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Speicher vor Ort = Ladeleistung jenseits 1MW

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  1. Speicher vor Ort = Ladeleistung jenseits 1MW

    Autor: dangi12012 26.04.21 - 20:56

    Falls mal ein Elektrospeicher vor Ort vorhanden wäre gibt es kein problem mehr DC-DC zu laden. Der Hauptspeicher mit 10MWh braucht nur mit der Durchschnittlichen anschlussleistung der E Tankstelle zu laden.

    Nochmal: Eine 160KW stelle braucht keine anschlussleistung von 160KW - sondern nur den durchschnitt mit einem Pufferspeicher. Sind vermutlich in wirklichkeit bei 100% vollbetrieb der säule 40 echte KW mit an und abstecken und ladekurve.

    LKWs könnten leicht mit 1MW laden. Die werden vermutlich Mittelfristig auch statt 800V nochmal auf 1600V Technik setzen. Chademo kann in V3 schon 400Ampere und ist nicht sonderlich groß für einen LKW. 6 Chademo stecker zusammen könnten schon so mit HEUTIGER TECHNIK 3.8MW abgeben.
    Mit DC-DC Ladung von Tankstellen Akku in LWK/Auto Akku auch überhaupt kein Problem.

  2. Re: Speicher vor Ort = Ladeleistung jenseits 1MW

    Autor: chefin 27.04.21 - 10:45

    So ein Akku hält 1000 Ladungen aus. Kostet ca 9000 Euro für 100KWh Ladepuffer(bei geschätzen 100Dollar pro KWh wie es aktuell prognostiziert wird für die Zukunft). Also einmal Vollladen rund 9 Euro Akkuverschleiss. Umgerechnet auf deine 100Kwh ca 9ct/kwh extra.

    Von 100KWh beim Schnellladen kommen aber nur 80kwh im Akku an, bestenfalls. Ein 100KWh Akku muss also 120KWh reinbuttern, weil da enorme Wärmemengen frei werden.

    Ja, Pufferakku sind eine Alternative, aber eine nicht ganz kostengünstige. Und bei aller Liebe, E-Autos werden nur den Kurzstreckenbereich abdecken und dann solche Ladeparks kaum benötigen. Für Langstrecke sind die Unbrauchbar, weil die Fahrtzeit sich um 50% verlängert. Geschäftlich ist sowas eine Katastrophe, weil der Kollege mit dem A6 Diesel 4 Kunden am Tag macht und man selbst mit viel Mühe 3 schafft, aber nur wenn nix dazwischen kommt. Sonst 2. Der A6 holt die Zeit bei 230kmh wieder rein. Und braucht nur 5 Minuten extra zum Nachtanken incl flirten mit dem Personal.

  3. Re: Speicher vor Ort = Ladeleistung jenseits 1MW

    Autor: mke2fs 27.04.21 - 12:02

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ein Akku hält 1000 Ladungen aus. Kostet ca 9000 Euro für 100KWh
    > Ladepuffer(bei geschätzen 100Dollar pro KWh wie es aktuell prognostiziert
    > wird für die Zukunft). Also einmal Vollladen rund 9 Euro Akkuverschleiss.
    > Umgerechnet auf deine 100Kwh ca 9ct/kwh extra.

    Na das hält ja doch ganz schön lange.
    Das sind dann also 100 000 kWh, bei einem Verbrauch von im Schnitt sagen wir böse 17 kWh/100 km hält der Akku dann also 588.235 Kilometer.
    Nicht schlecht, ich glaube da geht wohl zuerst der Rest des Fahrzeuges kaputt.
    Wie lange hält eigentlich so ein Motor?
    Müsste man den Verschleiß an Getriebe und Motor dann nicht bei einem Verbrenner auch auf den Spritpreis drauf rechnen?

    >
    > Von 100KWh beim Schnellladen kommen aber nur 80kwh im Akku an, bestenfalls.
    > Ein 100KWh Akku muss also 120KWh reinbuttern, weil da enorme Wärmemengen
    > frei werden.

    Ist das so?
    Wie hoch sind denn diese "enormen" Wärmeenergien?
    Also nehmen wir mal spaßenshalber an du lädst mit 350 kW (das so höchste was derzeit bei üblichen Ladesäulen geht) dann wären 20% Verlust (die du als mindestens angibst) ein Velust von 70 kW. Hast du eine realistische Vorstellung wie viel Wärme das ist?
    Hast du schon mal neben einer Schnelladestation gestanden?
    Ich ja und da laufen keine mörderisch lauten Gebläse oder sind riesen Külhtürme installiert, wie machen die das nur?
    70 kW sind 70 Wasserkocher und das für eine Ladestation, bei der Station hast du 53 von diesen Ladesäulen, das heißt im schlimmsten Fall also eine Energie von 3710 kW aka. 3710 Wasserkochern die du abführen müsstest.

    Wie hoch sind denn diese "enormen" Wärmeenergien?
    Also ich lese was von 5-6% in der Leistungselektronik des Schnelladers und 0,15% im Kabel, dann kommen noch ein paar Prozent im Akku hinzu, sind wir round about vielleicht bei 10-12%.

    https://edison.media/erklaeren/schnelles-laden-wird-mit-stromverlust-bezahlt/24453080.html


    > Und bei aller Liebe, E-Autos werden nur den Kurzstreckenbereich abdecken
    > und dann solche Ladeparks kaum benötigen.

