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Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

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  1. Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: /mecki78 22.01.18 - 15:38

    Leute kaufen Autos nicht nach Antriebstechnologie, sie kaufen Autos primär nach dem was sie sich leisten können (was kostet das Auto, was kostet die Wartung, wie hoch sind die Steuern, was kostet der Spritverbrauch, wie lange wird der Wagen voraussichtlich halten) und danach gemäß ihren Anforderungen (was wollen sie damit transportieren, wie oft, wie weit, wohin, wie schnell, usw.) Womit das Teil letztlich fährt, das dürfte 95% der Autofahrer nicht interessieren, solange sie eine Möglichkeit haben den Wagen problems jederzeit zu betanken und der Wagen ihre Mindestreichtweite zwischen zwei Tankstopps schafft oder aber tanken so schnell möglich ist, dass es kein Problem ist, wenn man zum Erreichen der Mindestreichweite einmal nachtanken muss.

    Ich z.B. fahre einen Benziner, aber wenn ich den gleichen Wagen zum gleichen Preis mit Erdgasantrieb bekommen hätte, dann hätte ich auch das genommen. Und wenn er zum gleichen Preis und mit gesicherter Mindestreichweite elektrisch zu haben gewesen wäre, dann hätte ich ihn auch elektrisch genommen. Nur einen Diesel hätte ich nicht genommen, nicht weil ich was gegen Diesel habe, sondern weil ich da schon Angst hatte, dass die blaue Plakette kommt und mein Auto dann aber vielleicht keine bekommen könnte; hätte man mir die aber garantiert, dann hätte ich auch einen Diesel genommen.

    Wenn also die Industrie will, dass die Menschen mehr Stromer kaufen, dann müssen sie einfach nur Stromer anbieten, die sich die Kunden auch leisten können und die deren Anforderungen erfüllt, so einfach ist das. Es braucht keine Tricks, keine Kaufprämie, keine Mitbenutzung der Busspur, und kein kostenloses Parken in der Innenstadt, denn wenn Leute sich derzeit wirklich aktiv gegen einen Stromer entscheiden, dann tun sie das aus bestimmten Gründen und keine dieser Gründe verschwindet durch diese lächerlichen Fördermaßnahmen. Wenn der Staat etwas fördern will, dann soll er etwas sinnvolles fördern. z.B. die Forschung in kompaktere Akkus, damit die Reichweite erhöht wird und auch über Jahre erhalten bleibt. Oder die Forschung an günstigeren Akkus, denn der Akkupreis wirkt sich maßgeblich auf dem Gesamtpreis des Fahrzeugs aus. Oder die Forschung an besseren Ladetechnologien, mit denen man Akkus noch viel schneller laden kann. Wie man sieht, letztlich hängt das meiste am Akku, mit dessen Qualität, Preis und Möglichkeiten steht und fällt der Stromer.

    Und die Industrie muss endlich anfangen eine breite Modellpalette zu führen. Ich meine, da haben Autobauer 50 verschiedene Modelle im Sortiment und 3 davon gibt es auch elektrisch... gegen horrenden Aufpreis und mit eingeschränkter Ausstattung. Und da wundern die sich, dass denen die Käufer nicht die Bude einrennen?

    /Mecki

  2. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: kayozz 22.01.18 - 16:06

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leute kaufen Autos nicht nach Antriebstechnologie, sie kaufen Autos primär
    > nach dem was sie sich leisten können (was kostet das Auto, was kostet die
    > Wartung, wie hoch sind die Steuern, was kostet der Spritverbrauch, wie
    > lange wird der Wagen voraussichtlich halten) und danach gemäß ihren
    > Anforderungen (was wollen sie damit transportieren, wie oft, wie weit,
    > wohin, wie schnell, usw.) Womit das Teil letztlich fährt, das dürfte 95%
    > der Autofahrer nicht interessieren, solange sie eine Möglichkeit haben den
    > Wagen problems jederzeit zu betanken und der Wagen ihre Mindestreichtweite
    > zwischen zwei Tankstopps schafft oder aber tanken so schnell möglich ist,
    > dass es kein Problem ist, wenn man zum Erreichen der Mindestreichweite
    > einmal nachtanken muss.

