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Schnellladen ist doch der falsche Weg

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  1. Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: Pecker 13.12.18 - 10:57

    Es wird imenser Aufwand getrieben um den Akku halbwegs schnell zu laden. Kabel und Akku müssen gekühlt werden, die Anschlussleistung ist enorm. So ne Tankstelle hat ja auch nicht nur eine Tanksäule. Will man da 10 so schnelllader aufstellen, braucht man schon 4 MW Anschlussleistung. Für so viel Leistung braucht man schon 2 moderne Windkrafträder die mit voller Auslastung laufen.

    Interessant wird das ganze doch erst, wenn Akkus für 1000 km Reichweite da sind. Weiter kommt man an einem Tag eh nicht. 600 km reichen auch schon, diese müssen aber auch erreicht werden, wenn man schneller als 100 km/h fährt.
    Und dann kann man das Auto über Nacht aufladen.
    Für 1000km Reichweite braucht man ungefähr 200KWh Kapazität. Möchte man diese über Nacht aufladen, reichen eben 20 KW aus. Und das ist eindeutig einfacher und billiger umsetzbar.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.18 11:00 durch Pecker.

  2. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: AllDayPiano 13.12.18 - 11:04

    Es wird endlich Zeit, dass Friede mit den Nordafrikanischen Ländern einzug hält. Die haben so enrom viel Wüste - da könnte man problemlos mehr Energie aus der Sonne gewinnen, als wir je verbrauchen.

    Man sollte sich das mal vor Augen führen: Unser gesamter Primärenergiebedarf der Erde pro Jahr scheint mit der Sonne innerhalb 1 Stunde herunter.

    Es wird Zeit, diese Energie zu nutzen!

  3. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: Niaxa 13.12.18 - 11:05

    E ist dann wohl der falsche Weg. Wir reden hier von Autos. Also von mobilität, also auch von spontanem Zugriff. Nie musste man sich Gedanken um seine Fahrten und den spontanen Zugriff auf das eigene Auto machen. Nie musste man 10 mal am Tag ans Auto denken. Habe ich noch genug Reichweite, Parke ich wo es Ladesäulen gibt, Fahre ich zig Kilometer Umwege um an den passenden Ladesäulen vorbei zu kommen, habe ich das Kabel (zum 5 mal heute) angesteckt.

    Sry... wie beim Tanken möchte ich in 10 Minuten allerspätestens vom Hof fahren und dann das nächste mal in 1-2 Wochen daran denken.

  4. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: yalla 13.12.18 - 11:10

    Ich persönlich glaube das vollelektrische Autos nicht die Zukunft sind und nur eine Nischenanwendung für Städte bleiben. Viel interessanter sind meiner Meinung nach Hybridfahrzeuge aus Elektro und Wasserstoff/Biosprit. Diese haben eine hohe Effizienz auf kurzer Strecke und den Vorteil schnell und billig aufgetankt werden zu können. Zudem sind diese auch C02 neutral

  5. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: Niaxa 13.12.18 - 11:19

    Das wäre auch für mich ein sinnvollerer Weg.

  6. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: foobarJim 13.12.18 - 11:26

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E ist dann wohl der falsche Weg. Wir reden hier von Autos. Also von
    > mobilität, also auch von spontanem Zugriff. Nie musste man sich Gedanken um
    > seine Fahrten und den spontanen Zugriff auf das eigene Auto machen. Nie
    > musste man 10 mal am Tag ans Auto denken. Habe ich noch genug Reichweite,
    > Parke ich wo es Ladesäulen gibt, Fahre ich zig Kilometer Umwege um an den
    > passenden Ladesäulen vorbei zu kommen, habe ich das Kabel (zum 5 mal heute)
    > angesteckt.

    So ganz spontan, wie du beschreibst, ist es doch jetzt auch nicht. Das Auto muss spätestens wenn der Tank leer ist an die Tankstelle.

    Angenommen man fährt normalerweise Kurzstrecke und kann sein Auto zuhause über Nacht laden wird man sich keine Gedanken ums Laden/Tanken machen müssen, da man zu jeder Zeit ein fahrbereites Auto hat. Nur bei Langstrecken, die die Reichweite des Akkus übertreffen, muss man sich eine Ladestation suchen. Aber das ist dann auch nicht anders als jetzt.

    Es ist natürlich noch Zukunftsmusik, dass überall Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen. Aber es ist bei Elektroautos durchaus ein gangbarer Weg das Auto zu Zeiten, wenn es nicht bewegt wird, wie z.B. zuhause, bei der Arbeit oder beimEinkaufen, zu laden.

