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Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

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  1. Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: Harddrive 29.05.19 - 15:22

    ist so eine Sache. Für einen Akku mag das Strom "tanken" ja schnell sein, aber im Vergleich Benziner, Diesel oder H2-Auto ist das doch immer noch ziemlich langsam. In der Zeit, wo an dieser Ultraschnellladestation Strom für 100 km geladen werden, kann man einen Benziner und H2-Auto für 600 km Reichweite volltanken, einen Diesel sogar für 900 km Reichweite.

    Sicherlich reichen Otto-Normal-Bürger zu 80 % der Zeit das Tanken von 100 km für mal eben was kurz dazu "tanken", um am Ziel anzukommen aus, aber man will ja auch nicht alle 2 bis 3 Tage zur Ladesäule fahren. Und bevor jetzt wieder die ganz klugen ankommen: Nein, nicht jeder hat eine Garage bzw. Stellplatz mit einem Stromanschluss. Und nein, noch sind die meisten Parkplätze bei Supermärkten etc. nicht mit einer Ladesäulen versehen.

    Bis wirkliches Ultraschnellladen (innerhalb 5 Minuten der Akku zu 100 % vollgeladen) kommt, wird es wohl noch einige Zeit dauern. Bis dahin es dann entweder nur für kurze Strecken aufladen oder mindestens eine halbe Stunde warten.

  2. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: DeathMD 29.05.19 - 15:50

    Du musst beim H2-Auto auch eine halbe Stunde warten, wenn du nämlich Pech hast und gerade der sechste oder siebte bist, der tanken will. Die Säulen müssen den Druck nämlich erst aufbauen und nein, es wird nicht der gesamte Vorratstank auf 700 bar gehalten, sondern nur ein kleinerer Tank oberhalb in der Zapfsäule und der reicht ungefähr für 5 - 6 Betankungen. Das wird gerne vergessen wenn es um H2-Autos geht und das wohl kein Tankstellenbetreiber jemals freiwillig eine solche Säule für über eine Million hinstellen wird.

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  3. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: Anonymer Nutzer 29.05.19 - 15:53

    Moin,

    mein E-Auto nutze ich zum Fahren zur Arbeit und zurück, zum Einkaufen, Arzt oder Kitabesuche etc.
    Im ungünstigsten Fall steht das Auto 23 Stunden am Tag ungenutzt rum. Rund 8-10h davon auf der Arbeit und mehr als 12h zuhause über Nacht.

    Mein Auto läd also dann, wenn ich es nicht nutze. Ergo verbringe ich heute sogar weniger Zeit aktiv fürs tanken (laden) als vorher. Genau hier muss man als Verbrennerfahrer umdenken, ob man das Auto wirklich 24h am Tag fährt.

    Für Leute im Außendienst oder die sehr oft weite Strecken fahren, da machen Schnellader schon sinn. Ich hab mein Auto vielleicht 5x am Schnelllader (50 kW) geladen, sonst eher 2-4 kW. Reicht fürn Alltag völlig aus.

    Grüße

    Alex

  4. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: LASERwalker 29.05.19 - 15:55

    Harddrive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nicht jeder hat eine Garage bzw.
    > Stellplatz mit einem Stromanschluss. Und nein, noch sind die meisten
    > Parkplätze bei Supermärkten etc. nicht mit einer Ladesäulen versehen.

    Du lieferst auch gleich die Lösung: Überall dort, wo Autos länger rumstehen, Stromanschlüsse hinmachen. Es braucht auch keine starken Anschlüsse, nur genug um die 20 bis 80km Pendlerstrecke pro Tag nachzuladen.
    Für längere Strecken gibts Schnellader.

    Ja, dafür braucht es ein Umdenken und ein paar gesetzliche Anpassungen. Aber das ist machbar.

    > Bis wirkliches Ultraschnellladen (innerhalb 5 Minuten der Akku zu 100 %
    > vollgeladen) kommt, wird es wohl noch einige Zeit dauern.

    Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist PKW mit 1MW zu laden. Immer mehr Elektroautos können 400 bis 500 km am Stück fahren. Danach wird man, zur Sicherheit zu liebe, besser eine Pause einlegen.

