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Schon wieder stinkt die Brennstoffzelle ab

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  1. Schon wieder stinkt die Brennstoffzelle ab

    Autor: DeathMD 18.08.19 - 10:04

    Akkus brauchen bald kein Kobalt mehr, bei der Brennstoffzelle ist es aber der neue Hit, um vom teuren Platin los zu kommen. Will man also alle Fahrzeuge umstellen, führt kein Weg an Akkus für PKW vorbei. Dazu kommt die Aussage vom Magna Steyr, dass vor 2030 nicht mit der Serienfertigung von Brennstoffzellen PKW zu rechnen ist. Wasserstoff und die Brennstoffzelle werden wohl für manche Gebiete gute Speicher abgeben, im PKW sind sie fehl am Platz, da können die Mineralölkonzerne noch so oft von der tollsten Lösung (für ihren Geldbeutel versteht sich) schwadronieren.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  2. Re: Schon wieder stinkt die Brennstoffzelle ab

    Autor: osolemiox 18.08.19 - 13:32

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Akkus brauchen bald kein Kobalt mehr, bei der Brennstoffzelle ist es aber
    > der neue Hit, um vom teuren Platin los zu kommen. Will man also alle
    > Fahrzeuge umstellen, führt kein Weg an Akkus für PKW vorbei. Dazu kommt die
    > Aussage vom Magna Steyr, dass vor 2030 nicht mit der Serienfertigung von
    > Brennstoffzellen PKW zu rechnen ist. Wasserstoff und die Brennstoffzelle
    > werden wohl für manche Gebiete gute Speicher abgeben, im PKW sind sie fehl
    > am Platz, da können die Mineralölkonzerne noch so oft von der tollsten
    > Lösung (für ihren Geldbeutel versteht sich) schwadronieren.

    Artikel nicht gelesen!? Die Mengen Platin, die eine Brennstoffzelle benötigt, sind minimal und sinken laut Artikel schon bald auf die Menge von Platin in gewöhnlichen Katalysatoren. Beim Riversimple Rasa ist das schon heute der Fall. Beim Kobalt sieht es kaum anders aus. Große Akkukapazitäten aber binden eine ganz andere Größenordnung wertvoller Ressourcen in sich.

    Bei kleine(re)n Akkukapazitäten bis maximal 20 kWh gebe ich dir Recht, darüber hinaus könnte ein FCEV sehr wohl eine Überlegung wert sein.

  3. Re: Schon wieder stinkt die Brennstoffzelle ab

    Autor: Anonymer Nutzer 19.08.19 - 16:53

    > Die Mengen Platin, die eine Brennstoffzelle benötigt, sind minimal und sinken laut Artikel schon bald auf die Menge von Platin in gewöhnlichen Katalysatoren.

    Das ist jetzt aber kein Argument für die Brennstoffzelle sondern ein Argument gegen den Katalysator, oder?

  4. Re: Schon wieder stinkt die Brennstoffzelle ab

    Autor: osolemiox 19.08.19 - 19:07

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die Mengen Platin, die eine Brennstoffzelle benötigt, sind minimal und
    > sinken laut Artikel schon bald auf die Menge von Platin in gewöhnlichen
    > Katalysatoren.
    >
    > Das ist jetzt aber kein Argument für die Brennstoffzelle sondern ein
    > Argument gegen den Katalysator, oder?

    Es ist auch ein Argument gegen überdimensionierte Akkus.

  5. Re: Schon wieder stinkt die Brennstoffzelle ab

    Autor: Ach 19.08.19 - 20:56

    Fette Akkus sind Super. Die katapultieren alle nötigen Rohstoff, auf die man sonst Jahrzehnte warten würde, frühest möglich in den Kreislauf. Nur her damit! Die Zeiten, in denen Rohstoffe einfach verbrannt werden, haben wir ja endlich bald hinter uns. Ergo muss man endlich einmal damit beginnen, in Kreisläufen zu denken.

  6. Re: Schon wieder stinkt die Brennstoffzelle ab

    Autor: osolemiox 19.08.19 - 21:09

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fette Akkus sind Super. Die katapultieren alle nötigen Rohstoff, auf die
    > man sonst Jahrzehnte warten würde, frühest möglich in den Kreislauf. Nur
    > her damit! Die Zeiten, in denen Rohstoffe einfach verbrannt werden, haben
    > wir ja endlich bald hinter uns. Ergo muss man endlich einmal damit
    > beginnen, in Kreisläufen zu denken.

    So kann man sich Ressourcenverschwendung auch schön reden. Ich kann's nicht mehr hören!

  7. Re: Schon wieder stinkt die Brennstoffzelle ab

    Autor: Anonymer Nutzer 19.08.19 - 21:29

    Im Akku werden aber keine Ressourcen "verschwendet". Die lösen sich da ja nicht auf, so wie im Kat oder Verbrenner.