    Ein ganz wesentlicher Faktor der für Elektroantrieb spricht wird die Bequemlichkeit der Menschen sein. Was aktuell noch ein Nachteil ist, denn man muss längere Routen genauer planen, hat evt. Schwierigkeiten Ladesäulen zu finden, wenn ja sind die u.U. nicht kompatibel oder man muss sich erst anmelden, wird sich über kurz oder lang ins Gegenteil umkehren, wenn die Leute zu Hause laden und merken, dass sie im Alltag nicht mehr zur Tanke müssen.

    Ich für meinen Teil tanke i.d.R. nach der Arbeit, was Stoßzeit ist und bedeutet, ich muss meist an der Zapfsäule Schlange stehen, dann an der Kasse so dass mich das gefühlte 20 bis 30 min. kostet.

  3. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: das_mav 22.01.18 - 16:22

    @Mecki: Dann bin ich kein Leut und nicht normal. Gut :)
    Ich wollte Diesel, will Diesel und könnte mir auch einen Tesla Problemlos leisten, will ich aber nicht.

    Drehmoment vs. Benziner=Check
    1000km für 70¤=Check
    Kann es selbst reparieren=Check
    Darf an der Elektronik fummeln und kann trotzdem noch damit fahren=Check
    Komme überall damit hin und weg weil Diesel da sozusagen immer rumliegt=Check
    Kann meine eigene Werkstatt aufsuchen=Check
    Fahre damit nicht in die oder in der Innenstadt=Check
    Hab jedes mal ein fettes Grinsen im Gesicht wenn jemand auf dem Elektroautoparkplatz parkt der da nichts verloren hat=Check.

    Damit gehts mir wirklich besser. Nichts wäre schlimmer als in die Norm zu rutschen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.18 16:27 durch das_mav.

  4. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: matzems 22.01.18 - 17:06

    das_mav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Mecki: Dann bin ich kein Leut und nicht normal. Gut :)
    > Ich wollte Diesel, will Diesel und könnte mir auch einen Tesla Problemlos
    > leisten, will ich aber nicht.
    >
    > Drehmoment vs. Benziner=Check
    > 1000km für 70¤=Check
    > Kann es selbst reparieren=Check
    > Darf an der Elektronik fummeln und kann trotzdem noch damit fahren=Check
    > Komme überall damit hin und weg weil Diesel da sozusagen immer
    > rumliegt=Check
    > Kann meine eigene Werkstatt aufsuchen=Check
    > Fahre damit nicht in die oder in der Innenstadt=Check
    > Hab jedes mal ein fettes Grinsen im Gesicht wenn jemand auf dem
    > Elektroautoparkplatz parkt der da nichts verloren hat=Check.
    >
    > Damit gehts mir wirklich besser. Nichts wäre schlimmer als in die Norm zu
    > rutschen.
    Du für deinen Teil hast mit Verbrenner die perfekte Wahl getroffen. Denke mal spannend wird Asien sein wo chinesiche E-Autos Firmen schon aus taktischen Gründen von der Regierung gepuscht werden.
    Da in china + Indien mehr Menschen in Großstädten leben als es in ganz Europa gibt wird eher dort die Mobilität der Zukunft festgelegt.Was auch immer das sein wird.
    In Deutschland kann sich in der Zeit die Landbevölkerung freuen wenn sie endlich DSL bekommen und weiter ihre nostalgischen Verbrenner benutzen mit dem sie in keine Grostadt ausserhalb Deutschlands mehr rein darf.
    In China heißt es dann Bald: Deutschland= Oktoberfest, Rammstein, Autobahn und Oldtimerautos.

  5. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: /mecki78 22.01.18 - 17:24

    das_mav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Drehmoment vs. Benziner=Check

    Beide haben ein lächerliches Drehmoment vergleichen mit einem Elektromotor.

    > 1000km für 70¤=Check

    Ich weiß nicht was Strom für 1000 km kostet, aber ich bin mir sicher, das kostet keine 70 (ca. 4¤ pro 100km hab ich mal gelesen). Erdgas wäre wohl auch günstiger als das. Und selbst bei Benzin... also ich komme mit einer Tankfüllung locker 700 km weit (750 und drüber habe ich schon geschafft), d.h. das wären nicht mal ganz 1 1/2 Tankfüllung und die kosten mich auch so ca. 70 ¤.

