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Haltbarkeit der Akkus..

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  1. Haltbarkeit der Akkus..

    Autor: McWiesel 13.06.17 - 16:12

    So ein Elektroauto ist doch in ca 5 Jahren ein wirtschaftlicher Totalschaden. Wie so ziemlich jedes Gerät, was einen Akku besitzt. Oder tauscht jemand bei einem 5 Jahre alten Notebook noch ein Akku mit dem Original-Ersatzteil aus, was es aufgrund der Betriebssicherheit schon sein sollte? Nein, weil sich ein Akku für 100¤ für ein Notebook mit einem Zeitwert von 150¤ einfach nicht mehr lohnt.
    Willkommen in der Wegwerfgesellschaft für Autos - während heutige Autos durchaus noch selbst nach 15 Jahren ihren Käufer finden und auch aus dieser Sicht in der Umweltbilanz durchaus punkten, gibt's nach 15 Jahren für Elektroschrott nichts mehr, außer ne aufwendige Entsorgung.

    Selbst wenn man sich mit der Reichweite arrangieren könnte und der Kaufpreis auch in Ordnung wäre - aber ein Auto muss eben 10 Jahre ohne größeren Defekt überleben. Aber in allen anderen Bereichen zeigen Li-Ionen Akkus eindrucksvoll, dass sie speziell im "Heavy Duty" Bereich (Sprich Hitze/Kälte, schnelle Ladezyklen, große Stromabgabe) ungeeignet sind. Und in ein Auto steck ich halt nicht mal geschwind nen neuen Akku rein wie in ein Bohrschrauber....

    Und da helfen auch keine Detailverbesserungen am Akku .. wenn man ein Benzin- oder Dieselmotor auch alle 5 Jahre ersetzen müsste, hätte sich diese Antriebsart auch nicht gegen die Pferdekutschen durchgesetzt...

  2. Re: Haltbarkeit der Akkus..

    Autor: M.P. 13.06.17 - 16:16

    Ich denke schon, dass das "Drumherum" um den Akku bei einem Auto einem geringeren Wertverfall ausgesetzt ist, als ein Notebook...

    Ein Ersatz des Akkus bei einem 5 Jahre alten Elektro-Auto wird zwar empfindlich ins Geld gehen, aber sich wahrscheinlich immer noch lohnen...

  3. Re: Haltbarkeit der Akkus..

    Autor: pumok 13.06.17 - 16:19

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Ersatz des Akkus bei einem 5 Jahre alten Elektro-Auto wird zwar
    > empfindlich ins Geld gehen, aber sich wahrscheinlich immer noch lohnen...

    Wenn der Akku schon nach 5 Jahren defekt ist, wird er kostenlos auf Gewährleistung ersetzt :)

  4. Re: Haltbarkeit der Akkus..

    Autor: puerst 13.06.17 - 16:25

    Akku != Akku

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ein Elektroauto ist doch in ca 5 Jahren ein wirtschaftlicher
    > Totalschaden. Wie so ziemlich jedes Gerät, was einen Akku besitzt. Oder
    > tauscht jemand bei einem 5 Jahre alten Notebook noch ein Akku mit dem
    > Original-Ersatzteil aus, was es aufgrund der Betriebssicherheit schon sein
    > sollte? Nein, weil sich ein Akku für 100¤ für ein Notebook mit einem
    > Zeitwert von 150¤ einfach nicht mehr lohnt.

    Deine Glaskugel ist kaputt. Der Akku in meinem Auto ist 11 Jahre alt und funktioniert noch immer.
    Der (eingeklebte) Akku in meinem Notebook wird heuer 7 Jahre alt und hält beim Coden noch immer > 5h.
    Behandle Deine Akkus schonend und/oder kauf keinen Schrott, dann musst Du nicht alle paar Jahre die Akkus tauschen.

  5. Re: Haltbarkeit der Akkus..

    Autor: McWiesel 13.06.17 - 17:23

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Ersatz des Akkus bei einem 5 Jahre alten Elektro-Auto wird zwar
    > > empfindlich ins Geld gehen, aber sich wahrscheinlich immer noch
    > lohnen...
    >
    > Wenn der Akku schon nach 5 Jahren defekt ist, wird er kostenlos auf
    > Gewährleistung ersetzt :)

    Ja, das kennt man. 25% Kapaztitätsverlust sind noch kein Defekt und so. Wenn ein Auto 25% seiner Räder verloren hat, ist das auch kein Defekt...

    Das ist der selbe Schmu wie bei Pixelfehlern auf Displays, wo auch was offensichtlich defektes einfach als nicht defekt deklariert wird.

  6. Re: Haltbarkeit der Akkus..

    Autor: McWiesel 13.06.17 - 17:28

    puerst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Behandle Deine Akkus schonend und/oder kauf keinen Schrott, dann musst Du
    > nicht alle paar Jahre die Akkus tauschen.

    Ja genau, Akku Hokus Pokus machen ... nicht vollladen, nicht bei Hitze laden, nicht übermäßig stark entladen, nachts in die kühle Garage .. etc etc.

