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"Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

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  1. "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: tearcatcher 25.07.18 - 12:48

    Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es ein Grund zum applaudieren.

  2. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: goto10 25.07.18 - 12:57

    tearcatcher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es ein Grund zum applaudieren.

    Wenn man den Sinn des Lebens in der Arbeit sieht, ja. Da wir aber inzwischen technologisch so weit sind, die Produktion der Produkte zu automatisieren, könnten wir durchaus mal anfangen darüber nachzudenken ob es noch einen anderen Sinn im Leben gibt. ;-)

  3. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: Lexycon 25.07.18 - 12:57

    Das Zeil der Gesellschaft sollte doch sein, nicht mehr Arbeiten zu müssen. Von demher begrüße ich das.

  4. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: goto10 25.07.18 - 13:02

    Lexycon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Zeil der Gesellschaft sollte doch sein, nicht mehr Arbeiten zu müssen.
    > Von demher begrüße ich das.

    Sehe ich aus so, allerdings scheint das für viele gedanklich noch ein weiter Weg zu sein, weiter als der technologische.

  5. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: QuisCustodietIpsosCustodes 25.07.18 - 13:13

    Warum Audi wohl die Produktion wiederum in Ungarn angesiedelt hat?
    Und nicht beispielsweise in Brüssel, wo die Fahrzeuge montiert werden?
    Richtig: die Arbeitslöhne dort sind SO niedrig, dass sich ein Transport der
    Halbfertigprodukte nach Belgien immer noch rechnet. Wird ja bei den
    Verbrennungsmotoren seit längerem so gehandhabt - Q.e.d.
    Ein Musterbeispiel für optimierten Reibach :-(
    Nebenbei: Andere machen es nicht anders. Tolle ethische Arbeitswelt.
    Gruß
    Q.

  6. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: bulli007 25.07.18 - 13:15

    Na ja Harz4 ist jetzt nicht das ziel was man haben sollte und so lange es kein Grundgehalt für jeden gibt das deutlich besser wie Harz4 ist, sehe ich keinen Grund mich über Arbeitsplatzabbau zu freuen!
    Ob wir technologisch dazu in der Lage wären oder nicht spielt dabei keine rolle so lange es niemanden gibt der die Regelungen dazu schaft!

  7. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: Lexycon 25.07.18 - 13:48

    bulli007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja Harz4 ist jetzt nicht das ziel was man haben sollte und so lange es
    > kein Grundgehalt für jeden gibt das deutlich besser wie Harz4 ist, sehe ich
    > keinen Grund mich über Arbeitsplatzabbau zu freuen!
    > Ob wir technologisch dazu in der Lage wären oder nicht spielt dabei keine
    > rolle so lange es niemanden gibt der die Regelungen dazu schaft!


    In der aktuellen politischen Situation ist es allerdings meiner Meinung nach notwendig. Ohne signifikanten Anstieg der Arbeitslosenzahl wird das BGE wohl nicht kommen.

  8. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: bulli007 25.07.18 - 13:54

    Solange Deutschland in der EU ist wird das eh nicht gehen, da dafür alle EU Länder mitspielen müssten, bei einem ähnlich hohen Grundeinkommen, was aber aktuell aus meiner Sicht unmöglich ist.
    Daher Arbeitsplätze halten so lange es keine funktionierenden alternativen gibt, und beiseite mit dem Wunschdenken leben ohne zu arbeiten!

  9. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: Lexycon 25.07.18 - 14:06

    bulli007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange Deutschland in der EU ist wird das eh nicht gehen, da dafür alle EU
    > Länder mitspielen müssten, bei einem ähnlich hohen Grundeinkommen, was aber
    > aktuell aus meiner Sicht unmöglich ist.
    > Daher Arbeitsplätze halten so lange es keine funktionierenden alternativen
    > gibt, und beiseite mit dem Wunschdenken leben ohne zu arbeiten!


    Genau das halte ich für falsch. Gerade die anderen Länder haben jetzt schon riesige Arbeitslosenzahlen. Mit bitterlichem Festhalten wirds auch nicht besser. Die Ungleichheit der EU ist aber tatsächlich ein Problem. Zudem bedeutet BGE nicht ein Leben ohne Arbeiten. Was genau ist für dich Arbeit? Für 8,50 in der Schichtarbeit? Oder ohne Existenzängste sich frei entfalten und seinen Beitrag für die Gesellschaft leisten?

  10. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: DAGEGEN 25.07.18 - 15:36

    mimimimi...

  11. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: gadthrawn 25.07.18 - 17:03

    Lexycon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Zeil der Gesellschaft sollte doch sein, nicht mehr Arbeiten zu müssen.
    > Von demher begrüße ich das.

    Eine Mehrklassengesellschaft wie im alten Rom?