    > Kann es selbst reparieren=Check

    Kannst du bei jeden anderen Antrieb auch, d.h. wenn du es eben kannst, also weißt wie es geht. Wenn nicht, dann kann ja niemand was dafür. Ich meine, auch bei einem modernen Diesel gibt es Dinge, die man nur noch über den Boardcomputer einstellen/verändern kann. Und ansonsten ist ein Benziner nicht komplizierter zu reparieren als ein Diesel und bei einem Stromer existieren die meisten Teile, die man selber "reparieren" kann gar nicht mehr (ist ja toll, dass du Zündkerzen wechseln kannst und weißt wie ein Ölwechsel geht und vielleicht auch Luftfilter und Ölfilter selber tauschen kannst, aber ein Stromer hat nichts davon, sprich, da muss man auch viel weniger machen).

    > Darf an der Elektronik fummeln und kann trotzdem noch damit fahren=Check

    Dito bei allen anderen Autos. Ich meine, machst du die Elektronik kaputt, dann wirst du bei keinem mehr fahren können, aber es gibt hier keine gesetzliche Sonderregelung. Und herum fummeln an der Elektronik wird bei keinem Fahrzeug von der Garantie abgedeckt, auch nicht bei Diesel.

    > Komme überall damit hin und weg weil Diesel da sozusagen immer
    > rumliegt=Check

    Echt? Also ich habe zwar noch nur ganz wenige Orte in Deutschland gesehen, wo kein Strom vorhanden ist, aber ich kenne hunderte wo kein Milliliter Diesel "rumliegt", solltest du dort mal stranden. Im Sommer könntest du es riskieren Speiseöl einzufüllen, aber auch das deckt dir keine Herstellergarantie ab.

    > Kann meine eigene Werkstatt aufsuchen=Check

    Habe Zeit meines Lebens noch nie etwas anderes gemacht. Kein Hersteller darf dir die Werkstatt vorschreiben, nicht einmal Tesla. Es gibt sogar explizit ein EU Recht, dass Autobesitzern die Werkstattfreiheit garantiert und nein, dafür darf dir der Hersteller keine Garantie streichen (das durfte er noch nie, auch nicht vor dem EU Gesetz; Gerichte haben hier immer den Kunden recht gegeben).

    > Fahre damit nicht in die oder in der Innenstadt=Check

    Die meisten Menschen bevorzugen halt Autos, wo man überall mit hin fahren kann, weil wäre schon echt doof, wenn man mit seinem Auto nicht mehr zu nächsten Wohnung oder zum neuen Standort des Arbeitgebers fahren kann. Denn ich weiß wo ich heute wohne und arbeite, ich bin nicht so vermessen zu behaupten, dass ich auch weiß wo das in 6 Jahrein sein wird und da fahre ich bestimmt noch immer den gleiche Wagen.

    > Hab jedes mal ein fettes Grinsen im Gesicht wenn jemand auf dem
    > Elektroautoparkplatz parkt der da nichts verloren hat=Check.

    Warum?

    /Mecki

  6. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: M.P. 22.01.18 - 18:14

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leute kaufen Autos nicht nach Antriebstechnologie, sie kaufen Autos primär
    > nach dem was sie sich leisten können (was kostet das Auto, was kostet die
    > Wartung, wie hoch sind die Steuern, was kostet der Spritverbrauch, wie
    > lange wird der Wagen voraussichtlich halten) und danach gemäß ihren
    > Anforderungen (was wollen sie damit transportieren, wie oft, wie weit,
    > wohin, wie schnell, usw.)

    Wenn das wirklich so wäre, würde es deutlich weniger SUVs und mehr Mini-Vans auf den Straßen geben...
    Vergleiche mal Touran und Tiguan in all Deinen Kriterien, und schau Dir die Zulassungsstatistiken an ...

  7. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: .02 Cents 22.01.18 - 18:29

    > 1000km für 70¤=Check

    Wenn die reinen Sprit Kosten bei dir alles sind, was in die Kosten / km eingeht, erübogt sich auch der Rest der Check Liste von selber ...

  8. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: JackIsBlack 22.01.18 - 20:04

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das_mav schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Drehmoment vs. Benziner=Check
    >
    > Beide haben ein lächerliches Drehmoment vergleichen mit einem Elektromotor.

    Zoe 220Nm
    eGolf 270Nm
    (nur mal so als Beispiele)

    Da hat jeder 2L Turbodiesel/Benziner mehr. Und die bringen das immerhin noch bei hohen Geschwindigkeiten.