  7. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: subjord 13.12.18 - 11:38

    Biosprit ist zwar CO2 neutral, aber nicht Ökologisch. Es ist eher ein Irrweg.

  8. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: AndyMt 13.12.18 - 11:40

    yalla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich glaube das vollelektrische Autos nicht die Zukunft sind und
    > nur eine Nischenanwendung für Städte bleiben. Viel interessanter sind
    > meiner Meinung nach Hybridfahrzeuge aus Elektro und Wasserstoff/Biosprit.
    > Diese haben eine hohe Effizienz auf kurzer Strecke und den Vorteil schnell
    > und billig aufgetankt werden zu können. Zudem sind diese auch C02 neutral
    Schnell: ja. Günstig: nein.
    Wasserstoff kostet immer deutlich mehr als Benzin/Diesel heute, wenn der Wasserstoff aus erneuerbaren Energien hergestellt werden soll (reine Physik). Gleiches für Biosprit, sofern er nicht steuerlich subventioniert wird. Davon abgesehen konkurrieren die Rohstoffe für Biosprit mit der Lebensmittelherstellung, keine gute Idee.

    Zu den Kosten kann ich das hier empfehlen, zwar von 2005 aber immer noch zutreffend:
    https://www.eeg.tuwien.ac.at/eeg.tuwien.ac.at_pages/research/downloads/PR_48_OekoH2_graz.pdf

    Insbesondere Folien 17,19 und 33. H2 ist immer mindestens doppelt so teuer wie Benzin/Diesel oder auch direkt genutzter Strom.

    Die Projektionen der Kostenreduktionen zwischen 2005 und 2018 wurden übrigens für die Brennstoffstelle zu optimistisch angesetzt und für BEVs zu pessimistisch, trotzdem ist die Schlussfolgerung dass H2 nicht wirtschaftlich ist.

  9. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: DeeMike 13.12.18 - 11:43

    Ein Akku, der für 1000 km reicht, wird auf absehbare Zeit nicht kommen außer bei extrem teuren Autos in kleinen Stückzahlen. Der Grund ist, dass ein Akku teuer und schwer ist, und man nur sehr selten 1000 km am Stück fährt. 99% der Zeit hat man einen Akku, der um den Faktor 2-10 zu groß ist. Da es Schnellladungen gibt, nimmt man lieber einen Akku mit der Größe für 250 bis 500 km Reichweite, und lädt dann ein paar Mal im Jahr auf dem Weg, wenn man sowieso Pause macht.

    Realistisch sind für alle Fahrer außer hohes Autobahntempo in Deutschland eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 110-120 km/h (dies ist bei Tempomat 130 km/h und wenig Verkehr realistisch), und ein Verbrauch von 20 bis 25 kWh pro 100 km (je nach Fahrzeug, teilweise ist es auch noch weniger).

    Wenn man annimmt, dass man alle 3 Stunden eine 30-minütige Pause macht, dann muss man 66 bis 90 kWh mit einer Ladeleistung von 132 bis 180 kW nachladen, und benötigt bei einem Ladehub von 10-80% eine Akkugröße von 94 bis 129 kWh.

    Die erste Strecke, wenn man mit vollem Akku losfährt, kann man dann sogar 4 Stunden am Stück fahren.

    Dies sind alles Werte, die so schon fast erreicht werden. Ich persönlich mache auch sowieso immer schon etwas öfter und etwas längere Pausen, so dass ich tatsächlich jetzt schon mit dem Elektroauto fast so schnell bin wie mit dem Verbrenner.

  10. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: dEEkAy 13.12.18 - 11:48

