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Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

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  1. Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: michael_ 18.12.18 - 13:03

    Sind glaub ich ca. 330 Mio. EUR!!

    Der Akku soll hier für weitere 30km Reichweite aufgeladen werden.

    Ich weiß nicht, aber das Geld hätte man doch sicherlich auch anders in die Umwelt und neue Technologien einsetzen können...

  2. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: Arsenal 18.12.18 - 13:15

    Dein Kopf ist keine glaubwürdige Quelle.

    >Das Bundesumweltministerium übernimmt die Kosten von knapp 15 Millionen Euro für das Projekt.

    Hessenschau

  3. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: LoudHoward 18.12.18 - 13:20

    Bei einer Rechnung von 40 Liter Verbrauch Diesel - bei 1,25 Diesel Preis verbraucht auf der Strecke ein LKW 15 EUR. Der LKW kann dies danach elektrisch fahren und der 0 Punkt der Kosten / Nutzung liegt bei 1 Millionen fahrten. Dann hat man das an Energie geladen was der LKW verbraucht haette. Wann genau sollen die 1 Millionen LKW Gebaut und ausgeleiefert werden?

  4. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: TrollNo1 18.12.18 - 13:27

    Wenn da 100 LKW am Tag fahren bist du nach 3 Jahren am Ziel ;)

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  5. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: LoudHoward 18.12.18 - 13:29

    Da bin ich aber gerade mal bei 109.500 fahrten.

  6. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: pumok 18.12.18 - 13:38

    LoudHoward schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wann genau sollen die 1 Millionen LKW Gebaut und ausgeleiefert werden?

    Ein LKW kann die selbe Strecke mehr als 1x fahren ;-)

    Ein weiterer Überlegungsfehler ist, dass die LKW's sowieso gebaut und verkauft werden. Nur halt in Zukunft mit einer anderen Technologie.

  7. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: Arsenal 18.12.18 - 13:57

    Was rechnest du?

    40 l/100 km, 1,25 ¤/l, Strecke 5 km:
    40 l/100km * 1,25 ¤/l * 5 km = 2,5 ¤ Spritkosten für 5 km.
    15 Millionen ¤ / 2,5 ¤ = 6 Millionen

    Man braucht also 6 Millionen Fahrten um den kostenneutralen Punkt zu erreichen.

    Am Tag kann man wohl so um die 8500 LKWs rechnen (KA-News). Gehen wir mal von 25 % Elektro-LKWs aus die wir in den nächsten 10 Jahren vielleicht erreichen könnten. Wären also 8500 * 25 % = 2125 LKWs am Tag die diese Strecke befahren.

    Brauchen wir also 6 Mio / 2125 = 2823 Tage bis die Kosten drin sind, das sind etwa 11 Jahre (2823 Tage / 5 Tage die Woche / 52 Wochen im Jahr). Zur Lebensdauer von Oberleitungen hab ich jetzt auf die schnelle nur einen Eintrag aus einem Zugenthusiastenforum gesehen, bei dem gesagt wird, dass die Oberleitungen mehrere Jahrzehnte halten und die Abnehmer in der Regel verschleißen (durch die Materialwahl bedingt).

    Das ganze ist natürlich ein Forschungsprojekt, daher nehme ich an, dass die Kosten bei einer Serienmäßigen Installation auf vielen 100 km Autobahn noch etwas sinken werden (nicht dramatisch sinken, weil die Installation vermutlich den Mammutteil der Kosten verursacht).

    Dann liegt man irgendwo im Bereich von 10 Jahren bis sich das lohnt, bei 100 % Elektro-LKWs wären es nur noch 3 Jahre.

  8. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: pumok 18.12.18 - 14:04

    +1

    Und das bei gleichbleibenden Energiekosten und auch ohne Betrachtung des Umweltaspektes.
    Weiter sehe ich das Potential, dass solche LKW in Zukunft sowohl im Unterhalt, wie auch in der Anschaffung günstiger sein könnten.

  9. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: LoudHoward 18.12.18 - 14:09

    Ne der LKW soll in diesen 5KM - 30KM auf Strom fahren koennen diese 30KM nehm ich als Referenz

    Arsenal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was rechnest du?
    >
    > 40 l/100 km, 1,25 ¤/l, Strecke 5 km:
    > 40 l/100km * 1,25 ¤/l * 5 km = 2,5 ¤ Spritkosten für 5 km.
    > 15 Millionen ¤ / 2,5 ¤ = 6 Millionen
    >
    > Man braucht also 6 Millionen Fahrten um den kostenneutralen Punkt zu
    > erreichen.
    >
    > Am Tag kann man wohl so um die 8500 LKWs rechnen (KA-News). Gehen wir mal
    > von 25 % Elektro-LKWs aus die wir in den nächsten 10 Jahren vielleicht
    > erreichen könnten. Wären also 8500 * 25 % = 2125 LKWs am Tag die diese
    > Strecke befahren.
    >
    > Brauchen wir also 6 Mio / 2125 = 2823 Tage bis die Kosten drin sind, das
    > sind etwa 11 Jahre (2823 Tage / 5 Tage die Woche / 52 Wochen im Jahr). Zur
    > Lebensdauer von Oberleitungen hab ich jetzt auf die schnelle nur einen
    > Eintrag aus einem Zugenthusiastenforum gesehen, bei dem gesagt wird, dass
    > die Oberleitungen mehrere Jahrzehnte halten und die Abnehmer in der Regel
    > verschleißen (durch die Materialwahl bedingt).
    >
    > Das ganze ist natürlich ein Forschungsprojekt, daher nehme ich an, dass die
    > Kosten bei einer Serienmäßigen Installation auf vielen 100 km Autobahn noch
    > etwas sinken werden (nicht dramatisch sinken, weil die Installation
    > vermutlich den Mammutteil der Kosten verursacht).
    >
    > Dann liegt man irgendwo im Bereich von 10 Jahren bis sich das lohnt, bei
    > 100 % Elektro-LKWs wären es nur noch 3 Jahre.

