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SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

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  1. SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: rocketfoxx 05.09.16 - 11:47

    E-Mobilität soll das Klima und unsere Ressourcen schonen.
    Wer einen Elektromotor in ein vollkommen unnützes 2-Tonnen-SUV knallt, der schont überhaupt nichts, sondern betreibt Greenwashing, damit der Käufer sich selbst auf die Schulter klopfen kann, wenn sein Stahlkoloss quasi emissionsfrei (auf dem Papier) fährt.

    Meiner Meinung nach sollten wir unser Steuermodell für PKW grundsätzlich überdenken, damit solche Unsinnskonzepte nicht auch noch steuerlich unterstützt werden.

  2. Re: SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: wasabi 05.09.16 - 11:55

    Im Prinzip hast du recht, aber erzähle das mal den Leuten. Die kaufen eben gerne schwere, leistungsfähige unnütze Autos. Teslas Konzepts ist es ja auch (bzw. ist das der Grund für den Erfolg), dass sie Elektroautos "sexy" gemacht haben und einen Imagewandel vorangetrieben haben. Für viele waren Elektroautos eben oft nur kleine, schwache, Öko-Golfcaddys. Die Simpsons hatten das mal schön aufgegriffen:
    https://www.youtube.com/watch?v=scRMzdfBQWg
    Tesla dagegen hat nun groß, starke, "richtige" Autos mit Elektroantrieb gebracht. Mercedes macht das nun auch so.

    Wobei mich der SUV schwerpunkt auf wundert. Aber mittlerweile hat Mercedes ha auch bei den Benziner GLA, GLC, GLE und GLS im Programm, wobei es von GLC und GLE sogar noch "Coupe"-Versionen gibt. Wenn ich mir mal so Autozeitschriften anschaue mit berichten, an was die Autohersteller arbeuien und was bald auf den Markt kommen solle, dann sind das überall SUVs, in allen Größen und Varianten. Ich hätte eigentlich gedacht, dass diese Mode Ihren Zenit schon erreicht hatte, aber offenbar noch nicht...

  3. Re: SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: Blindie 05.09.16 - 12:11

    Momentan bleibt uns keine Wahl, die Akkutechnik ist noch nicht so weit das wir uns z.B. E-Smarts mit adäquater Reichweite bauen könnten, selbst Tesla baut dicke, schwere Autos damit sie genug Akku unterbringen können. Bei den Verbrennern stimme ich dir zu, dort sind SUVs zumindest in der Stadt unnütz, wobei, frag mal die ältere Generation die sich über jede höhere Sitzgelegenheit freut. Meine Mutter z.B. ist schon etwas älter und als freiberufliche Hebamme tätig, sie ist früh das sie einen SUV hat, da sie dort bequemer sitzt und nicht schon kaputt ist wenn sie bei den Frauen ankommt. Außerdem sind sie trotz aller Behauptungen etwas geländegängig und auch im winter z.B. besser zu kontrollieren (4x4, Differentialsperre usw.), Also immer etwas über den Tellerrand schauen.
    Außerdem sind heutige SUVs Sparsamer als sagen wir mal nen Kombi von vor 10 Jahren, also beschwer dich leiber über die ganzen alten Dreckschleudern, die aus einer zeit stammen wo man sich noch 0 Gedanken über die abgase gemacht hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.09.16 12:15 durch Blindie.

  4. Re: SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: Kelon 05.09.16 - 12:22

    Wenn sie die Umwelt schonen sollen, dann ist's doch gerade am sinnvollsten dort anzufangen, wo sie auch am meisten belastet wird.

    Aber mal ganz weg von der Aussage: Alternative Antriebe sollten nicht dazu missbraucht werden die Leute einzuschränken. Denn dann finden sie ganz simpel keine Interessenten. Die Idee kam schon zu oft und ist schon zu oft schief gegangen.
    Wenn jemand einen SUV will (aus welchem Grund auch immer man sowas will - egal), dann will er einen SUV. Da bringt's dann wenig zu sagen wie toll besser ein Leichtfahrzeug denn wäre. Und gerade weil die Karre dann ohnehin schon schwer, teuer und übermotorisiert ist, kommt es naheliegender dass es gleich ein elektrischer sein kann. Denn derzeit sind die Batterien noch schwer und teuer um genügend Kapazität zu haben, und entsprechend mehr Leistung kann vom Motor abgerufen werden.

