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Alternatives Konzept

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  1. Alternatives Konzept

    Autor: jownes 29.02.16 - 12:24

    Ich fände es sinnvoller wenn man mit diesem Geld die Ladeinfrastruktur massiv ausbauen würde, der Mangel an öffentlichen Ladestationen bis jetzt noch viele Menschen vom Kauf abhält.
    Wenn dann noch Geld übrig ist kann man dies in die Akkuforschung investieren (eigentlich Job der Firmen) oder auch z. B. Den Strom aus den Ladestationen subventionieren damit das Tanken billiger ist und sich die Autos eher rentieren.

  2. Re: Alternatives Konzept

    Autor: highrider 29.02.16 - 12:36

    jownes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fände es sinnvoller wenn man mit diesem Geld die Ladeinfrastruktur
    > massiv ausbauen würde, der Mangel an öffentlichen Ladestationen bis jetzt
    > noch viele Menschen vom Kauf abhält.

    Fänd ich auch gut, wenn man an diesen Stationen auch die bereits erfolgreichen Pedelecs aufladen könnte. Die würde ich aus der Infrastrukurförderung nicht ausschließen.

  3. Re: Alternatives Konzept

    Autor: Quantium40 29.02.16 - 12:52

    jownes schrieb:
    > Ich fände es sinnvoller wenn man mit diesem Geld die Ladeinfrastruktur
    > massiv ausbauen würde, der Mangel an öffentlichen Ladestationen bis jetzt
    > noch viele Menschen vom Kauf abhält.

    Warum sollte der Staat die Ladeinfrastruktur finanzieren?
    Der Staat bezuschusst ja auch nicht explizit den Neubau von herkömmlichen Tankstellen. Zudem erfordern Ladestationen für E-Autos verhältnismäßig wenig Aufwand.

    > Wenn dann noch Geld übrig ist kann man dies in die Akkuforschung
    > investieren (eigentlich Job der Firmen)
    Akkuforschung wird doch schon seit Ewigkeiten auch an deutschen Unis betrieben.

    > auch z. B. Den Strom aus den Ladestationen subventionieren damit das Tanken
    > billiger ist und sich die Autos eher rentieren.
    Sinnvoller als Subventionen wäre wohl eher eine staatliche vorgeschriebene genormte herstellerunabhängige Ladeinfrastruktur.
    Die übertriebene Fahrzeugpreise bei den E-Autos sind ja nur eine Folge der niedrigen Stückzahlen. Diese wiederum sind eine Folge der bewussten Unattraktivisierung der E-Fahrzeuge durch die Hersteller. Die Hersteller haben nämlich kein gesteigertes Interesse an E-Fahrzeugen, zumal viele eng mit der Öl-Industrie verbandelt sind.

  4. Ernsthafte Alternative

    Autor: Berner Rösti 29.02.16 - 13:23

    jownes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fände es sinnvoller wenn man mit diesem Geld die Ladeinfrastruktur
    > massiv ausbauen würde, der Mangel an öffentlichen Ladestationen bis jetzt
    > noch viele Menschen vom Kauf abhält.

    Selbst wenn es so viele Ladesäulen wie Tankstellen gäbe, würde das die systembedingten Nachteile der heutigen Akku-Fahrzeuge nicht kompensieren können. Ein Auto mit Verbrennungsmotor kannst du in wenigen Minuten voll tanken und hast 100% Reichweite. Das ist bei Akku-Fahrzeugen nicht möglich.

    Eine wirklich Alternative wäre mal ein einzunehmender Ausbau des ÖPNV. Denn dann bräuchten viele Menschen kein Auto mehr.

  5. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: Dadie 29.02.16 - 13:37

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [..]
    > Eine wirklich Alternative wäre mal ein einzunehmender Ausbau des ÖPNV. Denn
    > dann bräuchten viele Menschen kein Auto mehr.

    Der Ausbau des ÖPNV bringt nur leider auch relativ wenig. Denn damit sinken die Preise im ÖPNV leider auch nicht. Wer ein Auto hat, wird sicher nicht für 100-300¤ zusätzlich pro Monat ein Monatsticket kaufen. Und die 10-30¤ für ein Tagesticket sind unattraktiv genug, dass man nicht mal "spontan" eben umsteigt.

    Hinzu kommt, dass Bus/Bahn-Verspätung keine Begründung ist um zu spät zur Arbeit zu erscheinen. Entsprechend muss man immer 40-60¤ für ein "Notfall-Taxi" in der Tasche haben. Und wenn Bus/Bahn mal wieder länger streikt geht das schnell genug inst Geld, dass man sich lieber Urlaub nimmt (falls möglich).

    Der Ausbau der ÖPNV hilft vor allem Kindern, Rentnern, Sozialhilfeempfängern und Menschen die sich kein Auto leisten könne/wollen. Reduziert also letztlich (IMO) nicht die Anzahl der Autos.

