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Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

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  1. Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: Dreadnout73 25.06.19 - 15:19

    Moin!

    Was leider wieder nicht erörtert wurde - woher soll der ganze Strom herkommen?
    Benötigen wir dazu evtl. neue AKWs oder Braunkohlekraftwerke?

    Sicherlich spielt der extrem hohe Anschaffungspreis von den bisher verfügbaren
    e-KFZ eine entscheidende Rolle, die Kaufpräme in Höhe von 4.000 Euro bei Neufahrzeigen läuft
    Ende Juni 2019 aus.

    Die Reichweitenproblemtaik wird die mauen Absatzzahlen ebenfalls nicht beflügeln, hier hat die Deutsche Autoindustrie zu lange auf bewährte Verbrennungstechnik gesetzt und Innovationen (= Kosten!) gescheut.

    MfG

  2. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: DeathMD 25.06.19 - 15:31

    Um AKWs werdet ihr fürs Erste wohl nicht herum kommen, wenn Merkel mal weg ist, sollte das hoffentlich kein Problem mehr sein, denn ihre Panikreaktion nach Fukushima war einfach nur dämlich.

    Die Anschaffungskosten und die Reichweite werden sich mit der Zeit sowieso anpassen, sobald höhere Stückzahlen gebaut werden und die Förderung wird bestimmt wieder verlängert.

    Wichtig wären Investitionen in die Infrastruktur, Ausbau des Netzes etc. nur leider scheitert das oft am Bürger, der zwar überall Strom haben will, aber weder Leitungen noch Kraftwerke sehen will. Da hat es China ein wenig einfacher, die müssen nicht auf jeden Dorfrevoluzzer, der wegen Stromleitungen schlecht schläft und von abgeschalteten Handymasten Bauchschmerzen bekommt, Rücksicht nehmen.

    Grüße

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.19 15:34 durch DeathMD.

  3. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: bofhl 25.06.19 - 15:31

    Dreadnout73 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moin!
    >
    > Was leider wieder nicht erörtert wurde - woher soll der ganze Strom
    > herkommen?
    > Benötigen wir dazu evtl. neue AKWs oder Braunkohlekraftwerke?
    >
    > Sicherlich spielt der extrem hohe Anschaffungspreis von den bisher
    > verfügbaren
    > e-KFZ eine entscheidende Rolle, die Kaufpräme in Höhe von 4.000 Euro bei
    > Neufahrzeigen läuft
    > Ende Juni 2019 aus.
    >
    > Die Reichweitenproblemtaik wird die mauen Absatzzahlen ebenfalls nicht
    > beflügeln, hier hat die Deutsche Autoindustrie zu lange auf bewährte
    > Verbrennungstechnik gesetzt und Innovationen (= Kosten!) gescheut.

    Was noch zusätzlich dazu kommt sind die Stromrechnung, wenn das eAuto mangels Ladestationen ausschließlich zu Hause geladen werden muss!
    (laut meinem Test -Dauer 6 Monate, in Österreich- kam ich auf zusätzliche 5900 kWh und das sind mehr als ich sonst im ganzen Jahr verbrauchen würde. Mein Anbieter würde da sehr schnell mehr als 3000 ¤ / Jahr verlangen)

  4. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: Rocketeer 25.06.19 - 15:32

    Die Reichweitenproblematik ist eher eine gedachte, denn eine tatsächliche Hürde. Die meisten fahren tatsächlich nur sehr kurze Strecken und das betrifft vor allem Pendler. Leute, die beruflich viel reisen gibt es natürlich auch, das ist aber nicht die breite Masse.

    Die Stromerzeugung ist auch ein eher geringes Problem. Wenn man wirklich die Supermärkte mit ins Boot holt, die sowieso mehr und mehr Solaranlagen auf den Dächern haben, dann kann eben dieser Solarstrom ohne große Verluste direkt in die Fahrzeuge "geschubst" werden.

    Wenn man dann noch hingeht und Solar für Privatleute in Kombi mit einer Ladestation (bzw. einem BEV) wieder mehr fördert, bekommen wir schnell eine größere Anzahl an sauberen Zapfsäulen hin.

