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Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

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  1. Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: leed 17.01.18 - 13:58

    Würden Lithiumbatterien länger halten, wär das eine ganz andere Geschichte.

    Doch aktuell sind diese Batterien zu schwer, zu gefährlich und halten nicht lange genug. Jeder Forscher weiss, dass er mit einem neuen Durchbruch die ganze Industrie verändern kann. Aus meiner Sicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis Lithium-Ionen Batterien nicht mehr gefragt sind.

  2. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: Niaxa 17.01.18 - 14:08

    Das wissen Forscher seit gefühlt der Steinzeit und dennoch sind wir nicht viel weiter gekommen mit unseren Akkus. Auch ein Herr Musk kann daran nix ändern.

  3. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: PearNotApple 17.01.18 - 14:10

    leed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würden Lithiumbatterien länger halten, wär das eine ganz andere Geschichte.
    >
    > Doch aktuell sind diese Batterien zu schwer, zu gefährlich und halten nicht
    > lange genug. Jeder Forscher weiss, dass er mit einem neuen Durchbruch die
    > ganze Industrie verändern kann. Aus meiner Sicht ist es nur eine Frage der
    > Zeit, bis Lithium-Ionen Batterien nicht mehr gefragt sind.

    "Zu schwer" für was? Um ein Fahrzeug mit fünf erwachsenen Personen zu transportieren?
    "Zu gefährlich"? Was denn? Weil die Akkus brennen können? Tun das Autos mit Verbrennungsmotoren nicht? Übrigens, es brennen in Relation zu gefahrenen Kilometern deutlich mehr ICE-Autos als Elektroautos.
    "halten nicht lange genug"? Tesla S hält nach 100 kMeilen noch deutlich über 90% der Kapazität. Die Akkus halten so lange, dass sie nach dem Autoleben weiter als Energiespeichersysteme eingesetzt werden.

    Informiere Dich zuerst, bevor Du die Vorurteile und Falschinformationenen weiter verbreitest.

  4. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: stiGGG 17.01.18 - 14:18

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wissen Forscher seit gefühlt der Steinzeit und dennoch sind wir nicht
    > viel weiter gekommen mit unseren Akkus. Auch ein Herr Musk kann daran nix
    > ändern.

    Wird immer wieder behauptet, aber wird dadurch nicht wahrer. Schau dir doch die Updates bei zb der Zoe, Leaf, Golf, usw im letzten Jahr an. Alle haben ein neues Batteriepack bekommen, was bei gleicher Größe, gleichem Gewicht wie im Vorgänger die doppelte Reichweite brachte.

  5. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: Ach 17.01.18 - 14:28

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wissen Forscher seit gefühlt der Steinzeit und dennoch sind wir nicht
    > viel weiter gekommen mit unseren Akkus. Auch ein Herr Musk kann daran nix
    > ändern.

    Seit ca. 10 Jahren eine stabile 7% Kapazitätssteigerung pro Jahr, und von der Feststoffbatterie erwartet man eine instantane Verdoppelung bis Verdreifachung. Dein Problem kann ich nicht nachvollziehen.

  6. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: Niaxa 17.01.18 - 14:41

    Und was hat sich an der Technik geändert Schlaubi? Warum kommt Tesla dann noch keine 800Km? Was da loas? hah?

  7. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: Dwalinn 17.01.18 - 14:45

    Naja zum Anfang bin ich froh wenn man zum gleichen Preis einen Langlebigen Akku erhält der auch mit einer stärkeren Ladung (auf lange Sicht) umgehen kann.
    Die Kapazitätsteigerung kann dann langsam nach und nach kommen. Mit 2-3 mal so viel sobald es marktreif wird rechne ich nicht.... wobei, du hast ja nicht dazu geschrieben ob du von "bei gleicher Größe" oder von "für den gleichen Preis" ausgehst. :)

  8. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: Niaxa 17.01.18 - 14:51

    Eine Technik besser zu nutzen und eine Weiterentwicklung der Technik... Das ist ein Himmelweiter Unterschied. Bei ersterem ist halt irgendwann schluss.

  9. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: ChMu 17.01.18 - 15:21

    leed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würden Lithiumbatterien länger halten, wär das eine ganz andere Geschichte.