    Das werden wir sehen.
    Ich habe schon an solchen Ladeparks geladen und die waren zwar nicht überlastet, aber gut ausgelastet (hatte nur 4 Säulen, wovon immer 3 belegt waren).
    Ich nehme mal auch an das EnBw nicht völlig dämlich ist.

    > Für Langstrecke sind die
    > Unbrauchbar, weil die Fahrtzeit sich um 50% verlängert.

    Auf welche Strecke?
    Pauschal?
    Also so ein E-Auto kommt schon seine 400 Kilometer weit, einmal Laden und du bist am anderen Ende von Deutschland angekommen.
    Und das Laden dauert im Zweifel eine halbe Stunde.
    Wenn also die Fahrt sich dadurch um 50% verlängert dann fährst du also eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 1600 km/h? Nicht schlecht, was fährst du für ein Auto?

    >Geschäftlich ist
    > sowas eine Katastrophe, weil der Kollege mit dem A6 Diesel 4 Kunden am Tag
    > macht und man selbst mit viel Mühe 3 schafft, aber nur wenn nix dazwischen
    > kommt. Sonst 2. Der A6 holt die Zeit bei 230kmh wieder rein. Und braucht
    > nur 5 Minuten extra zum Nachtanken incl flirten mit dem Personal.

    Du fährst also am Tag mehr als 800 Kilometer?
    Wie schaffst du das?
    Also ich meine klar schafft man das , aber du betreust dann auch noch Kunden, dafür wird wohl Zeit drauf gehen.
    Sagen wir mindestens 30 Minuten pro Kunde, viel schneller wirst du es nicht schaffen weil du musst zumindest aussteigen, den Kunden finden, dann mit ihm irgendetwas machen und dann wieder einsteigen.
    Also 2 Stunden für die Kunden + 8 Stunden Autofahren und dabei keine Pause zum Essen oder auf Toilette gehen, macht eine Arbeitszeit von 10 Stunden pro Tag.
    Alter Schwede, du solltest dir nen anderen Job suchen, das geht auf Dauer nicht gut.

  4. Re: Speicher vor Ort = Ladeleistung jenseits 1MW

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 27.04.21 - 14:08

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ein Akku hält 1000 Ladungen aus. Kostet ca 9000 Euro für 100KWh
    > Ladepuffer(bei geschätzen 100Dollar pro KWh wie es aktuell prognostiziert
    > wird für die Zukunft). Also einmal Vollladen rund 9 Euro Akkuverschleiss.
    > Umgerechnet auf deine 100Kwh ca 9ct/kwh extra.

    Das stimmt nur für einen Akku, der für den Einsatz in einem Auto vorgesehen ist, und immer von 0% bis 100% aufgeladen und von 100% auf 0% entladen wird.

    Aber Akkus können für unterschiedliche Anwendungen optimiert werden. Wegen der Nachfrage und den diversen sehr großen Firmen konzentriert sich die Entwicklung und Produktion heutzutage aber größtenteils auf Elektroautos und nicht auf Akkus für Ladepuffer oder Netzspeicher. Mit Lithium-Eisenphosphat-Akkus und ausreichend Margen im Ladezyklus sind auch Größenordnungen von 10.000 Ladezyklen und entsprechend viel niedrigeren Kosten möglich.

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Countdown Podcast zur Raumfahrt @countdown_pod oder https://countdown.podigee.io/

  5. Re: Speicher vor Ort = Ladeleistung jenseits 1MW

    Autor: GajusTempus 28.04.21 - 08:37

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...jede Menge Bullshit...]

    1. die Verlustleistung beim DC-DC-laden liegt, wenn man an der Ladesäule steht, im WORST-Case bei rund 5-8%, im Best-Case sind es rund 2-3 (je nach Hersteller). Was viele jedoch unterschlagen: Die Fahrzeugsysteme vom Auto ziehen während des Ladevorgangs selbst auch das eine oder andere Kilowatt, um die Batterie zu temperieren (in den meisten Fällen: Um die Batterie HOCH zu HEIZEN). Das sind dann schonmal rund 7-8 kW, die AM ANFANG von der EIGENTLICHEN Ladeleistung abgehen. Und tjo - wenn man nur so eine Schrott-Säule von ABB hat (dem SCHLECHTESTEN Ladesäulenbauer der Galaxis), die eh nicht mehr als 30-40 kW schafft, scheint der Anteil überraschend hoch zu sein. Aber eben nur ein paar Minuten lang...

    2. Ein Ladezyklus beschreibt stets eine volle Ladung UND volle Entladung - eben vollständiger Durchlauf. Gerade stationäre Akkus machen sowas aber kaum mit - und die Praxis zeigt auch, dass die maximalen Lade- und Entladeströme pro Tag höchstens für ein paar einstellige Minuten erreicht werden. Den Rest der Zeit dagegen dümpelt es dann auf Normaltempo vor sich hin. Auch deswegen rentiert sich PV wunderbar: Zu 90% der Zeit kann man die Ladesäulen NUR mit dem frisch geernteten Sonnenstrom betreiben.

    3. ach komm...lass stecken. Wenn man GAR keine Ahnung hat, sollte man ggf. einfach mal leise sein.

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