  5. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: Rolf Schreiter 29.05.19 - 16:06

    Auf den Akku bin ich gespannt der in 5 Minuten tatsächlich bis auf 100 Prozent geladen wird!

  6. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: berritorre 29.05.19 - 16:42

    Ich denke, wenn ein Elektroauto wirklich 400-500km bieten kann. Also im Normalfall so um die 3-4h Fahrzeit, dann sollten 30-40min Pause (zum Laden des Autos und als Pause für den Fahrer um sich mal die Füsse zu vertreten) durchaus drin sein.

    Ich bin ja persönlich auch jemand, der lieber früher wieder losfährt und dafür eher ankommt. Aber mir ist auch bewusst, dass eine etwas längere Pause durchaus gut für mich wäre. Beim Benziner hält man ja oft nicht mal zum Tanken an, sondern um aufs Klo zu gehen, was zu Essen oder einfach nur um sich die Füsse zu vertreten.

    So ein Lade-Stop würde mich dann dazu zwingen eine echte Pause einzulegen, vermutlich gar nicht schlecht.

    Auch wenn mir an den meisten Tagen im Jahr 200km (oder sogar 100km) Reichweite völlig ausreichen würden, kaufe ich mir ja nicht zwei Autos nur um auch mal die eine oder andere Langstrecke zu fahren. Klar, man könnte dafür dann ein Auto mieten, aber ich denke man fährt halt gerne mit dem eigenen Auto. Aber 400km oder besser echte 500km Reichweite bei vernünftiger Fahrweise (ich habe mich an die 100km/h Limit hier in Brasilien mittlerweile ganz gut gewöhnt) wären dann das, was ich bräuchte. Nach 400km kann man dann schon mal wirklich ein bisschen länger stoppen. Wichtig wäre aber, dass man dann auch eine Ladesäule anfahren kann, ohne erst nochmal 40min auf den Vordermann zu warten, bis dessen Auto voll ist. 30, 40 oder meinetwegen 60min sind für das Vollladen sicher OK, aber mehr als das will ich natürlich nicht warten und ist auch vom Pausenaspekt nicht notwendig.
    Ich verfolge das weiterhin interessiert. Bin mal gespannt, wann wir hier in Brasilien Autos kriegen, die für mich passen und wann dann die Ladestruktur irgendwann mal akzeptabel ist um auch ausserhalb der grossen Zentren noch mit einem e-Auto fahren zu können.

  7. wie wärs mit einachsigem Akkuanhänger

    Autor: Oh je 29.05.19 - 16:48

    mit fettem Akku für die Langstrecke und Austauschservice an den Autobahnen.
    lädt auch den internen Akku auf.
    + Pfandsystem.

  8. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: marcometer 29.05.19 - 16:59

    Ein Tesla Model 3 LR RWD bietet dir genau das gewünschte locker und easy an.
    Du brauchst nur die nötigen 50.000¤ an Kleingeld.

  9. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: Mel 29.05.19 - 17:10

    Harddrive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist so eine Sache. Für einen Akku mag das Strom "tanken" ja schnell sein,
    > aber im Vergleich Benziner, Diesel oder H2-Auto ist das doch immer noch
    > ziemlich langsam. In der Zeit, wo an dieser Ultraschnellladestation Strom
    > für 100 km geladen werden, kann man einen Benziner und H2-Auto für 600 km
    > Reichweite volltanken, einen Diesel sogar für 900 km Reichweite.

    Also an diesen Ladesäulen lädst du in 15 min. Strom für 200 km. Sprich alle 2 Stunden hast du 15 min. Pause. Die sind mit einem Kaffee, einmal aufs Klo und einem Blick in die Zeitung auch schon wieder um. Aus Erfahrung kann ich dir sagen das ist eine sehr angenehme Art zu reisen.

  10. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: Harddrive 29.05.19 - 17:13

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du musst beim H2-Auto auch eine halbe Stunde warten, wenn du nämlich Pech
    > hast und gerade der sechste oder siebte bist, der tanken will. Die Säulen
    > müssen den Druck nämlich erst aufbauen und nein, es wird nicht der gesamte
    > Vorratstank auf 700 bar gehalten, sondern nur ein kleinerer Tank oberhalb
    > in der Zapfsäule und der reicht ungefähr für 5 - 6 Betankungen. Das wird
    > gerne vergessen wenn es um H2-Autos geht und das wohl kein
    > Tankstellenbetreiber jemals freiwillig eine solche Säule für über eine
    > Million hinstellen wird.

