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Subventionierung von Reichen

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  1. Subventionierung von Reichen

    Autor: superdachs 08.02.19 - 12:54

    Sowohl die Kaufprämie als auch Steuervergünstigungen sind der völlig falsche Weg. Man subventioniert damit Leute die gar keine Subventionierung nötig haben.
    Leute die sich eine Elektrokarre kaufen können haben so schon genug Geld, ein Haus mit Garage wo sie das Ding laden können und zusätzlich wahrscheinlich trotzdem noch ein richtiges Auto.
    Wenn Elektroautos wirklich mal Marktreif werden dann müsste man vor allem die Mehrkosten gegenüber Verbrennern für Normalverdiener ausgleichen. Dann kann man vielleicht eine höhere Verbreitung erreichen.
    Dazu müssen die Autos aber natürlich Verbrenner erst einmal ersetzen können.

  2. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: nightmar17 08.02.19 - 12:59

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowohl die Kaufprämie als auch Steuervergünstigungen sind der völlig
    > falsche Weg. Man subventioniert damit Leute die gar keine Subventionierung
    > nötig haben.
    > Leute die sich eine Elektrokarre kaufen können haben so schon genug Geld,
    > ein Haus mit Garage wo sie das Ding laden können und zusätzlich
    > wahrscheinlich trotzdem noch ein richtiges Auto.
    > Wenn Elektroautos wirklich mal Marktreif werden dann müsste man vor allem
    > die Mehrkosten gegenüber Verbrennern für Normalverdiener ausgleichen. Dann
    > kann man vielleicht eine höhere Verbreitung erreichen.
    > Dazu müssen die Autos aber natürlich Verbrenner erst einmal ersetzen
    > können.

    Du redest von einem 0815 Arbeiter.
    Nicht jeder lebt in München, wo Grunstücke 500.000¤ kosten.
    Außerhalb der Großstadt kann sich doch jeder ein Haus bauen und eine Garage dahin stellen.
    Ich hab ein Haus+Garage gebaut 2018. Großverdiener bin ich auch nicht, da ich mir solch ein 40.000¤ Auto auch nur über eine Finanzierung leisten könnte.

  3. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: BlindSeer 08.02.19 - 13:10

    Ehm, auch hier in einer eher kleineren Großstadt ist es so, dass bauen im Grunde nicht wirklich möglich ist. Preise steigen exorbitant (stärker als Mieten) und Grundstücke gibt es auch so gut wie keine. Also so ohne weiteres ist das nicht möglich. "Jeder" ist also schon mal widerlegt.
    Ich halte diese Prämien auch für Subventionen für Reiche. Insbesondere wenn die dann noch Steuern für normale Arbeiter, die sich halt keine neue Karre leisten können, hoch gehen um die für Reiche Eigenheimbesitzer zu senken.
    Hier in der Stadt gibt es dazu noch Bereiche, die von der Parkgebühr befreit sind, wenn man mit dem E-Auto kommt. dann noch Ideen für verschiedene Tempolimits, usw... Im Grunde alles nur "Eure-Armut-kotzt-uns-an-Gesetze", die jedem der sich ein elektrisches Auto nicht leisten kann, oder keine Möglichkeit hat Zuhause zu laden sagen "Pech gehabt!"

  4. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: Palerider 08.02.19 - 13:54

    Nicht jede Subventionierung soll einen sozialen Aspekt haben. Es geht hier um die Anschaffung von Neuwagen - das träfe immer die Leute, die es eigentlich nicht nötig haben.

    Trotzdem war die E-Auto-Prämie ein Schuss in den Ofen. Denn die Prämien werden von den Herstellern einkalkuliert und die Rabatte, die man bei Neuwagen idR hat, bei E-Autos geringer ausfallen. Solche Umweltförderungsprämien" sind ein beliebtes Mittel um die 'Wir tun was'-Botschaft zu senden ohne sich wirklich mit komplexen Problematiken auseinanderzusetzen.

