1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektromobilität: EnBW baut größte E…

genau so!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. genau so!

    Autor: abdul el alamein 26.04.21 - 20:15

    Tesla macht es vor, Supercharger-Locations haben in der Regel > 8 Ladeplätze, die neuen eher 16-20. Selbst Ionity hat ja meist nur 4, die meisten anderen DC-Ladesäulen stehen fast alleine in der Gegend herum mit 2 Anschlüssen. Das ist aus 2 Gründen Quatsch:
    1. Zuverlässigkeit. Nur wenige Ladesäulen = kann zugeparkt sein, kann kaputt sein (Live-Ansicht aus dem Auto hat so weit ich weiß auch nur Tesla.
    2. Zukunftsfähigkeit bezogen auf Auslastung bzw. Wartezeit. Das ist eigentlich simple Mathematik, aber anscheinend lernt man in Deutschland erst 5 Jahre nach Tesla rechnen:
    Durchschnittliche Ladedauer = 20 Min = 3 Autos pro Stunde
    Anzahl Ladeplätze = 20. D.h. der Durchsatz des Standortes ist 60 Autos pro Stunde.
    Durchschnittliche Wartezeit im schlechten Fall, wenn alle Ladesäulen belegt sind: 1 Min.
    Oder noch schlimmer: es gibt eine Schlange von 10 Autos, dann ist die Durchscnittliche wartezeit nur 10 Min.

    Dieselbe Rechnung mit 2 Ladeplätzen: 20 Min pro Auto, 6 Autos pro Stunde, durchschnittliche Wartezeit wenn beide Plätze voll sind: 10 Min. Bei einer Schlange von 10 Autos: 100 Min!!!

    Heute ist noch alles easy, viele Ladeplätze sind noch gut frei, aber das wird bald nicht mehr so sein, dann sind die Schnellladestandorte mit <10 Ladeplätzen eeecht blöd.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.21 20:16 durch abdul el alamein.

  2. Re: genau so!

    Autor: dangi12012 26.04.21 - 20:58

    Ach in Europa ist man viel zu pingelig mit den Leistungen. Mehr Strom und mehr Spannung. Gut das Porsche auf 800V geht - 800V und 200A sind heutzutage gut beherrschbar.

    Außerdem sollten Akkus garnicht zu 100% sichtbar sein. Die 5% - 90% sollten dem 0 - 100% entsprechen. Dann wäre die Ladekurve nicht abfallend sondern eine Konstante bei 160KW.

  3. Re: genau so!

    Autor: SirAstral 27.04.21 - 05:02

    abdul el alamein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tesla macht es vor, Supercharger-Locations

    Auch nicht zu vergessen, die Destination-Charger.

  4. Re: genau so!

    Autor: brainDotExe 27.04.21 - 08:27

    EnBW hat Tesla mittlerweile sogar überholt bei der Anzahl der Hypercharger Standorte in DE.

  5. Re: genau so!

    Autor: LASERwalker 27.04.21 - 09:07

    Allerdings sind fast alle Supercharger noch V2 mit geteilter Leistung. Bei den 8 Ladeplätzen können nur 4 Fahrzeuge mit bis zu 150kW laden, danach kanns bis auf 75kW runter gehen.
    In der Schweiz haben die Hälfte der Supercharger nur 125kW. Bei guter Auslastung kommen dann noch etwas über 60kW. Das ist nicht mehr Zeitgemäss.

    Ionity hat halt immer 350kW. Ausbauen werde die schon, wenn es nötig ist. Die meisten Standorte sind dafür schon vorbereitet, aber nicht genug ausgelastet.

    So eindeutig ist der Vorteil grossen Ladeparks auch nicht. Wo die Nachfrage da ist sind die schon gut.
    Inzischen gibt es aber mehr nicht-Telsa Lademöglichkeiten >= 150kW als Supercharger. Die Standorte sind zwar oft kleiner, aber besser verteilt. Ich habe lieber 4 HPC in der Nähe als 12 HPC 40km entfernt.

