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Solar vs Bioethanol

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  1. Solar vs Bioethanol

    Autor: Dwalinn 30.08.21 - 10:02

    Auf den 320.000 ha die für Biosprit genutzt werden könnte man fast 2000 Solarparks wie den von EnBW in Weesow-Willmersdorf bauen der ohne Förderung auskommt und 187 GWh im Jahr produzieren soll.

    Also ca. 374 Terrawattstunden pro Jahr was zumindest rechnerisch übers Jahr für alle eAutos mehr als ausreicht

  2. Re: Solar vs Bioethanol

    Autor: ulink 30.08.21 - 10:40

    374TWh würden sogar dann ausreichen, wenn alle aktuellen Benzin und Diesel PKW elektrisch wären.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.21 10:41 durch ulink.

  3. Re: Solar vs Bioethanol

    Autor: Emulex 30.08.21 - 11:05

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 374TWh würden sogar dann ausreichen, wenn alle aktuellen Benzin und Diesel
    > PKW elektrisch wären.

    Was wir aber dringend brauchen damit das funktioniert: Anschlussmöglichkeiten an allen Ecken und Enden (Laternen, Parkhäuser, Parkplätze, ...) und Autos die auch Strom in signifikanter Menge zurückspeisen können.
    Nur so bekommen wir das Puffern der EE hin, ohne dass wir riesige Akku-Parks bauen müssen.
    Bereits jetzt exportiert Deutschland eine Menge EE-Strom den es einfach nicht verwenden kann - teils zu negativen Preisen.
    Daran würden auch viel mehr E-Autos wenig ändern, weil die zu den passenden Zeiten laden müssten bzw. die Möglichkeit bestehen müsste, dass man praktisch überall ans Netz kommt.
    Ein Ausbau bringt nichts, wenn das drumherum nicht stimmt.

  4. Re: Solar vs Bioethanol

    Autor: Alessey 30.08.21 - 11:39

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf den 320.000 ha die für Biosprit genutzt werden könnte man fast 2000
    > Solarparks wie den von EnBW in Weesow-Willmersdorf bauen der ohne Förderung
    > auskommt und 187 GWh im Jahr produzieren soll.
    >
    > Also ca. 374 Terrawattstunden pro Jahr was zumindest rechnerisch übers Jahr
    > für alle eAutos mehr als ausreicht

    Ich glaub auch das es eher ablenken statt etwas anstoßen soll. Es gibt quasi kaum Dächer mit Solaranlagen. Und da erzählen die was von Flächenbedarf. Es ist das klassische Problem das man sich den Umstieg als eine einzelne Aktion sieht. Es ist aber eher wie die Autofizierung zu sehen. 1800 kam man nirgends mit dem Auto hin. Nirgends Straßen, keine Tankstellen und Fernreise ist auch nicht möglich. Ein Pferd ist viel praktischer/zuverlässiger/billiger. Niemals setzt sich das Auto durch ist viel zu unflexibel, wir könnten jeden 10 Pferde schenken, wenn die halbe Welt Pflastern muss. Am Ende wurde die gesamte Welt nicht gepflastert sondern asphaltiert.

    Es wird nach und nach mehr werden, die ersten kein Problem, dann wird dauerhaft nachgebaut werden.
    Inwiefern löst Wasserstoff das Problem das zur Zeit nicht genügend Ökostrom vorhanden ist? Genau das ist doch das Problem. Wasserstoff lenkt nur ab und betäubt den Wunsch zur Änderung des Systems. (Immer sprechen die Ökobremser das man doch mal Wasserstoff/Desertec angehen müsste, die tun das genau aus dem Grund weil sie Ökologische Entwicklung bremsen)

  5. Re: Solar vs Bioethanol

    Autor: Weitsicht0711 30.08.21 - 11:45

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ulink schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 374TWh würden sogar dann ausreichen, wenn alle aktuellen Benzin und
    > Diesel
    > > PKW elektrisch wären.
    >
    > Was wir aber dringend brauchen damit das funktioniert:
    > Anschlussmöglichkeiten an allen Ecken und Enden (Laternen, Parkhäuser,
    > Parkplätze, ...) und Autos die auch Strom in signifikanter Menge
    > zurückspeisen können.
    > Nur so bekommen wir das Puffern der EE hin, ohne dass wir riesige
    > Akku-Parks bauen müssen.
    > Bereits jetzt exportiert Deutschland eine Menge EE-Strom den es einfach
    > nicht verwenden kann - teils zu negativen Preisen.
    > Daran würden auch viel mehr E-Autos wenig ändern, weil die zu den passenden
    > Zeiten laden müssten bzw. die Möglichkeit bestehen müsste, dass man
    > praktisch überall ans Netz kommt.
    > Ein Ausbau bringt nichts, wenn das drumherum nicht stimmt.

    Und wo soll jetzt das Problem liegen? Ist ja nicht so dass wir nicht schon an jeder Ecke und Ende Stromleitungen hätten.

    Achso unsere Wirtschaft wartet mal lieber bis es Förderungen gibt und man Geld abgreifen kann. Aber das ist ja kein technisches Problem.

  6. Re: Solar vs Bioethanol

    Autor: Emulex 30.08.21 - 14:35

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und wo soll jetzt das Problem liegen? Ist ja nicht so dass wir nicht schon
    > an jeder Ecke und Ende Stromleitungen hätten.

    Und damit ist es getan?
    Wir brauchen keine Zähler und Abrechnungsmöglichkeiten?
    Keine Richtlinie (inkl. Vergütung) zur Entnahme von Strom aus Privateigentum zur Stabilisierung des Netzes?

    >
    > Achso unsere Wirtschaft wartet mal lieber bis es Förderungen gibt und man
    > Geld abgreifen kann. Aber das ist ja kein technisches Problem.

    Das ganze Thema ist ein staatlich-infrastrukturelles.
    Andernfalls kotzt sich hier wieder jeder wegen den Preisen und der Fragmentierung aus... und natürlich generell wegen der bösen Wirtschaft.

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