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E-Autos existieren nur

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Test_The_Rest 16.05.17 - 14:29

    Argh....

  2. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Niaxa 16.05.17 - 14:42

    Ach du Schreck. Bitte noch ne Grafik und ne statistische Auswertung zur Wahrscheinlichkeit der Statistik. Und ne Pepsi bitte. Und Bier....

  3. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: melaw 16.05.17 - 14:52

    Klausens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ah jetzt ändert sich die Aussage schon von "für alle Quatsch" in "für mich
    > Quatsch"
    >
    > > Viel sauberer ist Elektroenergie auch nicht, der Dreck wird halt aus den
    > Städten rausgehalten, das ist aber alles.
    >
    > Das ist doch Quatsch. Ich bin im Raum Franken+ und Rewag unterwegs. Bei
    > beiden sind alle Tankstellen 100% Ökostrom. Nun nimm daheim noch Ökostrom
    > und ich frag mich wo ständig diese Unwahrheiten herkommen.

    Genau. 100% Ökostrom buchen und schon kommt nur noch grüner Saft aus der Dose. Nicht.

  4. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: melaw 16.05.17 - 14:59

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Test_The_Rest schrieb:

    > >
    > > Viel sauberer ist Elektroenergie auch nicht, der Dreck wird halt aus den
    > > Städten rausgehalten, das ist aber alles.
    >
    > Das ist alles? Das ist doch das was man will? Pollution, egal ob Gift oder
    > Laerm, wird vermieden. Gut, momentan wird das durch Fahrverbote geloesst,
    > man kann eben gar nicht mehr fahren. Wenn das immer noch kein Argument
    > fuers e-Auto ist, das braucht man die Kiste offensichtlich gar nicht. Auch
    > gut.

    Abgase werden quasi bei den Kraftwerken gebündelt. Beim aktuellen Strommix gibt sich das vom CO2 her beispielsweise nahezu nichts. Ist das schlau? Nur, wenn das Elektroauto durch die Stadt fährt. Dort sehe ich aber nur Winzdiesel oder Motorroller, während der Markt für Batterieautos auf den Landstraßen und BABnen ausgefochten wird. Vollkommen hirnrissig.

  5. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: melaw 16.05.17 - 15:05

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Test_The_Rest schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Fakt ist, die Dinger sind noch nicht für jeden Einsatzzweck tauglich.
    >
    > Vollkommen richtig! Aber warum dann immer die Ausnahmefahrer meinen, dass
    > das nichts werden kann mit den elektrischen Autos, ist mir schleierhaft.
    > Das ist so wie wenn sich ein Wanderer beschwert, dass das Smartphone keine
    > 5 Tage am Stück durchhält, wenn er jede zweite Woche in der Wildnis
    > unterwegs ist. Ja gut, dann halt kein Smartphone oder eben einen Zusatzakku
    > (Range Extender).

    Nun, zum Teil kommt das daher, dass kaum eine Diskussion so postfaktischer geführt wird wie E-mobility. Klar kann ich auf Langstrecke zwischendurch laden. Oder öffentlich laden, wenn ich zuhause nicht laden kann (Gründe gibts genug). Das klappt ganz ok wenn es nur ein paar Zehntausend von den Dingern gibt. Aber bei 1 Mio? Eine Tanke braucht keine weitere Infrastruktur und füllt in 10 Minuten jeden Tank. Aber wenn ein Rasthof auch nur 10 Teslas schnellladen können will, müssen richtig dicke Leitungen vom nächsten Umspannwerk bei.

    Wenn man alles berücksichtigt, kommt man leider zum Ergebnis, dass der aktuelle technische Fortschritt einfach nicht ausreicht für Individualverkehr per Batterie.

  6. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Klausens 16.05.17 - 15:08

    > Genau. 100% Ökostrom buchen und schon kommt nur noch grüner Saft aus der Dose.

    Wer behauptet das?
    Es ging doch drum, dass Elektroenergie nicht wesentlich sauberer ist.
    Und je nach dem, wie man nun "sauber" definiert liegen wir mit Ökotarif z.B. beim CO2 bei ca. 30% eines Diesels oder darunter.