    Wollte man wirklich ÖPNV als Alternative zum Auto stärken, reicht ein Ausbau nicht aus. Das ganze System muss überdacht werden.

  6. Re: Alternatives Konzept

    Autor: matok 29.02.16 - 13:37

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte der Staat die Ladeinfrastruktur finanzieren?
    > Der Staat bezuschusst ja auch nicht explizit den Neubau von herkömmlichen
    > Tankstellen. Zudem erfordern Ladestationen für E-Autos verhältnismäßig
    > wenig Aufwand.

    Aus Staatssicht ist die Förderung von Infrastruktur trotzdem immer noch sinnvoller, als die individuelle Förderung von Fahrzeugen. Von der Infrastruktur würden alle profitieren, von der Förderung der Fahrzeuge wie schon bei der Abwrackprämie primär die deutschen Autokonzerne. Aber ja, darum geht es wohl unserer Autoregierung.

  7. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: Sebbi 29.02.16 - 13:42

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jownes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich fände es sinnvoller wenn man mit diesem Geld die Ladeinfrastruktur
    > > massiv ausbauen würde, der Mangel an öffentlichen Ladestationen bis
    > jetzt
    > > noch viele Menschen vom Kauf abhält.
    >
    > Selbst wenn es so viele Ladesäulen wie Tankstellen gäbe, würde das die
    > systembedingten Nachteile der heutigen Akku-Fahrzeuge nicht kompensieren
    > können. Ein Auto mit Verbrennungsmotor kannst du in wenigen Minuten voll
    > tanken und hast 100% Reichweite. Das ist bei Akku-Fahrzeugen nicht möglich.

    Muss ja auch nicht sein. Du lädst einfach zu Hause. Das Hauptproblem sind die Kosten und das lindert eine solche Förderung. Die Zapfsäulen für Strom kommen von ganz alleine, wenn die Zahl der Elektroautos steigt. Wie es geht zeigt Tesla seit einigen Jahren, ich bin mir sicher auch die anderen Hersteller werden im kommenden Jahrzehnt größere Akkus verwenden und damit auch schnelleres Aufladen unterstützen. Grundlage für Langstreckentauglichkeit für jeden ...

    >
    > Eine wirklich Alternative wäre mal ein einzunehmender Ausbau des ÖPNV. Denn
    > dann bräuchten viele Menschen kein Auto mehr.

    Das ist halt schwierig, wenn man von A nach B und nicht von Hauptbahnhof bei A zu Hauptbahnhof bei B möchte. ÖPNV kann nur auf Hauptrouten eine Alternative sein und viele Menschen kommen bereits ganz gut ohne Auto zurecht. Siehe auch allwöchentliche Berichte über die (Stadt-)Jugend, die Autos nicht mehr als notwendig sieht.

  8. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: Berner Rösti 29.02.16 - 13:50

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Selbst wenn es so viele Ladesäulen wie Tankstellen gäbe, würde das die
    > > systembedingten Nachteile der heutigen Akku-Fahrzeuge nicht kompensieren
    > > können. Ein Auto mit Verbrennungsmotor kannst du in wenigen Minuten voll
    > > tanken und hast 100% Reichweite. Das ist bei Akku-Fahrzeugen nicht
    > möglich.
    >
    > Muss ja auch nicht sein. Du lädst einfach zu Hause.

    Ein Großteil der Menschen kann nicht "einfach" zu Hause laden.

    > Das Hauptproblem sind
    > die Kosten und das lindert eine solche Förderung. Die Zapfsäulen für Strom
    > kommen von ganz alleine, wenn die Zahl der Elektroautos steigt. Wie es geht
    > zeigt Tesla seit einigen Jahren,

    Die Tesla Supercharger sind eine technische Notwendigkeit, um den Wagen überhaupt für etwas mehr als zum Einkaufen und Kinder-zur-Schule-Fahren nutzen zu können.

    Der Tesla S hat eine Reichweite, die wunderbar für einen im Kurzstreckenverkehr eingesetzten Zweitwagen taugt. Doch dafür ist der zu teuer.

    > ich bin mir sicher auch die anderen
    > Hersteller werden im kommenden Jahrzehnt größere Akkus verwenden und damit
    > auch schnelleres Aufladen unterstützen. Grundlage für
    > Langstreckentauglichkeit für jeden ...

    Es gibt bis heute noch kein langstreckentaugliches Akku-Auto. Der Tesla S ist ein einziger Kompromiss. Allein 700 kg Akku für eine Reichweite von 300 bis 350 km unter realen Bedingungen. Ladezeiten von 0,5 bis 1,5h (je nach dem, wie weit man kommen möchte). Das hat mit "Langstrecke" nicht viel zu tun.

