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E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

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  1. E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: ahja 29.05.19 - 14:52

    ... die radikale Reduzierung des Individualverkehrs. Es macht auf jeden Fall keine Sinn, einfach nur alle Verbrenner durch E oder Hybrid zu ersetzen.
    Dir Leute müssen dazu gebracht werden, weniger Auto zu fahren. Nicht nur besitzen und dann Carsharing sondern weniger fahren.
    5¤/Liter ist eigentlich noch zu günstig. Jede Energie muss so teuer sein (auch für die Industrie bei der Herstellung von Produkten), dass das oberste Ziel der Produktentwicklung die Effizienzsteigerung so wohl von Nutzung als auch Produktion ist.

    Dazu müsste es in der Stadt mehr ÖPNV geben, es müsste wieder lokale Läden geben, nicht mehr nur zentrale "Malls", damit man öfter und ohne Auto einkaufen kann.

    Letztendlich, der Mensch müsste auf Wohlstand und Komfort verzichten, wird also nichts.

    So on...

  2. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: elcaron 29.05.19 - 14:56

    Und zwei Karrieren bei Paaren sind auch nicht drin, denn wie hoch ist schon die Chance, außerhalb von Großstädten beide Jobs nahe am Wohnort zu haben.


    Oder mit anderen Worten: DOCH, E-Autos, zusammen mit erneuerbarer Energie SIND die Lösung - ganz im Gegensatz zu grüner Verbotsmanier, die darauf basiert, Leuten das leben zu schwer zu machen anstatt Lösungen zu schaffen.

  3. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: chmbs 29.05.19 - 14:57

    ahja schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...
    >... die radikale Reduzierung des Individualverkehrs.

    Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, ich fürchte die Leute werden eher mehr mit einem E-Auto fahren. Nach dem Motto: Schadet ja nicht.

    Aber du wolltest wahrscheinlich was anderes Sagen...

  4. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: DeathMD 29.05.19 - 14:57

    Jetzt mal langsam... die meisten in Mitteleuropa sind schon einmal damit überfordert, dass sie in Zukunft an keiner Tanke mehr halt machen dürfen. Wenn du denen jetzt auch noch erklären willst, dass sie Carsharing und Öffis nutzen sollen und sie ihren tollen neuen SUV nicht mehr der Welt präsentieren können, dann geht die Welt morgen sowieso unter.

    Alles eins nach dem anderen...

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  5. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: bofhl 29.05.19 - 15:01

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt mal langsam... die meisten in Mitteleuropa sind schon einmal damit
    > überfordert, dass sie in Zukunft an keiner Tanke mehr halt machen dürfen.
    > Wenn du denen jetzt auch noch erklären willst, dass sie Carsharing und
    > Öffis nutzen sollen und sie ihren tollen neuen SUV nicht mehr der Welt
    > präsentieren können, dann geht die Welt morgen sowieso unter.
    >
    > Alles eins nach dem anderen...
    Meinst du da nicht eher Nordamerikaner?

    So stark wie in Europa Öffis angenommen werden, wirst du außer in New York City in ganz Kanada+USA nicht finden! Geh her und nimm einen Kalifornier mal sein Auto weg! Ohne ein eigenes Fahrzeug bist da da echt am A....

  6. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: DeathMD 29.05.19 - 15:15

    Ich habe nur das wiedergegeben, was ich hier regelmäßig lese, also das übliche, dass man jeden Tag 1000 km am Stück fährt, E-Autos der Untergang der Welt sind, man keine Menschen mag und in Öffis aber so viele davon sind etc. Bei uns in Ö steigt die Nutzung der Öffis auch konstant in den letzten Jahren, gleichzeitig nimmt aber auch die Zahl der zurückgelegten Kilometer der PKW zu. Die Menschen nutzen daher, glaube ich, in ihrer Freizeit also durchaus vermehrt öffentliche Verkehrsmittel, können sie aber nicht für den Weg zur Arbeit nutzen. Kann ich auch nachvollziehen, ich hätte absolut keine Möglichkeit mit einem Bus oder sonst irgend etwas zur Arbeit zu kommen.

