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  5. › Elektromobilität: EnBW testet…

Kompliment!

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  1. Kompliment!

    Autor: E-Mover 10.12.19 - 19:35

    Was EnBW da macht ist wirklich großartig und das wird sicher auch ein paar Euros kosten! Aber nur mit solchen Feldversuchen können einerseits die wirklichen Bedürfnisse einer solch umfangreichen Community empirisch erhoben und andererseits die notwendigen zukünftigen Maßnahmen je Wohnanlage abgeleitet werden.

    Ich würde zwar nicht erwarten, dass es da zu Überraschungen gegenüber dem ersten Projekt mit 10 EFH geben wird. Im Gegenteil: Je mehr User, desto stärker die Glättung des Nutzungsverhaltens. Aber das mal empirisch nachzuweisen kann ja nicht schaden! Und die Tücke liegt vielleicht auch im Detail und kann wichtige Erkenntnisse (z.B. für die Dimensionierung eines Batteriespeichers) liefern.

    Ein wenig schade ist natürlich, dass es noch sehr wenige Informationen von EnBW zum Versuchsfeld gibt (z.B. max. Anschlussleistung der Tiefgarage / des Wohngebietes etc.), aber das wird bestimmt noch nachgeliefert.

  2. Re: Kompliment!

    Autor: norbertgriese 10.12.19 - 20:20

    Die Beschränkung auf 11kW pro Fahrzeug ist angesichts der VW und BMW völlig ok. Aber mit Schnell Laden hat das wenig zu tun. Vermutlich Wechselstromladung.

    Das wird sicherlich irgendwer bemängeln.

    Unser Smart kann eh nur mit max 5 kW laden. Lädt an der Schukosteckdose mit 230V/12A und zeigt 2kW auf dem Display an.

    Aber der Versuch an sich ist prima,finde ich.

    Norbert

  3. Re: Kompliment!

    Autor: E-Mover 10.12.19 - 20:36

    Warum sollte man 11kW Ladeleistung in einem Wohnhaus bemängeln? Damit kann man über Nacht schließlich die größten käuflich erhältlichen Elektroautos mit 100kWh Batterie aufladen, was braucht man mehr?

    Und im Schnitt werden ohnehin nur 6-10kW pro Tag geladen über die gesamte Population.

  4. Re: Kompliment!

    Autor: Mel 10.12.19 - 20:51

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Beschränkung auf 11kW pro Fahrzeug ist angesichts der VW und BMW völlig
    > ok. Aber mit Schnell Laden hat das wenig zu tun. Vermutlich
    > Wechselstromladung.

    Natürlich Wechselstromladung. Gleichstromladung ist für privat viel zu teuer und unnötig.

    Hier gehts ja gerade um Fahrzeuge die Abends abgestellt und morgens wieder in Betrieb genommen werden. Die normale Autonutzung halt.

    11 kW sind auch das was diverse Teslas an der Wallbox ziehen können. Das reicht fürs Laden zuhause völlig aus. Damit ist selbst ein 100 kW Akku am nächsten Morgen voll. (Bzw. auf 80%, voll lädst du den nur wenn du es wirklich brauchst)

  5. Re: Kompliment!

    Autor: tovi 11.12.19 - 09:18

    Mel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > norbertgriese schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Beschränkung auf 11kW pro Fahrzeug ist angesichts der VW und BMW
    > völlig
    > > ok. Aber mit Schnell Laden hat das wenig zu tun. Vermutlich
    > > Wechselstromladung.
    >
    > Natürlich Wechselstromladung. Gleichstromladung ist für privat viel zu
    > teuer und unnötig.
    >
    > Hier gehts ja gerade um Fahrzeuge die Abends abgestellt und morgens wieder
    > in Betrieb genommen werden. Die normale Autonutzung halt.
    >
    > 11 kW sind auch das was diverse Teslas an der Wallbox ziehen können. Das
    > reicht fürs Laden zuhause völlig aus. Damit ist selbst ein 100 kW Akku am
    > nächsten Morgen voll. (Bzw. auf 80%, voll lädst du den nur wenn du es
    > wirklich brauchst)

    und das wird auch nur benötigt wenn er vorher wirklich "leer" war, was in den seltensten Fällen vorkommen wird.