    > > Eine wirklich Alternative wäre mal ein einzunehmender Ausbau des ÖPNV.
    > Denn
    > > dann bräuchten viele Menschen kein Auto mehr.
    >
    > Das ist halt schwierig, wenn man von A nach B und nicht von Hauptbahnhof
    > bei A zu Hauptbahnhof bei B möchte. ÖPNV kann nur auf Hauptrouten eine
    > Alternative sein und viele Menschen kommen bereits ganz gut ohne Auto
    > zurecht. Siehe auch allwöchentliche Berichte über die (Stadt-)Jugend, die
    > Autos nicht mehr als notwendig sieht.

    Ich spreche vom ÖPNV, nicht Fernverkehr.

  9. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: Tantalus 29.02.16 - 13:59

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich spreche vom ÖPNV, nicht Fernverkehr.

    Auch der ÖPNV ist nicht immer eine Alternative, gerade abseits der Ballungszentren. Ich habe inzwischen das Glück, meine neue Arbeitsstelle sehr gut mit der S-Bahn zu erreichen, aber bis Sommer letzten Jahres war ich selbst im Berufsverkehr mit dem Auto schneller als mit den öffentlichen. Von den Kosten (hätte 2x Monatsticket gebraucht, da zwei verschiedene Verkehrsverbünde) ganz zu schweigen.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  10. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: Sebbi 29.02.16 - 14:04

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sebbi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Berner Rösti schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > Selbst wenn es so viele Ladesäulen wie Tankstellen gäbe, würde das die
    > > > systembedingten Nachteile der heutigen Akku-Fahrzeuge nicht
    > kompensieren
    > > > können. Ein Auto mit Verbrennungsmotor kannst du in wenigen Minuten
    > voll
    > > > tanken und hast 100% Reichweite. Das ist bei Akku-Fahrzeugen nicht
    > > möglich.
    > >
    > > Muss ja auch nicht sein. Du lädst einfach zu Hause.
    >
    > Ein Großteil der Menschen kann nicht "einfach" zu Hause laden.

    Doch, könnten sie. Auch in Deutschland ... über 60% der Autos haben einen festen Stellplatz oder eine Garage. Die ersten paar Millionen Elektroautos können ohne Probleme zu Hause laden, da wohl nur die eines kaufen werden bei denen das ohne Probleme möglich ist.

    >
    > > Das Hauptproblem sind
    > > die Kosten und das lindert eine solche Förderung. Die Zapfsäulen für
    > Strom
    > > kommen von ganz alleine, wenn die Zahl der Elektroautos steigt. Wie es
    > geht
    > > zeigt Tesla seit einigen Jahren,
    >
    > Die Tesla Supercharger sind eine technische Notwendigkeit, um den Wagen
    > überhaupt für etwas mehr als zum Einkaufen und Kinder-zur-Schule-Fahren
    > nutzen zu können.

    Es wird nicht besser, wenn du dich wiederholst. Sorry ... schau dir einfach an was Tesla Fahrer für unglaubliche Strecken fahren ... mir wäre das zu blöd so viel Zeit im Auto zu verbringen.

    >
    > Der Tesla S hat eine Reichweite, die wunderbar für einen im
    > Kurzstreckenverkehr eingesetzten Zweitwagen taugt. Doch dafür ist der zu
    > teuer.

    Welche Reichweite ist für dich denn Kurzstrecke? Mit einem Tesla kannst du eine tägliche Pendelstrecke von 300 km haben und doppelt so viel wenn der Arbeitgeber eine Ladestation spendiert oder Supercharger unterwegs vorhanden sind. WER fährt so viel? Ernsthaft? Elektroautos sind keine Vertreterautos, das mag sein ... aber gerade die Modelle von Tesla sind absolut alltagstauglich ... nur ein wenig teuer. Aber das ist eine E-Klasse oder S-Klasse auch und mit allen drei würde ich keinen Parkplatz vor meiner Haustür finden ;-)

    >
    > > ich bin mir sicher auch die anderen
    > > Hersteller werden im kommenden Jahrzehnt größere Akkus verwenden und
    > damit
    > > auch schnelleres Aufladen unterstützen. Grundlage für
    > > Langstreckentauglichkeit für jeden ...
    >
    > Es gibt bis heute noch kein langstreckentaugliches Akku-Auto. Der Tesla S
    > ist ein einziger Kompromiss. Allein 700 kg Akku für eine Reichweite von 300
    > bis 350 km unter realen Bedingungen. Ladezeiten von 0,5 bis 1,5h (je nach
    > dem, wie weit man kommen möchte). Das hat mit "Langstrecke" nicht viel zu
    > tun.

    Natürlich ist das langstreckentauglich. Nur weil du 1000 km in einem Rutsch ohne Pausen fahren willst, wollen das nicht alle anderen. Und wir hatten das ja schon öfter hier ... auf 1000 km müsstest du insgesamt 90 Minuten Pause für das Laden einlegen. Mag sein, dass das für dich ein Kompromiss ist, den du nicht eingehen möchtest, aber mir wäre das nicht unrecht. Noch besser wäre es, wenn ich gar nicht so lange am Steuer sitzen müsste, sondern mich jemand fährt ;-) Nur das ist echte Langstreckentauglichkeit.

