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Raststaetten statt Innenstaedte elektifizieren

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  1. Raststaetten statt Innenstaedte elektifizieren

    Autor: amagol 04.09.19 - 01:37

    Aus eigener Erfahrung braucht man nicht wirklich viele oeffentliche Ladestellen. Alle 50-100km (nicht jeder hat einen Tesla) ein paar Schnellader (z.B. 150kW) entlang der Autobahnen und wichtigen Bundesstrassen und schon hat man das E-Auto Paradies erschaffen.

    Daher waere es sinnvoller jede Autobahnraststaette aufzuruesten, als Innenstaedte mit langsamen Ladestellen vollzupflastern - fuer die max 30 Minuten bei Lidl lohnt sich doch das einstoepseln kaum.

  2. Re: Raststaetten statt Innenstaedte elektifizieren

    Autor: KönigSchmadke 04.09.19 - 07:34

    Sehr gute Idee, da kann man den Ladestrom gleich mit den Sanifair Gutscheinen verrechnen.

  3. Re: Raststaetten statt Innenstaedte elektifizieren

    Autor: Its_Me 04.09.19 - 08:11

    Sehe ich genauso. E-Autos kommen doch hauptsächlich erst einmal für Leute in Frage, die daheim laden können. Und die brauchen dann nur noch Schnelllader an den Autobahnen.
    Die Ladesäule an den Supermärkten ist ja schon, wenn es sie gibt. Aber deshalb würde ich mir doch kein E-Auto kaufen.
    Ich meine daheim laden (da reicht sogar meisten 2kW) und ausreichend Schnellader (mindestens 50kW) auf den Autobahnen. Damit könnte man viele vom E-Auto überzeugen.

  4. Re: Raststaetten statt Innenstaedte elektifizieren

    Autor: E-Narr 04.09.19 - 09:06

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus eigener Erfahrung braucht man nicht wirklich viele oeffentliche
    > Ladestellen. Alle 50-100km (nicht jeder hat einen Tesla) ein paar
    > Schnellader (z.B. 150kW) entlang der Autobahnen und wichtigen
    > Bundesstrassen und schon hat man das E-Auto Paradies erschaffen.
    >
    > Daher waere es sinnvoller jede Autobahnraststaette aufzuruesten, als
    > Innenstaedte mit langsamen Ladestellen vollzupflastern - fuer die max 30
    > Minuten bei Lidl lohnt sich doch das einstoepseln kaum.

    Scheinbar lebst du aber in den USA (oder woanders wo 110 Volt aus dem Netz kommen?), das ist mit Deutschland und insbesondere dem dicht besiedelten, aber gleichzeitig ländlichen Bayern IMHO nicht direkt vergleichbar.

    Klar, ich selbst habe unter Anderem deshalb, weil ich Zuhause nicht laden kann, noch kein Elektroauto. Aber gerade in den Innenstädten käme sowohl die Rekuperation, als auch die lokale Emissionsfreiheit am Besten zur Geltung. Und wenn man Elektromobilität in Städten fördern möchte, dann machen öffentliche Ladesäulen wiederum schon Sinn.

  5. Re: Raststaetten statt Innenstaedte elektifizieren

    Autor: Anduko 04.09.19 - 11:56

    Klar die Autobahnen und Bundestraßen müssen als erstes Versorgt werden damit die ganzen 1000km an einem Tag Fahrer abgedeckt sind.

    In den Städten machen aber 150kW Lader ebenfalls Sinn. Da stellt man sich 1x die Woche hin wie beim Tanken auch und ist nach 20min wieder so voll das es für die Woche reicht.

    Ansonsten sind 30min beim Discounter 11kWh weil 22kW Lader. Also für viele Autos zwischen 50 und 80km. Teilweise sogar 100km. Beim Kaufland gibt es sogar 50kW Lader. Da sind es schon eher 100-150km in 30min.

  6. Re: Raststaetten statt Innenstaedte elektifizieren

    Autor: chefin 04.09.19 - 12:59

    Anduko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar die Autobahnen und Bundestraßen müssen als erstes Versorgt werden
    > damit die ganzen 1000km an einem Tag Fahrer abgedeckt sind.
    >
    > In den Städten machen aber 150kW Lader ebenfalls Sinn. Da stellt man sich
    > 1x die Woche hin wie beim Tanken auch und ist nach 20min wieder so voll das
    > es für die Woche reicht.
    >
    > Ansonsten sind 30min beim Discounter 11kWh weil 22kW Lader. Also für viele
    > Autos zwischen 50 und 80km. Teilweise sogar 100km. Beim Kaufland gibt es
    > sogar 50kW Lader. Da sind es schon eher 100-150km in 30min.


    Welcher Vielfahrer kauft Elektroauto?

    Entweder als Werbemassnahme beim Kunden, aber dann muss er sich genau überlegen, das er maximal die Hälfte der Kunden pro Tag erreicht. Oder er hat nur im Nahbereich um die Arbeitsstelle herum zu tun, dann kommt er garnicht auf Raststätten.

    Fernfahrten ala tesla mit Supercharger sind extrem selten, ausschliesslich von Leuten die ausreichend Zeit haben, die es sich leisten können statt 4 Std dann 6 Std Anreise. Den Verbrenner werden nicht mit 90 hinter dem LKW gefahren von Vielfahrern sondern mit 130-200 Links, je nach Vernunft und Können des Fahrers. Bei 130 konstant schafft ein Tesla 100KWh Akku auch nur noch 350km bis Bodenleer. Also nach ca 250km Nachladen. 1 Std stehen bis wieder voll. 80% laden geht nach 2 Std 130kmh fahren nicht so schnell, weil der Akku viel zu warm. Die ersten 10 Minuten muss das Kühlsystem erstmal die Hitze der Fahrt wegschaufeln bevor es neue Hitze durchs Schnellladen reinpumpen kann.

