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Wie gut dass...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Wie gut dass...

    Autor: Kirschkuchen 09.10.18 - 12:46

    Dann dürfte es ja kein Problem für dich dein Wissen aus der Wissenschaft hier auch mal zu belegen. Mit Links z.B.

  2. Re: Wie gut dass...

    Autor: DeathMD 09.10.18 - 12:47

    Aha... schade, dass wir die viele heiße Luft nicht in erneuerbare Energie verwandeln können, die in Foren, auf Facebook und Co. erzeugt wird. Einen bessere Lösung für die Zukunft gibt es wohl kaum.

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  3. Re: Wie gut dass...

    Autor: captain_spaulding 09.10.18 - 12:47

    Harddrive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Wasserstoffauto mag ja den schlechtesten Gesamtwirkungsgrad haben, aber
    > da sollte man mal genauer hinsehen, denn der Unterschied zum E-Auto ist
    > nicht so sonderlich groß. Ein Wasserstoffauto hat einen Gesamtwirkungsgrad
    > von 25 bis 30 %, ein E-Auto von 35 %, der Benziner von 38 % und der Diesel
    > von 43 %. Wenn man also nach dem Wirkungsgrad geht, dann wäre der Diesel
    > immer noch die beste Wahl für ein Auto ;-)
    > Der kleine Unterschied im Gesamtwirkungsgrad zwischen E-Auto und
    > Wasserstoffauto ist meiner Meinung nach der einzige wirkliche Vorteil des
    > E-Autos. Aber wie gesagt, dass ist nur meine Meinung.
    >
    > Was mich bei der Wahl des Autos der Zukunft eher bewegt, ist die Frage der
    > Nachhaltigkeit. Ja, beim Wasserstoffauto braucht man Platin, aber das
    > braucht man schon heute bei Katalysatoren und kann zu 100 % recycled
    > werden. Wie sieht es da bei der Batterie des E-Autos aus? Ja, die kann man
    > nach dem E-Auto als Stromspeicher im Haus nutzen. Aber was ist am Ende der
    > Lebenszeit, wenn der Akku komplett kaputt ist? Ein Wasserstoffauto braucht
    > zwar auch einen kleinen Akku, aber bei weitem nicht in dem Maße! Ich sehe
    > beim E-Auto ein riesiges Müllproblem auf uns zukommen. Dann haben die Autos
    > zwar 30 % Feinstaub durch die Motoren eingespart, aber dafür hat man dann
    > irgendwo riesige Müllberge mit Akku, die man nicht zu entsorgen weiß. In
    > diesem Sinne sehe ich im Wasserstoffauto die bessere Wahl für die Zukunft.
    > Und letztendlich fährt auch ein E-Auto mit der Energie aus Wasserstoff,
    > denn so ziemlich alle Energie auf der Erde hat die Sonne geliefert! ;-)

    Hier ist so einiges falsch.
    Wirkungsgrad: Du vergleichst wohl Gesamtwirkungsgrad von E-Autos mit dem Maximalwirkungsgrad eines Dieselmotors. Das ist natürlich Unsinnig. Ein E-Motor hat eher >90% Wirkungsgrad und ein Diesel im Auto eher 20%(Da selten im optimalen Lastbereich, Anfahren, Bremsen usw..).

    Müllproblem:
    Akkus sind kein richtiger Müll, da man sie gut recyclen kann. Es ist billiger die Rohstoffe aus Akkus zurück zu gewinnen als sie aus der Erde zu holen. Bisher gibt es nur noch nicht genug alte Akkus.

    Katalysator:
    Platin im Katalysator wird mir der Zeit verbraucht im Gegensazu zu Lithium in Akkus. Ein Akku ist komplett dicht, da ist nach 20 Jahren noch das gleiche drin.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.18 12:49 durch captain_spaulding.

  4. Re: Wie gut dass...

    Autor: Kirschkuchen 09.10.18 - 12:50

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aha... schade, dass wir die viele heiße Luft nicht in erneuerbare Energie
    > verwandeln können, die in Foren, auf Facebook und Co. erzeugt wird. Einen
    > bessere Lösung für die Zukunft gibt es wohl kaum.


    Die heiße Luft dient doch sowieso nur dazu für golem.de die Klickzahlen zu erhöhen. Die Werbepartner freuts, Golem freuts.