    > > > Eine wirklich Alternative wäre mal ein einzunehmender Ausbau des ÖPNV.
    > > Denn
    > > > dann bräuchten viele Menschen kein Auto mehr.
    > >
    > > Das ist halt schwierig, wenn man von A nach B und nicht von Hauptbahnhof
    > > bei A zu Hauptbahnhof bei B möchte. ÖPNV kann nur auf Hauptrouten eine
    > > Alternative sein und viele Menschen kommen bereits ganz gut ohne Auto
    > > zurecht. Siehe auch allwöchentliche Berichte über die (Stadt-)Jugend,
    > die
    > > Autos nicht mehr als notwendig sieht.
    >
    > Ich spreche vom ÖPNV, nicht Fernverkehr.

    Und warum ist der noch keine Alternative? Wer braucht in einer Großstadt wie München oder Berlin wirklich noch ein eigenes Auto?

  11. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: Berner Rösti 29.02.16 - 14:06

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > [..]
    > > Eine wirklich Alternative wäre mal ein einzunehmender Ausbau des ÖPNV.
    > Denn
    > > dann bräuchten viele Menschen kein Auto mehr.
    >
    > Der Ausbau des ÖPNV bringt nur leider auch relativ wenig. Denn damit sinken
    > die Preise im ÖPNV leider auch nicht. Wer ein Auto hat, wird sicher nicht
    > für 100-300¤ zusätzlich pro Monat ein Monatsticket kaufen. Und die 10-30¤
    > für ein Tagesticket sind unattraktiv genug, dass man nicht mal "spontan"
    > eben umsteigt.

    Nachdem ich jahrelang problemlos mit dem ÖPNV zur Arbeit gefahren bin, habe ich jetzt wieder die unangenehme Situation, dass ich mit dem Auto fahren muss, da das neue Büro zu weit ab vom Schuss liegt. Ich könnte mit Bus/Bahn fahren, es ist zeitlich jedoch indiskutabel.

    Preislich entspricht die Monatskarte übrigens ziemlich genau dem Betrag, den ich für mein tägliches Pendeln an der Tankstelle lasse. Abnutzung und Verschleiß sind da nicht einmal eingerechnet.

    Und das, obwohl ich im Einzugsgebiet eines der teuersten Verkehrsverbünde wohne.

    Wäre die Strecke, die ich fahren möchte, besser ausgebaut, würde ich wieder das Auto stehen lassen und mit der Bahn fahren.

    Was das Tagesticket betrifft, gebe ich dir nur teilweise Recht. Ich benutze die Bahn sehr häufig, wenn ich in die Stadt zum Einkaufen fahre oder mich mit jemandem treffe. Denn allein die Parkgebühren wären höher als das Tagesticket.

    Dennoch sind gerade die Preise für Gelegenheitsfahrer nicht besonders attraktiv.

    > Hinzu kommt, dass Bus/Bahn-Verspätung keine Begründung ist um zu spät zur
    > Arbeit zu erscheinen. Entsprechend muss man immer 40-60¤ für ein
    > "Notfall-Taxi" in der Tasche haben. Und wenn Bus/Bahn mal wieder länger
    > streikt geht das schnell genug inst Geld, dass man sich lieber Urlaub nimmt
    > (falls möglich).

    Sorry, aber selten so einen Schwachsinn gehört. Hast du dann auch immer 5000 Euro für einen Notfall-Hubschrauber in der Tasche, wenn du mit dem Auto im Stau stehst?

    Ich bin jahrelang mit der Bahn zur Arbeit gefahren. Ja, es gibt auch mal hier und da Probleme, aber ich komme heute häufiger aufgrund der Verkehrslage zu spät, als das früher mit der Bahn der Fall war.

    > Der Ausbau der ÖPNV hilft vor allem Kindern, Rentnern,
    > Sozialhilfeempfängern und Menschen die sich kein Auto leisten könne/wollen.
    > Reduziert also letztlich (IMO) nicht die Anzahl der Autos.

    Ob ich mir ein Auto leiste oder nicht, ist doch meine Sache. Es geht um die tatsächliche Nutzung. Je mehr Fahrten ich mit dem ÖPNV absolvieren kann, desto weniger Energie (sei es Kraftstoff oder Strom) verbrauche ich, um 1,5 Tonnen Stahl für 90 kg Mensch durch die Gegend zu schieben.

    > Wollte man wirklich ÖPNV als Alternative zum Auto stärken, reicht ein
    > Ausbau nicht aus. Das ganze System muss überdacht werden.

    Das Umdenken fängt im Kopf an.