  6. Re: Kompliment!

    Autor: Mel 11.12.19 - 10:28

    tovi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > und das wird auch nur benötigt wenn er vorher wirklich "leer" war, was in
    > den seltensten Fällen vorkommen wird.

    Und genau darum gehts ja hier: Herauszufinden wie häufig diese Lastfälle wirklich vorkommen.

  7. Re: Kompliment!

    Autor: chefin 11.12.19 - 11:51

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte man 11kW Ladeleistung in einem Wohnhaus bemängeln? Damit kann
    > man über Nacht schließlich die größten käuflich erhältlichen Elektroautos
    > mit 100kWh Batterie aufladen, was braucht man mehr?
    >
    > Und im Schnitt werden ohnehin nur 6-10kW pro Tag geladen über die gesamte
    > Population.

    11KW konstant durchladen bei 45 Autos wird kein Hausanschluss bereit stellen. Typisch sind ca 20KW Maximal pro Haushalt mit 60% Gleichzeitigkeit. Das war so bisher die Auslegung. Sollte die Stromleitung also schon länger als 5 Jahre im Haus liegen, wurde sie genau so dimensioniert. Wobei so ein Strassenzug oder Versorgungsviertel angefangen vom Trafo bis zur Ringleitung und Hauseinspeisung aufeinander abgestimmt ist. Lade ich also abends wenn ich heim komme, mein Auto, darf nichts mehr im Haus hohe Leistung ziehen. Kein Staubsauger, kein Herd, kein Wasserkocher, keine Kaffeemaschine, kein Heizlüfter im Bad....und was es sonst noch alles an Heizleistungen im Haus gibt. Mit 11KW haben wir die Gleichzeitigkeit erreicht.

    Auch wenn es scheinbar jeweils viel stärkere Sicherungen gibt, dient das nur dazu, Peaks auszuhalten. 35A ermöglichen zwar 24KW Leistung, aber auch wenn jeder 35A hat, können bei 40 Haushalten keine 1MW gezogen werden. Wobei man einen Trafo ähnlich wie einen Elektromotor zeitweise überlasten darf. Ein 1MW Trafo der für 1 Std 1,2 MW liefern muss, macht das auch. Dabei wird er wärmer, aber das Kühlungssystem versucht das zu kompensieren. Und 1 Std solche peaks bei 40 Haushalten ist extrem selten. Selbst ein Herd wird das nicht bringen. er fängt an zu takten, weil die Temperaturen jeweils erreicht sind. Genauso Spül und Waschmaschinen. Auch die takten, in den 3 Std Waschen sind keine 15 Minuten Heizzeit drin. Nur dann brauchen sie die vollen 2,5KW, dann ist wieder nur Motor mit 400W am laufen.

    Aber ... wie auch schon erwähnt wurde: wir kommen nicht alle mit bodenleeren Akkus an. Wir müssen immer nur das nachladen, was wir am Tag verbraucht haben. Und wir können mit Lastmanagement die Ladestationen zu und abschalten. Nun brauchen wir noch eine Option, in der wir einstellen, wer schnell und wer langsam laden will. Wer Zeit hat und wer nicht. Und dann ein Preismodell. Wer sofort will und es ist noch Kapazität frei, bekommt es sofort, muss aber mehr zahlen. Wer weis, das er nun 10Std Zeit hat, gibt entsprechendes Zeitfenster vor und bekommt den Strom irgendwann, dafür billiger.

