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  5. › Elektromobilität: Alstoms E-Bus…

Oberleitung + Batterie

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  1. Oberleitung + Batterie

    Autor: Workoft 16.03.18 - 20:21

    Auf den vielbefahrenen Strecken wird geladen, kleinere Straßen können trotzdem befahren werden. Die Batterie muss nur einige Kilometer schaffen. Trotzdem ist die Reichweite nicht begrenzt und Standzeiten zum Laden gibt es auch keine. Eventuell kann man sogar Superkondensatoren nehmen, die nutzen nicht ab und brauchen keine seltenen Erden (wenn ich mich nicht irre). Kosten halt ne Ecke mehr und wiegen deutlich mehr pro kWh.

    Geht, gibt es schon. Dann muss man nur etwas in Infrastruktur investieren und wunderschön wird es nicht jeder finden.

    Trotzdem, schicker Bus den Alstom da gebaut hat.

  2. Re: Oberleitung + Batterie

    Autor: LH 16.03.18 - 21:34

    Alstoms Citadis Straßenbahnen können das bereits, in Nizza ist ein solches System im kleinen im Einsatz. Dort fährt die Straßenbahn aus diversen Gründen einen Teil der Strecke ohne Oberleitung. Allerdings ist die Strecke ohne Oberleitung nur relativ kurz, wohl unter einem halben Kilometer.

  3. Re: Oberleitung + Batterie

    Autor: Vinyl-puzzler 16.03.18 - 21:45

    die Bahn in Nizza konnte ich bereits sehen, die fährt tatsächlich nur über den Marktplatz (ich glaub Place Massena hieß der)

    Oberleitungsbusse sind ansich keine schlechte Idee, jedoch gibts nur noch wenige Städte, welche ein solches system haben (z.B. Vilnius und Salzburg). Die Errichtung von Oberleitungen dürfte auch nicht wirklich gewollt sein, da sie Geld kosteen und auch nicht wirklich zum attraktiven Stadtbild beitragen.
    Ein Bus mit 250km Reichweite sollte ja für die meisten Linien ausreichen, Nachts, wo die Netzlast gering ist und nur ein bruchteil der Busse unterwegs sind, werden sie geladen. Für die üblichen Linien gibts ja auch noch CNG-Busse, die ebenfalls recht umweltfreundlich unterwegs sind.

  4. Re: Oberleitung + Batterie

    Autor: backdoor.trojan 17.03.18 - 02:55

    Einige Bahnen von Bombardier im Rhein Neckar Raum können auch eine Teilstrecke ohne Oberleitung fahren, die benutzen dazu meines Wissens nach aber ein Kondensator. Trotzdem interessant.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rhein-Neckar-Variobahn

  5. Re: Oberleitung + Batterie

    Autor: blaub4r 17.03.18 - 06:21

    Das größte Problem von Oberleitungen ist ja die mangelnde Flexibilität. Wir hatten hier in Potsdam auch sowas zu DDR Zeiten.

    Es war schon gut und leise. Aber die Busse könnten halt nur begrenzt ausweichen. Und Baustellen und massive Hindernisse waren halt ein Grund für Ausfälle.

    Da macht es schon Sinn an bestimmten Ecken gänzlich auf Batterie zu setzen.

  6. Re: Oberleitung + Batterie

    Autor: DarioBerlin 17.03.18 - 09:18

    kt



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.03.18 09:23 durch DarioBerlin.

  7. Re: Oberleitung + Batterie

    Autor: DarioBerlin 17.03.18 - 09:22

    Vinyl-puzzler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die Bahn in Nizza konnte ich bereits sehen, die fährt tatsächlich nur über
    > den Marktplatz (ich glaub Place Massena hieß der)
    >
    Das habe ich mal in einer Reportage gesehen. Dabei wird wohl Induktion auf der Teilstrecke eingesetzt. Das Konzept ist meiner Meinung nach das schönste, da die Oberleitung wegfällt und keine oder nur kleine Akkus gebraucht werden.