    Wie lange halten sie denn? Bezw. Wie lange haellt das verbaute Lithium?
    >
    > Doch aktuell sind diese Batterien zu schwer, zu gefährlich und halten nicht
    > lange genug. Jeder Forscher weiss, dass er mit einem neuen Durchbruch die
    > ganze Industrie verändern kann. Aus meiner Sicht ist es nur eine Frage der
    > Zeit, bis Lithium-Ionen Batterien nicht mehr gefragt sind.

    Eine Verdoppelung der Leistung in 10 Jahren bei gleichzeitiger Verdoppelung der Zyclen und Verdreifachung der Lebendsdauer bei fast 80% Preisverfall ist also nebensaechlich? Deine Sicht scheint nicht sehr weit zu gehen.

  10. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: Ach 17.01.18 - 15:25

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Technik besser zu nutzen und eine Weiterentwicklung der Technik... Das
    > ist ein Himmelweiter Unterschied. Bei ersterem ist halt irgendwann schluss.

    Aus heutiger Sicht geht man für die nächsten drei bis vier Jahre von der selben Steigerungsrate aus. Was danach kommt, das weis man einfach noch nicht, also wagt man einfach keine längerfristige Aussage. Das theoretisch chemische Maximum liegt bei den heutigen Materialien übrigens bei dem ungefähr 7 fachen.

  11. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: Ach 17.01.18 - 15:41

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja zum Anfang bin ich froh wenn man zum gleichen Preis einen Langlebigen
    > Akku erhält der auch mit einer stärkeren Ladung (auf lange Sicht) umgehen
    > kann.
    > Die Kapazitätsteigerung kann dann langsam nach und nach kommen. Mit 2-3 mal
    > so viel sobald es marktreif wird rechne ich nicht.... wobei, du hast ja
    > nicht dazu geschrieben ob du von "bei gleicher Größe" oder von "für den
    > gleichen Preis" ausgehst. :)

    Energie pro Gewichtseinheit. der Preis ist dagegen von vielen weiteren Faktoren abhängig, man geht aber davon aus, dass die Talsohle noch ein gutes Stück entfernt ist.

  12. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: stiGGG 17.01.18 - 16:02

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was hat sich an der Technik geändert Schlaubi? Warum kommt Tesla dann
    > noch keine 800Km? Was da loas? hah?

    Was da los ist? Der neue Roadster wird 1000km schaffen und schon die bereits ausgelieferten M3 haben eine knapp 80kWh Batterie wie man so hört.
    In die Details der aktuellen Batterietechnik kannst du dich auch selbst einlesen, wenn du dich für so schlau hältst.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.18 16:04 durch stiGGG.

  13. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: Dwalinn 17.01.18 - 16:42

    Ja klar bis zum fertigen Produkt sind es ja auch immer viele schritte.... aber der Preis ist mMn das wichtigste (zumindest für den Mainstream, 300 kWh brauche ich und die meisten anderen nicht aber 100 zum Preis von 33 wäre mal ein gewaltiger schritt).

  14. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: Ach 17.01.18 - 17:01

    Ich würde sagen, sowohl als auch. Könnte man die 600kg Batteriegewicht eines 100kw Teslaakkus halbieren oder gar dritteln, wäre das ein enormer Gewinn. Bei Flugzeugen befindet sich irgendwo in diesem Bereich eine Grenze, ab der Elektro Inlandslinienflüge möglich werden, und der Druck vom Öl weg zu kommen ist in der Linienfliegerei nochmals größer als im Individualverkehr.

  15. Zweifle am Sinn solcher Kommentare

    Autor: DeathMD 17.01.18 - 17:41

    ...

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  16. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: Dwalinn 17.01.18 - 17:58

    Selbstverständlich! Ich wollte das nicht verallgemeinern sondern habe gezielt den Mainstream Auto bereich angesprochen. Natürlich wird es auch leute geben die 300kWh wollen oder brauchen. Von Flugzeugen und kleineren Booten ganz zu schweigen.