    foobarJim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niaxa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > E ist dann wohl der falsche Weg. Wir reden hier von Autos. Also von
    > > mobilität, also auch von spontanem Zugriff. Nie musste man sich Gedanken
    > um
    > > seine Fahrten und den spontanen Zugriff auf das eigene Auto machen. Nie
    > > musste man 10 mal am Tag ans Auto denken. Habe ich noch genug
    > Reichweite,
    > > Parke ich wo es Ladesäulen gibt, Fahre ich zig Kilometer Umwege um an
    > den
    > > passenden Ladesäulen vorbei zu kommen, habe ich das Kabel (zum 5 mal
    > heute)
    > > angesteckt.
    >
    > So ganz spontan, wie du beschreibst, ist es doch jetzt auch nicht. Das Auto
    > muss spätestens wenn der Tank leer ist an die Tankstelle.
    >
    > Angenommen man fährt normalerweise Kurzstrecke und kann sein Auto zuhause
    > über Nacht laden wird man sich keine Gedanken ums Laden/Tanken machen
    > müssen, da man zu jeder Zeit ein fahrbereites Auto hat. Nur bei
    > Langstrecken, die die Reichweite des Akkus übertreffen, muss man sich eine
    > Ladestation suchen. Aber das ist dann auch nicht anders als jetzt.
    >
    > Es ist natürlich noch Zukunftsmusik, dass überall Lademöglichkeiten zur
    > Verfügung stehen. Aber es ist bei Elektroautos durchaus ein gangbarer Weg
    > das Auto zu Zeiten, wenn es nicht bewegt wird, wie z.B. zuhause, bei der
    > Arbeit oder beimEinkaufen, zu laden.


    Aktuell ist es aber so, dass ich in das Auto einsteige und wenn dann kein Sprit mehr da ist, fahr ich halt kurz zur Tanke. Mit einem E-Auto ohne Lademöglichkeit zuhause, steigst du ein, siehst deine Ladestandsanzeige und denkst dir, FUCK. Jetzt brauche ich noch ne Stunde extra weil ich erst laden muss.

    Aktuell bin ich in Wiesbaden und hier ist ein Rewe/Aldi um die Ecke mit EINER E-Ladesäule. Dort sind links und rechts Stecker dran, evtl kann man also auch zwei Autos laden. Lustigerweise sind die beiden Anschlüsse mit rot-weißem Klebeband überklebt, man solle die wohl nicht nutzen.

    Das ist jetzt EIN E-Parkplatz bei zwei Discountern mit großen Parkflächen für sehr viele Autos. Das kann nicht die Zukunft sein. Morgens steht übrigens immer der gleiche e-Golf an der Säule.

  11. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: AndyMt 13.12.18 - 11:49

    DeeMike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Akku, der für 1000 km reicht, wird auf absehbare Zeit nicht kommen
    > außer bei extrem teuren Autos in kleinen Stückzahlen. Der Grund ist, dass
    > ein Akku teuer und schwer ist, und man nur sehr selten 1000 km am Stück
    > fährt. 99% der Zeit hat man einen Akku, der um den Faktor 2-10 zu groß
    > ist. Da es Schnellladungen gibt, nimmt man lieber einen Akku mit der Größe
    > für 250 bis 500 km Reichweite, und lädt dann ein paar Mal im Jahr auf dem
    > Weg, wenn man sowieso Pause macht.
    >
    > Realistisch sind für alle Fahrer außer hohes Autobahntempo in Deutschland
    > eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 110-120 km/h (dies ist bei Tempomat
    > 130 km/h und wenig Verkehr realistisch), und ein Verbrauch von 20 bis 25
    > kWh pro 100 km (je nach Fahrzeug, teilweise ist es auch noch weniger).
    >
    > Wenn man annimmt, dass man alle 3 Stunden eine 30-minütige Pause macht,
    > dann muss man 66 bis 90 kWh mit einer Ladeleistung von 132 bis 180 kW
    > nachladen, und benötigt bei einem Ladehub von 10-80% eine Akkugröße von 94
    > bis 129 kWh.
    >
    > Die erste Strecke, wenn man mit vollem Akku losfährt, kann man dann sogar 4
    > Stunden am Stück fahren.
    >
    > Dies sind alles Werte, die so schon fast erreicht werden. Ich persönlich
    > mache auch sowieso immer schon etwas öfter und etwas längere Pausen, so
    > dass ich tatsächlich jetzt schon mit dem Elektroauto fast so schnell bin
    > wie mit dem Verbrenner.
    Ausserhalb von Deutschland ist das auch heute schon so. Das fehlende Tempolimit steht der Verbreitung der Elektro-Mobilität in Deutschland im Weg. Auch wenn ich sehr gern mal schneller als 120 fahren würde... in der Schweiz darf ich nicht und im Prinzip ist es auch gut und vernünftig so. Hätte ich vor 10 Jahren übrigens noch sehr stark bestritten! Für mich damals Vollgas wo es nur ging, wenn ich mal in Deutschland war oder noch vorher als ich in Deutschland wohnte!