    Den was wir aktuell nicht können: flächendeckend die Stromnetze nachrüsten. Weder haben wir das Geld dafür, noch die Mannpower, noch Menschen die das mittragen wollen. Und ob die Akkus wirklich in 50 Jahren noch gebaut werden wissen wir auch nicht. Aber eine solche Investition muss man so langfristig auslegen. Ich sehe genauso Brennstoffzellen und Synthobrennstoffe als Alternative. Technisch sind wir längst in der Lage Treibstoff synthetisch herzustellen. Und dann so wie jetzt zu verbrennen, nur das wir das CO2 zuerst aus der Luft filtern. Dann können wir auch wieder auf weniger effiziente Motoren zurück rüsten, da die dann kaum Stickoxide produzieren. Nur die ganze Strominfrastruktur wäre dann eine Fehlinvestition. Den Akkufahrzeuge können nicht 100% des Bedarfs abdecken. Brennstoffzellen oder synthetische Brennstoffe schon.

  8. Re: Kompliment!

    Autor: Dwalinn 11.12.19 - 15:03

    Für die ersten Absätze gibt es ein dickes "+1" der letzte zieht das aber ziemlich runter.

    Das wir so viel Energie haben das wir sie verschwenden können könnte mit einen Fusionsreaktor kommen aber bis das funktioniert und im Mainstream ist dauert es noch Jahrzehnte und nur weil der Akku jetzt nicht jeden Bedarf abdecken kann heißt das noch lange nicht das das in 50 Jahren auch noch so ist.

    BTW notfalls heizt und kühlt man mit dem günstigen Strom, dann ist die dicke Leitung auch sinnvoll eingesetzt.

  9. Re: Kompliment!

    Autor: E-Mover 11.12.19 - 15:19

    Liebe Chefin,

    1. Hattest Du gelesen, was ich geschrieben hatte?
    2. 45 Autos mit 11 kW gleichzeitig? Wer hat das geschrieben? Und wer (außer Dir) glaubt, dass das ein realistisches Szenario ist? Vielleicht Prof. Lesch? Ach nee, der wollte ja 1 Mio. Autos mit 350 kW gleichzeitig laden...
    3. Artikel gelesen? Da steht was von intelligentem Lastmanagement, was die Anschlussleistung der Wohnanlage auf die ladenden Autos aufteilt. Leider konnte EnBW aber die Anschlussleistung selbst nicht mitteilen. Da hättest Du Dir also den ganzen Sermon mit den überlasteten Leitung sparen können.
    4. Priorisierung von Nutzern wird man wohl nicht brauchen, denn die Statistik ist immer auf der Seite der großen Zahlen. Bei 3 Nutzern kann es schon mal vorkommen, dass sie alle über Nacht lang und hochstromig laden müssen. Bei 45 ist die Wahrscheinlichkeit gar nicht mehr zu messen. Also eine schöne Lösung von Dir für ein Problem, das es gar nicht gibt.

    Chefin schrieb:
    > Den was wir aktuell nicht können: flächendeckend die Stromnetze nachrüsten.

    Das schreibst Du unter jeden Artikel und es wird durch ständige Wiederholung leider nicht richtiger. Für 20% Mehrbedarf an Strom für den Fall, dass wir 45 Mio. E-Autos hätten reichen die Netze insgesamt heute schon, wenn man an den Engpässen (die gibt es, keine Frage, aber nicht flächendeckend) ein wenig Lastmanagement zu den Peak-Zeiten macht. Leider haben wir aber auch in 10 Jahren noch gar keine 45 Mio. E-Autos, sondern höchstens eine hohe Neuwagenquote. Und alle Studien von z.B. EnBW und RWE (die habe ich Dir wahrscheinlich schon 5 mal ans Herz gelegt) sagen, dass im Rahmen der ohnehin notwendigen Erweiterungsarbeiten mit relativ geringen Kosten auch "fit for e-mobility" realisiert werden kann.

    > Weder haben wir das Geld dafür, noch die Mannpower, noch Menschen die das mittragen wollen.
    Das hatte ich ja alles gerade schon widerlegt.

    > Und ob die Akkus wirklich in 50 Jahren noch gebaut werden wissen wir auch nicht.
    Nein, das kann keiner wissen.

