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600km sind absolut ok, wenn...

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  1. 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: budweiser 23.09.21 - 16:38

    ... es denn auch realistische 600 sind. Mit einem Auto wie dem hier abgebildeten i4 will ich mind. die 130 km/h auf der Autobahn fahren können, und das dann bitte auch die 600km weit.

  2. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: nightmar17 23.09.21 - 16:49

    Das wollte ich auch sagen. Wenn BMW die Reichweite mit 600km angibt, wird man das in der Praxis wohl eher nicht erreichen. An sich müsste man sicher eher 700-750 als Ziel setzen, dann erreicht man auch im Schnitt sehr gut die 600km und dort sind auch alle möglichen Fahrten drin, auch kurz 150kmh auf der Bahn.

    Ich gehe stark davon aus, dass wir in 10 Jahren über die heutigen Reichweiten bzw. die Ladetechnik wird eine andere sein.
    Wenn man sich mal vor Augen führt, welche Entwicklung die Akkutechnik in den letzten 5 Jahren hingelegt hat, ist das schon ordentlich und jetzt geht es ja quasi erst richtig los, dass alle großen Hersteller in die E-Mobilität einsteigen.

    Ich gehe davon aus, dass wir in einigen Jahren, vielleicht schon in 10-15 Jahren die doppelte Kapazität bei den Akkus erreichen, bei gleicher Größe und gleichem Gewicht.
    Von diesen Forschungen/Entwicklungen profitieren dann auch alle anderen Geräte, die Akkus verbaut haben.

  3. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: LH 23.09.21 - 16:50

    budweiser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... es denn auch realistische 600 sind. Mit einem Auto wie dem hier
    > abgebildeten i4 will ich mind. die 130 km/h auf der Autobahn fahren können,
    > und das dann bitte auch die 600km weit.

    Kein Hersteller wird dir für jede Situation den Maximalwert garantieren, das ist schlicht auch gar nicht möglich, schließlich beeinflussen zu viele Faktoren die tatsächliche Reichweite.

    Aber es gibt aber einige Online-Rechner, die einem einen guten Richtwert geben, z.B. https://efahrer.chip.de/reichweitenrechner

    Man darf auch die Verluste bei den Akkus über die Jahre nicht aus den Augen lassen. Auch wenn diese wohl nach aktuellen Statistiken nicht so groß ausfallen, wie am Anfang befürchtet wurde, so muss man es dennoch im Auge behalten.

    Von 600 km bleiben nach 5 Jahren, dazu auf bergiger Strecke mit AC und sportlicher Fahrweise am Ende eben nicht wirklich viel. Leider.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.21 16:52 durch LH.

  4. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: LH 23.09.21 - 16:55

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich gehe davon aus, dass wir in einigen Jahren, vielleicht schon in 10-15
    > Jahren die doppelte Kapazität bei den Akkus erreichen, bei gleicher Größe
    > und gleichem Gewicht.

    Das ist gut möglich, allerdings würde ich deswegen nicht erwarten, dass die Reichweite weiter steigt. Aktuell vermute ich eher eine Konzentration auf günstigere e-Autos, d.h. die gewonnene Energiedichte wird für kleinere/günstigere Akkus mit weiterhin eingeschränkter Reichweite genutzt.
    Warum? Weil der Preisdruck bei Akkus schlicht groß ist, und die meisten tatsächlich selten viele Kilometer am Stück fahren.

  5. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: lestard 23.09.21 - 16:59

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und die meisten tatsächlich selten viele Kilometer am Stück fahren.
    Das "am Stück fahren" ist ja garnicht das Problem sondern das Fahren zwischen zwei Ladepausen.
    Wenn ich täglich 50 km Fahre und mein Akku reicht für 150 km, dann muss ich alle 3 Tage aufladen. Wenn der Akku aber für 500 km reicht, muss ich nur alle 10 Tage aufladen.
    Das ist für Leute, die auf öffentliche Ladesäulen angewiesen sind ein sehr relevanter Unterschied, insbesondere wenn die nächste Ladesäule auch noch weit weg vom Wohnort liegt.

  6. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: LH 23.09.21 - 17:11

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist für Leute, die auf öffentliche Ladesäulen angewiesen sind ein sehr
    > relevanter Unterschied, insbesondere wenn die nächste Ladesäule auch noch
    > weit weg vom Wohnort liegt.

