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Brennstoffzelle oder Wasserstoff-Verbrenner...

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  1. Brennstoffzelle oder Wasserstoff-Verbrenner...

    Autor: David64Bit 07.04.13 - 18:53

    Akkus sind der größte Dreck überhaupt. Schwer, groß, viel zu hohe Energiedichte (Unfälle, Defekte oder ähnlcihes - siehe Boeing Desaster) und allein die Herstellung braucht so viele Rohstoffe das da nich auch nur annähernd von Umweltfreundlichkeit gesprochen werden kann.

    Ein Toyota Prius braucht allein bei der Herstellung so viel Co2 wie ein alter V8 in schätzungsweise 10 Jahren.

    Wasserstoffverbrenner sind natürlich nicht Ideal, aber ein guter Schritt bis hin zur Brennstoffzelle und bis zur allgemeinen Akzeptanz von Elektromotoren. Für mich persönlich würde ein Elektroauto kein Spaß machen. Ich fahr auch gerne Schaltgetriebe und höre einen gut klingenden Motor sehr gerne. Natürlich kann man das irgendwann auch mal auf die Freizeit beschränken, aber selbst da wäre die Wasserstoffverbrennung sehr viel umweltfreundlicher. Und NOx-Kats gibt's heute auch schon, also würde am Ende nur Wasserdampf übrig bleiben...

    Natürlich gibt's auch das Problem mit der Wasserstoffgewinnung, aber wenn man das ernsthaft vorantreiben würde, dann wäre das auch im nu erledigt, denn: Nur so als Beispiel hat Deutschland so viel Strom exportiert wie noch nie. Anstatt den Strom zu exportieren -> Ab in die Wasserstoffgewinnung. Der Strom ist inzwischen zu einem sehr großen Teil aus erneuerbaren Quellen.

    Man könnte Offshore-Parks an den verschiedensten Stellen errichten, Gezeitenkraftwerke (die, wie eine neue Stude belegt, 800-Mal so effektiv wären wie Windkraftanlagen) oder sonstiges und hätte so 1. genügend Wasser (das muss zwar dann entsalzt werden, aber das is wohl das kleinste Problem...) und 2. hätte man genügend Strom.

    Man muss nur wollen, richtig drüber nachdenken und vorallem alles Betrachten...das kotzt mich über die ganze Elektromobilitäts-Diskussion sowieso an...keiner betrachtet den Rohstoffverbrauch bei der Akku-Produktion...

  2. Re: Brennstoffzelle oder Wasserstoff-Verbrenner...

    Autor: Ach 07.04.13 - 19:36

    Wenn interessiert den bitte ob ein Salzsee in der hochgelegenem Bolivianischen Wüste seinen Lithiumgehalt einbüßt? Das ist ja fast schon den Mikroben egal. Oder ob das Lithiumaufkommen im Meer um 0,5 x 10 ^ -8 Prozentpunkte sinkt? Der Rohstoffverbrauch ist in Ordnung, weil der Abbau und die Rohstoffe selber erstens ziemlich umwelttechnisch unbedenklich sind und zweitens, weil sich die Stoffe nahezu 100%ig recyceln lassen, was man etwa bei Rohöl nicht unbedingt behaupten kann.

    >Man muss nur wollen, richtig drüber nachdenken und vorallem alles Betrachten...

    Jo, guter Spruch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.04.13 19:42 durch Ach.

  3. Re: Brennstoffzelle oder Wasserstoff-Verbrenner...

    Autor: David64Bit 07.04.13 - 19:51

    Ich rede jetz nicht unbedingt nur vom Lithium...

  4. Re: Brennstoffzelle oder Wasserstoff-Verbrenner...

    Autor: Ach 07.04.13 - 22:06

    Was meinst du denn noch? Etwa das Silizium(Sand) an das sich die Lithiumonen binden :-)?

    Apropos Gezeitenkraftwerk. Für ein Gezeitenkraftwerk müssen ein paar bestimmte Bedingungen erfüllt sein. 1. muss der Tiedenhub in dem Gebiet stimmen(Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut), 2. brauchst du eine Mehrenge die so eng ist, dass man da realistischer Weise eine Staumauer durchziehen kann, und 3. braucht es hinter der Enge ein möglichst großes natürliches Becken damit möglichst viel Wasser hinein und hinaus fließen kann. Jetzt gibt es auf der Welt halt zufällig ein paar Flecken die genauso aussehen. Einer liegt etwa in Frankreich ein anderer in Schottland. Ist also klar dass das Potenzial durch die Seltenheit dieser Situation ziemlich begrenzt ist. Probleme in Frankreich sind: eingeschränkter Schiffsverkehr, Hindernis für Wassertiere vor allem aber funktioniert der Sedimenttransport nicht mehr oder nicht mehr so wie er soll. Die Anlage versandet von einer Seite und muss dahingehend aufwendig gewartet werden. Die Schotten haben davon gelernt. Die haben in ihrer Meerenge ein Strömungskraftwerk errichtet. Das sind einfache Propeller die sich in der Wasserströmung drehen. Ob und wie wirtschaftlich das ganze ist wird sich noch zeigen. Die Anlage ist ziemlich groß und verbraucht viel Stahl für das was sie leistet, aber ist ja alles noch in der Entwicklung.

  5. Re: Brennstoffzelle oder Wasserstoff-Verbrenner...

    Autor: savejeff 08.04.13 - 06:31

    Ich bin der Meinung des OP.

  6. Re: Brennstoffzelle oder Wasserstoff-Verbrenner...

    Autor: Ach 08.04.13 - 12:59

    OK, fein, fehlt eigentlich nur noch die Begründung^^.

    Ich mein, ist schon klar dass so ein Umbruch niemals allen gefallen wird. Ich weiß ja nicht wie viel Menschen von der Produktion von PKW-Verbrennungsmotoren abhängig sind in D, und nicht wenige werden auch einfach hoffnungslos in die Technik Verliebte sein. Das kann man schon allein an dem vielschichtigen Motorsportbereich ablesen. Der Ottomotor ist ein lebendiger Teil unserer Geschichte, damit muss man leben.

    Ein Umschwenken erfolgt allerdings auch nicht schlagartig. Es bleibt noch genug Zeit sich umzuorientieren und/oder seine neue Nische zu finden. Außerdem werden sich mit der Zeit auch im Elektrobereich faszinierende Highlights herauskristallisieren. Aber das wird dann ein paar Jahre und Jahrzehnte dauern. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden weil der Elektroantrieb so puristisch, unproblematisch(bis auf das dumme Ding mit Energiespeicherung) und lautlos ist. Puristisch war und ist immer ne gute Grundlage für jede Menge Spaß.

    Was anderes, und um das mit dem Gezeitenkraftwerk in Frankreich noch zu vervollständigen: eine weitere Herausforderung war der Salzwasserangriff, der in der Konstruktion der Generatorenturbinen unbedingt berücksichtigt werden musste. Ansonsten liefert das Kraftwerk aber eine zuverlässige Leistung von(ich glaub, sonst müsste ich jetzt nachsehen)400MW und versorgt damit über 100K Haushalte in der Umgebung. Vielleicht kann man das Kraftwerk mit seinen Für und Widers in etwa wie einen klassischen Staudamm einordnen. Eine Menge zuverlässiger Energie, allerdings verbunden mit einem erheblichen Eingriff in die Natur.

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