  5. Re: Wie gut dass...

    Autor: DeathMD 09.10.18 - 12:51

    Bringt doch nichts, ist für dich sowieso alles Hokuspokus oder du würdest vermutlich schon an der Interpretation des ersten Diagrammes scheitern. Schuster bleib bei deinen Leisten.

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  6. Re: Wie gut dass...

    Autor: DeathMD 09.10.18 - 13:04

    Die Akkus werden aus Industrieabfällen und Atommüll hergestellt und das von indischen Kleinkindern im Alter von 2 - 4 Jahren. Das weiß doch nun schon wirklich jeder. Nur der Wasserstoff wird aus Luft und Liebe hergezaubert, die Brennstoffzelle von pinken Einhörnern und die kleinen Akkus von Kobolden am Ende eines Regenbogens.

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  7. Re: Wie gut dass...

    Autor: Harddrive 09.10.18 - 14:47

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anfang der 2020er Jahre sollen ja schon die Feststoffakkus kommen und wenn
    > das die deutschen Autobauer behaupten, nehme ich das schon ein wenig
    > erster. Dabei wird mit doppelter Reichweite bei gleichem Gewicht gerechnet,
    > sprich ein ZOE fährt dann 500 - 600 km weit und die SUVs und Limousinen
    > kommen dann auf ca. 1000 km Reichweite. Wer dann noch immer vom Wasserstoff
    > träumt, hat wohl zu viel davon inhaliert und leidet unter Sauerstoffmangel.

    Ich glaube dem Sauerstoffmangel sind die zum Opfer gefallen, die an solche Voraussagungen glauben. Wie oft wurden schon neue supertolle Akkus versprochen, die schon fast marktreif sein sollen? Hunderte Male? Und wieviele sind davon in den letzten Jahren Realität geworden? Keine! Genausogut könnte ich behaupten, dass die Menschheit 2020 den Mars besiedeln wird. Warum? Na weil Forscher kräftig daran am arbeiten sind.
    Fakt ist, du kannst es nicht wissen, wann dieser Akku rauskommt und ob dieser überhaupt rauskommt. Es kann sein, dass dieser morgen rauskommt, es kann sein, dass dieser in 30 Jahren erst rauskommt, oder er hat doch nicht die versprochene Leistung und wird niemals die Marktreife erreichen. Und wenn du aufgrund solcher Mutmaßungen eine Technik wie das Wasserstoffauto schlecht redest, nur um das E-Auto gut darstehen zu lassen, dann bin ich der Meinung, dass Du mit Deinem Klatsch und Tratsch einen möglichen Teil unserer Zukunft kaputt redest!
    Das E-Auto ist auch nicht der heilsbringende Messias, wie immer alle behaupten! Denn der Feinstaub, der beim Auto oder LKW entsteht, stamm nur zu 15 % vom Motor. Die hauptsächlichen 85 % stammen von den Bremsen, dem Reifenabrieb, dem Straßenabrieb und der Aufwirbelung des Staubes auf der Straße.

    https://www.zeit.de/mobilitaet/2017-02/feinstaub-motoren-luftverschmutzung-reifen-abrieb-bremsen

    Und warum soll es nicht zwei neue Antriebsarten geben, die nebeneinander koexistieren? Das geht doch auch schon heute beim Benziner und dem Diesel. So lange bis die "heilsbringende" Feststoffbatterie auf den Markt kommt, können doch die E-Autos als Ersatz für die Benziner genutzt werden und die Wasserstoffautos als Ersatz für den Diesel genommen werden!

  8. Re: Wie gut dass...

    Autor: zeldafan 09.10.18 - 14:49

    Jo, und damit sind tollerweise ausbeuterische Arbeitsverhältnisse in der gesamten Produktionskette völlig ausgeschlossen.

    Ignoranz und Dummheit, auf höchstem Niveau, sind die Hauptkennzeichen unserer Zeit. Weltweit!

  9. Re: Wie gut dass...

    Autor: Harddrive 09.10.18 - 15:04

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Hier ist so einiges falsch.
    > Wirkungsgrad: Du vergleichst wohl Gesamtwirkungsgrad von E-Autos mit dem
    > Maximalwirkungsgrad eines Dieselmotors. Das ist natürlich Unsinnig. Ein
    > E-Motor hat eher >90% Wirkungsgrad und ein Diesel im Auto eher 20%(Da
    > selten im optimalen Lastbereich, Anfahren, Bremsen usw..).