  6. Re: genau so!

    Autor: Faktenschleuder 27.04.21 - 09:56

    abdul el alamein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tesla macht es vor, Supercharger-Locations haben in der Regel > 8
    > Ladeplätze, die neuen eher 16-20. Selbst Ionity hat ja meist nur 4, die
    > meisten anderen DC-Ladesäulen stehen fast alleine in der Gegend herum mit 2
    > Anschlüssen. Das ist aus 2 Gründen Quatsch:
    > 1. Zuverlässigkeit. Nur wenige Ladesäulen = kann zugeparkt sein, kann
    > kaputt sein (Live-Ansicht aus dem Auto hat so weit ich weiß auch nur
    > Tesla.
    > 2. Zukunftsfähigkeit bezogen auf Auslastung bzw. Wartezeit. Das ist
    > eigentlich simple Mathematik, aber anscheinend lernt man in Deutschland
    > erst 5 Jahre nach Tesla rechnen:
    > Durchschnittliche Ladedauer = 20 Min = 3 Autos pro Stunde
    > Anzahl Ladeplätze = 20. D.h. der Durchsatz des Standortes ist 60 Autos
    > pro Stunde.
    > Durchschnittliche Wartezeit im schlechten Fall, wenn alle Ladesäulen
    > belegt sind: 1 Min.
    > Oder noch schlimmer: es gibt eine Schlange von 10 Autos, dann ist die
    > Durchscnittliche wartezeit nur 10 Min.
    >
    > Dieselbe Rechnung mit 2 Ladeplätzen: 20 Min pro Auto, 6 Autos pro
    > Stunde, durchschnittliche Wartezeit wenn beide Plätze voll sind: 10 Min.
    > Bei einer Schlange von 10 Autos: 100 Min!!!
    >
    > Heute ist noch alles easy, viele Ladeplätze sind noch gut frei, aber das
    > wird bald nicht mehr so sein, dann sind die Schnellladestandorte mit <10
    > Ladeplätzen eeecht blöd.


    Dein armer Mathelehrer rotiert gerade im Grab. Aber schönrechnen und reden ist ja eine der Hauptbeschäftigungen der Akkuautofans

  7. Re: genau so!

    Autor: Faktenschleuder 27.04.21 - 10:02

    dangi12012 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach in Europa ist man viel zu pingelig mit den Leistungen. Mehr Strom und
    > mehr Spannung. Gut das Porsche auf 800V geht - 800V und 200A sind
    > heutzutage gut beherrschbar.
    >
    > Außerdem sollten Akkus garnicht zu 100% sichtbar sein. Die 5% - 90% sollten
    > dem 0 - 100% entsprechen. Dann wäre die Ladekurve nicht abfallend sondern
    > eine Konstante bei 160KW.

    Kann es sein, dass du nicht die geringste Ahnung von Elektrik hast. 800VDC und 200A ist extrem gefährlich. Und du bist damit "erst" bei 160kW.

  8. Re: genau so!

    Autor: chefin 27.04.21 - 10:55

    Ein Punkt wird ignoriert oder ist wohl nicht bekannt

    tesla Supercharger mit 150KW haben nicht 150KW pro Leitung, sondern pro Station. Und pro Station sind 2 Leitungen dran. Also sind bei 12 Leitungen nur 6 Stationen vorhanden mit jeweils 150KW Ladeleistung. Davor sitzt ein Trafo, der manchmal von tesla direkt gesetzt wird. Dann wird 1 MW Trafo gesetzt, das reicht dann für alles. Ist aber einer vorhanden und man muss sich da drauf schalten, kann es sein, man bekommt nur 600 oder 700KW Anschlussleistung. Damit bleiben dann keine 50KW mehr über bei 12 Autos die gleichzeitig laden. Und aus möglichen 30 Minuten, werden 1,5std. Und da Urlaubszeit ist, stehen inzwischen weitere Fahrzeuge hinter einem, mit leerem Akku und müssen warten bis einer freigibt. Aus 30 Minuten warten bis was frei ist, wird 1,5std. Und dann aus 30 Minuten Ladezeit weitere 1,5std. 3 Std Zwangspause statt halbe Stunde Ladezeit. Passiert nicht, wenn nix los ist. Aber da hat man es meist nicht so eilig.