    Wo bitteschön hast Du denn die Idee her, dass es bis zu einer halben Stunde beim H2 tanken könnte? Hast Du da irgendwelche Quellen? Oder ist das nur so eine Aussage von Dir, weil Du die Wasserstoffautos absolut nicht leiden kannst?

    Es gibt sogar mehrere Tankstellenbetreiber, die sich eine solche Tanksäule für über eine Million dahin stellen. Genau genommen sind es in Deutschland sogar 70. Siehe https://h2.live/ Und 23 weitere sind sogar in Planung / Bau. Vielleicht solltest Du erstmal die Fakten prüfen, bevor Du irgendwas in den Raum stellst.

  11. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: Oh je 29.05.19 - 17:15

    das ist wohl wahr wenn man die Planungsfreiheit hat.
    Aber die hat man ja dann eben nicht mehr.
    Man wird dazu gezwungen und lass dann mal was schiefgehen.

  12. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: Mel 29.05.19 - 17:16

    Harddrive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeathMD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du musst beim H2-Auto auch eine halbe Stunde warten, wenn du nämlich
    > Pech
    > > hast und gerade der sechste oder siebte bist, der tanken will. Die
    > Säulen
    > > müssen den Druck nämlich erst aufbauen und nein, es wird nicht der
    > gesamte
    > > Vorratstank auf 700 bar gehalten, sondern nur ein kleinerer Tank
    > oberhalb
    > > in der Zapfsäule und der reicht ungefähr für 5 - 6 Betankungen. Das wird
    > > gerne vergessen wenn es um H2-Autos geht und das wohl kein
    > > Tankstellenbetreiber jemals freiwillig eine solche Säule für über eine
    > > Million hinstellen wird.
    >
    > Wo bitteschön hast Du denn die Idee her, dass es bis zu einer halben Stunde
    > beim H2 tanken könnte? Hast Du da irgendwelche Quellen? Oder ist das nur so
    > eine Aussage von Dir, weil Du die Wasserstoffautos absolut nicht leiden
    > kannst?
    >
    > Es gibt sogar mehrere Tankstellenbetreiber, die sich eine solche Tanksäule
    > für über eine Million dahin stellen. Genau genommen sind es in Deutschland
    > sogar 70. Siehe h2.live Und 23 weitere sind sogar in Planung / Bau.
    > Vielleicht solltest Du erstmal die Fakten prüfen, bevor Du irgendwas in den
    > Raum stellst.

    Das ist bei den DERZEITIGEN H2 Tankstellen tatsächlich der Fall. Grund ist das dort ein verhältnismäßig schwacher Kompressor verbaut ist - der braucht nach einem Tankvorgang schlicht lange um wieder ausreichend Hochdruck H2 bereitzustellen.

    Technisch ist es aber überhaupt kein Problem dort einen Fetten Kompressor zu verbauen der das ganze in 20 Sekunden schafft. Mach halt nur keiner wenn die Auslastung dafür fehlt...

  13. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: Mel 29.05.19 - 17:24

    Oh je schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das ist wohl wahr wenn man die Planungsfreiheit hat.
    > Aber die hat man ja dann eben nicht mehr.
    > Man wird dazu gezwungen und lass dann mal was schiefgehen.

    Nein, die Zeiten in denen eine einzige Ladesäule einen Single Point of Faliture dargestellt hat sind schon vorbei. Heute hast du neben den Ultraschnellladesäulen (Supercharger, die hier vorgestellte) schon ein recht enges Netz an 50 kW Ladestationen und wenn gar nichts hilft Typ2 Steckdosen. Dort dauert das zwar etwas länger, aber du kommst ans Ziel.

    Den Status der Ultraschnellladesäulen kannst du dir zudem im Auto (Telsa) bzw. in der App des Anbieters anzeigen lassen. Da siehst du gleich ob die funktionieren und wie die Belegung aussieht.