    > ... Ich sehe genauso Brennstoffzellen und Synthobrennstoffe als Alternative.
    Ja, da bist Du nicht der einzige Verblendete. Aber das kleine Einmaleins hast Du in der Schule gelernt? Du verteufelst BEVs, weil die so viel Strom brauchen und rufst dann nach Technologien, die 5 mal so viel Strom brauchen?! Das ist hochgradig "interessant"!

    > Den Akkufahrzeuge können nicht 100% des Bedarfs abdecken.

    Wieso sollten sie das nicht können?

    > Brennstoffzellen oder synthetische Brennstoffe schon.

    Durch den 5-fach höheren Strombedarf eben gerade nicht. Es sei denn wir bauen noch mal eben 60 Atomkraftwerke.

    Ich weiß, Du bist sehr lernresistent. Aber tue uns allen doch mal den Gefallen, die vielen Links, die hier im Forum gepostet werden, auch mal zu lesen bzw. anzuschauen. Nur für Dich hier noch mal eine Auswahl:

    http://www.eti.kit.edu/img/content/Strategiepapier%20Elektroautos%20Stand%202019-10%20V1.5.pdf

    https://www.google.de/amp/s/www.zeit.de/amp/mobilitaet/2019-06/verkehrswende-elektromobilitaet-ladeinfrastruktur-elektroautos

    https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/alternative-energien-man-muss-wasserstoff-dort-einsetzen-wo-er-auch-sinn-ergibt/25192302.html

    https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/iaa2019/iaa-vw-chef-herbert-diess-ueber-wasserstoff-autos-das-ist-einfach-unsinn-/25009062.html

    https://www.dw.com/de/gigantische-subventionen-für-fossile-energien/a-18463252

    Und wenn jetzt klassischer whataboutism folgt (also hinsichtlich Umweltverträglichkeit von E-Autos, Lithium in der Atacama-Wüste, Recycling und all der ganze Schmonz, den die Verbrenner-Lobby dann immer von sich gibt, wenn sie bei einem Thema nicht mehr weiter kommt): ich kann Dir auch zu den Themen etwas zum Lesen geben. Am besten schaust Du Dir mal die erste Stunde dieses Videos an, da bekommst Du eigentlich auf alle Fragen eine Antwort von einem Wissenschaftler:

    https://youtu.be/D0Kg7n3ujn8



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.19 15:20 durch E-Mover.

  10. Re: Kompliment!

    Autor: chefin 11.12.19 - 15:32

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für die ersten Absätze gibt es ein dickes "+1" der letzte zieht das aber
    > ziemlich runter.
    >
    > Das wir so viel Energie haben das wir sie verschwenden können könnte mit
    > einen Fusionsreaktor kommen aber bis das funktioniert und im Mainstream ist
    > dauert es noch Jahrzehnte und nur weil der Akku jetzt nicht jeden Bedarf
    > abdecken kann heißt das noch lange nicht das das in 50 Jahren auch noch so
    > ist.
    >
    > BTW notfalls heizt und kühlt man mit dem günstigen Strom, dann ist die
    > dicke Leitung auch sinnvoll eingesetzt.

    Es gibt keinen günstigen Strom. Für Holz zahle ich(Pellets) 5Ct/kwh. Brennholzscheite 4Ct/kwh. Gas aktuell 6ct/kwh. Öl 10Ct/kwh. Strom 30Ct/kwh.

    Wirkungsgrad: Holz: 70%, Pellets 75-80%, Gas 93%, Öl 95%(mit Abgaswärmerückgewinnung), Strom 100%.

    rechne dir aus wieviel ein Haus mit 12KW Wärmeverlust also kostet. Und nein, es wird nicht irgendwer nun auf Strom umrüsten, weil wegen der Elektroautos die dicken Leitungen ausgelastet werden müssen. Und schon garnicht wird das Billiger, weil mehr Investitionen amortisiert werden müssen.