    Ein bisschen Pflege der Geräte steht außer Frage, aber wenn gerade wie beim Notebook der Akku kaputt geht, nur weil er a) durch die Betriebstemperatur warm wird und b) konstant vollgeladen wird, dann ist das einfach eine Fehlkonstruktion. Bei einem Notebook und vielen anderen Geräten kann man das aufgrund des Preises noch verschmerzen, bei einem Auto sind das jedoch Preisregionen, wo selbst auch nur ein Kapazitätsverlust inakzeptabel ist. Wenn ein Verbrenner nach 6 Jahren nur noch auf 3 von 4 Töpfen läuft, ist das auch inakzeptabel.

  7. Re: Haltbarkeit der Akkus..

    Autor: Komischer_Phreak 13.06.17 - 17:32

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pumok schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > M.P. schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ein Ersatz des Akkus bei einem 5 Jahre alten Elektro-Auto wird zwar
    > > > empfindlich ins Geld gehen, aber sich wahrscheinlich immer noch
    > > lohnen...
    > >
    > > Wenn der Akku schon nach 5 Jahren defekt ist, wird er kostenlos auf
    > > Gewährleistung ersetzt :)
    >
    > Ja, das kennt man. 25% Kapaztitätsverlust sind noch kein Defekt und so.
    > Wenn ein Auto 25% seiner Räder verloren hat, ist das auch kein Defekt...
    >
    > Das ist der selbe Schmu wie bei Pixelfehlern auf Displays, wo auch was
    > offensichtlich defektes einfach als nicht defekt deklariert wird.

    Üblich ist eine Gewährleistung für 80 % Kapazität; danach gilt der Akku als defekt. Allerdings hat sich gezeigt, das die Akkus der Fahrzeuge generell länger halten, als befürchtet.

  8. Re: Haltbarkeit der Akkus..

    Autor: Anonymer Nutzer 13.06.17 - 17:33

    Die Forderung, dass ein Auto 10 Jahre ohne größeren Defekt überlebt, ist reines Wunschdenken. Das kann heute kein Auto - zumindest nicht bei einer normalen Laufleistung. Nur fällt es beim Verbrenner eben nicht so auf, weil es sich auf viele Kleinigkeiten verteilt. Wenn mal ein Zahnriemen oder Partikelfilter fällig wird, wird es richtig teuer.

    Einen Notebookakku kann man nicht mit einem Elektroauto-Akku vergleichen. Das sind völlig andere Welten - selbst wenn man wie Tesla ähnliche Zellen einsetzt. So ein Pack hält locker mal 1000 Zyklen, und das ist je nach Reichweite mehr als ein normales Autoleben. Und die 10 Jahre sollten auch kein Problem sein.

    Wenn man dann nach 10 Jahren einen neuen Akku verbaut (der bei der aktuellen Entwicklungsgeschwindigkeit nicht nur ein Ersatz, sondern ein erhebliches Upgrade darstellt), ist zumindest der Antrieb wieder wie neu. Motor und Umrichter halten mehrere Autoleben (vernünftige Qualität vorausgesetzt). Da der Akku auch bei "Defekt" noch weiter verwertet werden kann, hat er auch einen Rückkaufwert. Somit wird der Tausch auch nicht übermäßig teuer sein. Es gibt also keinen Grund, das Auto wegen eines schwachen Akkus in die Presse zu schicken.

  9. Re: Haltbarkeit der Akkus..

    Autor: Anonymer Nutzer 13.06.17 - 17:35

    > Ein bisschen Pflege der Geräte steht außer Frage, aber wenn gerade wie beim
    > Notebook der Akku kaputt geht, nur weil er a) durch die Betriebstemperatur
    > warm wird und b) konstant vollgeladen wird, dann ist das einfach eine
    > Fehlkonstruktion.

    Die Entwickler von Elektroautos sind keine blutigen Anfänger und haben genau das berücksichtigt. Die Akkus werden meist wassergekühlt und werden selbstverständlich nicht zu 100% geladen.

  10. Re: Haltbarkeit der Akkus..

    Autor: wasabi 13.06.17 - 17:40

    > Ja, das kennt man. 25% Kapaztitätsverlust sind noch kein Defekt und so.
    Alle Hersteller geben 8 Jahre Garantie auf den Akku, teilweise mit Kilometerbegrenzung. Muss man jeweils in den Garantiebestimmungen schauen, was da für eine Restkapazität garantiert wird.

    Deine Bedenken sind ja grundästzlich nicht völlig falsch, aber du gehst da etwas vorurteilsbelastet dran. Kannst du dir nicht denken, dass den Herstellern dieses Thema durchaus bewusst ist und man sich da Gedanken drüber macht? Einfach so die Efahrungen von Lithium-Akkus in Kleinelektronik auf Autos übertragen geht auch nicht. Z.B. werden eben aus gründen der Haltbarkeit bei einigen herstellern die Akkus flüssigkeitagekühlt. Ebenso ist es bei allen normal, dass man die Akkus nie ganz voll und ganz leer macht (das mögen Lithium-Akkus nicht). Z.B. sitzt im BMW i3 ein 33,2 kWh-Akku, von dem aber nur 29,2 kWh genutzt werden.