  14. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: Harddrive 29.05.19 - 17:25

    Tillamook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moin,
    >
    > mein E-Auto nutze ich zum Fahren zur Arbeit und zurück, zum Einkaufen, Arzt
    > oder Kitabesuche etc.
    > Im ungünstigsten Fall steht das Auto 23 Stunden am Tag ungenutzt rum. Rund
    > 8-10h davon auf der Arbeit und mehr als 12h zuhause über Nacht.
    >
    > Mein Auto läd also dann, wenn ich es nicht nutze. Ergo verbringe ich heute
    > sogar weniger Zeit aktiv fürs tanken (laden) als vorher. Genau hier muss
    > man als Verbrennerfahrer umdenken, ob man das Auto wirklich 24h am Tag
    > fährt.
    >
    > Für Leute im Außendienst oder die sehr oft weite Strecken fahren, da machen
    > Schnellader schon sinn. Ich hab mein Auto vielleicht 5x am Schnelllader (50
    > kW) geladen, sonst eher 2-4 kW. Reicht fürn Alltag völlig aus.
    >
    > Grüße
    >
    > Alex

    Wie oben schon geschrieben: Nicht jeder hat einen Stellplatz / Garage, an dem auch ein Stromanschluss ist. Das Du einen hast, finde ich schön für Dich. Aber es gibt halt auch viele Leute, die sowas nicht haben. In den Fällen funktioniert das leider nicht mit dem Umdenken.

    Aber wo bitte sparst Du denn viel mehr Zeit ein? Ich muss einmal im Monat tanken, was 5 Minuten dauert. Die Tanke liegt direkt am Arbeitweg, daher muss ich keinerlei Umwege fahren. Mit der Tankfüllung komme ich bis zu 900 km weit. Du kommst wahrscheinlich mit dem E-Auto ca 400 km weit. Das heißt, um in etwa das Gleiche an Wegstrecke zurücklegen zu können, müsstest Du den Akku zweimal voll laden. Das heißt, Ladekabel rausholen und anschließen, sowie Ladekabel aussteckern und wieder zusammen legen, wenn es geladen ist. Wenn Du das zweimal machst und höchstens 3 bis 4 Minuten brauchst, hast Du 12 bis 24 Minuten im Jahr gewonnen. Finde das jetzt nicht so viel, was Du dadurch sparst!

  15. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: Harddrive 29.05.19 - 17:37

    LASERwalker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Harddrive schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nicht jeder hat eine Garage bzw.
    > > Stellplatz mit einem Stromanschluss. Und nein, noch sind die meisten
    > > Parkplätze bei Supermärkten etc. nicht mit einer Ladesäulen versehen.
    >
    > Du lieferst auch gleich die Lösung: Überall dort, wo Autos länger
    > rumstehen, Stromanschlüsse hinmachen. Es braucht auch keine starken
    > Anschlüsse, nur genug um die 20 bis 80km Pendlerstrecke pro Tag
    > nachzuladen.
    > Für längere Strecken gibts Schnellader.
    >
    > Ja, dafür braucht es ein Umdenken und ein paar gesetzliche Anpassungen.
    > Aber das ist machbar.

    Das heißt, Du willst alleine schon für die 46 Millionen PKW in Deutschland Stromanschlüsse an die Parkplätze verlegen? Das halte ich ökologisch gesehen für einen absolut Irrsinn. Wieviele Ressourcen braucht man dann alleine schon für die PKW's? LKW's, Busse, Transporter, etc noch nicht mitgerechnet.

    > > Bis wirkliches Ultraschnellladen (innerhalb 5 Minuten der Akku zu 100 %
    > > vollgeladen) kommt, wird es wohl noch einige Zeit dauern.
    >
    > Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist PKW mit 1MW zu laden. Immer mehr
    > Elektroautos können 400 bis 500 km am Stück fahren. Danach wird man, zur
    > Sicherheit zu liebe, besser eine Pause einlegen.

  16. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: Reitgeist 29.05.19 - 18:00

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du musst beim H2-Auto auch eine halbe Stunde warten, wenn du nämlich Pech
    > hast und gerade der sechste oder siebte bist, der tanken will.