    Bei mir fing es damit an, dass ich ein Büro in der Innenstadt hatte und die morgendliche Parkplatzsuche der reinste Horror war. Dann kamen noch all die Beulen und Schrammen dazu, die man an dem Wagen vorfindet, wenn man abends wieder zurück kommt.
    Dann habe ich den ÖPNV mal ausprobiert und festgestellt, wie problemlos und entspannt das funktioniert. Kein Stau mehr, keine Parkplatzsuche, keine Beulen. Und die Zeit konnte ich zudem noch sinnvoll nutzen, indem ich wahlweise etwas gelesen hab oder mich sogar auf die Arbeit vorbereitet hab.

    Mit dem Auto zu pendeln ist immer verlorene Zeit.

  12. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: Berner Rösti 29.02.16 - 14:08

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich spreche vom ÖPNV, nicht Fernverkehr.
    >
    > Auch der ÖPNV ist nicht immer eine Alternative, gerade abseits der
    > Ballungszentren. Ich habe inzwischen das Glück, meine neue Arbeitsstelle
    > sehr gut mit der S-Bahn zu erreichen, aber bis Sommer letzten Jahres war
    > ich selbst im Berufsverkehr mit dem Auto schneller als mit den
    > öffentlichen. Von den Kosten (hätte 2x Monatsticket gebraucht, da zwei
    > verschiedene Verkehrsverbünde) ganz zu schweigen.

    Ähm... Genau deshalb schrieb ich doch, dass man ihn ernsthaft ausbauen müsste. Eben weil er "abseits der Ballungszentren" ziemlich unterentwickelt ist.

    Und von diesem Schwachsinn mit den willkürlichen Tarifgrenzen und den sich daraus oft ergebenden absurden Preisen, will ich mal gar nicht anfangen. Das kenne ich auch zur Genüge.

  13. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: Berner Rösti 29.02.16 - 14:24

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ein Großteil der Menschen kann nicht "einfach" zu Hause laden.
    >
    > Doch, könnten sie. Auch in Deutschland ... über 60% der Autos haben einen
    > festen Stellplatz oder eine Garage. Die ersten paar Millionen Elektroautos
    > können ohne Probleme zu Hause laden, da wohl nur die eines kaufen werden
    > bei denen das ohne Probleme möglich ist.

    Quelle?

    > > > Das Hauptproblem sind
    > > > die Kosten und das lindert eine solche Förderung. Die Zapfsäulen für
    > > Strom
    > > > kommen von ganz alleine, wenn die Zahl der Elektroautos steigt. Wie es
    > > geht
    > > > zeigt Tesla seit einigen Jahren,
    > >
    > > Die Tesla Supercharger sind eine technische Notwendigkeit, um den Wagen
    > > überhaupt für etwas mehr als zum Einkaufen und Kinder-zur-Schule-Fahren
    > > nutzen zu können.
    >
    > Es wird nicht besser, wenn du dich wiederholst. Sorry ... schau dir einfach
    > an was Tesla Fahrer für unglaubliche Strecken fahren ... mir wäre das zu
    > blöd so viel Zeit im Auto zu verbringen.

    Es ist auch möglich, Menschen auf den Mond zu bringen. Es ist nur ein wenig aufwändig.

    Aber so lange mir Teslafahrer weismachen wollen, dass es einen Wellness-Urlaub gleicht, auf einer einfachen Fahrt von München nach Berlin mehrmals an irgendwelchen Autohöfen die Zeit totschlagen zu müssen, brauchen wir diese Diskussion nicht zu führen. Das ist Stockholm-Syndrom par excellence.

    > > Der Tesla S hat eine Reichweite, die wunderbar für einen im
    > > Kurzstreckenverkehr eingesetzten Zweitwagen taugt. Doch dafür ist der zu
    > > teuer.
    >
    > Welche Reichweite ist für dich denn Kurzstrecke? Mit einem Tesla kannst du
    > eine tägliche Pendelstrecke von 300 km haben und doppelt so viel wenn der
    > Arbeitgeber eine Ladestation spendiert oder Supercharger unterwegs
    > vorhanden sind. WER fährt so viel? Ernsthaft? Elektroautos sind keine
    > Vertreterautos, das mag sein ... aber gerade die Modelle von Tesla sind
    > absolut alltagstauglich ... nur ein wenig teuer. Aber das ist eine E-Klasse
    > oder S-Klasse auch und mit allen drei würde ich keinen Parkplatz vor meiner
    > Haustür finden ;-)

    Also ich käme mit 300 km für den Alltag wunderbar zurecht -- also für meine Kurzstrecken.

    Ein Auto in der Größe eines VW Polo mit echten 300 km – das ist der ideale Zweit- und Pendlerwagen.

    > > > ich bin mir sicher auch die anderen
    > > > Hersteller werden im kommenden Jahrzehnt größere Akkus verwenden und
    > > damit
    > > > auch schnelleres Aufladen unterstützen. Grundlage für
    > > > Langstreckentauglichkeit für jeden ...
    > >
    > > Es gibt bis heute noch kein langstreckentaugliches Akku-Auto. Der Tesla
    > S
    > > ist ein einziger Kompromiss. Allein 700 kg Akku für eine Reichweite von
    > 300
    > > bis 350 km unter realen Bedingungen. Ladezeiten von 0,5 bis 1,5h (je
    > nach
    > > dem, wie weit man kommen möchte). Das hat mit "Langstrecke" nicht viel
    > zu
    > > tun.
    >
    > Natürlich ist das langstreckentauglich. Nur weil du 1000 km in einem Rutsch
    > ohne Pausen fahren willst, wollen das nicht alle anderen.