    Wir haben seit 4 Wochen praktisch keine Sonne. Die paar Stunden und nur abschnittsweise in Deutschland reisen es nicht raus. Wie groß muss da dein Puffer sein. Wind ist auch mager im Winter, wir lieben doch die windstillen kalten Wintertage, wo alles wie gezuckert aussieht.

    7MWh Stromverbrauch pro Kopf in Deutschland. Da ist natürlich alles drin, auch Industrie. 82 Millionen mal 20KWh pro Tag Puffer. 1600MWh pro Tag Pufferenergie. 4 Wochen lang puffern = 48000MWh.

    Das gilt Aktuell. Das sind 1 Milion Autos a 50KWh Akku. Wir wollen aber 45 Millionen Autos umstellen. Und die auch laden wenn mal 8 Wochen im Winter absolute Flaute ist.50KWh Akku sind ca 200km Reichweite. Rechne dir aus, wieviel du nachladen musst in den 8 Wochen. Und das bitte ohne Verbrennungsenergiepufferung.

    PS: Am CO2 Ausstoss sind Autos zu 15% beteiligt. Heizung zu 40%. Wir würden die Klimaziele viel einfacher erreichen wenn wir statt Stromautos Nachtspeicherheizungen erzwingen. Statt 100Euro/mtl für Gas dann 500Euro mtl für Stromheizung Abschlag zur Miete. Wieso will davon keiner was wissen?

  11. Re: Kompliment!

    Autor: E-Mover 11.12.19 - 16:29

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > PS: Am CO2 Ausstoss sind Autos zu 15% beteiligt. Heizung zu 40%. Wir würden
    > die Klimaziele viel einfacher erreichen wenn wir statt Stromautos
    > Nachtspeicherheizungen erzwingen. Statt 100Euro/mtl für Gas dann 500Euro
    > mtl für Stromheizung Abschlag zur Miete. Wieso will davon keiner was
    > wissen?

    Wieder der ganze Kladderadatsch/whataboutism: Es geht darum, langfristig NEUTRAL in allen Bereichen zu werden, nicht nur darum, kurzfristig irgendwelche Zwischenziele zu erreichen.
    Dafür ist es notwendig, in ALLEN Bereichen herunterzufahren! Die Zahlen von Dir oben stimmen (15% und 40%). Und der Bereich, in dem ein schrittweiser Umstieg mit Abstand am Einfachsten ist ist die Mobilität. Denn da geht es das mit extrem geringen Mehrkosten, mittelfristig sogar mit geringeren Kosten und gleichzeitig noch ohne Qualitätseinbußen für die Nutzer. Was ist daran so schwer zu verstehen?

    Dass Heizung ein schwieriges - weil investitionsintensives - Thema ist will ich dabei gar nicht abstreiten. Was es aber mit Mobilität zu tun hat erschließt sich mir nicht, außer dass in beiden Fällen Strom und Batterien eine Rolle spielen werden. Du fängst immer bei der Mobilität an und landest dann zwangsläufig ganz woanders, dabei sind die Themen weitgehend unabhängig voneinander. Genauso vermischst Du gerne Saisonspeicherung (Wasserstoff, Warmwasser-Reservoire, Hubspeicher etc.) und kurzfristige Puffer (Batterien). Whataboutism eben...