    - Einige müssen gar nicht arbeiten und leben gut
    - Andere müssen die Arbeiten machen die nötig sind
    - Wieder andere haben weder Arbeit noch gutes Leben. Aber einen Standard ähnlich der arbeitenden - um sich ja frei entfalten zu können.

  12. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: matok 25.07.18 - 20:22

    QuisCustodietIpsosCustodes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Musterbeispiel für optimierten Reibach :-(
    > Nebenbei: Andere machen es nicht anders. Tolle ethische Arbeitswelt.

    Ich hoffe, du triffst deine Entscheidungen immer ethisch und nicht z.B. für optimierten Reibach. Ansonsten, Doppelmoral.

  13. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: User_x 25.07.18 - 22:57

    Selbstbereinigung ist das Zauberwort.

    Das wird sich schon von selbst regeln, denn wenn die Arbeitsplätze wegfallen die sowieso niemand in der Industrie mehr haben will kommen automatisch Arbeitsplätze im Servicebereich dazu. Dies führt wiederum dazu, das technische Arbeitserleichterungen teurer als Arbeitskraft werden, was den technischen Part wieder bereinigt.

    Zugleich fallen die Kosten für Technik da die Einkünfte sinken und die Hersteller weniger absetzen können. Das sieht man doch heute schon die meisten studieren anstatt eine Lehre anzufangen. Indes machen die Meister und Handwerker aufgrund des Mangels gutes Geld.

    Regelt sich also selbst.

  14. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: PearNotApple 26.07.18 - 09:16

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbstbereinigung ist das Zauberwort.
    >
    > Das wird sich schon von selbst regeln, denn wenn die Arbeitsplätze
    > wegfallen die sowieso niemand in der Industrie mehr haben will kommen
    > automatisch Arbeitsplätze im Servicebereich dazu. Dies führt wiederum dazu,
    > das technische Arbeitserleichterungen teurer als Arbeitskraft werden, was
    > den technischen Part wieder bereinigt.[...]

    Sorry, aber da bin ich aber ganz anderer Meinung. Der Grund ist einfach. Wenn die lukrativen Arbeitsplätze wegfallen, woher sollen sie Geld verdienen, die dann arbeitslos geworden sind? Sicher, könnten einige umlernen und in die boomende Bereiche wie Bau oder Pflege gehen, allerdings sind die Bezahlungen dort mies. Weniger Einkommen = weniger Steuereinnahmen = weniger Wohlstand.
    Dass wir auf einmal eine Softwarenation werden - daran glaube ich kaum, wo die meisten Abiturienten nicht einmal wissen, was Algorithmus überhaupt ist und viele Pädagogen auch gar nicht wollen, dass die Schüler sich mit Informatik beschäftigen.

  15. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: Harddrive 26.07.18 - 09:45

    In der Automobilbranche werden in den nächsten Jahren durchaus sehr viele Arbeitsplätze wegfallen, da die E-Autos sehr viel weniger Arbeiter zur Fertigung benötigen. Das ist aber auch schon lange bekannt und war auch immer ein großes Argument der Autolobby gegen die E-Autos.

    Aber wenn auf der einen Seite Arbeitsplätze wegfallen, entstehen auf der anderen Seite neue. Früher gab es sicherlich sehr viele Kutschenbauer, heute gibt es so gut wie keine mehr, höchstens für die Touristenkutschen, wie zum Beispiel in Wien. Die Arbeitsplätze, die dort aber weggefallen sind, sind in der Automobilbranche neu entstanden.
    Und heute? Ganz einfach, es werden immer mehr Menschen benötigt, um die Ladeinfrastruktur für die E-Autos aufzubauen und zu warten. Und bei mindestens 1,5 Millionen Ladesäulen für ein flächendeckendes Netz kommen schon einige tausend neue Arbeitsplätze zusammen.

  16. Re: "Nur 100 Mitarbeiter werden benötigt, um die Motoren herzustellen."

    Autor: User_x 27.07.18 - 11:36

    Natürlich fliegt durch Arbeitsplätze Geld weg, aber das regelt sich über das BiP. Letztlich wenn Geld bzw. damit eben die Kaufkraft fehlt, zeigt sich das queerbeet. Wer ist denn von den Autobauern abhängig? Wer ist von denen wieder abhängig? Und wer wieder von denen? das Zieht sich durch wie ein roter Faden, also sind auch alle davon Betroffen, bis hin zum Hersteller der wieder weniger verkaufen kann weil eben andere genauso abstriche haben.

    Soweit allle wieder unterkommen ändert sich nicht viel. Deswegen sind ja auch geringe Löhne nicht förderlich bzw. sinnvoll, denn wenn die Kaufkraft sinkt erkaltet der Warenfluss, daher eher beobachten was mit dem Geld passiert, Spareinlagen sind da eher Gift.

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