    Dazu kommt, dass mit steigender Verbreitung die Preise (wie bei jedem anderen Produkt ebenfalls) für eAutos fallen werden. Man muss den Stein also nur vernünftig anstoßen, Fahrt wird er von alleine aufnehmen...

  5. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: Rocketeer 25.06.19 - 15:35

    @bofhl

    Bei 5900 kWh hast du aber auch ordentlich Kilometer zurück gelegt. Was bezahlst du denn an Sprit? Die reinen Kosten sind ja nichtssagend, wenn man keine Verhältnismäßigkeit herstellt...

  6. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: DeathMD 25.06.19 - 15:38

    Wollte gerade die selbe Frage stellen. Das müssten ja so um die 30000 km gewesen sein.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  7. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: dEEkAy 25.06.19 - 15:38

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @bofhl
    >
    > Bei 5900 kWh hast du aber auch ordentlich Kilometer zurück gelegt. Was
    > bezahlst du denn an Sprit? Die reinen Kosten sind ja nichtssagend, wenn man
    > keine Verhältnismäßigkeit herstellt...


    Das würde mich auch interessieren.

  8. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: bofhl 25.06.19 - 15:39

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Reichweitenproblematik ist eher eine gedachte, denn eine tatsächliche
    > Hürde. Die meisten fahren tatsächlich nur sehr kurze Strecken und das
    > betrifft vor allem Pendler. Leute, die beruflich viel reisen gibt es
    > natürlich auch, das ist aber nicht die breite Masse.

    Das stimmt so leider nur begrenzt! Ich dachte auch mal so - ich fahre sowieso nur Kurzstrecke, da reicht ein eAuto allemal - nop, im Schnitt wurden da pro Tag gute 100 bis 200 km draus! Was dann dazu führte, dass ich jeden zweiten Tag voll Laden musste!

    >
    > Die Stromerzeugung ist auch ein eher geringes Problem. Wenn man wirklich
    > die Supermärkte mit ins Boot holt, die sowieso mehr und mehr Solaranlagen
    > auf den Dächern haben, dann kann eben dieser Solarstrom ohne große Verluste
    > direkt in die Fahrzeuge "geschubst" werden.

    Die werden dir eher was "schubsen" - deren Solarstrom wird fast immer für deren Betrieb gebraucht, daher nix mit "Laden des eAutos"! In Ö werden eigentlich alle Anlagen bei Supermärkte - sofern überhaupt vorhanden! - ausschließlich aus dem öffentlichen Stromnetz gespeist!

    >
    > Wenn man dann noch hingeht und Solar für Privatleute in Kombi mit einer
    > Ladestation (bzw. einem BEV) wieder mehr fördert, bekommen wir schnell eine
    > größere Anzahl an sauberen Zapfsäulen hin.
    >
    > Dazu kommt, dass mit steigender Verbreitung die Preise (wie bei jedem
    > anderen Produkt ebenfalls) für eAutos fallen werden. Man muss den Stein
    > also nur vernünftig anstoßen, Fahrt wird er von alleine aufnehmen...

    So weit herunter werden die Preise nicht fallen - einfach weil mit der steigenden Anzahl an Fahrzeugen auch die Herstellprobleme der Akkus größer werden! Schon jetzt gibt es große Probleme (siehe Audi, siehe Tesla,...)

  9. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: PiranhA 25.06.19 - 15:45

    Einmal das. Und bei 3.000 Euro wären das 50 Ct pro kWh. Also ich zahl da knapp die Hälfte.

  10. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: KingTobi 25.06.19 - 15:50

    Naja, er schrieb was von 6 Monaten. Dann würde das mit der Hälfte wieder hinkommen...

  11. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: KingTobi 25.06.19 - 15:53

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um AKWs werdet ihr fürs Erste wohl nicht herum kommen, wenn Merkel mal weg
    > ist, sollte das hoffentlich kein Problem mehr sein, denn ihre Panikreaktion
    > nach Fukushima war einfach nur dämlich.

