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die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

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  1. die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: Anonymer Nutzer 29.05.19 - 14:24

    wie schnell der Akku dadurch verschlissen ist. Was nützen Schnellladeeinrichtungen die die Akkulebenszeit von 4 Jahren auf 2,5 Jahre verringern, wenn dadurch der Energieaufwand für den Ersatz die Vorteile der E-Mobilität konterkariert.

  2. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: chmbs 29.05.19 - 14:28

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie schnell der Akku dadurch verschlissen ist. Was nützen
    > Schnellladeeinrichtungen die die Akkulebenszeit von 4 Jahren auf 2,5 Jahre
    > verringern, wenn dadurch der Energieaufwand für den Ersatz die Vorteile der
    > E-Mobilität konterkariert.

    Ich würde sagen: Die Frage ist ob man es kann, wenn man es braucht.
    Und wenn man es kann, dann braucht man es wahrscheinlich vor allem auf weiteren Reisen, weswegen dann auch eine (Autobahn-)Tankstelle als Aufstellort nicht völlig abwegig ist.

  3. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: bifi 29.05.19 - 14:30

    Puh, was für ein Auto hast du, dass der Akku nur 4 Jahre halten soll?

    i.d.R. halten die eher mindestens 10 Jahre....
    Die Schnelllader an der Autobahn sind sowieso für Langstreckenfahrten gedacht, nicht für den alltäglichen Betrieb. Und die wenigen Fahrzeuge, die ununterbrochen Langstrecke unterwegs sind: die werden auch heute schon nach ein paar Jahren ausgetauscht...

    Es wird also schwierig werden ein Auto zu finden das in seinem ganzen Fahrzeugleben bis z.B. 200.000 km nur Langstrecke mit Schnellladern unterwegs ist.

  4. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: solaris1974 29.05.19 - 14:37

    Mein erster Tesla hatte 490.000km runter und dann habe ich ihn verkauft. Jetzt hat er 550.00km bei 83% Restkapazität. Geladen wurde er zu70% DC mit 110kW und 30% AC mit 22kW.

  5. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: DeathMD 29.05.19 - 14:40

    Gar keines, deshalb weiß er ja auch nicht, dass die Akkus länger halten und kein Problem sind. Aber dann könnte man die Brennstoffzelle nicht in den Himmel loben, die ja aus Luft und Liebe gebaut wird und Äonen hält.

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  6. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: Mel 29.05.19 - 15:14

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie schnell der Akku dadurch verschlissen ist. Was nützen
    > Schnellladeeinrichtungen die die Akkulebenszeit von 4 Jahren auf 2,5 Jahre
    > verringern, wenn dadurch der Energieaufwand für den Ersatz die Vorteile der
    > E-Mobilität konterkariert.

    Wenn es doch nur eine Firma gäbe welche seit 5 Jahren schnellladefähige Elektroautos inkl. passenden SChnellladenetz anbietet. Dann könnte man so ein Suchmaschinen Dings nutzen um herauszufinden wie das die Akkus tatsächlich belastet...

  7. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: DeathMD 29.05.19 - 15:18

    Suchmaschinen Dings... hehe... von welcher Science Fiction redest du denn da? Als nächstes erzählst du dann, das alle Menschen mit einem Kommunikator herum laufen oder was? Witzbold... ;D

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  8. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: derdiedas 29.05.19 - 15:29

    Bequemlichkeit evtl. - wie soll ein Käufer eines 2-3 Jahre alten Autos die Qualität des Akkus erkennen?

    Ein gebrauchtes eAuto wird damit zur Lotterie, und dafür sind die Karren selbst gebraucht immer noch zu teuer.

    Es wird einfach Zeit das Autohersteller:
    1. 3rd party Anbieter für Akkus akzeptieren müssen
    2. ein Akku muss in unter einer Stunde austauschbar sein

    Nur mit einen freien Markt für Akkus wird das eAuto das was es sein soll - eine ernstzunehmende Alternative.

    Gruß ddd

  9. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: DeathMD 29.05.19 - 15:40

    Gegenfrage, wie erkennst du denn, ohne den Motor zu zerlegen, ob der sich nicht nach 5000 km verabschiedet, oder sich der Turbo einfach mal so in seine Einzelteile zerlegt? Die Akkus verfügen über ein Managementsystem, welches die Zellen überwacht etc. und das lässt sich auch auslesen.