  9. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: /mecki78 22.01.18 - 21:16

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zoe 220Nm
    > eGolf 270Nm
    > (nur mal so als Beispiele)

    Du musst zum Vergleich schon in der gleichen Klasse bleiben. Ein Opel Corsa Benzin mit 90 PS hat gerade mal 130 Nm. Als 75 PS Diesel hat er auch nur 190 Nm. An der Ampel sieht ein Corsa Fahrer nach einer Sekunde nur noch die Rücklichter eines eGolf Fahrers.

    Und jeder der mal in einem Tesla saß, wenn der Fahrer mal beim Anfahren das Gas richtig durchdrückt, der weiß, dagegen sieht selbst ein Porsche alt aus, sofern Reifen und Fahrbahn mitspielen.

    Noch dazu müssen Stromer nicht schalten, d.h. die gehen unterbrechungsfrei von 0 bis auf Höchstgeschwindigkeit ohne einmal abzusetzen. Und bis zu einem gewissen Grad ist das Drehmoment eines Elektromotors konstant. D.h. der hat zwischen 20 und 30 genauso viel Power wie zwischen 50 und 60 oder zwischen 90 und 100. Einmal mit einen starken Stromer unterwegs und du kannst über das Drehmoment vergleichbarer Verbrenner nur herzlich schmunzeln. Natürlich kannst du nicht das Drehmoment eines elektrischen Kleinwagens für die Stadt nicht mit dem eines PS Monsters für die Rennstrecke vergleichen, du musst dir schon wagen mit vergleichbarer Größer, vergleichbarer Spitzengeschwindigkeit und vergleichbarer Gesamtleistung suchen. Aber wenn diese Werte in etwa gleich oder ähnlich sind, dann rammt der Stromer den Verbrenner beim Drehmoment ungespitzt in den Boden.

    /Mecki

  10. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: Reitgeist 22.01.18 - 21:38

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vergleichbarer Verbrenner

    Welches Kriterium muss für dich gleich sein damit zwei Motoren vergleichbar sind?

  11. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: Eheran 22.01.18 - 21:44

    Bei mir nur ~12'000km Fahrleistung/a ist trotzdem das Benzin mit Abstand das teuerste:
    Wartungskosten: 450¤/a
    Benzinkosten: 1200¤/a
    Steuern: 100¤/a
    Versicherung: 330¤/a
    Gesamtkosten: 2050¤/a
    Benzinanteil: 60%

    Damit der Wertverlust des KFZ höher wäre, müsste dies entsprechend jährlich >1200¤ an Wert verlieren, was natürlich problemlos möglich ist. Würde ich mir jedoch vorerst nicht antun, bis solche Summe für mich irrelevant sind.

  12. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: JackIsBlack 23.01.18 - 05:14

    Erzählst was von gleiche Klasse vergleichen und nimmst dann Golf gegen Corsa? Bisschen daneben gegriffen mit dem Vergleich.
    Aber wenn du gleiche Klasse willst bitte:
    eGolf 270Nm
    Golf 2.0L TDI 380Nm
    Golf 2.0 TFSI 350Nm

    Mit einem DSG gibt es auch keine nennenswerte Schaltunterbrechung.

    Und ja, Tesla kann schnell beschleunigen, ist aber auch der einzige Hersteller mit nennenswerter Stückzahl. Aber in der Klasse sind andere Fahrzeuge wie C63 oder RS6 deutlich überlegen, auch wenn der Tesla die ersten paar Meter für sich gewinnt.

  13. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: AndyMt 23.01.18 - 10:16

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erzählst was von gleiche Klasse vergleichen und nimmst dann Golf gegen
    > Corsa? Bisschen daneben gegriffen mit dem Vergleich.
    > Aber wenn du gleiche Klasse willst bitte:
    > eGolf 270Nm
    > Golf 2.0L TDI 380Nm
    > Golf 2.0 TFSI 350Nm

    Also man muss schon Fahrzeuge mit ähnlicher Leistung Vergleichen, also müsstest du schon den schwächeren TDI mit 150PS nehmen (EGolf 136PS), der hat "nur" 320Nm. Der EGolf übrigens 290Nm, du hast die Angabe des Vorgängers erwischt. Beim EGolf steht das Drehmoment zwischen 0 bis 3300U/min zur Verfügung, beim TDI erst ab 1750 bis 3000.
    Beim TFSI hast du auch den GTI Motor mit 220PS als Vergleich genommen. Der 140PS TSI hat 250Nm Drehmoment.
    Dafür ist beim EGolf halt bei 150 km/h schon Schluss...
    > Mit einem DSG gibt es auch keine nennenswerte Schaltunterbrechung.
    Das stimmt, sieht man auch an den Beschleunigungswerten auf 100 km/h, da liegt der Diesel sogar etwas voraus.