  12. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: SpaceReptile 13.12.18 - 11:58

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >braucht man schon 4 MW Anschlussleistung.
    >Für so viel Leistung braucht man schon 2 moderne Windkrafträder

    Das stimmt nicht ganz, Hier im hohen Norden hat die Firma Enercon seit Jahren eine WKA mit über 7.5MW leistung (E126)

    Die könnte auch bei mäßigen wind diese 10 säulen problemlos betreiben
    (so ne tankstelle direkt under der mühle oder direkt bei der mühle wär doch mal was ;D )

  13. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: DeathMD 13.12.18 - 12:10

    Du brauchst die Schnelllader aber auch und je früher man damit anfängt diese zu entwickeln, desto weniger Probleme gibt es, wenn man sie dann wirklich braucht.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  14. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: tovi 13.12.18 - 12:11

    Glauben kann ja jeder was er will.
    Elektromobilität mit BEV wird sich durchsetzen weil sie mit Abstand am billigsten sein wird.
    Warum?
    Akkus werden immer billiger. Aktuell werden weltweit die Kapazitäten hochgefahren.
    Ein BEV wird in naher Zukunft deutlich günstiger sein als ein Verbrenner.
    Im Unterhalt sind BEV jetzt schon billiger als Verbrenner, und das bei Strompreisen von 30 ct/kwh.
    Wenn man zu Hause an der PV-Amnlage tanken kann wird's noch günstiger.
    Den Wirkungsgrad der Batterie kann kein Wasserstoff, Brennstoffzelle oder eFuel toppen,
    und zwar nicht nur knapp, sondern wir reden hier mindestens über Faktor 2-3.
    Das Wasserstoff Märchen erzählen auch nur die, die keine Ahnung haben, oder Subwentionen und Forschungsgelder abgreifen wollen.
    Ich möchte nicht in jeder Garage einen 700 bar H2 Tank stehen haben. Das ist echt gefährlich!
    Dagegen ist die künstlich herbeigeredete Brandgefahr von BEVs ein Witz.

  15. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: Epaminaidos 13.12.18 - 12:19

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird imenser Aufwand getrieben um den Akku halbwegs schnell zu laden.
    > Kabel und Akku müssen gekühlt werden, die Anschlussleistung ist enorm. So
    > ne Tankstelle hat ja auch nicht nur eine Tanksäule. Will man da 10 so
    > schnelllader aufstellen, braucht man schon 4 MW Anschlussleistung. Für so
    > viel Leistung braucht man schon 2 moderne Windkrafträder die mit voller
    > Auslastung laufen.

    Für die benötigte Leistung einer Autobahntankstelle ist es doch egal, wie schnell geladen wird.
    Da kommen pro Stunde x Autos an, die geladen werden wollen. Darüber ergibt sich die benötigte Anschlussleistung: Wenn in einer Stunde 100 Autos ankommen, die jeweils 50 kWh benötigen, braucht die Tankstelle eine Anschlussleistung von 5 MW, um die aufzuladen.

  16. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: pumok 13.12.18 - 12:21

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Sry... wie beim Tanken möchte ich in 10 Minuten allerspätestens vom Hof
    > fahren und dann das nächste mal in 1-2 Wochen daran denken.

    Genau das kannst Du doch mit dem Schnellader.

  17. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: DeathMD 13.12.18 - 12:30

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aktuell ist es aber so, dass ich in das Auto einsteige und wenn dann kein
    > Sprit mehr da ist, fahr ich halt kurz zur Tanke. Mit einem E-Auto ohne
    > Lademöglichkeit zuhause, steigst du ein, siehst deine Ladestandsanzeige und
    > denkst dir, FUCK. Jetzt brauche ich noch ne Stunde extra weil ich erst
    > laden muss.

    Ohhhhh NEIIINN!!! Dafür gibt es bestimmt keine technische Möglichkeit dich darüber rechtzeitig in Kenntnis zu setzen. Wie oft ich mit meinem Diesel schon stehen geblieben bin, weil ich einfach nicht wusste ob noch etwas im Tank ist oder nicht. Dann rennst du erstmal 1 Stunde mit einem 5l Kanister zur nächsten Tanke.

    > Aktuell bin ich in Wiesbaden und hier ist ein Rewe/Aldi um die Ecke mit
    > EINER E-Ladesäule. Dort sind links und rechts Stecker dran, evtl kann man
    > also auch zwei Autos laden. Lustigerweise sind die beiden Anschlüsse mit
    > rot-weißem Klebeband überklebt, man solle die wohl nicht nutzen.
    >
    > Das ist jetzt EIN E-Parkplatz bei zwei Discountern mit großen Parkflächen
    > für sehr viele Autos. Das kann nicht die Zukunft sein. Morgens steht
    > übrigens immer der gleiche e-Golf an der Säule.