  5. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: PearNotApple 08.02.19 - 13:57

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >[...] Wenn Elektroautos wirklich mal Marktreif werden dann müsste man vor allem
    > die Mehrkosten gegenüber Verbrennern für Normalverdiener ausgleichen. Dann
    > kann man vielleicht eine höhere Verbreitung erreichen.

    Die Elektroautos sind bereits marktreif. Die Kostengegenüberstellung wird von vielen falsch gemacht. Sie vergleichen häufig nur den Kaufpreis - aber nicht die Laufkosten.
    Vergleicht man ähnliche Autos mit ähnlichen Ausstattungen, dann sind die Gesamtkosten eines E-Autos jetzt schon günstiger als vergleichbarer Verbrenner. Im übrigen ist die Sache so ähnlich wie mit Solarpanels auf dem Dach. Es ist zwar eine große Anfangsinvestition aber berücksichtigt man die gesamte Laufzeit, dann relativiert sich die hohe Investitionssumme.

    Die Frage ist, was man unter Reichen versteht. Leute, die günstige Version von E-Autos nicht leisten können (z.B. Twizy), können auch keinen Verbrenner leisten. Sie fahren eben mit dem Bus oder mit dem Zug. Immer diese Neiddiskussion, wenn es um E-Auto geht. Ist das nur in Deutschland so?

  6. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: Heldbock 08.02.19 - 13:57

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab ein Haus+Garage gebaut 2018. Großverdiener bin ich auch nicht, da
    > ich mir solch ein 40.000¤ Auto auch nur über eine Finanzierung leisten
    > könnte.

    Und warum sollte ich mir dann ein 40k Auto kaufen sollen, wenn es auch ein 15k Auto tut? Für 15k gibt es aber kein E-Auto. Und wenn die mal erschwinglich sein sollten für 15k, und auch weniger Verdienende sich dann eins kaufen könnten, dann ist es schon wieder vorbei mir der Prämie durch erlassene Steuer. Also wurden insgesamt wieder nur die Reichen bevorzugt, die sich schon früh ein sehr teures E-Auto leisten können. Wie immer in der deutschen Politik.
    Und dann wundern sich alle, warum die Schere immer größer wird. Ihr wisst schon, arm reich und so.

  7. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: Heldbock 08.02.19 - 13:59

    Du kannst doch nicht einen Twizy mit einem echten Auto vergleichen.
    Wenn ich Familie habe und 5 oder sogar mehr Leute ins Auto passen müssen, nützt mir ein Twizy absolut gar nix! Aber einen Verbrennerkombi kann ich mir dann vielleicht trotzdem leisten für 10-15k. Gebraucht natürlich und finanziert.

  8. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: Satcadir 08.02.19 - 14:11

    Es wird niemand "subventioniert". Den "Reichen" wird lediglich etwas mehr von ihrem hochbesteuerten Lohn gelassen.

  9. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: thinksimple 08.02.19 - 14:12

    Da musst du aber schon weit von der Grossstadt weg damit es günstig ist.

    Rettet die Insekten. Selbst auf einem Balkon wär etwas Platz. Eine kleine Ecke vom Golfrasen an die Natur abtreten. Es wär so einfach

  10. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: JackIsBlack 08.02.19 - 14:14

    Wenn es ein Elektroauto für 15k gibt, dann kannst du den "Reichen" danken, dass sie Jahre zuvor teure Autos gekauft haben. Denn dadurch hast du, wenn auch etwas später, wesentlich mehr gespart am neuen Auto als die "Reichen". Die haben nämlich immer noch 36k für das 40k Auto hingelegt.
    Aber natürlich ist das unfair, wenn man dann später auf sein 15k Auto nicht auch noch 4k Prämie bekommtm...