    Hat keiner gesagt, dass du das trinken sollst.

  7. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Kletty 16.05.17 - 15:37

    Ihr solltet eine Pro / Kontraliste erarbeitet für Kurzstrecke und Langstrecke.
    Dabei durchnittliche Werte anhand von Statistiken verwenden. Leistung, Kosten, Laderaum . ...

    In der Betrachtung den ÖPV, Ferverkehr und Rad nicht vergessen.

    Alles mit Statistiken und Fakten untermauert.

    Am Ende wissen wir dann für welche Anwender das Fahrzeug besser geeignet ist.

    Ich hätte leider nicht einmal die Möglichkeit zu laden. (Sammelgarage) und sehe E-Autos <> Verbrenner so wie die Telekom LWL <> Kupfer



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.17 15:44 durch Kletty.

  8. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Spaghetticode 16.05.17 - 15:44

    Hanson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klausens schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum labern eigentlich immer Leute über E-Autos, die noch nie näher als
    > > 10m an einem dran waren?
    >
    > Was ist denn, wenn du kurzfristig von Berlin nach Dresden musst?

    a) Wie realistisch ist es, dass man plötzlich in eine weiter entfernte Stadt muss? Meist hat man genügend Vorlauf, und da kann man sich um ein Miet-/Carsharing-Auto kümmern. Als Firma kann man auch einen weiteren Wagen vorhalten, für den Fall, dass ein Mitarbeiter weiter fahren muss.
    b) Die Strecke Berlin-Dresden ist gerade einmal 193 km lang. Da gibt es genügend Elektroautomodelle, die das schaffen. (Vermutlich muss man dann aber nach dem Termin vor dem Rückweg zur Elektroautotankstelle fahren und dort warten, bis das Auto vollgeladen ist.)

  9. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: dk71 16.05.17 - 16:04

    <tilt>



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.17 16:16 durch dk71.

  10. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Kletty 16.05.17 - 16:06

    Alleine die Frage ob etwas nötig sei ist Quatsch.
    Jedes noch so selten benötigtes Feature gibt einen (geringen) Mehrwert und da hat das E-Auto eher wenig bis keine. Auch wenn ich die Idee gut finde.

  11. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Spaghetticode 16.05.17 - 16:06

    luzipha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - alle zwei Wochen der Großeinkauf
    Die Einkaufsstätte dürfte selbst in ländlichen Gebieten locker in der Reichweite eines vernünftigen Elektroautos (Reichweite > 200 km) liegen.

    > - die monatliche Fahrt zu Verwandten
    Auf wie viele Leute trifft das zu? Die paar Leute, auf die das zutrifft, könnten auch ein Carsharing-Auto nutzen.

    > - der Urlaub zweimal im Jahr
    Da muss man eben ein Carsharing-Auto mit einplanen.

    > - der eventuelle Umzug alle 5 Jahre
    Und den Umzug macht man mit dem Auto, nicht mit einem gemieteten Transporter?


    Ein Haushalt mit mehreren Autos braucht in den meisten Fällen höchstens einen Benziner. Weitere Autos können Elektroautos sein, da man in der Regel nicht gleichzeitig und einzeln zu verschiedenen Verwandten oder zu verschiedenen Urlaubsorten fährt, sondern gemeinsam in einem Auto.

    Man kann auch „privates Carsharing“ betreiben, d. h. man kauft sich gemeinsam mit Verwandten ein Auto und trägt in einen Kalender ein, wann man dieses nutzen möchte. Man kann ja arrangieren, dass nicht alle gleichzeitig solche Unternehmungen machen.

  12. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Kletty 16.05.17 - 16:09

    Spaghetticode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > luzipha schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - alle zwei Wochen der Großeinkauf
    > Die Einkaufsstätte dürfte selbst in ländlichen Gebieten locker in der
    > Reichweite eines vernünftigen Elektroautos (Reichweite > 200 km) liegen.

    Verbrennst schafft das auch.

    > > - die monatliche Fahrt zu Verwandten
    > Auf wie viele Leute trifft das zu? Die paar Leute, auf die das zutrifft,
    > könnten auch ein Carsharing-Auto nutzen.
    >
    > > - der Urlaub zweimal im Jahr
    > Da muss man eben ein Carsharing-Auto mit einplanen.