    Erinnerst du dich an die Anfangszeiten der Batterieautos? Damals wurden in den Foren auch die schlimmsten Schauermärchen erzählt von Batterien die nur ein paar Mal geladen werden können, die sofort brennen und insgesamt untauglich sind. Die meisten dieser Geschichten kamen von Leuten, die eigentlich kein Interesse an der Technologie hatten aber irgendwo mal was gehört hatten und sich daraus was zusammengereimt haben.

    Und genau das gleiche machst du aktuell: ich schätze, du hast mal irgendwas gehört und schreibst das hier nieder wie eine Selbstverständlichkeit, dabei ist es inhaltlich von vorne bis hinten falsch. Du kannst an den heutigen Tankstellen ein Auto nach dem anderen tanken, so lange bis die Vorräte verbraucht sind, also genau wie bei Benzin und Diesel auch.

  17. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: berritorre 29.05.19 - 18:02

    > Ein Tesla Model 3 LR RWD bietet dir genau das gewünschte locker und easy an.
    > Du brauchst nur die nötigen 50.000¤ an Kleingeld.

    Ich habe nicht vor jemals R$ 200.000 für ein Auto auszugeben. Zum einen weil ich keine Lust habe so viel Geld für ein Auto auszugeben und zum anderen, weil das dann schon sehr in Richtung Luxusauto geht und das lässt hier in Brasilien den einen oder anderen auf dumme Gedanken kommen. Selbst bei meinem aktuellen Auto (< R$ 100.000) habe ich lange überlegt ob ich es überhaupt kaufen soll.

    Ausserdem: das wird hier in Brasilien vermutlich noch ein "bisschen" mehr werden. Weder baut noch verkauft Tesla hier in Brasilien. Grundsätzlich gilt, dass alles was importiert wird ca. 100% von dem kostet, was es in den USA oder Europa kosten würde. Also eher R$ 400.000. Dafür kriegste dann aber auch schon ein echtes Luxusauto (gut, der BMW i8 fängt bei R$ 800.000 an, der i3 bei "nur" ...).

    Bei Tesla mache ich mir da erstmal keine Hoffnung, dass da was kommt. Vermutlich kommt eher was von den Japanern (Toyota hat zumindest den Prius hier im Angebot als Hybrid) und dann vielleicht noch die Koreaner. BMW ist einfach zu teuer, hier aber durchaus der Pionier was E-Autos angeht).

    Byd verkauft leider nur an Firmen, bzw gibt es nur als Langzeitmiete.

    Gerade wieder mal recherchiert, es scheint sich was zu tun, aber leider halt nur langsam und bei den Preisen auch wirklich keine Alternative. Bin durchaus bereit für ein E-Auto ein bisschen mehr zu zahlen. Wenn ich dann aber 50% mehr für ein wesentlich kleineres, schlechteres Auto zahlen soll, dann hört der Spass auf.
    https://autopapo.com.br/noticia/carros-eletricos-no-brasil-modelos-precos/
    Die meisten sind übrigens noch nicht erhältlich, sondern "sollen kommen".

    Der JAC für 140.000 Reais... ich glaub' ich spinne.
    Der Renault Zoe für 150.000... (das sind 33.000 Euro, und auch nur, weil der Euro gerade sehr stark ist... bei 4,5 Reais).
    Chevrolet Bolt 175.000
    Dann gibt es noch den Nissan Leaf (ca. 180.000) und den i3 (ab 200.000 R$).

    Vom Auto selbst her kämen wohl nur der Bold und der Leaf in Frage. Der Zoe wäre super als Stadtfahrzeug als Zweitwagen, aber da sind dann 150.000 Reais wirklich jenseits von Gut und Böse.

    Ich vermute, ich werde auch weiterhin erstmal ein Auto haben, das Benzin/Etanol frisst und meinen Beitrag eben dadurch leisten, dass ich auf die Arbeit laufe, hauptsächlich zu den Supermärkten um die Ecke gehe (zu Fuss) und das Auto nur für bestimmte Sachen verwende (steht unter der Woche die meiste Zeit in der Garage), bis dann halt bezahlbare E-Autos kommen, die dann halt 20-30% eines vergleichbaren Verbrenner-Models kosten, aber nicht 300% wie der Zoe (ein Renault Kwid dürfte von der Grösse her vergleichbar sein, der kostet sogar ab 33.000...)