  11. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: thinksimple 08.02.19 - 14:21

    Du rechnest falsch. Natürlich ist für den BMW M3-Fahrer ein Model 3 rechenbar. Und auch ein Model X oder einen E-Bugatti würde ich rechnen können gegen einen La Ferrarie oder ABT SQ7.
    Es geht hier aber nicht ums schönrechnen.
    Es geht hier um die Masse. Und die fahren Fahrzeuge die Neu max. 30.000¤ kosten.
    Das ist der Vergleich der bitte zu rechnen ist. Das E-Auto soll den Verbrenner ersetzen und somit das was die Leute ausgeben können. Und dem der sich nen Skoda Octavi 1,4 TFSI kauft erzähl mal er soll 35.000 mehr ausgeben damit sich ein E-Auto rechnet. Das ist Quatsch. Es muss im Bereich E-Auto die Modellvielfalt und Preisvielfalt geben. Selbst ein Model 3 in Basis ist für die Masse zu teuer. Und extra nen Zusatzkredit dann aufnehmen das es sich über 20Jahre es rechnet? Quark.

    Rettet die Insekten. Selbst auf einem Balkon wär etwas Platz. Eine kleine Ecke vom Golfrasen an die Natur abtreten. Es wär so einfach



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.19 14:22 durch thinksimple.

  12. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: nightmar17 08.02.19 - 14:33

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da musst du aber schon weit von der Grossstadt weg damit es günstig ist.


    etwa 30 Kilometer von Hannover entfernt, also eigentlich nicht wirklich.
    Bei uns im Ort/Gemeinde sind es knapp 10.000 Einwohner.

  13. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: test00001 08.02.19 - 14:42

    Heldbock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nightmar17 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich hab ein Haus+Garage gebaut 2018. Großverdiener bin ich auch nicht,
    > da
    > > ich mir solch ein 40.000¤ Auto auch nur über eine Finanzierung leisten
    > > könnte.
    >
    > Und warum sollte ich mir dann ein 40k Auto kaufen sollen, wenn es auch ein
    > 15k Auto tut?

    Doch genau das ist der Fall. Ich hab letztes Jahr einen Zoe mit großem Motor / Akku neu bestellt.

    Durch den Herstelleranteil der Prämie lag der Kaufpreis bei ca 21k, nun bekomme ich nochmal 2k vom Land zurück. Macht insgesamt ~19k und ist somit deutlich näher an deinen propagierten 15k als an 40k.

    Reich bin ich übrigens auch nicht. Wohne auch nicht in einem eigenem Haus mit eigener Garage, sondern nehme dann einfach die Umwege und Standpausen in Kauf, die ich fürs Laden 1-2 mal die Woche habe und hoffe das mein Arbeitgeber in absehbarer Zeit auch Säulen anbietet / es welche in meiner Nachbarschaft gibt.

    Für mich hat die Prämie also funktioniert: Ich hab nun ein wenig mehr für E-Mobilität (aber auch nicht utopisch viel mehr) bezahlt und bekomme einen ausgleichenden Anteil dessen zurück.

    Ist voll okay wenn das kein Modell für jeden ist, aber wenn einen die Thematik so oder so nicht interesiert und man das aktuelle Angebot garnicht erst vergleicht, sollte man sich auch mit konkreten Angaben über Preise zurückhalten - Es ist nämlich alles andere als ein Problem E-Wagen unter 30k zu bekommen. Die sind vlt nicht für jedermann, aber es gibt sie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.19 14:43 durch test00001.

  14. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: BlindSeer 08.02.19 - 14:42

    Ich finde diesen Trend jede Diskussion wo das Thema Geld mit vorkommt als "Neiddiskussion" abzustempeln extrem unsachlich und traurig.
    Es ist eher eine rein pragmatische Diskussion und eine die auch mal über den Tellerrand hinaus sieht, in der man sich auch mal in Menschen einfühlt, die eben nicht die idealen Voraussetzungen haben.

    Ich kann dir einen Grund sagen, wieso nicht die TCoO verglichen werden, sondern die Anschaffungskosten... Die meisten müssen einen Kredit aufnehmen, um sich ein Auto zu kaufen. Nun rate mal was an sich leichter zu bekommen ist, wenn man 5000¤ selber hat. Ein Kredit über 10000¤ für einen normalen Neuwagen, oder 40000¤ für ein E-Auto? Vor allem wer will so einen hohen Kredit für ein Auto?