    Ich möchte meine Pausen wann und wo ich es will einlegen, nicht wo der Bordcomputer es mir diktiert.

    > Und wir hatten
    > das ja schon öfter hier ... auf 1000 km müsstest du insgesamt 90 Minuten
    > Pause für das Laden einlegen.

    In der Praxis deutlich mehr, da du nicht auf den Punkt genau mit leerem Akku am Supercharger ankommst.

    > Mag sein, dass das für dich ein Kompromiss
    > ist, den du nicht eingehen möchtest, aber mir wäre das nicht unrecht. Noch
    > besser wäre es, wenn ich gar nicht so lange am Steuer sitzen müsste,
    > sondern mich jemand fährt ;-) Nur das ist echte Langstreckentauglichkeit.

    Dein Denkfehler besteht einzig und allein darin, dass du immer davon ausgehst, diese Strecke in einem Rutsch fahren zu müssen. Wenn ich 1000 km fahre, dann halte ich zwischendurch auch an. Nur halt eben nicht auf irgendwelchen pissigen Autohöfen, an denen ich dann irgendwie die Zeit totschlagen muss, sondern suche mir attraktive Orte aus, gegebenenfalls besuche ich auch Freunde/Verwandte, usw. Dumm nur, dass es da überall keine Supercharger gibt.

    Wenn ich meine Fahrten penibel von A nach B planen muss und auf fixe Endpunkte und Zwischenstationen festgelegt bin, dann kann ich auch gleich mit der Bahn fahren.

    > > > > Eine wirklich Alternative wäre mal ein einzunehmender Ausbau des
    > ÖPNV.
    > > > Denn
    > > > > dann bräuchten viele Menschen kein Auto mehr.
    > > >
    > > > Das ist halt schwierig, wenn man von A nach B und nicht von
    > Hauptbahnhof
    > > > bei A zu Hauptbahnhof bei B möchte. ÖPNV kann nur auf Hauptrouten eine
    > > > Alternative sein und viele Menschen kommen bereits ganz gut ohne Auto
    > > > zurecht. Siehe auch allwöchentliche Berichte über die (Stadt-)Jugend,
    > > die
    > > > Autos nicht mehr als notwendig sieht.
    > >
    > > Ich spreche vom ÖPNV, nicht Fernverkehr.
    >
    > Und warum ist der noch keine Alternative? Wer braucht in einer Großstadt
    > wie München oder Berlin wirklich noch ein eigenes Auto?

    Weil es auch noch eine Welt außerhalb der Großstadt gibt.

  14. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: wasabi 29.02.16 - 14:34

    > Ähm... Genau deshalb schrieb ich doch, dass man ihn ernsthaft ausbauen
    > müsste. Eben weil er "abseits der Ballungszentren" ziemlich unterentwickelt
    > ist.
    Wobei da eben die Frage ist, wie das wirtschaftlich machbar ist, ohne zu extrem zu subventionieren. Ich saß mal im Regionalexpress den Niederrhein runter (irgenwo vor Oberhausen). Der Zug war ziemlich leer, ist er aber ja bei vielen Linien außerhalb der Pendelstoßzeiten. Eine Dame aus China sprach mich an und fragte, ob die Bahn hier staatlich ist. Denn der Zug ist doch so leer, das würde doch privatwirtschaftlichen überhaupt nicht funktionieren.

    Da musste ich doch drüber nachdenken. Wenn man Gegenden hat, wo nur alle zwei Stunden ein Bus vorbeikommt, dann liegt das in der Regel auch einfach daran, dass dort bei häufigerem Takt der Bus total leer wäre.

  15. Re: Alternatives Konzept

    Autor: Berner Rösti 29.02.16 - 14:35

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... von der Förderung der Fahrzeuge wie
    > schon bei der Abwrackprämie primär die deutschen Autokonzerne.

    Also in beiden Fällen stimmt das nicht ganz. Denn schon bei der Abwrackprämie waren es die deutschen Hersteller, die für einen nicht unerheblichen Teil der Autokäufer nichts passendes im Angebot hatten, so dass Hyundai & Co. hier ordentlich profitiert haben.
    Und bei den E-Autos haben deutsche Hersteller wieder einmal das Nachsehen, denn da sind andere auch schon weiter und haben vor allem preiswertere Modelle im Angebot.

  16. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: Berner Rösti 29.02.16 - 14:40

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da musste ich doch drüber nachdenken. Wenn man Gegenden hat, wo nur alle
    > zwei Stunden ein Bus vorbeikommt, dann liegt das in der Regel auch einfach
    > daran, dass dort bei häufigerem Takt der Bus total leer wäre.