    Schade, schade. Obwohl: wo würde ich das Ding laden? Unsere Garagenstellplätze im Wohnhaus werden alle 2 Jahre neu verlost (damit sich keiner beschwert, dass man die schlechten Stellplätze hätte). Da wird das mit dem Laden zu hause auch lustig. Und sonst gibt es auch kaum Ladestationen. Da muss sich noch viel tun. In manchen Neubauten gibt es wohl schon die Stromanschlüsse bis zum Stellplatz. Aber sonst...

  18. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: Alexander1996 29.05.19 - 18:20

    Vergleichst du gerade das dritte Wort Land Brasilien mit Deutschland? Schon klar das nicht alles was hier funktioniert auf Brasilien übertragbar ist. Ebenso ist vieles was in Brasilien funktioniert nicht auf Deutschland übertragbar.

  19. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: berritorre 29.05.19 - 20:31

    Brasilien ist sicher nicht 3. Welt. Aber definitiv hinten dran, was einige Technologie angeht.

    Verglichen habe ich Brasilien nicht mit Deutschland. Sondern ich habe das hier in meinem vorherigen Post geschrieben (nachdem ich geschrieben habe, was ich gerne an einem e-Auto hätte):
    "Ich verfolge das weiterhin interessiert. Bin mal gespannt, wann wir hier in Brasilien Autos kriegen, die für mich passen und wann dann die Ladestruktur irgendwann mal akzeptabel ist um auch ausserhalb der grossen Zentren noch mit einem e-Auto fahren zu können."

    Damit habe ich ausgedrückt, dass ich nicht erwarte, dass ich hier in Brasilien so schnell ein e-Auto haben werde, das für meinen Anwendungsfall passt. Worauf mir Marcometer gesagt hat, dass das Tesla Model 3 all das könnte, was ich haben will, ich müsste aber halt 50.000 Euro dafür auf den Tisch legen. Dann habe ich halt nochmal erklärt, warum ich das im Moment in Brasilien noch nicht als realistisch sehe. Warum du dich darüber jetzt beschwerst kann ich nicht ganz nachvollziehen. Vermutlich verwendest du halt keine Baumansicht oder hast meinen ersten Post nicht gelesen.

  20. Re: Ultraschnellladen in Relation gesehen ...

    Autor: DeathMD 30.05.19 - 11:09

    Uhh... dann hat sich das mit der halben Stunde mittlerweile wohl geändert.

    70 Tanken sind aber noch immer nicht die Welt und es fehlen eben nach wie vor die Autos. Die Brennstoffzelle hinkt eben immer hinterher und während man bei den Akkus mittlerweile in Preisregionen von 20 - 30 k vordringt. Wie lange halten die Brennstoffzellen eigentlich mittlerweile? Die möglichen Betriebsstunden waren nämlich auch nicht gerade berauschend. Weiterhin gibt es das Problem mit Platin, teuer und selten. Bisher sind mir keine Konzepte zum Recycling bekannt. Der Aufbau der kompletten Infrastruktur ist um ein Vielfaches teurer und benötigt einiges mehr an Kraftwerken. Ich sehe ehrlich gesagt bisher um einiges mehr an Nachteilen als an Vorteilen. Im Grunde bleibt nur die schnelle Betankung und das ist ein Nachteil für die Tankstellenbetreiber.

    Für eine Wasserstoffsäule könnten sie 10 -12 150 kW Schnelllader hinstellen, die stehen eine halbe Stunde, trinken evtl. einen Kaffee, essen einen Snack. Die Schelllader amortisieren sich somit auch noch viel schneller. Ist dann eine ziemlich einfache, betriebswirtschaftliche Entscheidung.

    Für LKWs, Langstreckenbusse etc. macht die Brennstoffzelle schon Sinn, vermutlich wird auch deshalb auch das Netz dafür aufgebaut, für die 3000 BZ-Fahrzeuge die 2017 weltweit! verkauft wurden, bauen sie das bestimmt nicht.

    Alles in allem ist die Brennstoffzelle noch eine riesige Baustelle, die sich eigentlich noch nicht für den Markt bereit ist und wo noch sehr viel Geld und Zeit hineingesteckt werden muss.

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