    Die finanziellen Vorteile stören mich übrigens weniger. Aber dass von Strafen und Bevorzugung in anderen Bereichen geredet wird finde ich voll daneben. Erlassene Parkgebühren, höhere Geschwindigkeitslimits, Freigabe von Busspuren... Der arme Schlucker im gebrauchten Benziner auf dem Weg zur Arbeit soll gefälligst Platz machen für den Eigenheimbesitzer... So kommt das in Summe rüber.

  15. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: test00001 08.02.19 - 14:46

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bekommen ist, wenn man 5000¤ selber hat. Ein Kredit über 10000¤ für einen
    > normalen Neuwagen, oder 40000¤ für ein E-Auto? Vor allem wer will so einen
    > hohen Kredit für ein Auto?

    Ganz unabhängig von E- Vs Verbenner-Autos: Zumindest hier in Köln ist der gefühlte Anteil von dicken teuren Leasing-Autos deutlich höher, als der Anteil der 'Reichen' in Köln. Die sind dann auch nochmal deutlich teurer als 40k

  16. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: DeathMD 08.02.19 - 15:35

    Ich frag mich auch immer wo die Meinung herkommt, alle würden nur mit 8000 Euro Dacias herumfahren. Wenn ich mich so umsehe, fahren immer mehr Audis etc. herum und ja auch der normale Arbeiter fährt so etwas mittlerweile. Irgendwo muss auch der Schnitt von über 30k für Neuwagen herkommen, Dacias sind das bestimmt nicht.

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/neuwagen-im-vergleich-deutsche-geben-mehr-fuers-auto-aus-a-1127637.html

    Ich würde mir bei den Diskussionen weniger Bauchgefühl und nur ein wenig mehr Tatsachen wünschen.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  17. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: Crossfire579 08.02.19 - 15:35

    Elektroautos sind absolut unrentabel.
    Kaufen als Zweitwagen immer ein Auto aus der Golfklasse bisher 2x Audi A3 und 1x Audi A2. Bei 6l Langzeitverbrauch an der Tankstelle und 8000km/Jahr wohl der Zeitraum, in dem sich das E-Fahrzeug rechnet ziemlich lang, die Tankkosten würde man z.B. bei Renault schon im Monat an Akkumiete zahlen und dann hat man noch keine Kilowattstunde geladen.
    Politische Suventionen sind bisher ohnehin ein Irrweg, da diese finanziell schlicht völlig irrsinnige Technologien fördern, von den 400kg Akkus, welche man permanent herumfährt mal ganz abgesehen.
    Man muss sich nur überlegen, wie stark die Fahrer von Verbrennungsautos momentan gemolken werden: Knapp 70% Steuern auf Benzin, Steuern auf sämtliche beim Elektroauto obsoleten Betriebsstoffe/Ersatzteile, meist dreistellige KFZ Steuer und dennoch ist der Verbrenner heute immer noch günstiger!
    Wie günstig sollen die Akkus noch werden, damit E-Autos finanziell lohnenswert werden?
    Das ist eine irrsinnige wohlstandsvernichtung zugunsten von einer nicht zukunftsfähigen Technologie, einer längst nicht mehr realisierbaren Eindämmung des Klimawandels, während weltweit der CO2 Ausstoß unumkehrbar ansteigt mit jedem Land, welches industrialisiert wird.

  18. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: test00001 08.02.19 - 15:44

    Crossfire579 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist eine irrsinnige wohlstandsvernichtung zugunsten von einer nicht
    > zukunftsfähigen Technologie, einer längst nicht mehr realisierbaren
    > Eindämmung des Klimawandels, während weltweit der CO2 Ausstoß unumkehrbar
    > ansteigt mit jedem Land, welches industrialisiert wird.

    Ich hab garkeine Lust auf alles einzugehen, daher mal nur der letzte Punkt: Tatsächlich sinkt der Ausstoß von Treibhausgasen in bereits industrialisierten Ländern und steigt nicht. Die berechtigte wäre Kritik, dass das nicht schnell genug passiert.