    Das ist ein klassisches Henne-Ei-Problem. Weil nur zweimal am Tag der Bus fährt, hat dort jeder ein Auto. Und weil dort jeder ein Auto hat, fährt kaum jemand mit dem Bus.

    Und es sind gerade die Taktzeiten, die einen ÖPNV attraktiv oder unattraktiv macht.

  17. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: Tantalus 29.02.16 - 14:44

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ein klassisches Henne-Ei-Problem. Weil nur zweimal am Tag der Bus
    > fährt, hat dort jeder ein Auto. Und weil dort jeder ein Auto hat, fährt
    > kaum jemand mit dem Bus.

    Meiner Erfahrung nach ist es eher ein Problem der Haltestellendichte. Neimand hat Lust, im strömenden Regen einen km zur nächsten haltestelle zu laufen, also braucht man doch ein Auto "in Bereitschaft". Das mit den Taktzeiten kommt natürlich noch erschwenkrend hinzu. Man kann nicht fahren, wenn man will/muss, sondern muss sich nach dem Fahrplan richten.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  18. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: chefin 29.02.16 - 14:45

    @Sebbi
    ich muss also 500KW Motorleistung haben und über 2 tonnen Gewicht um damit in LKW-Tempo unterwegs zu sein?

    Also wenn ich mit einem Kleinwagen mit hocheffizientem Dieselmotor unterwegs bin, komme ich mit der Fahrdynamik eines Teslas der 600km weit kommt mit ca 2l Diesel aus. Tesla braucht dazu 120KWh Strom. Ein Liter Diesel entspricht 10KWh. Den der Supercharger von tesla benötigt 1/3 mehr Strom beim Laden als der Akkuinhalt. 80KWh Akku brauchen folglich 120KWh Energie.

    Fahre ich aber nur halbwegs normal im Verkehr mitschwimmend komme ich keine 300km weit. Im Sommer oder Winter deutlich weniger weil Heizung oder Klima ordentlich Energie fressen. Gerade Heizenergie ist beim Verbrenner quasi Abfall und somit kein Extra aufwand.

    Ja, ökologisch mag ein elektroauto irgendwann sinnvoll sein. Momentan muss aber der Strom noch durch Verbrennung erzeugt werden. Und das bleibt solange, bis wir mehr als 100% der benötigten Energie aus Solar oder Wind haben. Momentan mag manche Tankstelle damit werben: wir haben Ökostrom fürs Auto. Aber ist Betrug, weil jedes KW das im Auto statt im Haushalt landet muss ein KW extra erzeugt werden. Den wir reduzieren ja den Stromverbrauch nicht, wenn wir ein Elektroauto fahren. Wir erhöhen ihn sogar noch. Bis diese Umstellung vollzogen ist, sind Elektroautos ein Spielzeug für Ökos und Prestigesüchtige. Die dürfen dann auch gerne ihr Hobby bezahlen. Da Autos typische lebensdauer von inzwischen 15 Jahren haben, werden wir also so in 20 Jahren Elektroautos als alltagstaugliches Fahrzeug haben. Dann schaut man mal was man sich kauft. Tankstellen wird es dann auch noch lange geben. Vieleicht sind dann einige der Nachteile verbessert. Wenn nicht, reicht es immer noch einen Verbrenner zu holen und nochmal ein Autoleben lang zu warten.

    Nur finanzieren möchte ich diese Zwangsumstellung nicht. Das ist ein riesiges Drauflege Geschäft. Schau dir doch an,w as aus Solar geworden ist. Riesiger Hype und sobald die Förderungen reduziert werden, bleibt es brach liegen und alle jammern über die Preiserhöhungen. Und natürlich sind da immer die bösen Stromfirmen dran schuld.

  19. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: gadthrawn 29.02.16 - 15:10

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ein Großteil der Menschen kann nicht "einfach" zu Hause laden.
    >
    > Doch, könnten sie. Auch in Deutschland ... über 60% der Autos haben einen
    > festen Stellplatz oder eine Garage.

    Nein können sie nicht. Garage heißt nicht - da liegt Strom für Fahrzeuge. Stellplatz heißt nicht - da liegt Strom für Fahrzeuge.

    Hier kannst du dir einen Stellplatz in der Tiefgarage mieten. Strom hast du trotzdem nicht. Eine Etage mit Licht ist mit nicht mal 16A abgesichert. Da könntest du ein Auto langsam laden - oder weiter 50 Stück hinstellen und Licht haben.

    Strom bei 60% ist eine pure Lüge.

    Sag mal, fährst du jetzt eigentlich mittlerweile Auto?

    > > > Das Hauptproblem sind
    > > > die Kosten und das lindert eine solche Förderung. Die Zapfsäulen für
    > > Strom

    No - das es einfach für die meisten nicht praktikabel ist. Die Leute stimmen da mit Käufen schon jetzt ab.