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  7. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: bofhl 29.05.19 - 15:23

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe nur das wiedergegeben, was ich hier regelmäßig lese, also das
    > übliche, dass man jeden Tag 1000 km am Stück fährt, E-Autos der Untergang
    > der Welt sind, man keine Menschen mag und in Öffis aber so viele davon sind
    > etc. Bei uns in Ö steigt die Nutzung der Öffis auch konstant in den letzten
    > Jahren, gleichzeitig nimmt aber auch die Zahl der zurückgelegten Kilometer
    > der PKW zu. Die Menschen nutzen daher, glaube ich, in ihrer Freizeit also
    > durchaus vermehrt öffentliche Verkehrsmittel, können sie aber nicht für den
    > Weg zur Arbeit nutzen. Kann ich auch nachvollziehen, ich hätte absolut
    > keine Möglichkeit mit einem Bus oder sonst irgend etwas zur Arbeit zu
    > kommen.

    Bei mir -derzeit Ö- nutze ich unter der Woche ausschließlich Öffis (dank der ganzen Parkverbote in Wien auch kaum mehr anders möglich) und am Wochenende fahre ich nur mit Auto.

  8. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: DeathMD 29.05.19 - 15:31

    Ja in Wien oder Graz hätte ich mit ziemlicher Sicherheit gar kein Auto mehr, da ist ein Auto mehr Hindernis als Nutzen. In den ländlicheren Gegenden ist das aber ein wenig schwieriger. Bin aber positiv überrascht, wie die E-Autos hier mittlerweile angenommen werden. Es fahren wirklich schon erstaunlich viele Zoes und Teslas herum, auch die (für mich hässlichen) BMW sieht man oft und auch den ein oder anderen E-Golf. Es wird...

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  9. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: Palerider 29.05.19 - 15:33

    > Letztendlich, der Mensch müsste auf Wohlstand und Komfort verzichten, wird
    > also nichts.

    Na mal halblang, jetzt tun wir mal so als würden wir tatsächlich bei den öffentlichen Verkehrsmitteln richtig Druck machen: Mehr Strecken, Höhere Frequenz, bequemere Züge,... das ganze Programm (ja, Träumerei, ich weiß)... dann nimmt der Komfort sogar zu! Ich mache auf dem Arbeitsweg ein wenig Workout (Fahrrad) und zwischendurch sitze ich entspannt im Zug, mit dem Auto ist es stressiger, ungesünder und langsamer. Auch ein E-Auto würde mich nicht davon abbringen. Wenn die Öffis das für alle hergeben würden - ein Traum!
    Das Statussysmbol der Zukunft könnte auch die BC100 1.KLasse sein...

  10. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: violator 29.05.19 - 17:39

    Das eigene Auto bedeutet Freiheit und da wirst du mit einem minimal besseren ÖPNV nichts erreichen. Der ÖPNV zeigt immer wieder gerne selber, warum man ein eigenes Auto haben will, da liegen einfach oft Welten dazwischen.

  11. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: ChMu 29.05.19 - 18:54

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeathMD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jetzt mal langsam... die meisten in Mitteleuropa sind schon einmal damit
    > > überfordert, dass sie in Zukunft an keiner Tanke mehr halt machen
    > dürfen.
    > > Wenn du denen jetzt auch noch erklären willst, dass sie Carsharing und
    > > Öffis nutzen sollen und sie ihren tollen neuen SUV nicht mehr der Welt
    > > präsentieren können, dann geht die Welt morgen sowieso unter.
    > >
    > > Alles eins nach dem anderen...
    > Meinst du da nicht eher Nordamerikaner?

    Ich glaube er meint die in dreier Reihen geparkten SUVs vor Deutschen Schulen/Kindergaerten. Immerhin sind die bis zu 800m am Stueck unterwegs.
    >
    > So stark wie in Europa Öffis angenommen werden, wirst du außer in New York
    > City in ganz Kanada+USA nicht finden! Geh her und nimm einen Kalifornier
    > mal sein Auto weg! Ohne ein eigenes Fahrzeug bist da da echt am A....