    Ja da werden auch bestimmt keine mehr kommen!! In Zukunft gibt es Battle Royale in Real Life, nur wer alle anderen in der Zone killt, darf seinen E-Golf wieder laden.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  18. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: Phonehoppy 13.12.18 - 12:31

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E ist dann wohl der falsche Weg. Wir reden hier von Autos. Also von
    > mobilität, also auch von spontanem Zugriff. Nie musste man sich Gedanken um
    > seine Fahrten und den spontanen Zugriff auf das eigene Auto machen. Nie
    > musste man 10 mal am Tag ans Auto denken. Habe ich noch genug Reichweite,
    > Parke ich wo es Ladesäulen gibt, Fahre ich zig Kilometer Umwege um an den
    > passenden Ladesäulen vorbei zu kommen, habe ich das Kabel (zum 5 mal heute)
    > angesteckt.

    Dass es beim Verbrenner nicht so ist, dass man sich all diese Fragen stellen muss, liegt doch nur am Gewöhnungsfaktor. Es gibt eben selbstverständlicherweise überall Tankstellen, und wenn der Tank leer ist, fährt man eben da hin und tankt.
    Dass es beim E-Auto momentan nicht so ist, ist nur ein Übergangseffekt, so wie die ersten Autos mit Ottomotor den Sprit in der Apotheke kaufen mussten. Persönlich finde ich es viel bequemer, einen Stecker in mein Auto zu stecken, wenn ich abends nach Hause komme, als ständig zu überlegen, wann und wo ich mal tanken fahren muss, wann es am günstigsten ist, wann am wenigsten Warteschlangen an der Kasse usw. Mit meinem E-Auto muss ich im Alltag nie mehr an so etwas denken und habe null Zeitverlust durch Fahrten zum Tanken. Mein Auto ist morgens immer voll, und ich kann ohne irgendeinen Gedanken daran den ganzen Tag herumfahren...

  19. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: dit 13.12.18 - 12:33

    yalla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich glaube das vollelektrische Autos nicht die Zukunft sind und
    > nur eine Nischenanwendung für Städte bleiben. Viel interessanter sind
    > meiner Meinung nach Hybridfahrzeuge aus Elektro und Wasserstoff/Biosprit.
    > Diese haben eine hohe Effizienz auf kurzer Strecke und den Vorteil schnell
    > und billig aufgetankt werden zu können. Zudem sind diese auch C02 neutral

    Ich hoffe wirklich, dass vollelektrische Fahrzeuge sich durchsetzen. Die Technik ist einfach. Ich kann zuhause laden - mit Sonnenenergie oder einfach aus der Steckdose. Ich habe so eine minimale Abhängigkeit zu Industrie. Wichtig ist auch, dass die Akku-Technik noch nicht wirklich auf der Höhe ist. Sobald wir in diesem Bereich ordentlich Konkurrenz haben, wird man auf einmal Akkus entwickeln, die es ermöglichen werden, weite Strecken ohne Ladepausen zu bewältigen.

    Ich verstehe nicht woher dieser Wunsch nach Wasserstoffantrieb kommt?? Die technik ist doch weit komplexer und teuerer. Ausserdem ist man mit Wasserstoff als Treibstoff von der Industrie abhängig - sie diktieren uns die Preise später. Entweder tanke ich einfach Wasser oder Strom...
    Die Tankstellen müssen auch teuer umgerüstet werden oder glaubt ihr dass man H2 einfach in den Benzintanks unter der Tankstelle kippt?

    Wenn Akku der einzige Nachteil ist, dann ist klar, was die Wissenschaft nun zu tun hat.

  20. Re: Schnellladen ist doch der falsche Weg

    Autor: c3rl 13.12.18 - 12:34

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man sollte sich das mal vor Augen führen: Unser gesamter
    > Primärenergiebedarf der Erde pro Jahr scheint mit der Sonne innerhalb 1
    > Stunde herunter.

    Und die Oberfläche der Erde nimmt dabei einen so winzigen Teil ein, nur ein verschwindend geringer Bruchteil der von der Sonne abgestrahlten Energie kommt bei uns hier überhaupt an. Einfach Wahnsinn, was so ein Stern an Energie rauslässt.

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