    Nein, war sie nicht. Atomkraftwerke sind einfah nur dämlich. Aber das ist ein anderes Thema, weil sich das zum Glück eh erledigt hat:
    https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/akw-betreiber-gegen-laengere-laufzeiten-die-nutzung-der-kernenergie-hat-sich-erledigt/24422262.html

    > Die Anschaffungskosten und die Reichweite werden sich mit der Zeit sowieso
    > anpassen, sobald höhere Stückzahlen gebaut werden und die Förderung wird
    > bestimmt wieder verlängert.

    Ist ja schon in Planung.

  12. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: bofhl 25.06.19 - 15:53

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @bofhl
    >
    > Bei 5900 kWh hast du aber auch ordentlich Kilometer zurück gelegt. Was

    Das bedeutet rund alle 2 bis 3 Tage voll laden, Akkukap. 90kW/h ! Strecke Stadt/Land/Gebirge rund 18.000 km (keine 30.000 wie einige hier glauben)

    > bezahlst du denn an Sprit? Die reinen Kosten sind ja nichtssagend, wenn man
    > keine Verhältnismäßigkeit herstellt...

    Ich benutzte mehrere Fahrzeuge - darunter auch auch ein Erdgas-Auto, hauptsächlich aber Diesel-betrieben Fahrzeuge! Rein mit Erdgas komme ich auf unter 2000¤ / Jahr, ansonst wären es darüber (Diesel ~ 3000¤).

  13. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: KingTobi 25.06.19 - 15:57

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Reichweitenproblematik ist eher eine gedachte, denn eine tatsächliche
    > Hürde. Die meisten fahren tatsächlich nur sehr kurze Strecken und das
    > betrifft vor allem Pendler. Leute, die beruflich viel reisen gibt es
    > natürlich auch, das ist aber nicht die breite Masse.

    Vor allem wenn man in einer Ehe / Partnerschaft eh mehr als ein Auto hat...

    > Die Stromerzeugung ist auch ein eher geringes Problem. Wenn man wirklich
    > die Supermärkte mit ins Boot holt, die sowieso mehr und mehr Solaranlagen
    > auf den Dächern haben, dann kann eben dieser Solarstrom ohne große Verluste
    > direkt in die Fahrzeuge "geschubst" werden.

    Wie der andere Poster schon schrieb, brauchen die natürlich auch einen teil des Stromes für sich. Aber auf der anderen Seite gibt es ja genug Strom. Wir müssen einfach weniger exportieren und wenn natürlich mehr und mehr E-Autos fahren, wird natürlich irgendwann auch nicht mehr soviel Strom in den Raffinerien etc gebraucht.

    > Wenn man dann noch hingeht und Solar für Privatleute in Kombi mit einer
    > Ladestation (bzw. einem BEV) wieder mehr fördert, bekommen wir schnell eine
    > größere Anzahl an sauberen Zapfsäulen hin.

    Jaaa, aber das gibt es ja heute für Eigenheim Besitzer schon (je nach Bundesland und Stadt) ;-)

    > Dazu kommt, dass mit steigender Verbreitung die Preise (wie bei jedem
    > anderen Produkt ebenfalls) für eAutos fallen werden. Man muss den Stein
    > also nur vernünftig anstoßen, Fahrt wird er von alleine aufnehmen...

    Ist ja schon dabei. Selbst die Deutschen Hersteller erkennen ja mitlerweile, dass wenn sie den Markt nicht bedienen, wird es ein anderer machen....