    Glaubst du ernsthaft, dass sich da kein Teilemarkt entwickeln wird. So wie es jetzt Nachbau Wasserpumpen etc. gibt, gibt es dann Nachbauzellen etc. Was glaubst du was die Werktstätten in Zukunft machen werden? Anstatt Keilriemenwechsel oder Tausch der Kopfdichtung, werden dann eben einzelne Zellen getauscht und warum die Akkus unbedingt in einer Stunde getauscht sein müssen erschließt sich mir nicht. Schon mal versucht einen Motor in einem modernen PKW zu tauschen? Nach einer Stunde bist du da noch nicht weit...

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  10. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: Anonymer Nutzer 29.05.19 - 15:49

    - Der Zustand vom Akku ist problemlos auslesbar (Zellspannung, Innenwiderstand, etc.) und ist heute per Mausklick getan.
    - Es ist eine einfache Rechnung, ob der günstige Unterhalt den Anschaffungspreis rechtfertigt oder eben nicht.
    - Die heutigen Zellen sind meistens Industriestandard und auch im Internet nachkaufbar
    - Beim e-Up z.B- ist der Tausch des Akkus locker in dem Zeitraum getan. Aber wofür sollte das überhaupt gut sein?
    - Die Hersteller bieten in der Regel 8-10 Jahre Garantie auf ihre Akkus.

    Man könnte meinen, Du hast selbst kein E-Auto und demnach auch Unkenntnis.

    Gruß,

    Ein E-Auto Fahrer.

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bequemlichkeit evtl. - wie soll ein Käufer eines 2-3 Jahre alten Autos die
    > Qualität des Akkus erkennen?
    >
    > Ein gebrauchtes eAuto wird damit zur Lotterie, und dafür sind die Karren
    > selbst gebraucht immer noch zu teuer.
    >
    > Es wird einfach Zeit das Autohersteller:
    > 1. 3rd party Anbieter für Akkus akzeptieren müssen
    > 2. ein Akku muss in unter einer Stunde austauschbar sein
    >
    > Nur mit einen freien Markt für Akkus wird das eAuto das was es sein soll -
    > eine ernstzunehmende Alternative.
    >
    > Gruß ddd

  11. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: ChMu 29.05.19 - 17:19

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bequemlichkeit evtl. - wie soll ein Käufer eines 2-3 Jahre alten Autos die
    > Qualität des Akkus erkennen?

    Im Computer nachschauen? Bei zwei bis 3 Jahren hast Du noch 5-6Jahre Garantie! Da duerfte jeder Akku noch hervorragend aussehen.
    >
    > Ein gebrauchtes eAuto wird damit zur Lotterie, und dafür sind die Karren
    > selbst gebraucht immer noch zu teuer.

    Bloedsinn. Eine Lotterie ist ein Verbrenner mit dubiosem Service Heft welcher bereits nach 2 Jahren aus der Garantie raus ist.
    >
    > Es wird einfach Zeit das Autohersteller:
    > 1. 3rd party Anbieter für Akkus akzeptieren müssen

    Warum das denn? Bekommst Du von dem auch 8 Jahre Garantie? Warum ueberhaupt den Akku wechseln? Wenn, geht es doch nur um einzelne Zellen? Die werden Dir sogar angezeigt.

    > 2. ein Akku muss in unter einer Stunde austauschbar sein

    Ein Akku Tausch dauert ein paar Minuten, Tesla hat es mal in 90sec demonstriert. Und? Was interessiert Dich wie lange das dauert? Ist doch eh Garantie?
    >
    > Nur mit einen freien Markt für Akkus wird das eAuto das was es sein soll -
    > eine ernstzunehmende Alternative.

    Der Akku ist eigendlich das letzte um das ich mir Sorgen mache, die duerften laenger als das Autoleben halten und haben dann noch ein (wertvolles) second life als Speicher. ALLE Hersteller gehen von mindestens 20Jahren aus, bei verminderter Kapazitaet auch 30 Jahre. Und dann kann man das teure Lithium auch noch recyclen! Stell Dir vor, ist auch nach ner Mio km nicht weg, wie Diesel.
    >
    > Gruß ddd

  12. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: berritorre 29.05.19 - 17:29

    > Bequemlichkeit evtl. - wie soll ein Käufer eines 2-3 Jahre alten Autos die
    > Qualität des Akkus erkennen?

    > Ein gebrauchtes eAuto wird damit zur Lotterie, und dafür sind die Karren selbst
    > gebraucht immer noch zu teuer.

    Das ist doch gerade bei einem Verbrenner viel schlimmer. Keiner kann dir sagen, wie dieses Auto gefahren wurde. Viele Kilometer muss noch nichts schlimmes sein, wenn das Auto gut gepflegt wurde und das Auto entsprechend gefahren wurde.