    Sicherlich, allerdings dürfte sich dieser Faktor über die Zeit als unwichtiger erweisen. Eine wende hin zu E-Autos kann an sich nur funktionieren, wenn wir mehr öffentliche Ladesäulen haben. Zudem dürfte auch die Anzahl der privaten Ladesäulen steigen. Vor allem aber dürften Ziele von Fahrten immer öfter Ladesäulen haben, seien es Hotels, Freizeitparks, Supermärkte... entsprechend wird das Laden dann auch einfacher.
    Natürlich sind wir da noch nicht, aber diese Entwicklung dürfte sich nur beschleunigen.

    Allerdings ist für mich ein weiteres Thema wichtig: Wie viele Laternenparker wird es in Zukunft noch geben? Die Entwicklung hin zur Stadt mit weniger Autos ist ja überall zu bemerken. Eventuell wird auch dies zu einer Veränderung führen.
    Auf "dem Land" haben e-autos sowieso weniger Probleme, mehr private Grundstücke machen einfacheres laden möglich. Schon heute kenne ich viele kleine und mittlere Firmen auf der Fläche, die Ladesäulen auf ihren Parkplätzen haben.

  7. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: lestard 23.09.21 - 17:20

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lestard schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist für Leute, die auf öffentliche Ladesäulen angewiesen sind ein
    > sehr
    > > relevanter Unterschied, insbesondere wenn die nächste Ladesäule auch
    > noch
    > > weit weg vom Wohnort liegt.
    >
    > Sicherlich, allerdings dürfte sich dieser Faktor über die Zeit als
    > unwichtiger erweisen. Eine wende hin zu E-Autos kann an sich nur
    > funktionieren, wenn wir mehr öffentliche Ladesäulen haben. Zudem dürfte
    > auch die Anzahl der privaten Ladesäulen steigen. Vor allem aber dürften
    > Ziele von Fahrten immer öfter Ladesäulen haben, seien es Hotels,
    > Freizeitparks, Supermärkte... entsprechend wird das Laden dann auch
    > einfacher.
    > Natürlich sind wir da noch nicht, aber diese Entwicklung dürfte sich nur
    > beschleunigen.

    Perspektivisch hast du sicherlich recht. Aktuell ist es aber wirklich noch ein Problem.

    > Auf "dem Land" haben e-autos sowieso weniger Probleme, mehr private
    > Grundstücke machen einfacheres laden möglich.

    "Auf dem Land" ist halt relativ. Es gibt jede Menge Kleinstädte, die überhaupt keine Ladesäulen haben. Da hat aber längst nicht jeder ein Einfamilienhaus mit eigenem Ladeanschluss. Im ganz kleinen Dorf ist es kein Problem und in der ganz großen Stadt (vermutlich) auch nicht aber dazwischen ist es sehr unterschiedlich. Aber klar: Auch da ist (hoffentlich) die Zeit auf unserer Seite.

  8. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: fanreisender 23.09.21 - 17:23

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Allerdings ist für mich ein weiteres Thema wichtig: Wie viele
    > Laternenparker wird es in Zukunft noch geben? Die Entwicklung hin zur Stadt
    > mit weniger Autos ist ja überall zu bemerken. Eventuell wird auch dies zu
    > einer Veränderung führen.

    Momentan sind die aber noch da, da muss ich dem Vorschreiber zustimmen. An den Aspekt, auch für kurze tägliche Strecken auf eine Ladeinfrastruktur angewiesen zu sein, hätte ich auch nicht gedacht. Auf dem Tiefgaragenstellplatz reicht es zwar nur für eine Schukosteckdose, aber selbst die ist für tägliche 100 km absolut ausreichend. Ohne Steckdose wird es wirklich ungünstiger. Zumal ja ein Vorteil des eigenen Autos verloren geht, wenn man nicht sehr kurzfristig geplant, eine größere Reise starten kann.

    Das mit dem Rückdrängen der Laternenparker wird geschehen, in manchen Ländern ist es schon sehr weit, aber das ist ein Prozeß eher über die nächsten 20 Jahre.

  9. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: budweiser 23.09.21 - 17:34

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber es gibt aber einige Online-Rechner, die einem einen guten Richtwert
    > geben, z.B. efahrer.chip.de

    Grade mal ausprobiert. Zu meinem eGolf passen die angezeigten Werte ganz gut. Wenn die dann beim i4 auch stimmen hat BMW aber noch was zu tun. Denn laut Rechner kommt der bei 130km/h nur 350km weit.