    Gehe ich davon aus, dass die 20 % beim Dieselauto bei Dir den Gesamtwirkungsgrad darstellen sollen? Wenn ja, dann ist bei Dir auch einiges falsch, denn Du vergleichst den Gesamtwirkungsgrad eines Dieselautos mit dem TEILwirkungsgrad (von der Steckdose bis zum Rad) eines E-Autos. Du rechnest Dir also das E-Auto schön. Der Gesamtwirkungsgrad (von der Gewinnung der Kohle / Uran, über die Umwandlung zu Strom (auch Windkraft und Solar), über Stromleitungen, ... bis schlußendlich zum Reifen) beim E-Auto liegt bei ca 35 %! Also deutlich schlechter als die allseits schön geredeten 90 %!!!

    > Müllproblem:
    > Akkus sind kein richtiger Müll, da man sie gut recyclen kann. Es ist
    > billiger die Rohstoffe aus Akkus zurück zu gewinnen als sie aus der Erde zu
    > holen. Bisher gibt es nur noch nicht genug alte Akkus.

    Hast Du da bitte mal einen Bericht für mich, der das bestätigt? Ich kenne das nämlich von unserem Plastikmüll, der wird angeblich auch zu 100 % recycled. In Wahrheit werden maximal 40 % recycled, der Rest wird zum großen Teil verbrandt! Und die giftige Schlacke, die nach dem Verbrennen übrig bleibt, wird unter Tage gelagert, ähnlich wie Atommüll. Das ist für mich kein
    Recycling, sondern übelste Umweltverschmutzung.

    > Katalysator:
    > Platin im Katalysator wird mir der Zeit verbraucht im Gegensazu zu Lithium
    > in Akkus. Ein Akku ist komplett dicht, da ist nach 20 Jahren noch das
    > gleiche drin.

    Bist Du sicher, dass der Akku nach 20 Jahren der gleiche ist und sich niemals verändert? Alleine beim Kunststoffgehäuse werden schon Stoffe über die Jahre frei gesetzt. Wie kommst Du also darauf, dass der Akku nach 20 Jahren 1:1 der selbe ist?

  10. Re: Wie gut dass...

    Autor: Harddrive 09.10.18 - 15:33

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum nicht recyclen?
    >
    > mobilitymag.de


    Wenn ich das dem Artikel richtig entnehme, dann wird derzeit der Akku nicht zu 100 % recycled, da es es derzeit zu wenige Akkus gibt, um die besseren Recyclingverfahren effektiv nutzen zu können. Teilweise werden die Akkus einfach verbrandt, um an die Metalle zu kommen. Und wenn das Verfahren später trotz steigender Akkuzahlen immer noch nicht wirtschaftlich wird, dann werden Akkus weiterhin verbrandt. Die daraus entstehenden giftigen Abgase und die Schlacke, die am Ende entsteht, ist bestimmt alles andere als umweltfreundlich. Tut mit leid, aber wenn so Recycling aussieht, dann kann man gleich beim Diesel bleiben.

  11. Re: Wie gut dass...

    Autor: captain_spaulding 09.10.18 - 15:45

    Harddrive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gehe ich davon aus, dass die 20 % beim Dieselauto bei Dir den
    > Gesamtwirkungsgrad darstellen sollen? Wenn ja, dann ist bei Dir auch
    > einiges falsch, denn Du vergleichst den Gesamtwirkungsgrad eines
    > Dieselautos mit dem TEILwirkungsgrad (von der Steckdose bis zum Rad) eines
    > E-Autos. Du rechnest Dir also das E-Auto schön. Der Gesamtwirkungsgrad (von
    > der Gewinnung der Kohle / Uran, über die Umwandlung zu Strom (auch
    > Windkraft und Solar), über Stromleitungen, ... bis schlußendlich zum
    > Reifen) beim E-Auto liegt bei ca 35 %! Also deutlich schlechter als die
    > allseits schön geredeten 90 %!!!
    Nein, war schon Teilwirkungsgrad gemeint.
    1L Diesel hat 10kWh, Auto braucht vielleicht 6L/100km -> 60kWh/100km. Ein E-Auto braucht 15kWh/100km -> 15/60 = 25% Wirkungsgrad im Vergleich zum E-Auto, 25%*90%=22,5%
    Lass es meinetwegen auch 30% sein, ist trotzdem deutlich weniger als 90%.
    Gesamtwirkungsgrad ist natürlich niedriger, aber Diesel kommt ja auch nicht einfach aus der Erde gesprudelt.