    Oft sind die Motoren von Verbrennern wesentlich schlechter, wenn sie nur in der Garage rumstanden oder nur Kurzstrecke gefahren wurden. Über das Baujahr und die KM kann man das vielleicht irgendwie versuchen abzuschätzen, aber auch da: Als niht Experte kannst du bei einem gebrauchten Verbrenner ganz gut auf die Schnauze fallen und ein Motorschaden geht auch ganz gut ins Geld.

    Bei den Batterien kann man den Qualitätszustand meist ganz gut auslesen. Und die Garantie auf die Batterien ist meist wesentlich länger als bei einem Verbrennungsmotor. Sehe nicht, warum genau das jetzt ein Nachteil für das Elektroauto sein soll.

  13. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: Wurzelgnom 30.05.19 - 11:31

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie schnell der Akku dadurch verschlissen ist. Was nützen
    > Schnellladeeinrichtungen die die Akkulebenszeit von 4 Jahren auf 2,5 Jahre
    > verringern, wenn dadurch der Energieaufwand für den Ersatz die Vorteile der
    > E-Mobilität konterkariert.

    Es geht da mehr um Ladezyklen. Ich kann jetzt nur von Tesla sprechen, dort sind die Akkus für etwa 480000km ausgelegt. Die nächste Generation (Kauf von Maxwell) mit vermutlich Trockenbattereien sollen sogar (wie die Drivetrain heute schon!) auf 1.6 Millionen km ausgelegt sein.
    Ich glaube bei 70% Restkapazität spricht mann dann von einem Akku, der ausgetauscht werden soll. Es fahren aber da draussen Teslen mit über 300000km und 86% Restkapazität und auch schon Fahrzeugen mit über 800000km.

    Ein Tesla schafft 400km und mehr. Wer nicht Berufskraftfahrer ist, der Lädt auch nicht 5 mal am Tag auf.

    Wichtig sind eigentlich die Ladestandorte in den Ballungsräumen und gerade hier reichen 3-7kW Lader völlig aus. Mann geht doch sowieso nicht nach 4 Stunden wieder nachts auf die Straße und stöpselt sein Auto ab sondern es reicht wenn es morgens fast voll ist und auf der Arbeit wieder anstöpseln kann. Auf der Arbeit hängt es dann auch +8h am Strom, am besten lokal per Solaranlage aufgeladen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.19 11:39 durch Wurzelgnom.

  14. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: berritorre 30.05.19 - 15:55

    800000km? Was machen denn diese Leute mit ihrem Auto?

    Verlassen die ihr Fahrzeug nur zum Schlafen?

  15. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: ChMu 31.05.19 - 00:31

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 800000km? Was machen denn diese Leute mit ihrem Auto?

    Die Autos werden gefahren. Anders als bei Verbrennern, geht das mit e-Autos sehr gut. Wir sind mit unserem ersten Tesla bald bei 350000km. Das sind gerade mal 200km am Tag. Das ist laecherlich. Gegenueber den Verbrennern im Pool, welche fast die gleichen Leistungn bringen aber nach 5 Jahren “durch” sind. Von oft laengeren Werkstatt Aufenthalten abgesehen. Wenn das Auto nicht fahren kann, verliert es Geld.
    >
    > Verlassen die ihr Fahrzeug nur zum Schlafen?

    Es ist das Auto das faehrt. Es koennen durchaus 2 oder sogar 3 Fahrer am Tag involviert sein. Solche Wagen werden selten an privat Leute verkauft, ohne die Firmenanmeldungen koennten Mercedes, BMW oder Audi gar nicht ueberleben.
    Tesloop (chaufeur service von LA nach Las Vegas) faehrt die Strecke ( etwa 900km) bis zu zwei mal am Tag pro Auto. Jeden Tag. Kann schneller als der Flieger sein, depending wo man wohnt in LA. Da kommt einiges zusammen. Da es keine Treibstoff Kosten gibt (bis vor kurzem hatten die MS eine Lebenslange Strom Flatrate, unsere auch) ist so ein Service recht guenstig zu machen. Eine Limo braucht etwa 14l/100km und selbst bei US Spritpreisen (momentan etwa 80USc/l) drueckt das doch auf die Kosten. Die Autos kosten etwa das gleiche, die Limo hat 2 Plaetze mehr, ist aber nach 4 Jahren Schrott, derTesla ist da gerade durch die Haelfte seiner Garantie und hat noch einen guten Wert. Eine Limo, 4 Jahre alt mit 600000-800000km kannst Du, sollte sie noch fahren, fuer $800 kaufen, $2000 reinstecken und dann Dein Glueck mit Prom Fahrten oder Hochzeits Fahrten versuchen. Ein 4 Jahre alter Tesla, auch mit der km Leistung, unter Garantie, mit Strom Flat, kommt auf einen mittleren 5stelligen Betrag.

