Was jetzt, dürfen es nicht, oder hätten es nicht tun müssen sollen ?
    >
    > Wenn es verboten wäre dann würde wohl nicht jeder Autoteilezubehör-Laden
    > 'Diesel Exhaust Fluid' verkaufen.


    Natürlich dürfen sie . Es ging nur um die Menge im Tank die für gewisse Meilen reichen soll.

    EPA is setting a minimum fluid refill interval of 4,000 miles for light-duty vehicles 
    and light-duty trucks that use SCR.
    For example, a vehicle with a 400 mile fuel 
    range would need to refill the DEF tank no more frequently than every tenth fuel fill-
    up. For operators who change oil every 7,500 miles and fill the DEF tank at the time 
    of the oil change, no more than one DEF refill would be needed between oil changes


    http://www3.epa.gov/otaq/documents/nonroad/420f14017.pdf

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  16. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 11:35

    Das verstehe ich jetzt nicht. Im vereinfachten Ersatzschaltbild ist der Akku eine ideale Spannungsquelle mit einem Innenwiderstand von 0.
    Wo soll es da einen Spannungsteiler geben?

  17. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: thinksimple 30.10.18 - 11:37

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch ist es. Ich kaufe nur noch Qi Handy aus zwei Gründen:
    >
    > 1. Ich muss nicht mehr rumfummeln mit Kabeln
    > 2. Ich weiss immer wo es gerade ist
    >
    > Bei eFhz stelle ich mir das so vor, du fährst vor die Garage, steigst aus,
    > nimmst dein Zeugs aus dem F/Trunk und via Remote gibst du den Befehl, das
    > Fahrzeug soll einparken. Während du also bereits drinnen im warmen bist,
    > fährt das eFhz rein, schliesst das Garagentor über funk und wird dank
    > Induktion geladen.
    >
    > Am nächsten Morgen: Volle Reichweite.

    Funktioniert nicht wenn deine Frau die Garage in Beschlag nimmt

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  18. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: a user 30.10.18 - 11:44

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was allerdings weniger mit dem Preis zusammen hängt. Generell macht es
    > keinen Sinn mehr Handschaltung zu fahren. Bei Getrieben mit Doppelkupplung
    > und Schaltzeiten von <= 1s kommt kein normaler Mensch mehr mit.
    Err quatsch. Ja beim Beschleuningen durch alle Gänge rauf ist Automatik schneller. Aber im normalen Betrieb war die beste Automatik die ich je gesehen habe gerade mal erträglich.
    Und ich fahre viel und viele verschiedene Automatikschaltungen (wegen der Arbeit sehr viele verschiedene Mietwagen). Die beste hatte ich im Maserati Ghibli (der war kein Mietwagen) und in einem neuen 3er BMW kürzlich. Die schlechtesten bisher waren bei Ford undgleich danach Mercedes (wobei dieser nur auf der Autobahn so richtig mies war, Stadt war ok).

    Der Verbrauch ist in der Praxis bei allen praxisnahen Tests auch immer höher als mit manueller Schaltung.

  19. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 30.10.18 - 11:54

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das verstehe ich jetzt nicht. Im vereinfachten Ersatzschaltbild ist der
    > Akku eine ideale Spannungsquelle mit einem Innenwiderstand von 0.
    > Wo soll es da einen Spannungsteiler geben?

    Wenn 0 V über den Akku stehen bleiben, dann bleibt trotzdem nur der Strom, der durch den Widerstand fließt. Welche Spannung die Konstant*strom*quelle hat, spielt doch dafür trotzdem keine Rolle. Und es ist dann halt ein Teiler 100/0.

    Ich verstehe jetzt ehrlichgesagt das Problem nicht.

  20. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Akaruso 30.10.18 - 17:46

    An alle jüngeren Leser hier:

    Das Selbsttanken wurde erst in den 70er Jahren langsam populär.
    Davor gab es noch einen Tankwart, der das Auto befüllt hat und nebenbei auch noch auf Wunsch die Windschutzscheibe gereinigt und den Ölstand gemessen hat.

    Kassiert hat er auch gleich noch, sodass man das Auto nicht verlassen musste.

    Die Bedienung der Zapfsäule durch Laien war also ursprünglich (bei deren Erfindung) nicht vorgesehen.

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