    Der Elektromotor hat nur so viel Leistung wie die Batterie ihm zur Verfügung stellt.
    Ob da nun ein 100PS oder 400PS Motor drin steckt, macht in der Bauweise, Preis und Verbrauch kaum Unterschied,. Noch nicht mal beim Getriebe, weils keins braucht - Die Batterie entscheidet.
    Und bei der Batterie ist die Kapazität und die Leistung eng miteinander verbunden, je nach Bauform. Halt abhänging von der Anzahl Zellen: will man mehr Kapazität, kriegt man automatisch mehr Leistung.

    Und gerade bei SUVs, bei denen es alleine schon durch die Form nicht ums V-Max geht, und trotzdem ein hoher Verbrauch/ hohes Gewicht und hoher Preis ansteht, macht ein Elektromotor einen grossen Unterschied.

  5. Re: SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: wasabi 05.09.16 - 12:31

    > Momentan bleibt uns keine Wahl, die Akkutechnik ist noch nicht so weit das
    > wir uns z.B. E-Smarts mit adäquater Reichweite bauen könnten, selbst Tesla
    > baut dicke, schwere Autos damit sie genug Akku unterbringen können.
    Das stimmt, aber SUV haben dennoch einen erhöhten Luftwiderstand und wiegen auch bei. Der Stromverbrauch von einem Model X ist auch höher als der von einem Model S. Auch wenn das Auto eine gewisse Mindestgröße haben muss (wegen des Akkus), kann man effizientere Autos bauen als SUVs.

    > Bei den Verbrennern stimme ich dir zu, dort sind SUVs zumindest in der Stadt
    > unnütz, wobei, frag mal die ältere Generation die sich über jede höhere
    > Sitzgelegenheit freut.
    Das stimmt, aber kann man da nicht auch einen Golf Sportsvan nehmen anstatt eines Tiguans?

    >Außerdem sind heutige SUVs Sparsamer als sagen wir mal nen Kombi von vor 10 Jahren,
    Nicht unbedingt, weil mehr Leistung und Komfort etc.

    > also beschwer dich leiber über die ganzen alten Dreckschleudern, die aus einer zeit > stammen wo man sich noch 0 Gedanken über die abgase gemacht hat.
    Also 10 Jahre alte autos sind definitv nicht ganz alt. Und Gedanken über die Abgase hat man sich schon in den 80ern gemacht, da wurde der Kat eingeführt und die Euroabgsnormen. Abgase und Dreck haben übrigens nichts mit Spritverbrauch zu tun. Wenn es um letzteren und damit verbundenne CO2-Ausstoß geht, dann sollte man definitv Autos so lange fahren wie es geht, weil die Herstellung eines neuen Autos sehr viel Energie verschlingt, Ressourcen kostet, CO2 erzeugt.

  6. Re: SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: jack56 05.09.16 - 12:53

    >Außerdem sind heutige SUVs Sparsamer als sagen wir mal nen Kombi von vor 10 Jahren, also beschwer dich leiber über die ganzen alten Dreckschleudern, die aus einer zeit stammen wo man sich noch 0 Gedanken über die abgase gemacht hat.

    Unterschied: die 10 Jahre alten Dreckschleudern fährt man oft weil man sich mehr nicht leisten kann, wer einen SUV kauft hat das Geld sich ein Auto selbst auszusuchen

  7. Re: SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: pk_erchner 05.09.16 - 12:55

    rocketfoxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Mobilität soll das Klima und unsere Ressourcen schonen.
    > Wer einen Elektromotor in ein vollkommen unnützes 2-Tonnen-SUV knallt, der
    > schont überhaupt nichts, sondern betreibt Greenwashing, damit der Käufer
    > sich selbst auf die Schulter klopfen kann, wenn sein Stahlkoloss quasi
    > emissionsfrei (auf dem Papier) fährt.
    >
    > Meiner Meinung nach sollten wir unser Steuermodell für PKW grundsätzlich
    > überdenken, damit solche Unsinnskonzepte nicht auch noch steuerlich
    > unterstützt werden.

    da zieht die SPD gaaaaanz schnell die Karte Arbeitsplätze

    was interessiert uns die Zukunft ?

    fossile Kohle => Arbeitsplätze
    Luxuskarren für die Welt, die fossile Monster sind => Arbeitsplätze
    progressive Hubraum-Steuer => Arbeitsplätze

    + Steuereinnahmen

    und wenns die Deutschen nicht bauen, machen es die Chinesen eben selbst

  8. Re: SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: rocketfoxx 05.09.16 - 13:38

    Es ist ja eben nicht so, dass plötzlich alle Arbeitsplätze wegfallen würden.
    Der Schwerpunkt verschiebt sich nur. Wer heute Kohle verheizt, installiert morgen halt Solarpanele.