    Es gibt auch schon Berichten von Teslas mit 200.000 Meilen auf dem Tacho,die nur 6% Kapazitätsverlust aufweisen.

    Aber in der Tat ist es noch spannend, wie sich der Gebrauchtmarkt dann entwickeln wird, also wie die Akkus halten, was sie kosten werden, was so ein Auto mit ausgelauftem Akku noch wert ist es usw. Da zumindest der Antriebsstang ansonsten quasi keinen Verschleißt hat, ist ein altes Elektroauto mit neuem Akku wieder relativ "frisch".

  11. Re: Haltbarkeit der Akkus..

    Autor: Anonymer Nutzer 19.06.17 - 09:07

    Liest sich wie ein weiterer Versuch, das E-Auto unbedingt schlecht reden zu wollen, mit längst überholten Argumenten.

    Wie hier schon erwähnt, werden bei E-Autos nicht einfach Notebook-Akkus verbaut, sondern Akkus die für den Einsatz in einem E-Auto auch ausgelegt sind. Zudem gibt es natürlich entsprechende Maßnahmen die beim E-Auto dafür sorgen, dass der Akku nicht übermäßig schnell abgenutzt wird.

  12. Re: Haltbarkeit der Akkus..

    Autor: gadthrawn 19.06.17 - 12:14

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ein bisschen Pflege der Geräte steht außer Frage, aber wenn gerade wie
    > beim
    > > Notebook der Akku kaputt geht, nur weil er a) durch die
    > Betriebstemperatur
    > > warm wird und b) konstant vollgeladen wird, dann ist das einfach eine
    > > Fehlkonstruktion.
    >
    > Die Entwickler von Elektroautos sind keine blutigen Anfänger und haben
    > genau das berücksichtigt. Die Akkus werden meist wassergekühlt und werden
    > selbstverständlich nicht zu 100% geladen.

    Mal erlebt was für einen Radau ein Tesla beim Schnelladen macht - und da wird nicht ausgeschlossen, dass der Akku wegen Schnellladen an Kapazität verliert. Ist übrigens kein Wasser sondern Kühlflüssigkeit. Und die wird nicht unbedingt bewegt wenn das Auto jetzt gerade in der Sonne stehen würde... oder im Winter in der Kälte...

    Notebookhersteller kennen die Akkuprobleme schon länger - und laden eben auch nicht konstant voll. Zumindest Dell bietet an erst bei unter 90% weider anzufangen zu laden...

  13. Re: Haltbarkeit der Akkus..

    Autor: gadthrawn 19.06.17 - 12:23

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Forderung, dass ein Auto 10 Jahre ohne größeren Defekt überlebt, ist
    > reines Wunschdenken. Das kann heute kein Auto - zumindest nicht bei einer
    > normalen Laufleistung. Nur fällt es beim Verbrenner eben nicht so auf, weil
    > es sich auf viele Kleinigkeiten verteilt. Wenn mal ein Zahnriemen oder
    > Partikelfilter fällig wird, wird es richtig teuer.
    >
    > Einen Notebookakku kann man nicht mit einem Elektroauto-Akku vergleichen.
    > Das sind völlig andere Welten - selbst wenn man wie Tesla ähnliche Zellen
    > einsetzt. So ein Pack hält locker mal 1000 Zyklen, und das ist je nach
    > Reichweite mehr als ein normales Autoleben. Und die 10 Jahre sollten auch
    > kein Problem sein.
    >
    > Wenn man dann nach 10 Jahren einen neuen Akku verbaut (der bei der
    > aktuellen Entwicklungsgeschwindigkeit nicht nur ein Ersatz, sondern ein
    > erhebliches Upgrade darstellt), ist zumindest der Antrieb wieder wie neu.
    > Motor und Umrichter halten mehrere Autoleben (vernünftige Qualität
    > vorausgesetzt). Da der Akku auch bei "Defekt" noch weiter verwertet werden
    > kann, hat er auch einen Rückkaufwert. Somit wird der Tausch auch nicht
    > übermäßig teuer sein. Es gibt also keinen Grund, das Auto wegen eines
    > schwachen Akkus in die Presse zu schicken.

    Hm.. 1000 Zyklen beim Laden zuhaue und an der Arbeit um Zurückzukommen, macht 500 Arbeitstage oder etwas mehr wie 2 Jahre...

    Mal den Gemmingen Bericht zu dem Roadster gelesen ? Erster Tausch nach 40.000, dann nach 250.000 km nur 100 km , Austausch ohne Möglichkeit zu behalten - 30.000 ¤

    Versuch aber mal für einen Fluence eine neue Batterie zu bekommen. So alt ist der nicht....

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