    Allerdings weiß ja jeder, daß der Wirkungsgrad bei Induktion nicht sehr gut ist. Leider!

  8. Re: Oberleitung + Batterie

    Autor: matzems 17.03.18 - 09:48

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das größte Problem von Oberleitungen ist ja die mangelnde Flexibilität. Wir
    > hatten hier in Potsdam auch sowas zu DDR Zeiten.
    >
    > Es war schon gut und leise. Aber die Busse könnten halt nur begrenzt
    > ausweichen. Und Baustellen und massive Hindernisse waren halt ein Grund für
    > Ausfälle.
    >
    > Da macht es schon Sinn an bestimmten Ecken gänzlich auf Batterie zu setzen.

    Oberleitungen bei Bussen sind auch ein alter Hut, gibt es
    in Esslingen seit Jahren im Einsatz.
    Denke aber mal die Zukunft der Mobilität /E-Mobilität sollten keine Stromkabel in den Straßen uber den Köpfen der Leute sein. Bringt zu viele Nachteile mit sich.
    Denke eher auch an gute Akkus+Solar+Nachtstrom (überschüssige Kraftwerkskapazitäten nutzen)+ggf induktionsladen an Haltestellen und Ampeln.
    Denke da wird sich viel tun...und so wie es aktuell scheint werden die Chinesen dort den Ton angeben. Die sind schon führend in E-Mobilität bei Bus & Pkw.

  9. Re: Oberleitung + Batterie

    Autor: Apfelbrot 17.03.18 - 11:38

    matzems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > ggf induktionsladen an Haltestellen und Ampeln.

    Nein danke, wir müssen nicht noch mehr Strom verschwenden als wir es eh schon tun.
    Induktives Laden funktioniert bei Kleingeräten, aber selbst da nur mit hohem Verlust.


    > Denke da wird sich viel tun...und so wie es aktuell scheint werden die
    > Chinesen dort den Ton angeben. Die sind schon führend in E-Mobilität bei Bus & Pkw.

    Nein führend sind sie da gewiss nicht, denn die Fahrzeuge will niemand aus Europa oder USA haben. Die sind schnell zusammen geklatscht und haben, laut bekannten die seit Jahren in China arbeiten, sehr viele Probleme mit der Zuverlässigkeit.
    Was sich deckt mit dem Rest der "Rein chinesischen Autoindustrie".

    Unser wirkliches Problem hierzulande ist noch immer eine fehlende Ladestruktur, und dass wir deutlich mehr Strom fabrizieren müssen hierfür.

  10. Re: Oberleitung + Batterie

    Autor: matzems 17.03.18 - 18:48

    Apfelbrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > matzems schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > ggf induktionsladen an Haltestellen und Ampeln.
    >
    > Nein danke, wir müssen nicht noch mehr Strom verschwenden als wir es eh
    > schon tun.
    > Induktives Laden funktioniert bei Kleingeräten, aber selbst da nur mit
    > hohem Verlust.
    >
    > > Denke da wird sich viel tun...und so wie es aktuell scheint werden die
    > > Chinesen dort den Ton angeben. Die sind schon führend in E-Mobilität bei
    > Bus & Pkw.
    >
    > Nein führend sind sie da gewiss nicht, denn die Fahrzeuge will niemand aus
    > Europa oder USA haben. Die sind schnell zusammen geklatscht und haben, laut
    > bekannten die seit Jahren in China arbeiten, sehr viele Probleme mit der
    > Zuverlässigkeit.
    > Was sich deckt mit dem Rest der "Rein chinesischen Autoindustrie".
    >
    > Unser wirkliches Problem hierzulande ist noch immer eine fehlende
    > Ladestruktur, und dass wir deutlich mehr Strom fabrizieren müssen hierfür.