    >
    > Hast Du da bitte mal einen Bericht für mich, der das bestätigt? Ich kenne
    > das nämlich von unserem Plastikmüll, der wird angeblich auch zu 100 %
    > recycled. In Wahrheit werden maximal 40 % recycled, der Rest wird zum
    > großen Teil verbrandt!
    Ok, sind keine 100%: http://energyviews.de/11047/lithiumionen-akku-recyclingquote-von-75-moeglich

    > Bist Du sicher, dass der Akku nach 20 Jahren der gleiche ist und sich
    > niemals verändert? Alleine beim Kunststoffgehäuse werden schon Stoffe über
    > die Jahre frei gesetzt. Wie kommst Du also darauf, dass der Akku nach 20
    > Jahren 1:1 der selbe ist?
    Er verändert sich schon chemisch, was dazu führt dass der Akku nicht mehr so gut funktioniert. Aber die Elemente an sich bleiben drin. Akkuzellen sind nunmal komplett dicht. Das Problem beim Recycling besteht darin das Zeug mit vertretbarem Aufwand(billiger als die Rohstoffe aus der Erde zu holen) zu trennen.

  12. Re: Wie gut dass...

    Autor: captain_spaulding 09.10.18 - 15:49

    Harddrive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die daraus entstehenden giftigen
    > Abgase und die Schlacke, die am Ende entsteht, ist bestimmt alles andere
    > als umweltfreundlich. Tut mit leid, aber wenn so Recycling aussieht, dann
    > kann man gleich beim Diesel bleiben.

    Ja, beim Diesel hat man das Recycling-Problem nicht. Der wird einfach verbrannt und das Gift geht in die Luft. Da beschwert sich niemand dass nichts recycled wird.

  13. Re: Wie gut dass...

    Autor: DeathMD 09.10.18 - 16:07

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, sind keine 100%

    Sind bis über 90 % möglich, das hat das Fraunhofer Institut schon gezeigt, allerdings derzeit nur im Labor und wirtschaftlich natürlich noch nicht machbar. Wird so schnelll auch nicht interessant sein. Traktionsbatterien halten mittlerweile 5000 Ladezyklen aus, mit einer Entladetiefe von 70 % was eben genau dem Durchschnitt der meisten Hersteller betrifft, die Entladetiefen von 60 - 80 % zulassen. Sprich mit einem 40 kWh Akku eines Renault ZOE und bei Annahme der geringst möglichen Reichweite von 200 km im Winter, fährst du mit dem Akku 1.000.000 km wobei dort das Auto schon komplett durch ist.

    Nehmen wir jetzt noch 15 Jahre Lebensdauer für ein Fahrzeug und durchschnittlich 20.000 km pro Jahr Fahrleistung (liegt schon weit über Durschschnitt), kommen wir auf 300.000 km, das durch die 220 km ergibt 1364 Ladezyklen, also noch sehr weit entfernt von den maximalen Ladezyklen. Sprich man kann den Akku noch sehr lange als Gridspeicher einsetzen bis man sich überhaupt über Recycling gedanken machen muss und selbst da ist man in D eigentlich schon gut aufgestellt. Es fehlt noch ein Pfandsystem wie bei Batterien, dass die Akkus auch wirklich wieder zurückgeführt werden und es müssen noch mehr Akkus im Umlauf sein, damit es wirtschaftlich noch attraktiver wird. Das Potential ist aber jetzt schon enorm.

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.18 16:13 durch DeathMD.

  14. Re: Wie gut dass...

    Autor: Kay_Ahnung 09.10.18 - 16:08

    Harddrive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > captain_spaulding schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Hier ist so einiges falsch.
    > > Wirkungsgrad: Du vergleichst wohl Gesamtwirkungsgrad von E-Autos mit dem
    > > Maximalwirkungsgrad eines Dieselmotors. Das ist natürlich Unsinnig. Ein
    > > E-Motor hat eher >90% Wirkungsgrad und ein Diesel im Auto eher 20%(Da
    > > selten im optimalen Lastbereich, Anfahren, Bremsen usw..).
    >
    > Gehe ich davon aus, dass die 20 % beim Dieselauto bei Dir den
    > Gesamtwirkungsgrad darstellen sollen? Wenn ja, dann ist bei Dir auch
    > einiges falsch, denn Du vergleichst den Gesamtwirkungsgrad eines
    > Dieselautos mit dem TEILwirkungsgrad (von der Steckdose bis zum Rad) eines
    > E-Autos. Du rechnest Dir also das E-Auto schön. Der Gesamtwirkungsgrad (von
    > der Gewinnung der Kohle / Uran, über die Umwandlung zu Strom (auch
    > Windkraft und Solar), über Stromleitungen, ... bis schlußendlich zum
    > Reifen) beim E-Auto liegt bei ca 35 %! Also deutlich schlechter als die
    > allseits schön geredeten 90 %!!!