    > Es wird nicht besser, wenn du dich wiederholst. Sorry ... schau dir einfach
    > an was Tesla Fahrer für unglaubliche Strecken fahren ... mir wäre das zu
    > blöd so viel Zeit im Auto zu verbringen.

    Joakim Brodén ist von Schweden nach Finnland zu einem Konzert gelaufen - wegen einer verlorenen Wette - als macht Spaß oder ist eine adäquate Bewegungsmöglichkeit würde ich so etwas nicht bezeichnen.

    > > Der Tesla S hat eine Reichweite, die wunderbar für einen im
    > > Kurzstreckenverkehr eingesetzten Zweitwagen taugt. Doch dafür ist der zu
    > > teuer.
    >
    > Welche Reichweite ist für dich denn Kurzstrecke? Mit einem Tesla kannst du
    > eine tägliche Pendelstrecke von 300 km haben und doppelt so viel wenn der
    > Arbeitgeber eine Ladestation spendiert oder Supercharger unterwegs
    > vorhanden sind.

    150 km Pendelstrecke meinst du. Steuer rechnet so etwas einfach...

    > WER fährt so viel? Ernsthaft? Elektroautos sind keine
    > Vertreterautos, das mag sein ... aber gerade die Modelle von Tesla sind
    > absolut alltagstauglich ... nur ein wenig teuer. Aber das ist eine E-Klasse
    > oder S-Klasse auch und mit allen drei würde ich keinen Parkplatz vor meiner
    > Haustür finden ;-)

    Oder Autos für Leute die fahren müssen, oder für Menschen mit Kind, selbst ein Krankenbesuch wird da eine logistische Planung.

    > > > ich bin mir sicher auch die anderen
    > > > Hersteller werden im kommenden Jahrzehnt größere Akkus verwenden und
    > > damit
    > > > auch schnelleres Aufladen unterstützen. Grundlage für
    > > > Langstreckentauglichkeit für jeden ...

    Ach - noch mehr Kinderarbeit für die Kobaltminen. Noch mehr VErschmutzugn der Umwelt für den Transport.

    > Natürlich ist das langstreckentauglich. Nur weil du 1000 km in einem Rutsch
    > ohne Pausen fahren willst, wollen das nicht alle anderen. Und wir hatten
    > das ja schon öfter hier ... auf 1000 km müsstest du insgesamt 90 Minuten
    > Pause für das Laden einlegen

    Das stimmt nicht - das dauert extrem länger - inklusive extra Umwegen fürs laden.

    > Und warum ist der noch keine Alternative? Wer braucht in einer Großstadt
    > wie München oder Berlin wirklich noch ein eigenes Auto?

    Denkst du München oder Berlin haben komplett Nahverkehr? Denkst du alle sind jung und fit? Hast du einmal für eine Familie eingekauft? Lass mich raten: Lieferservice?

  20. Re: Ernsthafte Alternative

    Autor: Peter Brülls 29.02.16 - 15:30

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    Ich nehme den letzten Satz mal nach oben:

    > Mit dem Auto zu pendeln ist immer verlorene Zeit.

    Äh nein, das stimmt nun einfach nicht.

    > Bei mir fing es damit an, dass ich ein Büro in der Innenstadt hatte und die
    > morgendliche Parkplatzsuche der reinste Horror war.

    Da, wo meine Frau gearbeitet hatte, gab es einen abschließbaren Parkplatz. Sie fuhr aus anderen Gründen mit dem Rad, aber das und folgendes war nicht der Grund.

    > Dann kamen noch all die
    > Beulen und Schrammen dazu, die man an dem Wagen vorfindet, wenn man abends
    > wieder zurück kommt.


    > Dann habe ich den ÖPNV mal ausprobiert und festgestellt, wie problemlos und
    > entspannt das funktioniert. Kein Stau mehr, keine Parkplatzsuche, keine
    > Beulen. Und die Zeit konnte ich zudem noch sinnvoll nutzen, indem ich
    > wahlweise etwas gelesen hab oder mich sogar auf die Arbeit vorbereitet hab.

    Da, wo sie jetzt arbeitet, daut eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln über eine Stunde , statt 25 Minuten Autofahrt. Aber okay, das ist aus der Stadt raus.

    Ich wohne 4 km von der Arbeit. Mit dem Wagen brauche ich 12 Minuten (außer in vermeidbaren Stoßzeiten), mit dem Pedelec 17 Minuten. Bus angeblich 25 Minuten, aber bei der Blick auf die Umsteigezeiten sehe ich schon, dass da öfter mal eine halbe Stunde hinzukommen würde. (Ist ja nicht so, dass ich keine Busse benutzen würde, aber zum Pendeln? No way…)

    Apropos, Frau: Meine Frau kann im Bus nicht lesen, ohne sich zu Übergeben. Die Anzahl derjenigen, die unter so etwas „leiden“ ist gar nicht mal so gering.

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