  12. Re: Kompliment!

    Autor: Dwalinn 11.12.19 - 16:36

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dwalinn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für die ersten Absätze gibt es ein dickes "+1" der letzte zieht das aber
    > > ziemlich runter.
    > >
    > > Das wir so viel Energie haben das wir sie verschwenden können könnte mit
    > > einen Fusionsreaktor kommen aber bis das funktioniert und im Mainstream
    > ist
    > > dauert es noch Jahrzehnte und nur weil der Akku jetzt nicht jeden Bedarf
    > > abdecken kann heißt das noch lange nicht das das in 50 Jahren auch noch
    > so
    > > ist.
    > >
    > > BTW notfalls heizt und kühlt man mit dem günstigen Strom, dann ist die
    > > dicke Leitung auch sinnvoll eingesetzt.
    >
    > Es gibt keinen günstigen Strom. Für Holz zahle ich(Pellets) 5Ct/kwh.
    > Brennholzscheite 4Ct/kwh. Gas aktuell 6ct/kwh. Öl 10Ct/kwh. Strom
    > 30Ct/kwh.
    >
    > Wirkungsgrad: Holz: 70%, Pellets 75-80%, Gas 93%, Öl 95%(mit
    > Abgaswärmerückgewinnung), Strom 100%.
    >
    > rechne dir aus wieviel ein Haus mit 12KW Wärmeverlust also kostet. Und
    > nein, es wird nicht irgendwer nun auf Strom umrüsten, weil wegen der
    > Elektroautos die dicken Leitungen ausgelastet werden müssen. Und schon
    > garnicht wird das Billiger, weil mehr Investitionen amortisiert werden
    > müssen.
    Ebend meintest du noch Brennstoffzellen oder synthetische Treibstoffe in Kombination mit Motoren mit schlechteren Wirkungsgrad könnten eine Lösung sein... ich dachte bei deinen beispiel gehst du davon aus das die kWh in der zukunft so billig ist das es den leuten egal ist ob der Trip Hamburg München 5¤ mit Akku oder 30¤ mit eFuel kostet.. daher mein Vorschlag Notfalls mit Strom zu heizen wenn in Zukunft überall dicke Stromkabel liegen wir aber gleichzeitig eFuel fahren.

    > Wir haben seit 4 Wochen praktisch keine Sonne. Die paar Stunden und nur
    > abschnittsweise in Deutschland reisen es nicht raus. Wie groß muss da dein
    > Puffer sein. Wind ist auch mager im Winter, wir lieben doch die windstillen
    > kalten Wintertage, wo alles wie gezuckert aussieht.
    Mmh also Dezember 2018/ Januar 2019 wurde mehr erneuerbare Energie (40 TWh) erzeugt als beispielsweise Juni/Juli 2019 (35 TWh)
    Quelle smard.de

    Klar Speicher müssen kommen bei 100% erneuerbare, von mir aus auch Brennstoffzelle aber dann bitte effizient nutzen und nicht im 08/15 PKW.

    > 7MWh Stromverbrauch pro Kopf in Deutschland. Da ist natürlich alles drin,
    > auch Industrie. 82 Millionen mal 20KWh pro Tag Puffer. 1600MWh pro Tag
    > Pufferenergie. 4 Wochen lang puffern = 48000MWh.
    4 Wochen ohne Wind und Sonne. Also ich steh ja auf Apokalypse Filme, sag bescheid wenn der Film rauskommt.

    > Das gilt Aktuell. Das sind 1 Milion Autos a 50KWh Akku. Wir wollen aber 45
    > Millionen Autos umstellen. Und die auch laden wenn mal 8 Wochen im Winter
    > absolute Flaute ist.50KWh Akku sind ca 200km Reichweite. Rechne dir aus,
    > wieviel du nachladen musst in den 8 Wochen. Und das bitte ohne
    > Verbrennungsenergiepufferung.
    Uh schon die Fortsetzung geplant, diesmal mit 8 Wochen?

    > PS: Am CO2 Ausstoss sind Autos zu 15% beteiligt. Heizung zu 40%. Wir würden
    > die Klimaziele viel einfacher erreichen wenn wir statt Stromautos
    > Nachtspeicherheizungen erzwingen. Statt 100Euro/mtl für Gas dann 500Euro
    > mtl für Stromheizung Abschlag zur Miete. Wieso will davon keiner was
    > wissen?
    Weil wir neben co2 auch das Problem der schlechten Luft haben. Klar zukünftig wird es noch deutlich schwerer umsetzbare Dinge geben aber warum eine lösbare Sache ignorieren weil es noch andere Probleme gibt.

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