    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_thg-emissionen_2018.png

    Und das Länder, die neu industrialisieren, erstmal mehr ausstoßen, weil vorher halt nix da war, was ausstoßen konnte, ist trivial. Das kann ich nun nicht belegen, ich behaupte aber einfach mal das jede sich neu industralisierende Stadt heute weniger schlimm für die Umwelt ist, als wir es vor 200 Jahren in unserer Industrialisierung waren, die mehr oder weniger zu 100% auf Kohle und Öl basierte.

  19. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: dEEkAy 08.02.19 - 17:00

    test00001 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heldbock schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nightmar17 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich hab ein Haus+Garage gebaut 2018. Großverdiener bin ich auch nicht,
    > > da
    > > > ich mir solch ein 40.000¤ Auto auch nur über eine Finanzierung leisten
    > > > könnte.
    > >
    > > Und warum sollte ich mir dann ein 40k Auto kaufen sollen, wenn es auch
    > ein
    > > 15k Auto tut?
    >
    > Doch genau das ist der Fall. Ich hab letztes Jahr einen Zoe mit großem
    > Motor / Akku neu bestellt.
    >
    > Durch den Herstelleranteil der Prämie lag der Kaufpreis bei ca 21k, nun
    > bekomme ich nochmal 2k vom Land zurück. Macht insgesamt ~19k und ist somit
    > deutlich näher an deinen propagierten 15k als an 40k.
    >
    > Reich bin ich übrigens auch nicht. Wohne auch nicht in einem eigenem Haus
    > mit eigener Garage, sondern nehme dann einfach die Umwege und Standpausen
    > in Kauf, die ich fürs Laden 1-2 mal die Woche habe und hoffe das mein
    > Arbeitgeber in absehbarer Zeit auch Säulen anbietet / es welche in meiner
    > Nachbarschaft gibt.
    >
    > Für mich hat die Prämie also funktioniert: Ich hab nun ein wenig mehr für
    > E-Mobilität (aber auch nicht utopisch viel mehr) bezahlt und bekomme einen
    > ausgleichenden Anteil dessen zurück.
    >
    > Ist voll okay wenn das kein Modell für jeden ist, aber wenn einen die
    > Thematik so oder so nicht interesiert und man das aktuelle Angebot garnicht
    > erst vergleicht, sollte man sich auch mit konkreten Angaben über Preise
    > zurückhalten - Es ist nämlich alles andere als ein Problem E-Wagen unter
    > 30k zu bekommen. Die sind vlt nicht für jedermann, aber es gibt sie.


    Ich bin durchaus bereit ein Auto zu kaufen, nur gibt es aktuell halt nichts in meinem Bereich.

    Es ist ein Mini Cooper S in der Familie und ein BMW X5, der X5 soll bald weg, ein anderes Familienauto muss dafür aber her. Da fällt mir jetzt Spontan der Audi ETron SUV ein. Alles weitere ist entweder zu klein als Familienauto oder zu teuer.

    Wenn bis zum Sommer hin da nix passiert, wird's wohl wieder ein Verbrenner.

  20. Re: Subventionierung von Reichen

    Autor: David64Bit 08.02.19 - 17:05

    Den eTron find ich zu teuer als Famillienwagen. Mein nächster wird ein Hybrid oder Plug-In Hybrid. Die Strecken, die eh richtig "dreck" machen, kann ich dann elektrisch fahren und die, wo ein Verbrenner seine "stärken" ausspielen kann, fahr ich dann mit Diesel und freue mich über den relativ geringen CO2 Fußabdruck, den ich hinterlasse. Der rollt dann nämlich nach der Fahrt ins Büro mit knapp unter 4 Litern in die Tiefgarage (was knapp 100 Gramm CO2 pro Kilometer sind - so wirklich drunter liegt da kein einziges Elektroauto).

    Man darf ja nicht vergessen, dass das Auto nur ein sehr kleiner Teil des ganzen ist...trotz meiner gut 35.000 Kilometer im Jahr.

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