  16. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: berritorre 31.05.19 - 16:08

    OK, 800.000km also nur bei kommerziell genutzten Fahrzeugen.

    350.000km bei dir Privat? Finde ich schon heftig. Die Zeit würde ich gar nicht finden. Selbst 200km am Tag, klar, die kann man natürlich locker runter reissen. Aber jeden Tag, immer?

    Klar, die Profile der Menschen sind unterschiedlich, aber als Privatmensch dürfte es schwierig werden, so viele km herunter zu reissen. Gut, ich bin vielleicht das andere extrem, aber mein 8 Jahre altes Auto hat jetzt knapp 50.000km drauf, also nicht mal 10.000km pro Jahr. Mein Weg auf die Arbeit war früher aber auch nur 3km und jetzt vielleicht noch 800m.

    Zwei mal pro Tag 900km? Das sind also jedesmal mindestens 9h, würde ich jetzt mal schätzen. Das geht dann aber auch wirklich nur in 2 Schichten und eher mit 2 Fahrern pro Schicht.

    Ich lebe nicht in LA, war aber schon ein paar mal da. Aber schneller als der Flieger halte ich jetzt mal für ein Gerücht. Es mag in der Gesamtsumme (Fahrt zum Flughafen, 1-2h vor Abflug da sein, dann 1-2h Flug) nicht sooo weit weg sein, aber da kommst du in Summe vielleicht mal auf 6h. Kann mir nicht vorstellen, dass die 900km in 6h durchgezogen werden, denn auch mit dem Tesla hast du ja erstmal das Problem, dass du je nachdem wo du wohnst durch den Stadtverkehr musst....

    Moment, jetzt habe ich mir das mal auf Google Maps angesehen. Das sind gar keine 900km einfach, so wie ich das verstanden habe, sondern knapp 300 Meilen. Du bist also von 900km hin und zurück ausgegangen. Das ist es natürlich durchaus realistisch das Flugzeug in der Gesamtzeit zu schlagen. Je kürzer die Fahrstrecke, desto mehr schlagen Zeiten wie die Fahrt zum Flughafen und die Wartezeit am Flughafen zu Buche.

    Und die Strecke LA-Las Vegas dürfte sehr geradlinig sein, also eher bequem zu fahren (als Passagier).

  17. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: ChMu 31.05.19 - 16:27

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OK, 800.000km also nur bei kommerziell genutzten Fahrzeugen.

    Davon duerfte man ausgehen, Taxen oder Limo Service zB.
    >
    > 350.000km bei dir Privat? Finde ich schon heftig. Die Zeit würde ich gar
    > nicht finden. Selbst 200km am Tag, klar, die kann man natürlich locker
    > runter reissen. Aber jeden Tag, immer?

    Nein, die Model S haben wir ebenfalls als Firmen Fahrzeuge, die sind fuer Gaeste (wir machen Film Produktionen, Sport Uebertragungen und Werbung) also die Darsteller, Produzenten ect um an die Drehorte zu kommen, Abends weg zu gehen, bei Premieren vorzufahren ect. Die Model S wurden auf Wunsch der Americaner angeschafft, erstens noch selbst fahrbar (viele wollen selbst fahren statt den Chauffeur in Anspruch zu nehmen) und sonst eine Image Frage, viele wollen nicht im Rolls oder Maybach vorgefahren werden, warum auch immer. Die haben wir zwar auch, aber mit den Teslas haben wir sehr sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch von den Kosten her, ueber die Jahre sind die Kisten sowas von guenstiger, das ist ein no brainer.

    Privat fahre ich ein M3 aber da kommen hoechstens 25000km/Jahr zusammen. Und auch das nur weil wir mit dem Model3 sehr viel mehr rumfahren als vorher mit meinem Twingo. Macht einfach einen super Spass.
    >
    > Klar, die Profile der Menschen sind unterschiedlich, aber als Privatmensch
    > dürfte es schwierig werden, so viele km herunter zu reissen. Gut, ich bin
    > vielleicht das andere extrem, aber mein 8 Jahre altes Auto hat jetzt knapp
    > 50.000km drauf, also nicht mal 10.000km pro Jahr. Mein Weg auf die Arbeit
    > war früher aber auch nur 3km und jetzt vielleicht noch 800m.