  10. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: narfomat 23.09.21 - 18:32

    das halte ich für ausgesprochen unwahrscheinlich das demnächst autos rauskommen mit denen du 600km weit fahren kannst bei 130 auf der autobahn. IM SOMMER, versteht sich. von WINTER redet gar keiner. im moment liegen die spitzenwerte doch bei 20kwh/100km bei autos mit grossem akku (model3 LR) wenn ich mich nicht irre? 600km reichweite (im sommer) mit 130 auf der BAB würden eine 120kWh nettokappa nötig machen und das wird nicht passieren. und sauschwer wäre die geschichte auch noch... 80kWh akku wiegt wie viel, 600+ kg? bei aktueller dichte würde der 120kWh akku also 900kg wiegen was die karre bei stop and go (stadt) noch viel EXTREMER ineffizient machen würde als so schon.

    975kg wiegt übrigens ein suzuki swift sport 1.4 140PS... das ganze fahrzeug. ^^
    4 personen passen rein. 88% im NCAP, also irgendwie sogar fast sicher das fahrzeug obwohl gewicht geringer als 1000kg.

    in paar jahrzehnten wird kein mensch mehr auf die idee kommen 2+ Tonnen PKWs zu bauen. ich sags vorraus. wir sprechen uns wieder. extremer leichtbau wird kommen und ein standardisierter wechselakku der in bestimmte fahrzeugklassen passt der an der "ex-tank-dann-wechselstelle" durch einen automaten (roboter) gewechselt wird. 40kWh akku oder sowas, dann vielleicht 250kg schwer (hoffentlich). damit kann die karre unter 1.2t wiegen. mit extremem leichtbau noch viel weniger. und der akku kann langsam geladen werden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.21 18:45 durch narfomat.

  11. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: xSureface 23.09.21 - 19:06

    Du träumst ein wenig zu viel. Wechselstationen werden sich nicht durchsetzen. Einerseits, weil ein gemeinsamer Standard quasi nicht möglich ist und 2. Müssten pro Auto quasi doppelt so viele Akkus produziert werden. Und geladen müssen auch die Akkus in der Wechselstation. Dazu brauchts ne Lagerhaltung. Wie viele sollen da pro Tag wechseln können? Du kannst zwar in 30 Minuten den Akku halbwegs Vollladen, brauchst dafür aber enormale Anschlussleistungen. Nicht umsonst sind bisherige Wechselstationen gescheitert. Zu hoher Platzbedarf und zu wenig Umsatz. Rentiert sich einfach nicht.

  12. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: LH 23.09.21 - 19:20

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 600km reichweite (im sommer) mit 130 auf der BAB
    > würden eine 120kWh nettokappa nötig machen und das wird nicht passieren.
    > und sauschwer wäre die geschichte auch noch...
    > 80kWh akku wiegt wie viel, 600+ kg?

    Laut den Zahlen die ich gefunden habe, trifft das Gewicht bei BMW in etwa zu.
    Allerdings entwickeln sich die Akkus ja auch weiter, wir sehen hier eine Momentaufnahme. Vielleicht sehen wir in ein paar Jahren ja 120kWh bei unter 600kg. Wer weiß?
    Allerdings glaube ich eher, dass nur das Gewicht reduziert wird, und nicht die Reichweite erhöht wird. Bei 2200 kg Gesamtgewicht für einen Wagen wie dem i4 sind wir doch schon bei einem gehörigen Brocken.

    > 975kg wiegt übrigens ein suzuki swift sport 1.4 140PS... das ganze
    > fahrzeug. ^^

    Mein aktuelles Auto - ein Roadster - wiegt auch nur 1000kg. Das gibt es wohl leider nicht in nächster Zeit mit Akku. Leider.

    > extremer leichtbau wird kommen

    Das gibt es bereits, aber am Ende ist es eben auch teuer, vor allem in Bezug auf die Unfallsicherheit.

    > ein standardisierter wechselakku der in bestimmte
    > fahrzeugklassen passt der an der "ex-tank-dann-wechselstelle" durch einen
    > automaten (roboter) gewechselt wird.

