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Teuerstes Bauteil fällt weg

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  1. Teuerstes Bauteil fällt weg

    Autor: Faraaday 15.04.19 - 15:26

    Wenn man Umsatz machen möchte, ist es schlecht wenn das teuerste Bauteil -der Akku- wegfällt. Von daher ist der Standpunkt gar nicht so verwunderlich.

    Natürlich stellt sich die Frage -abseits von Kapazitätsproblemen bei der Bahn- warum ein System mit mehr Fahrern, einem höherer Rollwiderstand, einer geringere Trassenkapazität, geringerer Transportgeschwindigkeiten, höherer Abnutzung, höherem Unfallrisiko, etc. überhaupt im Fernverkehr genutzt wird.
    Das geht wohl nur weil:
    - sonst weniger Brummifahrer (Arbeitsplätze in Gefahr)
    - höheres Risiko akzeptiert (Unfälle)
    - gesellschaftlich nicht akzeptiertes System Schiene
    - Kosten verallgemeinert
    - keine vollständige flexible digitalisierung im System des Staatskonzerns.

  2. Re: Teuerstes Bauteil fällt weg

    Autor: stiGGG 15.04.19 - 15:34

    Diese LKW brauchen trotzdem eine Batterie und die Vorrichtung um sich an die Oberleitung anzukoppeln ist nicht gerade eine simple Konstruktion. Mich würde es nicht wundern wenn auf lange Sicht eine größere Batterie evtl sogar günstiger ist.

  3. Re: Teuerstes Bauteil fällt weg

    Autor: kazhar 15.04.19 - 16:03

    Faraaday schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich stellt sich die Frage -abseits von Kapazitätsproblemen bei der
    > Bahn- warum ein System mit mehr Fahrern, einem höherer Rollwiderstand,
    > einer geringere Trassenkapazität, geringerer Transportgeschwindigkeiten,
    > höherer Abnutzung, höherem Unfallrisiko, etc. überhaupt im Fernverkehr
    > genutzt wird.

    Ganz einfach: weil der LKW hinreichend schnell und nicht auf spezielle (Bahn-)Strecken festgelegt ist. Weiters gibt es die nötige Infrastruktur (Straßen, Diesel, Speditionen) mehr oder weniger weltweit in ausreichender Qualität.

    Es hindert dich nichts, deine Ware direkt einer Spedition zu übergeben. Der holt sie direkt auf der Rampe deiner Fabrik ab, regelt alle (Zoll- und/oder Gefahrgut) Formalitäten, sucht sich bei Überbreite/Schwerlast die geeignete Route, organisiert eine Übergabe am Ziel und hält nebenbei noch die Termine ein.
    Probier das mal mit der Bahn...

  4. Re: Teuerstes Bauteil fällt weg

    Autor: Quantium40 15.04.19 - 16:16

    stiGGG schrieb:
    > Diese LKW brauchen trotzdem eine Batterie und die Vorrichtung um sich an
    > die Oberleitung anzukoppeln ist nicht gerade eine simple Konstruktion. Mich
    > würde es nicht wundern wenn auf lange Sicht eine größere Batterie evtl
    > sogar günstiger ist.

    Wenn das so wäre, hätte man wohl nie angefangen Bahnstrecken zu elektrifizieren.

  5. Re: Teuerstes Bauteil fällt weg

    Autor: Drumma_XXL 16.04.19 - 07:29

    Ein Zug muss viel mehr Leistung dauerhaft abrufen als so ein lkw, sprich die Batterien müssten wesentlich größer sein als die von einem Lkw. Außerdem ist das Schienennetz um ein Vielfaches übersichtlicher als das Straßennetz, benötigt also wesentlich weniger Oberleitungen.

  6. Re: Teuerstes Bauteil fällt weg

    Autor: sampleman 16.04.19 - 10:25

    Außerdem ist die Oberleitung bei der Bahn einfacher zu machen als auf der Autobahn, weil die Erdung durch die Schiene erfolgen kann. Die Bahn-Oberleitung braucht also nur einen Draht.

    Dennoch sind Oberleitungsschäden bei der Bahn ein ständiger Grund für Zugausfälle. Es gibt ja bereits erste Versuche im Schienen-Personenverkehr, Bahntriebwagen mit reinem Akkubetrieb oder mit Brennstoffzellen und Wasserstofftanks auszustatten. Die könnten dann dieselbetriebene Triebwagen ersetzen, die heute noch auf vielen Nebenstrecken eingesetzt werden.

    Ich bin neulich mal auf der Autobahn zwischen Hamburg und Lübeck unterwegs gewesen, wo eine solche Teststrecke mit Oberleitungen entsteht. ich war erstaunt, wie eng gestaffelt diese Galgenmasten für die LKW-Oberleitung stehen. Ich prophezeihe eins: Jeder Unfall, bei dem ein Lkw ins Schleudern kommt und in den Graben rauscht (so was passiert vermutlich auf jeder von Lkw viel befahrenen Autobahn mindestens einmal im Monat) wird auf einer solchen Strecke mindestens einen dieser Masten umreißen. Dann ist nicht nur der Fahrer tot, sondern auch noch die Oberleitung ausgeknockt, und zwar für Tage. Absurde Technik.

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