  8. Re: Schon wieder stinkt die Brennstoffzelle ab

    Autor: E-Mover 19.08.19 - 21:29

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeathMD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Akkus brauchen bald kein Kobalt mehr, bei der Brennstoffzelle ist es
    > aber
    > > der neue Hit, um vom teuren Platin los zu kommen. Will man also alle
    > > Fahrzeuge umstellen, führt kein Weg an Akkus für PKW vorbei. Dazu kommt
    > die
    > > Aussage vom Magna Steyr, dass vor 2030 nicht mit der Serienfertigung von
    > > Brennstoffzellen PKW zu rechnen ist. Wasserstoff und die Brennstoffzelle
    > > werden wohl für manche Gebiete gute Speicher abgeben, im PKW sind sie
    > fehl
    > > am Platz, da können die Mineralölkonzerne noch so oft von der tollsten
    > > Lösung (für ihren Geldbeutel versteht sich) schwadronieren.
    >
    > Artikel nicht gelesen!? Die Mengen Platin, die eine Brennstoffzelle
    > benötigt, sind minimal und sinken laut Artikel schon bald auf die Menge von
    > Platin in gewöhnlichen Katalysatoren. Beim Riversimple Rasa ist das schon
    > heute der Fall. Beim Kobalt sieht es kaum anders aus. Große Akkukapazitäten
    > aber binden eine ganz andere Größenordnung wertvoller Ressourcen in sich.
    >
    > Bei kleine(re)n Akkukapazitäten bis maximal 20 kWh gebe ich dir Recht,
    > darüber hinaus könnte ein FCEV sehr wohl eine Überlegung wert sein.

    ...und täglich grüßt das Murmeltier...

  9. Re: Schon wieder stinkt die Brennstoffzelle ab

    Autor: Ach 19.08.19 - 23:35

    >So kann man sich Ressourcenverschwendung auch schön reden. Ich kann's nicht mehr hören!

    Das ist in etwa soviel "Ressourcenverschwendung" wie die viele Luft die ich "vergeudete" wenn meine Altbauwohnung zu hoch wäre. Ob das Lithium nun im Salzsee in der Wüste vor sich hin lungert oder ob es im Auto, dann im Hausspeicher, dann im Flugzeug, dann in der Stromnetzbatterie, dann im E-Bike, dann in der Notstromversorgung und dann wieder im Auto unser Klima vor weiterer CO2 Belastung bewahrt, das ist egal, bzw. ist das sogar ein unschätzbarer Gewinn.

    Die paar Bakterien in der Wüstensalzlauge sind nicht mal auf das Lithium angewiesen und ihr Salz bekommen sie von dem Meerwasser, dass man hoch pumpt, um die Verdunstung auszugleichen. Nicht mehr hören wollen ändert nun mal nichts an den Tatsachen : Kreislaufdenken ist angesagt! Rohstoffe werden nicht mehr verbrannt sondern wiederverwendet. So wie Wasser oder eben Luft. Ist das denn so schwer zu verstehen? Deswegen macht sich keiner in die Hose seitens der 90 KWh eines Teslas, egal wie oft du es dramatisierend wiederholst, weil deine Argumentation einfach nicht aufgeht.

  10. Platin lässt sich zu 100 % recyclen -- Re: Schon wieder stinkt die Brennstoffzelle ab

    Autor: mobility4kids 20.08.19 - 07:21

    Der Umstieg auf Kobalt ist nicht nötig, wenn von Beginn an eine Kreislaufwirtschaft mit Platin etabliert wird.
    Zum Recylen von Platin siehe nachfolgenden Auszug aus dem Wikipedia-Beitrag zu Platin:

    Zum Recyceln von Platin wird dieses entweder oxidativ in Königswasser, einer Mischung aus Salpeter- und Salzsäure, oder in einer Mischung aus Schwefelsäure und Wasserstoffperoxid aufgelöst. In diesen Lösungen liegt Platin dann in Form von Komplexverbindungen (z. B. im Fall von Königswasser als Hexachloroplatin(IV)-säure) vor und kann daraus durch Reduktion wieder gewonnen werden. Forscher der National Chung Hsiang University (Taiwan) haben ein neuartiges Verfahren entwickelt, bei dem Platin elektrochemisch in einer Mischung aus Zinkchlorid und einer speziellen ionischen Flüssigkeit aufgelöst wird. Unter einer ionischen Flüssigkeit versteht man ein organisches Salz, das bereits bei Temperaturen unterhalb von 100 °C geschmolzen vorliegt und über eine hohe Leitfähigkeit verfügt. Das gebrauchte Platin wird in Form einer Elektrode, die als Anode geschaltet wird, eingesetzt und die umgebende ionische Flüssigkeit auf etwa 100 °C erhitzt. Das Platin löst sich dabei oxidativ auf. Anschließend lässt sich das gelöste Platin als reines Metall auf einer Trägerelektrode wieder abscheiden.[14]

  11. Re: Schon wieder stinkt die Brennstoffzelle ab

    Autor: SJ 20.08.19 - 11:27

    Welche Ressourcenverschwendung meinst du denn?

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  12. Re: Platin lässt sich zu 100 % recyclen -- Re: Schon wieder stinkt die Brennstoffzelle ab

    Autor: Ach 20.08.19 - 12:37

    mobility4kids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Umstieg auf Kobalt ist nicht nötig, wenn von Beginn an eine
    > Kreislaufwirtschaft mit Platin etabliert wird.
    > Zum Recylen von Platin siehe nachfolgenden Auszug aus dem Wikipedia-Beitrag
    > zu Platin:

    Platin wandelt sich in der Brennstoffzelle ja nicht um oder geht Verbindungen ein, die es unbrauchbar machen würden, vielmehr wird das Platin abgetragen, und verschwindet mit dem Wasser als Reaktionsprodukt in die Umwelt. In einem verbrauchten Brennstoffzellen Stack ist also gar kein Platin mehr da, das man zurück gewinnen könnte.

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