    Nicht beim Verbrennst

    > > - der eventuelle Umzug alle 5 Jahre
    > Und den Umzug macht man mit dem Auto, nicht mit einem gemieteten
    > Transporter?
    Höchstens Unentschieden

    > Ein Haushalt mit mehreren Autos braucht in den meisten Fällen höchstens
    > einen Benziner. Weitere Autos können Elektroautos sein, da man in der Regel
    > nicht gleichzeitig und einzeln zu verschiedenen Verwandten oder zu
    > verschiedenen Urlaubsorten fährt, sondern gemeinsam in einem Auto.
    >
    > Man kann auch „privates Carsharing“ betreiben, d. h. man kauft
    > sich gemeinsam mit Verwandten ein Auto und trägt in einen Kalender ein,
    > wann man dieses nutzen möchte. Man kann ja arrangieren, dass nicht alle
    > gleichzeitig solche Unternehmungen machen.

    Oder man hat einen Verbrennst.

  13. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Flome1404 16.05.17 - 16:24

    Ein Heli kann das alles auch...

  14. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Kletty 16.05.17 - 16:26

    Leider kostet ein Heli mehr und hat andere Nachteile...Parksituation ist noch Mangelhaft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.17 16:27 durch Kletty.

  15. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Flome1404 16.05.17 - 16:33

    Ach das geht schon

    http://www.chip.de/news/Fuer-Burger-und-Pommes-Pilot-landet-Helikopter-bei-McDonalds_114687891.html

  16. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Kletty 16.05.17 - 16:39

    Flome1404 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach das geht schon
    >
    > www.chip.de


    Jetzt noch die Möglichkeit bei einem richtigen Burgerladen in Hamburg-Altona und ich kauf sofort einen E-Heli!

  17. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: haltoroman 16.05.17 - 18:00

    > - der Urlaub zweimal im Jahr
    >> Da muss man eben ein Carsharing-Auto mit einplanen.

    Gibts bei mir in der nähe nicht.


    Urlaub 2x im Jahr, Konzert 1x im Jahr weiter weg, 2-3x im Jahr sonstige Ausflüge, ca. 1x unplanmäßige Fahrten...

    Alles mit einen Elektroauto bei mir (bzw. wahrscheinlich im ganzen Landkreis) nicht möglich....

  18. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Catslave 15.06.17 - 14:42

    Soviel Gerede, worum gehts?

    Das exponentielle Wachstum....es gibt auch sowas wie Marktsättigung. Wenn ich als einziger im Dorf ein e-Auto habe und sich dann mein Nachbar auch eins kauft, dann ist das eine Steigerung um 100%. Haben dann 9800 der 10ooo Einwohner 1 e-Auto und mein Nachbar kauft sich eins, fällt das nicht mehr auf. Bei der erbärmlichen Verbreitung von e-Autos hierzulande sind beeindruckende exponentielle Wachstumszahlen ja wohl nichts tolles.

    Gerne vergessen wird dabei, das die e-Autos seit mindestens 50 Jahren kommen sollen und alle paar Jahre aufs neue begeistert "Jetzt gehts los~" gesungen wird. e-Autos werden auch schon seit mindestens 20Jahren im deutschen Straßenverkehr erprobt. Außer Studien und medienwirksamen Versprechen kommt da aber leider nicht viel bei raus. Schon vor ca. 15Jahren stand auf der CeBit ein e-Auto mit Motor ohne rotierende Teile, 200km/h+ Spitze und ca. 1oookm Reichweite . . . so neu und bahnbrechend sind die neuen Tesla's und Co. also nicht.