    Nein, das stimmt nicht. Wo es oeffentlichen Verkehr gibt, wird er auch angenommen. Egal ob Boston, NY,NY, Philly, DC, die ganze Ostkueste nutzt den oeffentlichen Verkehr. Ausser in S.Francisco gibts aber im Westem kaum oeffentlichen Verkehr. Cross country, ja, niemand faehrt mit dem Auto coast to coast, hell, alles ueber 500km wird geflogen, Autos sind fuer den Nahverkehr.
    Nun schau Dir mal eine Stadt wie LA an, von der Groesse eines deutschen Bundeslandes (und nicht eines kleinen) da hast Du auch in Deutschland Probleme.
    Bei mir in FL fahre ich von Ft.Lauderdale bis zu meinem Buero in Miami ueber 24spurige Freeways und spaghetti junctions ueber 60km one way in einer h, Mittags, wenn nichts los ist. Morgends auch mal 2h. Ein desaster.
    Seit kurzem gibts einen Zug, (es gab schon vorher einen, aber der fuhr zwei mal am Tag und fuhr von Boston bis Miami, also ein Fernzug), der das in 30min erledigt zu unglaublich guenstigen $10 fuer ein einzel Ticket, unter $100 fuer Dauerkarten. Natuerlich wird das angenommen. Dieser Zug ( wurde gerade von Virgin gekauft) ist schneller als das Auto, billiger als das Auto, SEHR viel confortabler als das Auto, eliminiert Parking, Staus ect. Inzwischen kannst Du auch fuer kleines Geld nach west Palm Beach und bald bis Orlando (mit Auto 4h, mit Flieger, dank Sicherheits Checks 2 1/2h) in 3h. Da fahren bereits jetzt, die Strecken sind noch im Bau und es werden nur 120km/h erreicht statt spaeter bis zu 200km/h, gut 60000 Leute im Monat mit, das sind tausende von Autos jeden Tag weniger auf der Strasse. Miami hat uebrigens ein Metro System, ueberirdisch (unterirdisch geht ja schlecht da :-)) und billlig.
    WENN es public transport gibt, wird er auch genutzt, es gibt ihn nur oft nicht. Wir sind nicht scharf darauf, ueberall mit dem Auto hinzufahren, aber da es keine andere Moeglichkeit gibt, muss man eben.

  12. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: berritorre 29.05.19 - 20:42

    naja, Ft. Lauderdale nach Miami gibt es aber auch einen Schnellzug. Angeblich nur "30min", sagt ein Kunde von mir der es eigentlich wissen muss, kann aber natürlich auch etwas übertriebene Werbung sein. Man muss den Brasilianern ja Ft. Lauderdale, schmackhaft machen. Die wollen ja eigentlich alle nur nach Miami oder Orlando.

    Kommt natürlich drauf an wo du jeweils wohnst und wo das Büro ist. Aber selbst mit jeweils 15min zum bzw. vom Bahnhof sollte es sich doch trotzdem lohnen? Jedenfalls dürfte es keine 2h dauern.

  13. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: Ach 29.05.19 - 22:38

    Selbst der ÖPNV steht vor seiner Elektrifizierung, und selbst wenn man die Idee mit dem Verkehr mal von der anderen Seite aus denkt, also vom ÖPNV aus gesehen, dann landet man am Ende der Kette doch wieder bei einem gewissen Bedarf an individueller Fortbewegung, der ausschließlich mit PKWs befriedigt werden kann. Diese Wagen müssen sich zwar nicht unbedingt in Privatbesitz befinden, aber in jedem Fall werden nach wie vor PKW benötigt, und die funktionieren dann eben elektrisch.

    Es gibt jedenfalls nicht den geringsten Grund, die Elektrifizierung auszusetzen um Däumchen drehend den Zusammenbruch des Individualverkehrs abzuwarten. Das können wir uns gar nicht erlauben, das wäre die klimatechnische Sünde schlecht hin.

  14. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: wire-less 29.05.19 - 23:04

    das Ebike.

    Irgendwie läuft momentan die Verkehrswende und ihr Superpropheten seht es nicht. Die Dinger verkaufen sich wie blöd und alle reden über Diesel, E-auto und Öpnv.
    Busse bei uns hier in Regensburg haben eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 15km/h. Die überholt jetzt ein 80 Jähriger mit seinem Bike.
    Das Thema ist eigentlich die Verkehrswege für Räder schneller und sicherer zu machen um mehr zum Umsteigen zu bewegen.

  15. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: ChMu 30.05.19 - 02:38

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja, Ft. Lauderdale nach Miami gibt es aber auch einen Schnellzug.
    > Angeblich nur "30min", sagt ein Kunde von mir der es eigentlich wissen
    > muss, kann aber natürlich auch etwas übertriebene Werbung sein. Man muss
    > den Brasilianern ja Ft. Lauderdale, schmackhaft machen. Die wollen ja
    > eigentlich alle nur nach Miami oder Orlando.
    >
    > Kommt natürlich drauf an wo du jeweils wohnst und wo das Büro ist. Aber
    > selbst mit jeweils 15min zum bzw. vom Bahnhof sollte es sich doch trotzdem
    > lohnen? Jedenfalls dürfte es keine 2h dauern.