    Wie kommst du auf 35%? Bei den bisherigen Erzeugern wie Kohlekraftwerken mag das ja stimmen aber nicht bei Erneuerbaren. Man geht bei Erneuerbaren von ca. 100% am Anfang aus davon gehen dann ca. 6% durch Netzverlust verloren. Dann geht nochmal etwas beim Laden weg das sind je nach Fahrzeug witterung und co. wohl um die 10-30% und der E-Motor hat nochmal 90 % Wirkungsgrad also bis zu 10 % verlust. Damit kommst du aber nicht auf 35% außerdem denke ich mal das der Gesamtwirkungsgrad eines Dieselautos noch niedriger als 20% sind denn je nach dem ab wann du das beim Elektroauto misst musst du es auch beim Verbrenner messen und solche sachen wie den Energieaufwand um den Treibstoff umzuwandeln und zur Tankstelle zu bringen auch noch mitrechnen.

    > > Müllproblem:
    > > Akkus sind kein richtiger Müll, da man sie gut recyclen kann. Es ist
    > > billiger die Rohstoffe aus Akkus zurück zu gewinnen als sie aus der Erde
    > zu
    > > holen. Bisher gibt es nur noch nicht genug alte Akkus.
    >
    > Hast Du da bitte mal einen Bericht für mich, der das bestätigt? Ich kenne
    > das nämlich von unserem Plastikmüll, der wird angeblich auch zu 100 %
    > recycled. In Wahrheit werden maximal 40 % recycled, der Rest wird zum
    > großen Teil verbrandt! Und die giftige Schlacke, die nach dem Verbrennen
    > übrig bleibt, wird unter Tage gelagert, ähnlich wie Atommüll. Das ist für
    > mich kein
    > Recycling, sondern übelste Umweltverschmutzung.

    Zum Recycling:

    "Die Rückgewinnung der metallischen Wertstoffe Kobalt, Kupfer und Nickel ist dabei relativ einfach zu realisieren, da sich aufgrund unterschiedlicher Schmelzpunkte und Dichten gut zu trennende flüssige Metallphasen bilden. So sind mehr als 95 Prozent des in einem Akku enthaltenen Kobalts auf diesem Weg zurückzuholen."
    "Umicore-Experte Christian Hagelüken schätzt, dass eine vollständig aus recycelten Werkstoffen hergestellte Batterie den Energieaufwand für die Produktion um 50 Prozent reduzieren könnte."

    http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/elektroautos-wie-lithium-ionen-akkus-richtig-entsorgt-werden-15377665-p2.html

    "„Wir schaffen mit unserer Recyclinganlage bereits 75 Prozent Recyclingquote, und wir glauben, dass wir auch noch Steigerungspotential haben, so dass wir vielleicht sogar über die 80 Prozent kommen können. Damit sind wir international ganz vorne mit dabei, das ist Spitze.“"

    https://www.deutschlandfunk.de/recycling-von-elektroautobatterien-ein-ak-k-utes-problem.676.de.html?dram:article_id=341633

    Es wird also ein Großteil Recycelt. Das ganze geschieht aber auch erst lange nach der Herstellung den eine Autobatterie kannst du im Allgemeinen ein paar Jahre verwenden und dann werden die oft als Speicher für Erneuerbare Energien oder ähnliches weiterverwendet.

  15. Re: Wie gut dass...

    Autor: DeathMD 09.10.18 - 16:09

    Weil Diesel ja sowieso voll ökologisch ist, sieh dir einfach nur den Wirkungsgrad gegenüber einem E-Auto an. ;D Ich warte nur noch drauf, bis der erste ums Eck hüpft und uns erklärt, dass es ein nachwachsender Rohstoff ist und wir nur noch Rohöl unter Friedhöfen bohren müssen.