    Das mit dem Pendeln...inbesondere im Handwerk ist es schon fast Standard,das man täglich 30km+ pendelt....und dann womöglich nochmal 1000km wöchentlich. Wohnort Berlin, Arbeitsauftrag n Komplex 15km außerhalb von München. Tendenz eher steigend, Warum brauch man da ein eigenes Auto ? Ich möchte Sie mal sehen, wenn Sie sich dann Montags mit 15kg Werkzeugskiste, Reisetasche mit Kleidung , Bohrmaschine etc. von Bus zu Zug zu Bus quälen bei dem Versuch, Montag morgen um 6:00 in einem Dorf irgendwo im nirgendwo zu sein. Es gibt leider mehr als genug Leute in Dtl., die etwas mehr zur Arbeit bringen müssen als nur sich selbst. Ob diese Leute nun die Mehr- oder Minderheit sind, ist zweitrangig. Fakt ist, das ein großer (und zunehmder) Teil der arbeitenden Bevölkerung mobil sein muss.

    Infrastruktur, noch so ein Problem. Was hilft mir, das im Stadtzentrum München 4ooo Ladestationen sind, wenn ich mit leerem Akku am Ortseingang stehe, weil auf der Strecke Berlin-München nicht eine Ladestation ist ? Bei meinem Benziner/Diesel pack ich mir n 20Liter Kanister ein. Der wiegt ca. 20kg und paßt locker in den Kofferraum. So ein Ersatzakku für das e-Auto ist da (noch ?) nicht so unkompliziert. Meinen 100l Tank kann ich an der Tankstelle auch in 5Minuten auffüllen, der reicht dann auch mal eben für 2oookm. Bei einem vergleichbaren Akku kann ich (zumindest derzeit noch) Mittagsschläfchen machen, während der lädt. Bin ich dann erstmal liegengeblieben, wander ich zur nächsten Tankstelle und pack mir 5l in einen Kanister. Meinen e-Auto Akku kann ich schlecht zur Tankstelle tragen und mal eben 5kW einpacken ist auch nicht.

    Das mit umweltschonende e-Autos ist auch so ein Stadtmärchen, genau wie der grüne Strom für alle. Es ist längst bekannt, das die Ökobilanz der e-Autos reichlich mies ist. Abbau der Rohstoffe, Produktion und Entsorgung sind nicht selten umweltschädlicher als jeder Verbrenner. Auch die Ökobilanz des "grünen Stromes" ist nicht so grün, wie Befürworter gerne behaupten. Hinzu kommt, das Sachen wie Windenergie eher als Spielerei zu werten sind. Es gibt da enge Grenzen, wieviel Windstrom wir maximal "erzeugen" können...und Einfluß haben wir darauf schonmal gar nicht. Das "Zwischenlagern" des Stromes hingegen brauch wieder riesige Akkus, über deren Ökobilanz und Probleme wir lieber nicht reden sollten.

    Das mit Infrastruktur und Billigstrom ist das nächste Problem. Wie hier schon einer erwähnt hatte... wenn an der Tankstelle in der Pampa täglich 100 LKW und 2ooo PKW tanken wollen, muss da nur 3mal täglich der Tanklaster vorbeikommen.....wenn das alles e-Autos sind, brauch die Tanke allerdings ein eigenes Kraftwerk. Auch kommt Strom nicht aus dem nichts. Wenn wir in Deutschland 100Millionen e-Autos haben, brauchen die auch jährlich mal so nebenbei 1 oder 2 TERRA Watt. Da wird das mit dem Abschalten der Atomkraftwerke dann wohl ausfallen müssen. Sicherlich kann ein einzelner sein e-Auto bei sich zu Hause an die Steckdose hängen....aber wenn das ganze Haus das macht, brennt im Keller der Sicherungskasten weg. Wenn dann abends mal alle Einwohner ihr Auto an die Steckdose klemmen, bricht höchstwährscheinlich das komplette örtliche Stromnetz zusammen. Probleme, die irgendwie nie erwähnt werden.

    Fazit: das mit dem e-Auto ist ne nette Spielerei. Für einige lohnt es sich. für einige ist es sinnvoll. Solange es nur einige sind, ist es auch realistisch durchführbar. Eine breite Umsetzung ist aber reichlich utopisch. Zu groß die Einschränkungen, zu gering der Ausbau und die Planung und Vorbereitung, Wenn die Sache weiter so aktiv betrieben wird wie bisher, wird das in diesem Jahrhundert wirklich nichts mehr. Aber wahrscheinlich will das auch keiner, immerhin machen hunderte Konzerne Milliarden mit Benzin und Diesel, von den Steuereinnahmen der Politik ganz zu schweigen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.17 14:59 durch Catslave.