    Das hingegen wird niemals kommen. Die Akkus sind heute schon Teil der Fahrzeugstruktur, zudem müssen die Ladesysteme (die man ja trotzdem braucht) auf den Akku abgestimmt sein. Zu guter Letzt sind Wechselakkus viel zu teuer. Laut einer Statistik zu einem Chinesischen Anbieter benötigt man für jedes Fahrzeug insgesamt 3 Akkus im Umlauf, damit das System zuverlässig funktioniert. Aber selbst mit nur zwei Akkus wäre das System bereits zu teuer, da am Ende diese Zusatzkosten auf die Nutzung umgelegt werden. Da aber der Akku das teuerste Bauteil ist, will niemand diesen in unnötiger Zahl auf Lager haben. Vom Platzbedarf für viele Akkus ganz zu schweigen. So viele Akkus dicht gepackt dürften zudem Brandschutzprobleme mit sich bringen.
    Zudem ist ein einheitliches Format für alle Fahrzeuge aktuell auch nicht denkbar, wer sollte das in der aktuellen schnellen Entwicklung standardisieren? Vielleicht kann so etwas in 30-50 Jahren kommen, wenn der E-Auto Markt wirklich ruhig geworden ist, und die Akkutechnologie soweit ist, dass wir wirklich kleine leistungsfähige Akkus bauen können. Aktuell aber sind wir davon weit entfernt, und mit den aktuellen Akkus ist ein Wechselsystem unpraktisch und teuer.

    Es gab bereits Versuche mit Wechselstationen, und sie waren kein Erfolg.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.21 19:22 durch LH.

  13. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: Doener 23.09.21 - 19:45

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > narfomat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 600km reichweite (im sommer) mit 130 auf der BAB
    > > würden eine 120kWh nettokappa nötig machen und das wird nicht passieren.
    > > und sauschwer wäre die geschichte auch noch...
    > > 80kWh akku wiegt wie viel, 600+ kg?
    >
    > Laut den Zahlen die ich gefunden habe, trifft das Gewicht bei BMW in etwa
    > zu.
    > Allerdings entwickeln sich die Akkus ja auch weiter, wir sehen hier eine
    > Momentaufnahme. Vielleicht sehen wir in ein paar Jahren ja 120kWh bei unter
    > 600kg. Wer weiß?
    > Allerdings glaube ich eher, dass nur das Gewicht reduziert wird, und nicht
    > die Reichweite erhöht wird. Bei 2200 kg Gesamtgewicht für einen Wagen wie
    > dem i4 sind wir doch schon bei einem gehörigen Brocken.
    >
    > > 975kg wiegt übrigens ein suzuki swift sport 1.4 140PS... das ganze
    > > fahrzeug. ^^
    >
    > Mein aktuelles Auto - ein Roadster - wiegt auch nur 1000kg. Das gibt es
    > wohl leider nicht in nächster Zeit mit Akku. Leider.
    >
    > > extremer leichtbau wird kommen
    >
    > Das gibt es bereits, aber am Ende ist es eben auch teuer, vor allem in
    > Bezug auf die Unfallsicherheit.
    >
    > > ein standardisierter wechselakku der in bestimmte
    > > fahrzeugklassen passt der an der "ex-tank-dann-wechselstelle" durch
    > einen
    > > automaten (roboter) gewechselt wird.
    >
    > Das hingegen wird niemals kommen. Die Akkus sind heute schon Teil der
    > Fahrzeugstruktur, zudem müssen die Ladesysteme (die man ja trotzdem
    > braucht) auf den Akku abgestimmt sein. Zu guter Letzt sind Wechselakkus
    > viel zu teuer. Laut einer Statistik zu einem Chinesischen Anbieter benötigt
    > man für jedes Fahrzeug insgesamt 3 Akkus im Umlauf, damit das System
    > zuverlässig funktioniert. Aber selbst mit nur zwei Akkus wäre das System
    > bereits zu teuer, da am Ende diese Zusatzkosten auf die Nutzung umgelegt
    > werden. Da aber der Akku das teuerste Bauteil ist, will niemand diesen in
    > unnötiger Zahl auf Lager haben. Vom Platzbedarf für viele Akkus ganz zu
    > schweigen. So viele Akkus dicht gepackt dürften zudem Brandschutzprobleme
    > mit sich bringen.
    > Zudem ist ein einheitliches Format für alle Fahrzeuge aktuell auch nicht
    > denkbar, wer sollte das in der aktuellen schnellen Entwicklung
    > standardisieren? Vielleicht kann so etwas in 30-50 Jahren kommen, wenn der
    > E-Auto Markt wirklich ruhig geworden ist, und die Akkutechnologie soweit
    > ist, dass wir wirklich kleine leistungsfähige Akkus bauen können. Aktuell
    > aber sind wir davon weit entfernt, und mit den aktuellen Akkus ist ein
    > Wechselsystem unpraktisch und teuer.
    >
    > Es gab bereits Versuche mit Wechselstationen, und sie waren kein Erfolg.