    Du weisst schon dass den chinesen Volvo gehört und Haupteigentümer von Daimler? Was denkst du wie lange chinesische autos niemand will wenn die direkten zugriff zum vollen know how haben?

  11. Re: Oberleitung + Batterie

    Autor: Workoft 17.03.18 - 23:05

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das größte Problem von Oberleitungen ist ja die mangelnde Flexibilität. Wir
    > hatten hier in Potsdam auch sowas zu DDR Zeiten.
    >
    > Es war schon gut und leise. Aber die Busse könnten halt nur begrenzt
    > ausweichen. Und Baustellen und massive Hindernisse waren halt ein Grund für
    > Ausfälle.
    >
    > Da macht es schon Sinn an bestimmten Ecken gänzlich auf Batterie zu setzen.

    Deswegen ja die Kombination aus Oberleitung und Batterie.

  12. Re: Oberleitung + Batterie

    Autor: Workoft 18.03.18 - 10:13

    Tatsächlich kann der Wirkungsgrad bei richtiger Auslegung bis zu 99% betragen. Spulen unter der Straße zu verlegen wird aber deutlich teurer sein, als Oberleitungen aufzuhängen, vor allem wenn man die Straße mal erneuern muss. Außerdem ist induktives Laden nur im Stand wirklich gut zu realisieren. An den Ampeln ist das problematisch, weil man nicht weiß wo der Bus stehen wird, an Haltestellen dagegen schon eher denkbar. Dann könnte man aber auch einen Kontakt verwenden, der sich automatisch ausfährt (Siehe Superkondensatorbus in Shanghai). Wäre billiger und wahrscheinlich auch für deutlich höhere Leistungen geeignet.

  13. Re: Oberleitung + Batterie

    Autor: Workoft 18.03.18 - 10:21

    billiger Nachtstrom war mal, bevor es Photovoltaik gab. Im Winter gibt es den zwar noch, im Sommer aber kostet der Strom tagsüber in etwa so viel wie nachts, und das wohl auch nur weil wir über Mittag noch Strom an unsere europäischen Nachbarn verkaufen können, aber das wird sich auch ändern. Dann ist Strom am Tag billig und nachts teuer. Am teuersten ist der Strom morgens und abends, wenn das Leben schon beginnt, die Sonne aber noch nicht hoch genug am Himmel steht. Sicher könnte man auch das irgendwie nutzen, aber ich denke die meisten Busse fahren tagsüber einfach mit verringerten Fahrgastzahlen weiter.

    Es gibt doch deutlich bessere Methoden zur Lastverschiebung, wie etwa Wärmepumpen die im Winter nachts heizen und im Sommer tagsüber kühlen (und warmes Wasser bereiten) oder Elektroautos, die 200km fahren können, das aber meist nicht tun und daher den billigen Wochenendstrom nutzen können, oder wann auch immer der Wind gerade weht.

  14. Re: Oberleitung + Batterie

    Autor: AgentBignose 18.03.18 - 10:50

    Noch besser ohne die Problematik der Batterielebensdauer, der begrenzten Batterierohstoffe und der Umweltbelastung durch Batterieproduktion und -entsorgung wäre wenn man die Energie anders speichern könnte.

    Es gibt die Kondensator Methode.
    Auch Druckluftspeicher könnte man testen wie bei einem Torpedo, aber da bin ich sehr skeptisch.

    Vor mehr als 50 Jahren! wurde aber schon bewiesen, dass kinetische Schwungradspeicher dafür geeignet sind.
    Da gabs in der hügeligen Sshweiz und in Österreich schon solche "Gyro Busse":
    https://youtu.be/mRhvpaXszTc?t=935

    Mit heutigen Luft oder Magnetlagerungen könnte man die Verluste noch weiter senken.

    Vlt lässt sich ein Asynchrongenerator auch gleich in das Schwangrad einbauen, so dass dieses dann den Läufer darstellt. Und je nach Beschleunigen/Bremsen das Schwangrad aufläd bzw. entläd.

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