  14. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: PiranhA 25.06.19 - 16:12

    Das Problem ist weniger die Stromproduktion. Je nach Schätzung, kann man mit 10 bis 15 Prozent mehr Strombedarf rechnen, wenn alle auf Elektro umsteigen. Verbrenner werden wohl aber auch noch in 30 Jahren auf den Straßen sein. Der tatsächliche Energiebedarf, wird sich also nur langsam steigern.
    Die Abschaltung der AKWs ist da auch das kleinere Problem. Deren Anteil ist ja mittlerweile unter 12%. Kohle mit über 35% ist schon ein anderes Kaliber. Aber wenn der Ausbau regenerativer Energiequellen wie in den letzten 9 Jahren weiter geht, fehlt gar nicht mehr viel. Klar, Gas wird als Energieträger zwischenzeitlich noch zulegen. Man darf jetzt halt beim Ausbau nicht langsamer werden, sondern eher noch nen Zahn zulegen.
    Es sind natürliche massive Änderungen an der Infrastruktur notwendig. Das hat aber weniger mit Elektroautos zu tun, als mit der Energiewende an sich. Eon ist da aber ja recht optimistisch: [www.golem.de]
    Deswegen gibt es da ja gerade so viele Investitionen und Forschungen in dem Bereich. NordLink ist bald fertig, SüdLink muss jetzt so schnell es geht folgen. Über neue Stromspeicher liest man auch regelmäßig. Da passiert aktuell einfach unglaublich viel, aber das ist auch nötig.

    Man darf deswegen jetzt nicht in Panik verfallen. Das sind ambitionierte Ziele, klar, aber auch realistisch.

  15. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: DeathMD 25.06.19 - 16:15

    AKWs sind sicher nicht die optimale Lösung, da die Menschheit aber 40 Jahre im kapitalistischen Konsumrausch vor sich hin geträumt hat, bleibt eben nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera. Wer glaubt, dass wir weltweit die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien decken können und das in der kurzen Zeit, die nötig ist um den Klimawandel noch halbwegs zu begrenzen, ist leider immer noch nicht aufgewacht.

    Ihr verfeuert gerade Kohle, erreicht eure Klimaziele deshalb nicht einmal annähernd, müsst dafür auch noch Strafen zahlen und das Geld fehlt dann im Ausbau der Infrastruktur. Gegen moderne AKWs als Übergangslösung und die Betonung liegt hier ganz klar auf ÜBERGANG, spricht nichts. Mir wäre nämlich nicht bekannt, dass AKWs in D einer Tsunamigefahr ausgesetzt wären, wenn ihr aber weiter Kohle verheizt, könnte das durchaus Realität werden.

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  16. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: DeathMD 25.06.19 - 16:21

    Welches E-Auto und vor allem wie bist du es gefahren um auf einen Verbrauch von 32 kWh/100km zu kommen?

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  17. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: HoffiKnoffu 25.06.19 - 16:25

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rocketeer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > @bofhl
    > >
    > > Bei 5900 kWh hast du aber auch ordentlich Kilometer zurück gelegt. Was
    >
    > Das bedeutet rund alle 2 bis 3 Tage voll laden, Akkukap. 90kW/h ! Strecke
    > Stadt/Land/Gebirge rund 18.000 km (keine 30.000 wie einige hier glauben)
    >
    > > bezahlst du denn an Sprit? Die reinen Kosten sind ja nichtssagend, wenn
    > man
    > > keine Verhältnismäßigkeit herstellt...
    >
    > Ich benutzte mehrere Fahrzeuge - darunter auch auch ein Erdgas-Auto,
    > hauptsächlich aber Diesel-betrieben Fahrzeuge! Rein mit Erdgas komme ich
    > auf unter 2000¤ / Jahr, ansonst wären es darüber (Diesel ~ 3000¤).

    Da beklagt sich jemand, weil er alle 2 bis 3 Tage den Akku mit Max. 90kWh beladen muss über die Kosten? 90kWh heißt Tesla (P)90D. Es ginge auch ein paar Nummer kleiner. Entsprechend wäre der Verbrauch geringer. Da könnte ja ein BMW 7er Fahrer darüber klagen, dass er so viel für den Sprit zahlen muss....und bei gleich drei PKWs, die im Zugriff sind.....sind das Privatfahrzeuge? Dann scheint ja auch das Monatseinkommen entsprechend zu sein....oder sind das Firmenfahrzeuge? Dann werden die Kosten doch eh betrieblich geltend gemacht......

    Was also soll das Gejammer?