  19. Re: E-Autos existieren nur

    Autor: Catslave 15.06.17 - 15:21

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Test_The_Rest schrieb:

    > > die wenigsten der Kisten haben Reichweiten über 400 km,
    > Die wenigsten Autofahrer fahren täglich über 50km.

    Reicht ja, wenn sie einmal wöchentlich oder monatlich 400km fahren ?

    > > die Ladedauer ist zu lang...
    > Die Ladedauer ist in der Regel völlig belanglos, da die Stromer nicht
    > unbedingt für weite Strecken eingesetzt werden. Das typische Auto steht eh
    > 23+ Stunden am Tag nur rum.

    Die Ladedauer ist irgendwie alles andere als belanglos. Ob das Auto normal 20Stunden steht oder nicht ist mir relativ egal, wenn ich JETZT losfahren muss (Bereitschaftsarzt, Rettungskraft, etc) bzw. JETZT noch 300km vor mir habe, aber der Akku leer ist. Wir könnten uns darauf einigen, das es zumindest für bestimmte Personengruppen zumeist belanglos ist.

    > > Würde also heißen, man stellt sich einen Benziner für Langstrecken hin
    > und
    > > ein Elektroauto für Kurzstrecken.
    > Mir sind Leute bekannt, die genau dies tun. Im Endeffekt ist das auch
    > nichts anderes, als das Cabrio für den Sommer vorhzuhalten.
    > Eine andere Variante sind Fahrzeuge mit Range-Extender, der dann dafür
    > sorgt, dass man auch ganz ohne Strom noch weiterfahren kann.
    > Es ist dabei durchaus auch vorstellbar, dass der Range-Extender als kleiner
    > Anhänger nur im Bedarfsfall mitgeführt wird.
    > Oder man setzt für diese eine große Urlaubsreise im Jahr halt auf einen
    > Leihwagen.

    Nicht jeder hat für jedes Wetter ein eigenes Auto stehen, eher im Gegenteil. Das eine Auto muss dann auch universell einsetzbar sein. Range-Extender ist dann schon wieder totes Gewicht, Extrakosten...und nebenbei, in den meisten Städten hat man heute schon Probleme, für sein Auto einen Parkplatz zu finden....was sollen die Leute dann mit dem Range-Extender-Anhänger machen ? Diese "Lösung" bringt also schon wieder neue Probleme, die zumindest für einige Leute problematisch sind.

    > > Viel sauberer ist Elektroenergie auch nicht, der Dreck wird halt aus den
    > > Städten rausgehalten, das ist aber alles.
    > Elektroenergie kann durchaus sauber sein. Windkraft und Solarenergie bieten
    > da ja einige Möglichkeiten, wobei Elektrofahrzeuge in Masse sogar noch den
    > Vorteil haben, dass sich durch die Speicherkapazitäten in den Fahrzeugen
    > die Problematik der sonst nicht optimal korrelierenden Erzeugungs- und
    > Verbrauchskurven der Erneuerbaren Energien entschärft.

    So sauber auch nicht. Windkraft bzw. Solarenergie beinhaltet auch Öle, Schmierstoffe, Lacke und andere Chemikalien. Sei in der Herstellung, Betrieb oder Entsorgung. Zum Aufbau einer "normalen" Windkraftanlage (1Turm mit drumherum) muss man so ca. 100m² einebnen. Ist etwas umweltfreundlicher als ein Atom- oder Verbrennungskraftwerk, erzeugt aber auch deutlich weniger Strom.
    Ganz zu schweigen davon, das wir auf absehbare Zeit nocht nichtmal unseren bisherigen Strombedarf damit decken können. Von dem zusätzlichen Bedarf für den massiven Einsatz von Elektroautos ganz zu schweigen (2016 wurden "nur" fast ~30% des Strombedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt, Windenergie schaffte mal gerade ~12,3%, Solarvoltaik sogar nur ~5,9%).
    So mancher Ökofreak betankt sein ach so umweltfreundliches Elektroauto mit französischen Atomstrom.....

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