    Ja, genau das habe ich geschrieben?

  16. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: M.P. 30.05.19 - 10:26

    Straßenbahnen (100%),U-Bahnen (100%) und Nahverkehrszüge(70-90%???) fahren schon deutlich länger fast durch die Bank elektrisch ;-)

  17. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: Wurzelgnom 30.05.19 - 11:25

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und zwei Karrieren bei Paaren sind auch nicht drin, denn wie hoch ist schon
    > die Chance, außerhalb von Großstädten beide Jobs nahe am Wohnort zu haben.

    > Oder mit anderen Worten: DOCH, E-Autos, zusammen mit erneuerbarer Energie
    > SIND die Lösung - ganz im Gegensatz zu grüner Verbotsmanier, die darauf
    > basiert, Leuten das leben zu schwer zu machen anstatt Lösungen zu schaffen.

    Wie kommst Du darauf, dass die grünen Elektroautos nicht wollen? Im Gegenteil, sie sind wichtiger Bestandteil einer erneuerbaren Energiewirtschaft! Naja und im Hinblick auf den Sicherheitsgurt sind Verbote auch manchmal recht sinnvoll, damals unter heftigstem Widerstand durchgesetzt. Freiheitseinschränkung und so. Heute aber massiv weniger Unfalltote als damals.
    Warum soll man z.B. von Berlin nach München fliegen? Ich meine das Ein- und Auschecken dauert auch seine Zeit, warum also nicht die Städte mit einem Highspeedzug verbinden (Hyperloop?) und vor Ort ein E-Auto mieten.

  18. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: OmranShilunte 30.05.19 - 12:34

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Straßenbahnen (100%),U-Bahnen (100%) und Nahverkehrszüge(70-90%???) fahren
    > schon deutlich länger fast durch die Bank elektrisch ;-)

    schönes beispiel, aber nicht alles, was es früher schon mal gab, ist auch ein rückschritt.

    alte apfelsorten SIND unter jedem denkbaren gesichtspunkt "besser" als ein hamburger, auch wenn der ohne anglizismen daherkommt und nicht 3 mal eingepackt ist.

    und was die bahn angeht, die ist deutschlands viertgrößter energieerzeuger, die machen ihren strom selbst, und zwar überwiegend mit modernen blockheizkraftwerken. da fährst du also schon seit 30 jahren ohne atomstrom.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.19 12:36 durch OmranShilunte.

  19. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: marcel151 30.05.19 - 13:01

    Genau, du denkst natürlich weitsichtig für alle. Du hast wahrscheinlich nur ein paar Minuten zur Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich persönlich kann gar nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu meiner Arbeit kommen. Sondern fahre eine halbe Stunde mit dem Auto. Nenn mir doch mal Alternativen. Und ja eine nähere Arbeitsstelle ist wünschenswert, man muss aber auch erst einmal was passendes bekommen.

  20. Re: E-Auto ist nicht die Zukunft, sondern...

    Autor: raphaelo00 30.05.19 - 13:37

    Nein das ist korrekt, momentan ist es für viele schwierig ohne Auto zeitnah von A nach B zu kommen. Ich würde da erstmal gar nichts verbieten und auch keine CO2 Steuer einführen.

    Um zu den Alternativen zu kommen, als erstes beginnt man da in den Großstädten und gestaltet diese nach holländischen Vorbild um. Da bedeutet Fokus auf guten Individualverkehr mit Fahrrad und günstiger Tram. Hier kommt man dann dahin, dass Fahrradfahren schneller und günstiger als Autofahren ist. Dazu baut man riesige P+R Parkplätze an den Stadtrand, die mit der S-Bahn schnell die Innenstadt erreichen. Dann kommen noch schnelle Fernverkehrsverbindungen zwischen den Städten. Diese Entwicklung wird ausgehend von den Großstädten zu den kleineren Städten vorangebracht.

    Das Auto schafft man währenddessen nicht ab, es wird noch auf dem ländlicheren Teil gebraucht. Der Öffentliche Verkehr muss gleichzeitig günstiger sein, als die Verbrauchskosten eines Autos (also nur Sprit). Man kann dann auch langsam dazu übergehen, die Steuern auf Autos zu erhöhen (zusätzlich noch 60 km/h Moped/Pedelec/E-Moped für Mittelstrecken als (vorläufige) Alternative günstig zulassen)

    Generell sehe ich das wie der TE, dass Elektroautos nur eine sinnfreie Neuauflage des Verkehrsproblems sind, aber keine Lösung.

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