  18. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: HoffiKnoffu 25.06.19 - 16:34

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AKWs sind sicher nicht die optimale Lösung, da die Menschheit aber 40 Jahre
    > im kapitalistischen Konsumrausch vor sich hin geträumt hat, bleibt eben nur
    > noch die Wahl zwischen Pest und Cholera. Wer glaubt, dass wir weltweit die
    > Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien decken können und das in der
    > kurzen Zeit, die nötig ist um den Klimawandel noch halbwegs zu begrenzen,
    > ist leider immer noch nicht aufgewacht.
    >
    > Ihr verfeuert gerade Kohle, erreicht eure Klimaziele deshalb nicht einmal
    > annähernd, müsst dafür auch noch Strafen zahlen und das Geld fehlt dann im
    > Ausbau der Infrastruktur. Gegen moderne AKWs als Übergangslösung und die
    > Betonung liegt hier ganz klar auf ÜBERGANG, spricht nichts. Mir wäre
    > nämlich nicht bekannt, dass AKWs in D einer Tsunamigefahr ausgesetzt wären,
    > wenn ihr aber weiter Kohle verheizt, könnte das durchaus Realität werden.


    Einer Zsunamigefahr sicherlich nicht..., aber Erdbebengefahr bis Magnitude 8 im Mittelrheingraben auf jeden Fall. Weswegen das AKW bei Mülheim-Kärlich auch nie in Betrieb ging. Und neueste geologische Funde belegen, dass gar Hamburg vor Erdbeben der Magnitude 6 nicht sicher ist (https://www.spektrum.de/news/kleine-schweinehunde/1653500).

    Regenerative Quellen haben wir inzwischen so viele, dass Windkraftanlagen bei einem so Sinnenreizen Wetter, wie aktuell abgeschaltet werden müssen und PV-Anlagen größer 10kWp in ihrer Leistung gedrosselt werden müssen. Es fehlt einzig an entsprechenden Speichern. Doch auch da tut sich gerade sehr viel. Renault z.B.: Die ZOE Bj. 2013 hatte einen 22kWh Akku (netto). Die aktuelle ZOE 2019 hat bei gleicher Bauform und -größe inzwischen 52kWh Kapazität (netto).

  19. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: Sarkastius 25.06.19 - 16:51

    Kaum gehts um E Autos überschlagen sich die Kommentare von Labertaschen die nur Quatsch erzählen.

    5900kw für 3000¤ ....... Wird dein Strom von einer Hamsterfarm erzeugt? Wo bitte zahlt man über 50 cent für die KW/s?

    AKW´s? Na klar. Selbst wenn wir komplett auf E Autos umstellen steigt der Strombedarf im Land um ca 20%. Definitiv unmöglich ... *facepalm*

    Mit Akkus ebnet man gerade den Weg zu regenerativen Energiequellen. Wieso diskutiert man dann ständig von ohle und Atomkraft?

    Und das Reichweitenproblem haben wir nur aus einem Grund. Und das ist die grenzenlose Dummheit des Menschen.

    So sieht das Aufladen einer Autobatterie 2014 aus.
    https://www.tesla.com/de_DE/videos/battery-swap-event
    Aber dann heulen ja die Schwachköpfe rum, dass die ihre Batterie auch wieder zurück wollen. Mit dem Delivery Service wird der Ladevorgang wieder zu unwirtschaftlich. Und das obwohl es ein Verschleisteil ist.
    Batterien so zu wechseln lässt sich komplett mit Solar oder Wind realisieren. Die Akkus halten auch deutlich länger, da sie nicht mit Gewalt in 30 Minuten vollgepumpt werden. Aber hey warum immer eine funktionierende Batterie haben wenn man seine eigene hat.

  20. Re: Woher kommt der Strom? Was ist mit den KFZ-Preisen?

    Autor: DeathMD 25.06.19 - 16:59

    Leg noch die 38 % aus Kohlestrom drauf und schwupps ist man bei fast 60 %, aber ihr werdet das schon schauckeln. Mutti wird schon sagen wo die Reise hingeht^^

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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