  10. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: Arsenal 18.12.18 - 14:12

    Ah, naja dann fällt es ja noch wesentlich besser aus für die Oberleitung.

  11. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: subjord 18.12.18 - 14:46

    Aber das sind die kosten für das Pilotprojekt. 1000 km werden nicht das 200 fache von 5 km kosten.

  12. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: M.P. 18.12.18 - 15:15

    > 0 Punkt der Kosten / Nutzung liegt bei 1 Millionen fahrten.

    Leitplanken an Autobahnen sollte man auch weglassen, sparen bei den LKWs auch keinen Liter Diesel....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.12.18 15:22 durch M.P..

  13. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: M.P. 18.12.18 - 15:20

    Im Zweifel kostet eine längere Strecke sogar immens mehr:
    Wenn auf 1000 km Länge in beiden Richtungen gleichzeitig 20.000 LKWs unterwegs sind, braucht man etwa die Leistung eines Atomkraftwerkes, um diese mit Energie zu versorgen.
    Bei solchen kleinen Versuchsstrecken geht der zusätzliche Bedarf an elektrischer Energie mehr oder weniger im Grundrauschen unter.....

    Auf der anderen Seite hat man diesen Energiebedarf auch, wenn man Akku-basierte LKWs einsetzen würde ...

  14. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: Arsenal 18.12.18 - 15:38

    Nun, das ist ja ein Problem was wir generell noch haben. Aber die LKWs haben ja den Vorteil, dass durch die dauerhafte Nutzung tagsüber die Last wieder gut planbar wird.
    Wenn die Leute alle von der Arbeit kommen und ihr Elektroauto laden, wird das noch schlimmer ohne ein intelligentes Netz.

  15. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: Mandrake 18.12.18 - 16:28

    wenn ich diese zahlen von der ewaybw nehme sind es etwa 3mio. euro pro km. für die oberleitung was ich für ein pilot projekt in ordnung finde.

    https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/lkw/ewaybw/

  16. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: Chillmao 18.12.18 - 16:55

    Ich schätze mal dass die Kosten für eine längere Strecke um einiges steigen werden. Der Bauabschnitt vom Test ist eine relativ flache Strecke. Wenn man sich jetzt vorstellt, dass das auch z.b. auf der A7 gebaut wird, dann hat man dort teils bergige, steile, kurvige Streckenabschnitte, die sicherlich viel teurer werden. Diese ganzen Masten sind dazu noch anfällig für Unwetter und co.

  17. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: Flasher 18.12.18 - 17:05

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Auf der anderen Seite hat man diesen Energiebedarf auch, wenn man
    > Akku-basierte LKWs einsetzen würde ...

    Nur dass die Akkus einfach tote Masse sind, die dazu führen dass man weniger Zuladung hat und dementsprechend mehr Fahrten.

  18. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: M.P. 18.12.18 - 19:07

    "Tote Masse" in zweierlei Hinsicht.

    - Bei der Zuladung
    - Bei den Kosten des LKWs.... 1000 kWh Akku sind nach heutigen Preisen knapp eine Viertel Million Euro totes Kapital ...

    Auf Akku für vielleicht 80 ... 150 km Fahrtstrecke wird man aber wohl nicht verzichten können.
    Die Oberleitung wird wohl nach Verlassen der Autobahn nur selten verfügbar sein.
    So muss sich der LKW wahrscheinlich auf den letzten Kilometern bis zum Kunden aus Akkus versorgen ...
    Hybrid hingegen wird wohl eher keine Lösung sein: Gerade in Zonen, wo man mit Fahrverboten rechnen muss, soll man einen Verbrennungsmotor anwerfen?

  19. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: blaub4r 18.12.18 - 19:20

    Pilot Projekt ist doch lächerlich. Warum fragt man nicht die Leute die früher mit o-Bussen zu tun hatten.

    Selbe Technik. Solide funktioniert damals. Da wären bestimmt noch viele zu finden die damit zu tun hatten.

    Hier bei uns sind sogar teilweise die Halterungen an den Häusern noch vorhanden. Könnte man relativ flott wieder aufbauen.

  20. Re: Kosten für diese 5km-Elektro-Strecke

    Autor: Mandrake 18.12.18 - 19:31

    Ein LKW motor mit zusatz ist gut 1.5 tonnen. Somit kann man 1t akku ohne verlust des ladevolumen verwenden. Die reichweite wäre aber nur max. 150Km.

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