    Was also nutzen da die ganzen Laborwerte die mir irgendwelche Traumzeiten versprechend die in der Realität nicht funktionieren. Realität ist, das man 600km am Tag fahren muss und noch Zeit haben für Besprechungen. Nur bedeuten 600km Fahrt im Tesla 10 Std. Man hat ja wohl eher selten den Schnelllader am Besprechungsort.

    Akkubetriebene Elektroautos werden also ein Zweitwagen werden, weil sie in der Stadt die Nachteile nicht so hervorkehren. Im Gegenteil, Rekuperation, geringe Geschwindigkeiten, viel Standzeiten statt fahren(Ampel zb), kommen dem Akku genau entgegen. Dort könnte ein Akku der 200km im Test macht durchaus 250km in der Stadt erreichen. Und deswegen muss man dort die Ladeinfrastruktur als erstes ausbauen.

  7. Re: Raststaetten statt Innenstaedte elektifizieren

    Autor: E-Mover 04.09.19 - 16:40

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anduko schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Klar die Autobahnen und Bundestraßen müssen als erstes Versorgt werden
    > > damit die ganzen 1000km an einem Tag Fahrer abgedeckt sind.
    > >
    > > In den Städten machen aber 150kW Lader ebenfalls Sinn. Da stellt man
    > sich
    > > 1x die Woche hin wie beim Tanken auch und ist nach 20min wieder so voll
    > das
    > > es für die Woche reicht.
    > >
    > > Ansonsten sind 30min beim Discounter 11kWh weil 22kW Lader. Also für
    > viele
    > > Autos zwischen 50 und 80km. Teilweise sogar 100km. Beim Kaufland gibt es
    > > sogar 50kW Lader. Da sind es schon eher 100-150km in 30min.
    >
    > Welcher Vielfahrer kauft Elektroauto?
    >

    Ich.

    > Entweder als Werbemassnahme beim Kunden, aber dann muss er sich genau
    > überlegen, das er maximal die Hälfte der Kunden pro Tag erreicht. Oder er
    > hat nur im Nahbereich um die Arbeitsstelle herum zu tun, dann kommt er
    > garnicht auf Raststätten.
    >
    > Fernfahrten ala tesla mit Supercharger sind extrem selten, ausschliesslich
    > von Leuten die ausreichend Zeit haben, die es sich leisten können statt 4
    > Std dann 6 Std Anreise.

    Das dauert länger als mit Verbrenner, stimmt. Aber 6 statt 4 Stunden ist Folklore! Realistisch sind 4,5 Stunden statt 4. und bei 8 Stunden sind es dann natürlich eher 9,5.

    > Den Verbrenner werden nicht mit 90 hinter dem LKW
    > gefahren von Vielfahrern sondern mit 130-200 Links, je nach Vernunft und
    > Können des Fahrers. Bei 130 konstant schafft ein Tesla 100KWh Akku auch nur
    > noch 350km bis Bodenleer.

    Bei 130 sind es 400, wenn es sehr kalt ist 350.

    > Also nach ca 250km Nachladen.

    Wieso das denn? Wenn da noch 150 km stehen kannst Du auch noch locker 120 fahren, um nicht ganz auf Null anzukommen.

    > 1 Std stehen bis
    > wieder voll. 80% laden geht nach 2 Std 130kmh fahren nicht so schnell, weil
    > der Akku viel zu warm. Die ersten 10 Minuten muss das Kühlsystem erstmal
    > die Hitze der Fahrt wegschaufeln bevor es neue Hitze durchs Schnellladen
    > reinpumpen kann.

    Kompletter Unsinn! Bei 130 wird der Akku kurz vor dem Supercharger sogar aufgewärmt, damit er schneller laden kann. Und das kann er dann auch sofort.

    >
    > Was also nutzen da die ganzen Laborwerte die mir irgendwelche Traumzeiten
    > versprechend die in der Realität nicht funktionieren. Realität ist, das man
    > 600km am Tag fahren muss und noch Zeit haben für Besprechungen. Nur
    > bedeuten 600km Fahrt im Tesla 10 Std. Man hat ja wohl eher selten den
    > Schnelllader am Besprechungsort.

    Wie gesagt: 600km sind realistisch 40 Min. laden, bei 130 also 6 Stunden. Wozu brauchst Du denn Schnelllader am Besprechungsort (außer Deine Besprechung dauert nur 20 Min.)? In 3-4 Stunden sind 65% nachgeladen.

    >
    > Akkubetriebene Elektroautos werden also ein Zweitwagen werden,

    Klar, wenn man hier und da die 30-60 Min. mehr nicht hat (in Zukunft mit V3 dann eher 20 Min.), dann ist das noch nichts für die Langstrecke... ;-)

    > weil sie in
    > der Stadt die Nachteile nicht so hervorkehren. Im Gegenteil, Rekuperation,
    > geringe Geschwindigkeiten, viel Standzeiten statt fahren(Ampel zb), kommen
    > dem Akku genau entgegen. Dort könnte ein Akku der 200km im Test macht
    > durchaus 250km in der Stadt erreichen. Und deswegen muss man dort die
    > Ladeinfrastruktur als erstes ausbauen.

    Da bin ich bei Dir, damit auch Menschen ohne Eigenheim und Lademöglichkeiten bei der Arbeit E-Auto fahren können!

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