  17. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: mrgenie 17.01.18 - 18:11

    leed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würden Lithiumbatterien länger halten, wär das eine ganz andere Geschichte.
    >
    > Doch aktuell sind diese Batterien zu schwer, zu gefährlich und halten nicht
    > lange genug. Jeder Forscher weiss, dass er mit einem neuen Durchbruch die
    > ganze Industrie verändern kann. Aus meiner Sicht ist es nur eine Frage der
    > Zeit, bis Lithium-Ionen Batterien nicht mehr gefragt sind.


    Nun die zukuenftige Technologien werden ja gerade entwickelt. Zwischen Theorie und praktische Umsetzung vergehen mittlerweile schon mindestens 2 Jahrzehnt. Daher kann man sehr wohl wissen:"Was heute in der Theorie im Labor ist wird 2035 etwa auf den Markt kommen"

    Aktuell sind wir bei den Tesla Li-Ion schon eine weile vorangekommen von unter 100Wh/kg auf 140Wh/kg
    die Adv Li-ion kommt ja schon bis 220Wh/kg

    Dann gibt es aktuell im Labor schon die ersten Magnesiumion Batterien die 350-450Wh/kh schaffen aber wird uebertrumpft von Lithium-Sulfur Batterien die vielleicht in 5 Jahren schon Marktreif sind und 500Wh/kg bringen und somit Magnesium schon verdraengen bevor es ueberhaupt auf den Markt kommt und dann sind wir ja immer noch bei Lithium.

    Dann gibt es schon einige theoretische Fortschritte beim Lithiumoxid obwohl nach wie vor fraglich ist ob da ein Durchbruch ueberhaupt moeglich ist, aber falls ja, sind wir immer noch bei Lithium und schaffen 1000Wh/kg.

    Der Weg wird aller Wahrscheinlichkeit nach bei Lithium bleiben und dennoch in Zukunft 5 bis 10 Fache Leistungsdichte als heute haben.

    Quelle: Nature 507, S. 26-28, 2014

  18. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: Ach 17.01.18 - 18:23

    Verstehe. Je niedriger die Reichweite desto undramatischer das Batteriegewicht natürlich. Der GM Bolt oder die im Sommer erwartete erweiterte Nissan Leaf Version haben dann aber schon wieder 60Kwh, was auf 350Kg oder so heraus laufen wird. Ich denke, das ist dann immer noch eine designerische Herausforderung. Erst 200Kg bei einem 40Kwh Akku, das nehme ich als eine Größe an, die sich verhältnismäßig entspannt unterbringen lässt, auch vom Volumen her. Das befindet man sich dann auf dem Spielfeld der 300km Autos.

  19. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    Autor: ChMu 17.01.18 - 19:30

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was hat sich an der Technik geändert Schlaubi? Warum kommt Tesla dann
    > noch keine 800Km? Was da loas? hah?

    Es hat sich unglaublich viel veraendert. In 5 Jahren vom 90km Golf zum 220km Golf bei gleichem Preis, doppelt so vielen Zyclen und gleichem Batterie Gewicht.
    Tesla hat in 10 Jahren seine Batterie bei gleicher Groesse um knapp 80% verbessert, dabei den Preis um 80% gesenkt.
    Warum sie keine 800km weit kommen liegt wohl kaum an der Technik, (der neue Roadster kommt sogar so weit, eigendlich weiter) sondern dem Markt. Ich bezweifle das jemand an so einem Auto interessiert ist, schon die 500km jetzt sind ja eher zur Beruhigung und werden kaum ausgenutzt. Da sind reichlich verteilte Supercharger einfacher, besser zwei mal im Jahr 40min warten als dafuer am Anfang 100000 Euro mehr zu bezahlen. Lohnt ganz einfach nicht.
    Abgesehen davon, das wenn man dann 800km weit kommt, die ersten schreien, warum nicht 1200km.
    Mein alter Verbrenner kommt 550km mit einer Tankfuellung. In der Stadt weniger. Viel weniger. Dafuer ist er auch nicht gebaut, es ist eine Reiselimusine, hat aber auch nur einen 90l Tank. Den koennte man groesser machen, wenn man mehr Reichweite braeuchte, hat man nicht, weil schon damals diese Reichweite nicht genutzt wurde.

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