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Mit philosophischen Zahlenspielen löst man das Problem Mobilität sicher nicht!

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  1. Mit philosophischen Zahlenspielen löst man das Problem Mobilität sicher nicht!

    Autor: ttv003 24.08.19 - 14:53

    Wen interessiert eigentlich, ob ein bestimmter Rohstoff ausreicht, um ein Viertel oder die Hälfte der heutigen Verbrenner auf eMobilität umzustellen?
    Das Ökoinstitut in Freiburg hat ermittelt, wieviel von welchem Rohstoff bis 2050 erforderlich ist, um das 2Grad-Ziel zu erreichen: siehe "Strategien für die nachhaltige Rohstoffversorgung der Elektromobilität"
    Dass die Reserven einiger Rohstoffe für diesen Bedarf nur bis ca 2040 reichen, zeige ich in meinem Blog: siehe www.mythos-emobilitaet.com. (->Was kommt nach der eMobilität)
    Auch die Aussagen zum Recycling sind nicht von viel Realitätssinn beseelt: Lithium-Ionen-Batterien sind seit ca 30 Jahren in der Vermarktung und sehr weit verbreitet. Dennoch gibt es in Europa nur eine Entsorgungsanlage; von Recycling kann man ja wohl nicht sprechen, wenn dabe lediglich eine Cu-Co-Ni-Legierung und eine Lithium-Schlacke "gewonnen" wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.08.19 14:54 durch ttv003.

  2. Re: Mit philosophischen Zahlenspielen löst man das Problem Mobilität sicher nicht!

    Autor: Ach 25.08.19 - 12:10

    Ich verstehe dieses ganze Schrott-Getue um die Rohstoffe überhaupt nicht. Das ist doch nur eine Scheindebatte. Wann und für welches Produkt Vorhaben hat sich die Menschheit jemals selber so ein Bein gestellt wie in der Batterienthematik?

    Wenn Lithium tatsächlich nur bis 2040 reichen würde, dann wären das ja immer noch 20 Jahre, in denen man Alternative Stoffkombinationen entwickeln kann, die Lithium Ionen Batterien nicht nur ersetzen sondern in ihren Eigenschaften übertreffen können und sowieso werden. Der Bedarf an Lithium pro KWh kennt ohnehin nur eine Richtung, und zwar die nach unten, und am Ende des Tages ist unser Meer überfüllt mit dem Rohstoff.

    Wie genau die Entwicklung passieren wird, das kann man weder bei Batterien vorhersagen, noch konnte man das jemals bei irgend einer anderen ähnlich komplexen Entwicklung vorhersagen. Diesbezügliche Vorhersagen können überhaupt nicht anders, als immer nur ein bisschen an der Oberfläche zu kratzen. Wirklich schlau wird man erst, nachdem man sich ernsthaft in die Entwicklung hinein geworfen hat. Dabei ist die Rohstoffsituation, gerade auch aus Umweltsicht, bei Lithium im Verhältnis zu fast jedem anderen Metall(seltene Erden/Aluminium/Eisen/Titan) fast schon unschlagbar günstig. Metallgewinnung bei niedrigstem Einsatz von Energie, wenigen chemischen Zyklen und mit äußerst kleinem Umweltfootprint. Hinzu kommt, dass wirklich alle Eingriffe mit relativ einfach Mitteln neutralisiert werden können(mit der Wiederauffüllung der Salzsehen mit Meerwasser etwa). Wo bitte findet man das sonst?

    Bei jedem anderen Vorhaben, hätte man sich da keine weiteren Gedanken gemacht und einfach losgelegt. Wenn die Lithium Ionen Batterie nicht den Verbrennungsmotor bedrohen würde, wäre diese aufgepuschte Ressourcendiskussion wohl nie begonnen worden.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 25.08.19 12:16 durch Ach.

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