    Daran sieht man eines: die Antriebskonzepte sind nur schwer vergleichbar.

  14. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: Maximilian_XCV 23.01.18 - 11:00

    Im Gegenteil: Mittlerweile durchdringen die kritischen Stimmen die Diskussionen und vielen Leuten ist nun klar, dass ein Elektroauto nicht der Heilsbringer ist.
    Die Umweltbilanz ist nicht besser, die Mobilitätskosten sind nicht günstiger als ein moderner Diesel und der einzige Vorteile, der übrig bleibt, ist, dass die E-Fahrzeuge lokal emissionsfrei sind.

  15. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: JackIsBlack 23.01.18 - 11:25

    Warum "muss" ich die mit PS-schwächeren vergleichen? Für den Preis eines eGolf bekommt man auch einen GTI bzw GTD.
    Ob das Drehmoment jetzt erst bei 0 oder 1750 U/min zur Verfügung steht ist recht egal, da man beim Verbrenner sowieso nicht mit 0 Umdrehungen anfährt, eher 1400-1600U/min.

  16. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: Elwynn 23.01.18 - 12:54

    Maximilian_XCV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Gegenteil: Mittlerweile durchdringen die kritischen Stimmen die
    > Diskussionen und vielen Leuten ist nun klar, dass ein Elektroauto nicht der
    > Heilsbringer ist.
    > Die Umweltbilanz ist nicht besser, die Mobilitätskosten sind nicht
    > günstiger als ein moderner Diesel und der einzige Vorteile, der übrig
    > bleibt, ist, dass die E-Fahrzeuge lokal emissionsfrei sind.


    "Mittlerweile"? Die Stimmen waren seit Anfang an da, und zwar von allen "Verlierern" der E-Mobilität: Erdölfirmen, Automobilzulieferern, Autoherstellern, Tankstellenbetreibern, Werkstätten etc.
    Das ist absoluter Blödsinn, die Klimabilanz des E-Autos ist BLENDEND, bereits nach 20-30.000km ist jeglicher Mehrausstoß an CO2 durch die Batterieherstellung wieder rein, wenn man mit Ökostrom fährt, was ja bei vielen Ladesäulen Standard ist, sogar noch eher... Ein Verbrenner aber produziert IMMER denselben Dreck.
    Und günstiger?! Mal den ADAC-Kostenvergleich gecheckt? Die haben ALLES eingerechnet. Versicherung, Steuer, ANschaffung natürlich und die Spritkosten auf die ersten 5 Jahre...Selbst da rechnen sich die meisten E-Autos schon, vor allem Hyundai Ioniq, Kia Soul und auch der E-Golf. VOR ALLEM gegenüber Diesel. Durch dessen Besteuerung und Co. ist der Vorteil gegenüber Benzin mittlerweile marginal, teilweise verliert er sogar im Kostenvergleich. Also mal keine "alternativen Fakten" hier verbreiten....

  17. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: JackIsBlack 23.01.18 - 13:05

    Das co2 rechnet sich erst nach 170.000km. Bei den durchschnittlichen Fahrleistungen, die hier im Forum genannt werden, sind das also mehr als 10 Jahre.

    Ja, der ADAC hat die Kosten verglichen, mit dem Ergebnis, das Verbrenner günstiger sind als das elektronisch angetriebene Pendant.

  18. Re: Elektroautos waren nie unbeliebt in Deutschland

    Autor: matzems 24.01.18 - 13:09

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das co2 rechnet sich erst nach 170.000km. Bei den durchschnittlichen
    > Fahrleistungen, die hier im Forum genannt werden, sind das also mehr als 10
    > Jahre.
    >
    > Ja, der ADAC hat die Kosten verglichen, mit dem Ergebnis, das Verbrenner
    > günstiger sind als das elektronisch angetriebene Pendant.
    Viel wichtiger als die Gesamtökobilanz (die ist bei jedem PKW katastrophal ) ist die Tatsache, dass man durch E-Autos die Atemluft in Grossstädten massiv verbessert.
    Das ist für mich und weltweit Milliarden anderer Grosstädter der wichtigste Fakt.
    Mir ist dabei egal wie die Landbevölkerung in die Großstädte kommt, denn wozu gibt es Öpnv, park & ride...

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