    Die Wechselstation könnte auch ein Puffer für das Stromnetz sein.
    Aber ich glaube da auch nicht dran. Da glaube ich eher das mit Schnellladen die Zeit zum Laden auf ein Niveau gedrückt wird das zum normalen Tanken ähnlich ist.
    Dann verschwinden irgendwann ein paar Zapfsäulen und mehr E-Schnelllader an Tankstellen sind verfügbar.

    Dann wird eben mit 800V, 1600V, ... Ladespannung geladen, dabei der Akku aktiv gekühlt, etc.

  14. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: NaruHina 23.09.21 - 19:57

    die reichweite sit nach wltp, verbrenner erreichen auch nicht dass mti einer tankfülung was der hersteller angibt.

    im schnitt kannst du 20% abziehn, dann kommst du auf einen realisitischen wert.

  15. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: AllDayPiano 23.09.21 - 20:02

    Bmw hat massenhaft Telemetriedaten. Die wissen ganz genau wie oft die 600km gefahren werden.

    Ich denke mit dieser Reichweite wird man 95% abdecken. Wenn nicht sogar mehr.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  16. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: NaruHina 23.09.21 - 20:26

    ich kann dir versichern dass es bei uns in stuttgart viel zu wenig erreichbare ladestellen für elektroautos in wohngebieten gibt. woman mal das auto über nacht hinstellen kann um es voll zu laden.
    demensptrechend ist die großstadt genauso davon betroffen.

  17. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: LH 23.09.21 - 20:28

    Doener schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Wechselstation könnte auch ein Puffer für das Stromnetz sein.

    Vielleicht, aber die Idee gibt es ja für E-Autos selbst ja auch. Wenn sie an der Steckdose hängen, könnten sie auch Strom ins (Haus-)netz abgeben. Ich bin nicht sicher, ob das wirklich jemals passieren wird, aber spannend sind solche Ideen natürlich dennoch.

  18. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: LH 23.09.21 - 20:30

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bmw hat massenhaft Telemetriedaten. Die wissen ganz genau wie oft die 600km
    > gefahren werden.

    Sicher hat BMW diese Daten, allerdings ist die angegebene Reichweite nicht auf Basis dieser Telemetriedaten ermittelt, sondern üblicherweise heute via WLTP.
    Je nach Situation kannst du natürlich auch weiter kommen, wie es auch Leute gibt, die den Durchschnittsverbrauch nach Werksangaben bei einem Verbrenner unterbieten.

  19. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: violator 23.09.21 - 21:08

    Es geht doch nicht um die Reichweite einer einzelnen Fahrt, sondern darum, dass man nicht ständig aufladen muss. Beim Verbrenner bist du sicher auch nicht zur Tankstelle gefahren und hast 2l getankt, weil das für deine normale Strecke reicht.

  20. Re: 600km sind absolut ok, wenn...

    Autor: LH 23.09.21 - 21:52

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht doch nicht um die Reichweite einer einzelnen Fahrt, sondern darum,
    > dass man nicht ständig aufladen muss.

    Schlussendlich wird das sich aber bei E-Autos ändern müssen. Früher hatten wir auch Mobiltelefone, die wir nur 1x die Woche an den Strom gehängt haben. Heute laden wir eher jeden Tag das Telefon auf, und es stört niemanden. Bei E-Autos erwarte ich das gleiche: Man parkt und lädt, und das wird ganz normal.
    Nur muss dafür natürlich die Infrastruktur vorhanden sein, sei es zu Hause oder am Zielort. Wer weiß, vielleicht hat Aldi bald Schnelladesäulen an jedem Parkplatz, und man bezahlt den Strom direkt beim einkaufen mit an der Kasse? Vieles ist möglich. Vielleicht gibt es auch Strom beim Kinoticket dabei, wenn das Auto im Parkhaus steht. Auch Firmen werden sicher immer häufiger Lademöglichkeiten anbieten.
    Wer natürlich nur von Laterne zu Laterne fährt, für den wird es sicher schwieriger, ob wir da jemals überall Ladepunkte haben werden? Wer weiß.

    Aber von der Idee von 1x die Woche Tanken müssen wir uns wohl verabschieden, die Zukunft dürfte anders aussehen. Persönlich stört mich das nicht, solange die Infrastruktur dafür wächst.

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