    Die Arbeitsplätze fallen aber tatsächlich weg, wenn man so weitermacht wie bisher:
    Hubraummonster und Kohle können auch die Chinesen liefern.
    Dienstleistungen nicht.

  9. Re: SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: Der Spatz 05.09.16 - 15:03

    Deswegen fang ich es "witzig" als ich mal ein halbes Jahr lang anstelle mit meinem dreckigen Smart (hattte nur die gelbe Plakette und war vorher wegen dem "Ach so Umweltfreundlich" für 5 Jahre von der Steuer befreit ) mit meinen Super-sauberen Motorrad (verbrennt mehr Öl als Benzin und das trotz > 7Liter/100km, KAT - was ist dass denn) in die Innenstadt fahren musste.

  10. Re: SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: bplhkp 05.09.16 - 15:16

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teslas Konzepts ist es ja
    > auch (bzw. ist das der Grund für den Erfolg), dass sie Elektroautos "sexy"
    > gemacht haben und einen Imagewandel vorangetrieben haben.

    Genau das ist auch Teil des Problems. Tesla hat sich zur Messlatte in der Elektromobilität gemacht. Andere Hersteller setzten dort auf die Elektromobilität, wo die Reichweitenbeschränkung unkritisch ist, nämlich auf Kleinwägen (siehe das Megacity Vehicle i3 von BMW).

    Dank Tesla ist das in Augen vieler ein Zeichen für technologischen Rückschritt bei BMW, dass das Stadtauto nur 200 km Reichweite hat. Dadurch sind die altbekannten Hersteller gezwungen auch Elektroautos mit 500 km Reichweite und den entsprechenden Akkukapazitäten anzubieten. Da ein 80 kWh-Akku nun mal sehr teuer ist, kann bringt man sowas halt erstmal in Fahrzeugenklassen, in denen die Käufer weniger preissensibel sind.

  11. Re: SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: Niaxa 05.09.16 - 23:13

    Mein IX 35 wiegt nur 1380KG hat einen 1,8 L Motor und 163 PS. Der qashqai wiegt auch keine 1400 KG und ehrlich gesagt sind das die meisten die ich auf der Straße sehe. Mein Verbrauch liegt bei 8,5 Liter bei normaler nicht sparsamer Fahrweise. Naja aber die gute alte alles über einen Kamm scheren Gerüchteküche eben xD.

  12. Re: SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: pk_erchner 05.09.16 - 23:22

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein IX 35 wiegt nur 1380KG hat einen 1,8 L Motor und 163 PS. Der qashqai
    > wiegt auch keine 1400 KG und ehrlich gesagt sind das die meisten die ich
    > auf der Straße sehe. Mein Verbrauch liegt bei 8,5 Liter bei normaler nicht
    > sparsamer Fahrweise. Naja aber die gute alte alles über einen Kamm scheren
    > Gerüchteküche eben xD.


    keine Angst .. die ganzen BMW X6, GLEs, X5, Range Rovers scheren sich nicht darum

    mein Diesel (kein SUV) ohne NOx Filter braucht 4,5 liter

  13. Re: SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: Niaxa 05.09.16 - 23:36

    Mein Polo Diesel auch. Deswegen ist der auch die Arbeitskutsche.

  14. Re: SUV führen den Grundgedanken der E-Mobilität ad absurdum

    Autor: schueppi 06.09.16 - 08:36

    > mein Diesel (kein SUV) ohne NOx Filter braucht 4,5 liter

    Weil er wenig Diesel braucht wird er trotzdem mehr Gift in die Umwelt abgeben als mein gut motorisiertes Cabriolet. Unser Kurzstreckenshuttle braucht nur 4,8 Liter Benzin und mein Winterfahrzeug gut 6 Liter Benzin...

    Man kann nur hoffen dass der Dieselaberglaube bald endet...

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