    Wozu hast Du dann ueberhaupt ein Auto? Auf die km Kosten umgerechnet (mit Kaufpreis, Wertverlusst, also alles) koenntest Du wohl Taxe fahren und haettest keine Probleme?
    >
    > Zwei mal pro Tag 900km? Das sind also jedesmal mindestens 9h, würde ich
    > jetzt mal schätzen. Das geht dann aber auch wirklich nur in 2 Schichten und
    > eher mit 2 Fahrern pro Schicht.
    >
    Ja.

    > Moment, jetzt habe ich mir das mal auf Google Maps angesehen. Das sind gar
    > keine 900km einfach, so wie ich das verstanden habe, sondern knapp 300
    > Meilen. Du bist also von 900km hin und zurück ausgegangen. Das ist es
    > natürlich durchaus realistisch das Flugzeug in der Gesamtzeit zu schlagen.
    > Je kürzer die Fahrstrecke, desto mehr schlagen Zeiten wie die Fahrt zum
    > Flughafen und die Wartezeit am Flughafen zu Buche.

    Eben.
    >
    > Und die Strecke LA-Las Vegas dürfte sehr geradlinig sein, also eher bequem
    > zu fahren (als Passagier).

    Der Wagen faehrt ueber Autopilot etwa 260mi voellig von selbst. Und Du glaubst gar nicht wie viele Leute Flugangst haben. Das zahlt sich aus. Du wirst zu Hause abgeholt und vorm Hotel abgesetzt. Dafuer alleine geht beim Flieger ne h drauf und $50.

  18. Re: die Frage ist nicht ob man es kann, sondern wie lange der Akku das aushält bzw.

    Autor: berritorre 31.05.19 - 18:20

    > Wozu hast Du dann ueberhaupt ein Auto? Auf die km Kosten umgerechnet (mit Kaufpreis,
    > Wertverlusst, also alles) koenntest Du wohl Taxe fahren und haettest keine Probleme?

    Das ist eine verdammt gute Frage. Wenn wir wirklich ganz rational an die Sache rangehen, dann ist ergibt es finanziell keinen Sinn für mich ein eigenes Auto zu haben. Wenn ich hier alles mit Über/Taxi machen würde und hin und wieder mal ein Auto mieten würde, dann käme ich vermutlich auf lange Sicht besser weg.

    Das Auto hat damals nicht ganz 50.000 Brasilianische Reais gekostet, heute ist es wohl noch 20.000 wert. D.h. über 8 Jahre habe ich ca. R$ 30.000 Wertverlust, also ca. R$ 3750, sagen wir 4000 pro Jahr, ungefähr 1000 Euro. Dann nochmal Steuern und Versicherung pro Jahr, so ca. R$ 2000 jeweils (um es einfach zu machen). Also sagen wir 8000 Reais pro Jahr um ein Auto zu haben. Reparaturen hatte ich nicht so viele und die Inspektionen waren jetzt auch nicht so teuer. Das dürfte durch das aufrunden von 3750 auf 4000 pro Jahr abgedeckt sein. Also zahlte ich ca. 2000 Euro pro Jahr, nur damit ich ein Auto in der Garage stehen hatte (und mein Fahrzeug war sicher kein Statussymbol).

    Aber: São Paulo ist, ähnlich wie LA, nicht gerade mit dem besten öffentlichen Verkehrsystem gesegnet. Aber wenn man will, kommt man damit eigentlich durch. Nutze ich auch hin und wieder, wenn ich alleine unterwegs bin (wenn mit Frau, dann lohnt es sich oft schon wieder das Auto zu nehmen) und wenn die Verbindungen mit Ubahn oder Bus vernünftig machbar sind. Habe ich gar kein Problem damit.

    Für die meisten alltäglichen Dinge brauche ich kein Auto:
    Büro: Da laufe ich mittlerweile hin.
    Supermarkt: habe ich zwei zwischen zu Hause und Büro. Wenn kein Grosseinkauf ansteht oder wenn ich nichts besonderes kaufen muss, dann mache ich kleinere Einkäufe alle paar Tage auf dem Heimweg vom Büro.

    Dann ist da aber auch noch die Freizeit und da wird es dann schwieriger. Wenn du aus am WoE mal aus der Stadt raus willst, dann wird es ohne Auto schwierig. Das habe ich im ersten Jahr hier gemerkt, als wir kein Auto hatten.

    Die Antwort warum ich immer noch ein Auto habe: Es gibt einem (ein Gefühl von?) Freiheit.

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