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  16. Re: Wie gut dass...

    Autor: Harddrive 09.10.18 - 16:14

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Harddrive schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die daraus entstehenden giftigen
    > > Abgase und die Schlacke, die am Ende entsteht, ist bestimmt alles andere
    > > als umweltfreundlich. Tut mit leid, aber wenn so Recycling aussieht,
    > dann
    > > kann man gleich beim Diesel bleiben.
    >
    > Ja, beim Diesel hat man das Recycling-Problem nicht. Der wird einfach
    > verbrannt und das Gift geht in die Luft. Da beschwert sich niemand dass
    > nichts recycled wird.

    Das mit dem "beim Diesel bleiben" sollte Sarkasmus sein ;-) Wo bleiben aber mehr Müll und Giftstoffe am Ende übrig, beim Recycling von E-Auto, beim Diesel, Benziner oder Wasserstoffauto? Würde mich mal ganz sachlich gesehen sehr interessieren.

  17. Re: Wie gut dass...

    Autor: DeathMD 09.10.18 - 16:19

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie kommst du auf 35%? Bei den bisherigen Erzeugern wie Kohlekraftwerken
    > mag das ja stimmen aber nicht bei Erneuerbaren. Man geht bei Erneuerbaren
    > von ca. 100% am Anfang aus davon gehen dann ca. 6% durch Netzverlust
    > verloren. Dann geht nochmal etwas beim Laden weg das sind je nach Fahrzeug
    > witterung und co. wohl um die 10-30% und der E-Motor hat nochmal 90 %
    > Wirkungsgrad also bis zu 10 % verlust. Damit kommst du aber nicht auf 35%
    > außerdem denke ich mal das der Gesamtwirkungsgrad eines Dieselautos noch
    > niedriger als 20% sind denn je nach dem ab wann du das beim Elektroauto
    > misst musst du es auch beim Verbrenner messen und solche sachen wie den
    > Energieaufwand um den Treibstoff umzuwandeln und zur Tankstelle zu bringen
    > auch noch mitrechnen.

    Selbst mit dem derzeitigen Strommix, überholt das E-Auto mit Akku jeden Verbrenner über die Laufzeit. Die Märchen werden nur noch übers Internet verbreitet, entbehren aber jeglicher Realität. Hinzu kommt nunmal die Tatsache, dass wir bei den Verbrennern einfach anstehen und es absolut kein Potential mehr gibt und bei Elektromobilität eben noch enorme Luft nach oben ist, egal ob man jetzt Akkutechnologien hernimmt oder einfach nur den Ausbau der erneuerbaren Energien.

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  18. Re: Wie gut dass...

    Autor: DeathMD 09.10.18 - 16:25

    Ja rate mal wo wohl mehr Giftstoffe übrig bleiben werden? Ist gar nicht so schwer, du musst noch nicht einmal losrechnen, sondern musst es nur logisch betrachten und durch den Kopf gehen lassen.

    Welche Giftstoffe vermutest du eigentlich in Akkus und warum sollen ausgerechnet in der Brennstoffzelle dann keine vorhanden sein?

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  19. Re: Wie gut dass...

    Autor: Kirschkuchen 09.10.18 - 16:45

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst mit dem derzeitigen Strommix, überholt das E-Auto mit Akku jeden
    > Verbrenner über die Laufzeit. [...]

    "Über die Laufzeit" ist für die Wirtschaft unattraktiv, siehe geplante Obsoloszenz, da gehört auch dazu dass VW ein drei Jahre alten Golf als "alt" ansieht. Quellen bitte selber googeln, gibts genug.

    Da nützt mir nichts dass das ein E-Auto ab 100.000 km km eine bessere CO2-Bilanz hat als ein Verbrenner wenn die Wirtschaft dafür sorgt dass die Kunden sich schon bei 80.000 km ein neues holen. (Wachstum! um jeden Preis!!!)

    Das ist allerdings ein generelles Problem, will mich da nicht bei E-Autos aufhängen.

  20. Re: Wie gut dass...

    Autor: DeathMD 09.10.18 - 17:04

    Was interessiert es mich, was VW für eine Laufzeit im Sinn hat? Die Autos laufen ja dann auch noch als Gebrauchtwagen weiter und darum geht es, die Gesamtlaufzeit eines Fahrzeuges und die liegt eben bei 12 - 15 Jahren.

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