    Stell dir es mal so vor: eine Dieselsäule PKW, 30L/min, alles andere defekt. Vor dir 4 große LKWs, die mit den 800L Tanks. Benötigen bereits 26 Minuten pro Tankung. Du würdest da nicht dahinter stellen. Musst du auch nicht, weil wenn dein Tank auf 25% steht hast du 500km hinter dir, kannst aber auch noch 100km weiter fahren ohne drüber nachzudenken. Und dann kommt das rote Licht und du weist, jetzt noch 50km. Hast aber schon 3 Tankstellen ausgelassen auf den 100km. Elektroautos können das nicht, weil sie nur ca 200km weiter fahren zwischen den Ladevorgängen, um im zweifel Reserven zu haben mindestens eine Ladesäule weiter zu kommen.

  9. Re: genau so!

    Autor: ConstantinPrime 27.04.21 - 11:58

    Faktenschleuder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dein armer Mathelehrer rotiert gerade im Grab. Aber schönrechnen und reden
    > ist ja eine der Hauptbeschäftigungen der Akkuautofans

    +1 XD

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Contract Manager - IT Contracts (m/w/x)
    ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. Defence Spezialist (m/w/d) Informationssicherheit
    Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  3. Applikationsingenieur (w/m/d)
    B. Braun Melsungen AG, Melsungen
  4. Data Scientist / Aktuar (m/w/d) im Bereich Business Intelligence
    Allianz Versicherungs-AG, München, Unterföhring

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Greenland, The 800, Rampage, Glass, 2067: Kampf um die Zukunft)
  2. (u. a. Planet Zoo für 13,49€, NieR Replicant ver.1.22474487139... für 33,99€, Landwirtschafts...
  3. (u. a. WD Black SN750 1TB für 109,90€, MSI MPG B550 Gaming Edge WiFi Mainboard AM4 für 139...
  4. (u. a. Dorfromantik für 7,19€, Cartel Tycoon für 18,99€ plus jeweils One Finger Death Punch 2...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Förderung von E-Autos und Hybriden: Wie viel Geld bekomme ich für den Kauf eines Elektroautos?
Förderung von E-Autos und Hybriden
Wie viel Geld bekomme ich für den Kauf eines Elektroautos?

Ein E-Auto ist in der Anschaffung teurer als ein konventionelles. Käufer können aber Zuschüsse bekommen. Wir beantworten zehn wichtige Fragen dazu.
Von Werner Pluta

  1. Lordstown Chefs von Elektro-Truck-Firma nach Betrug zurückgetreten
  2. Elektromobilität Rennserie E1 zeigt elektrisches Schnellboot
  3. Elektromobilität Green-Vision gibt Akkus aus Elektroautos neuen Zweck

Lois Lew: Die berühmteste Sekretärin, die IBM je hatte
Lois Lew
Die berühmteste Sekretärin, die IBM je hatte

Lois Lew war Sekretärin bei IBM, als sie die Chance bekam, auf eine große Werbetour zu gehen. Dabei stellte sich heraus: Sie ist ein Gedächtnisgenie.
Ein Porträt von Elke Wittich

  1. Kyndryl IBMs aufgespaltenes Unternehmen bekommt einen neuen Namen
  2. Programmiersprache IBM will mit Cobol in die Linux-Cloud
  3. IBM Deutschland IBM-Beschäftigte wehren sich in Webex gegen Kündigungen

Probleme mit Agilität in Konzernen: Agil sein muss man auch wollen
Probleme mit Agilität in Konzernen
Agil sein muss man auch wollen

Ansätze wie das Spotify-Modell sollen großen Firmen helfen, agil zu werden. Wer aber erwartet, dass man es überstülpen kann und dann ist alles gut, der irrt sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel