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Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

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  1. Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: Siliziumröster 12.10.17 - 14:30

    Der aktuelle Trend geht ja schwer richtig Mild-Hybrid, zumindest was die nächsten fünf Jahre angeht.

  2. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: the_wayne 12.10.17 - 14:53

    Habe erst kürzlich eine Dokumentation gesehen, in der ein Motoren-Spezi von VW gesagt hat, dass er die Zukunft eher in Hybrid-Lösungen auf Gas-basis (z.b. Wasserstoff) sieht. Da wurden auch Vertreter der Energiekonzerne befragt und die sagten, dass sie bereits jetzt anfangen Stromnetze durch zusätzliche Trafos zu verstärken. Aber selbst dann wäre es kritisch, wenn 60-80% der Leute in einem Wohngebiet fast gleichzeitig nach Hause kommen und über Nacht ihr Auto laden wollen ... das crasht nahezu jedes Netz.

    Von daher würde mich das auch mal interessieren, ob sich dieses Verbot nur auf reine Verbrenner oder auch auf Hybride und Brennstoffzellen bezieht.

  3. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: the_wayne 12.10.17 - 14:58

    Es waren 2 Dokus, die ich gesehen hatte... hab sie gerade wieder gefunden:
    https://www.youtube.com/watch?v=JFo5I27MqAA

    und: https://www.youtube.com/watch?v=XQelhFzK3Po

    Sehr interessant fand ich insbesondere das Problem mit den Stromnetzen.

  4. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: AndyMt 12.10.17 - 14:58

    the_wayne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe erst kürzlich eine Dokumentation gesehen, in der ein Motoren-Spezi von
    > VW gesagt hat, dass er die Zukunft eher in Hybrid-Lösungen auf Gas-basis
    > (z.b. Wasserstoff) sieht. Da wurden auch Vertreter der Energiekonzerne
    > befragt und die sagten, dass sie bereits jetzt anfangen Stromnetze durch
    > zusätzliche Trafos zu verstärken. Aber selbst dann wäre es kritisch, wenn
    > 60-80% der Leute in einem Wohngebiet fast gleichzeitig nach Hause kommen
    > und über Nacht ihr Auto laden wollen ... das crasht nahezu jedes Netz.
    Früher gab es doch diese Schaltungen, so dass man nicht gleichzeitig Kochen und Wäsche waschen konnte. Sowas in der Art nur intelligenter wird wieder kommen, ganz sicher. Dann wird über Nacht gestaffelt geladen, wenn genügend Energie und Kapazität vorhanden ist.
    > Von daher würde mich das auch mal interessieren, ob sich dieses Verbot nur
    > auf reine Verbrenner oder auch auf Hybride und Brennstoffzellen bezieht.
    Wenn ich das an anderer Stelle richtig verstanden habe ist von "lokal emissions frei" die Rede. Ob Plug-In Hybride mit einer WLTP Reichweite > 50km auch darunter fallen weiss ich nicht. Brennstoffzelle jedoch sicher.

  5. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: Sarkastius 12.10.17 - 15:02

    Hybrid ist die größte Verarsche überhaupt. Man bezahlt deutlich mehr da viel mehr Bauteile benötigt werden. Das Gewicht des Autos steigt weil man 2 Antriebssysteme hat und somit wird auch der Verbrauch steigen. Die Energie die man mit dem Motor erzeugt ist effektiver wenn sie direkt in Bewegungsenergie umgesetzt wird als erst mit Verlusten in einem Akku zu speichern. Die Tests die man mit Hybrid Autos macht und die uns die tolle Verbrauchsersparnis vorgaukeln sind sowieso Betrug. Es wird mit einem vollen Akku gestartet der nach 25 km wieder extern nachgeladen werden darf und nicht vom Motor. Das einzig sinnvolle wäre die Bremsenergie in einem Kondensator kurzzeitig zu speichern und diese unterstützend bei Beschleunigung zur Verfügung zu stellen. Entweder reines E Auto oder gar nicht.

  6. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: JackIsBlack 12.10.17 - 15:09

    Bei großen Hybriden wie einer S-Klasse hat man keine Verbrauchsersparnisse, bei einem Golf/Passat GTE hingegen sieht es wieder ganz anders aus. den fährt man mit 3,5L/100km.

  7. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: KingTobi 12.10.17 - 15:21

    Hier werden ganz schön Sachen durcheinandergeworfen.

    Hybrid: Normales Fahren wie bisher gewohnt. Beim Bremsen wird jedoch über den E-Motor gebremst und die Energie im Akku gespeichert. Diese kann nachher wieder beim Beschleunigen genutzt werden. z. B. Toyota Auris

    Rex (Range Extender): Fahren ausschließlich über den E-Motor. Ein normaler Motor erzeugt wenn die Batterie leer wird Strom um die Batterie zu laden. Das ist dann z. B. im BMW i3 der Fall wenn der als REX bestellt wird.

    Plug-In Hybrid: Wie ein Hybrid, nur die Batterie ist größer und kann extern per Stecker geladen werden. Auch der E-Motor ist stärker damit große Strecken (z. B. tägliches Pendeln) per E-Motor zurück gelegt werden kann. Das ist z. B. Im Golf/Passat GTE der Fall.

    @Sarkastius: Der Rex macht keinen Sinn, da z. B. der kleine i3 wohl mit 9l auf 100km gefahren wird wenn der Akku leer ist.

    Der Hybrid macht sehr wohl sinn, ebenso der Plug-In Hybrid. Die Akkus sind kleiner und leichter als in einem reinen E-Fahrzeug. Trotzdem wird beim Bremsen nicht alles in Wärme umgesetzt. Und so ein Auris lässt sich schon mit erstaunlich wenig Verbrauch fahren.

  8. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: ckerazor 12.10.17 - 15:23

    Wieso sollten 80% der Bewohner eines Wohngebiets gleichzeitig laden wollen?
    Wieso sollten diese Fahrzeuge alle mit maximaler Ladeleistung geladen werden, wenn diese am Tag ohnehin 23 Stunden parken und entsprechend langsam geladen werden können?

    Wenn 80% der Bewohner eines Wohngebiets zur örtlichen Tankstelle eiern und tanken wollen, dann passieren zwei Dinge:

    - Lange Schlangen und Wartezeiten
    - Tank der Tankstelle leer und der Großteil fährt unverrichteter Dinge wieder nach Hause

  9. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: McWiesel 12.10.17 - 15:29

    ckerazor schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > - Lange Schlangen und Wartezeiten
    > - Tank der Tankstelle leer und der Großteil fährt unverrichteter Dinge
    > wieder nach Hause

    Ein verbrenner muss aber nicht täglich nachtanken, viele vielleicht nur einmal im Monat. Entsprechend selten und kurzzeitig muss eine Tankstelle aufgesucht werden.
    Die Elektrokisten müssen aber andauernd und stundenlang an der strippe hängen um dann 100km fahren zu können

  10. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: ckerazor 12.10.17 - 15:30

    Das stimmt so nicht oder glaubst du, dass Toyota in seinen Hybridfahrzeugen ein herkömmliches Getriebe einsetzt? Bitte informiere dich mal über die genaue Funktionsweise, denn das was Toyota macht, ist extrem genial und einfach.

    In der Stadt spart der Hybrid natürlich und auf der Autobahn verbraucht er halt wie ein normaler Verbrenner. Unterm Strich immer noch gespart. Außerdem die Anwohner nicht aufgeweckt, wenn auf den letzten Kilometern elektrisch gefahren wird.

    Ich sehe da schon ziemlich viele Vorteile.

  11. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: ckerazor 12.10.17 - 15:32

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ckerazor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----
    > > - Lange Schlangen und Wartezeiten
    > > - Tank der Tankstelle leer und der Großteil fährt unverrichteter Dinge
    > > wieder nach Hause
    >
    > Ein verbrenner muss aber nicht täglich nachtanken, viele vielleicht nur
    > einmal im Monat. Entsprechend selten und kurzzeitig muss eine Tankstelle
    > aufgesucht werden.

    Ein Elektrofahrzeug muss das auch nicht.

    > Die Elektrokisten müssen aber andauernd und stundenlang an der strippe
    > hängen um dann 100km fahren zu können

    Stundenlanges Laden um 15 kWh in das Auto zu bekommen ist absoluter Nonsens.

  12. emissionsfreie PKW

    Autor: Voutare 12.10.17 - 15:38

    Aus: https://d2vry01uvf8h31.cloudfront.net/CDA/Documenten/2017/TK2017/Regeerakkoord20172021.pdf

    ‘Het streven isdat uiterlijk in 2030 alle nieuwe auto’s emissieloos zijn.’

    Übersetzt:
    Ziel ist es, dass bis 2030 alle Neuwagen emissionsfrei sind.

  13. Re: emissionsfreie PKW

    Autor: ckerazor 12.10.17 - 15:40

    Voutare schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus: d2vry01uvf8h31.cloudfront.net
    >
    > ‘Het streven isdat uiterlijk in 2030 alle nieuwe auto’s
    > emissieloos zijn.’
    >
    > Übersetzt:
    > Ziel ist es, dass bis 2030 alle Neuwagen emissionsfrei sind.

    Korrektur: "lokal emissionsfrei*"
    *bis auf Reifenabrieb, Bremsabrieb und Staubaufwirbelungen

  14. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: chefin 12.10.17 - 15:57

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollten 80% der Bewohner eines Wohngebiets gleichzeitig laden wollen?
    >
    > Wieso sollten diese Fahrzeuge alle mit maximaler Ladeleistung geladen
    > werden, wenn diese am Tag ohnehin 23 Stunden parken und entsprechend
    > langsam geladen werden können?
    >
    > Wenn 80% der Bewohner eines Wohngebiets zur örtlichen Tankstelle eiern und
    > tanken wollen, dann passieren zwei Dinge:
    >
    > - Lange Schlangen und Wartezeiten
    > - Tank der Tankstelle leer und der Großteil fährt unverrichteter Dinge
    > wieder nach Hause

    Der unterschied ist das Verbrenner nicht tanken müssen, Stromer schon. Nach 100km mit Klima oder Heizung ist der Tank halbiert. Hier wird ja immer nur der Normverbrauch zugrunde gelegt. Überhole mal LKWs auf der Strecke, fahre zügig und geniese den Komfort 10 Minuten später aufzustehen um das wieder rauszuholen. Kostet beim Verbrenner einmal Tanken a 3 Minuten. Tanksäule lässt 50l/min durch. Bezahlen dauert 1 Minute. Firten mit der hübschen Kassendame ist es was Zeit kostet.

    Autos werden nicht tagsüber wenn sie rumstehen geladen. Wie auch. Laden beim Chef? Nett wenn der dir Strom schenkt, darf er nur nicht. Geht noch gut, wird toleriert. So wie man früher einfach Geschäftsautos mit Heim nehmen durfte und damit rumfahren. Wird aber wenn mal Elektroautos sich durchsetzen unterbunden. Geldwerter Vorteil und so. Wenn du dann den Strom versteuern musst, scheisst du drauf dort zu laden. Also zuhause laden, weil nur da der Strom billig ist. 500m von hier IST eine Stromtankstelle. Und dort zahlt man deutlich mehr als zuhause. Vorallem fürs Schnellladen. Wenn ich also die Wahl habe für 10 Euro oder für 15 Euro nachzuladen, was werde ich nehmen?

    Zuhause laden für 10 Euro.

    Und wenn du mal um 16uhr durchs Frankfurter Kreuz fährst weist du wie man 10 Autobahnspuren und 4 Autobahnen zuparken kann in weniger als 15 Minuten. Nichts anderes passiert dann zuhause. Zwischen 4 und 6 kommen alle heim und stecken ein zum laden. Ohne Lademanagement kannst das knicken. Und mit Lademanagement wird dir deine Frau schon sagen, das dein Feierabend Bierchen keine Priorität hat, sondern, das du den Ich lade zuerst Tarif wählen sollst. Scheiss aufs Geld, die Kinder wollen zum Sport und abgeholt werden, das Auto muss voll sein.

  15. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: feierabend 12.10.17 - 15:57

    KingTobi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Hybrid macht sehr wohl sinn, ebenso der Plug-In Hybrid. Die Akkus sind
    > kleiner und leichter als in einem reinen E-Fahrzeug. Trotzdem wird beim
    > Bremsen nicht alles in Wärme umgesetzt. Und so ein Auris lässt sich schon
    > mit erstaunlich wenig Verbrauch fahren.

    Einer der größten Plus-Punkte von E-Autos ist deren Einfachheit.

    Es gibt keinen Motor mit dutzenden Einzelteilen, kein Getriebe, keine Kupplung, keine Wasserkühlung, keine Lichtmaschine usw.

    Ein Hybrid Fahrzeug ist das Gegenteil von Einfach. Du hast einen kompletten Verbrennungsmotor inklusive der oben Stehenden Bauteile plus (mindestens)einen Elektromotor und die dazugehörige Batterie. Dazu kommt noch die Ladeelektronik, die Steuerung für die Lastverteilung usw..
    Das macht das Auto schwerer, teurer, komplexer und damit fehleranfälliger und wartungsintensiver. Das liegt in der Natur der Dinge.

    Zudem kommt dass sich durch Rekuperation nur mäßig viel Energie zurück gewinnen lässt.

    Die rein elektrische Reichweite eines Plug-In Hybriden liegt bei etwa 50km.
    Die bei Unterstürzung je nach Fahrweise bei 100km bis 150km
    Und nur dann sind solche Werte wie 3,5l/100km zu erreichen.
    Wenn der Akku leer ist verbraucht ein Hybride mindestens genau so viel, ehr mehr (mehr Gewicht) als ein vergleichbarer Verbrenner.

    Ist ja auch logisch. Warum sollte ein Hybrid weniger verbrauchen als ein normaler PKW. Das Verbrenner Aggregat ist bei beiden gleich effizient. Woher soll die Energie also kommen?!

    Aus den oben stehenden Punkten halte ich Hybridfahreuge für ein Produkt der Hersteller um den Flottenverbrauch zu drücken.
    Beim Ermitteln des Durchschnittsverbrauch wird selbst eine kleine Hybrid-PKW Batterie nicht leer gefahren. Und so sind Werte um 3l/100km möglich.
    Das ist in meinen Augen eine ähnliche Verarsche wie mit den Diesel PKW auf dem Prüfstand, die ihre Fahrmodi je nach Zustand wechseln.

  16. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: Dwalinn 12.10.17 - 16:02

    Aus dem gleichen Grund warum Freitags die Supermärkte immer besonders voll sind :)

    Ich schätze mal die meisten werden Ihr Fahrzeug 1 mal in der Woche laden und da ist Freitag so ein typischer Tag. Die Arbeitswoche ist geschafft morgen heißt es ausschlafen und dann ein Familienausflug.

    Ist natürlich nur ne Mutmaßung aber ich würde mein Auto nicht jeden Tag immer wieder von 85% auf 100% Aufladen wollen gleichzeitig soll das Auto am Wochenende auch bereit für etwas Spontanität sein.

  17. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: KingTobi 12.10.17 - 16:05

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Autos werden nicht tagsüber wenn sie rumstehen geladen. Wie auch. Laden
    > beim Chef? Nett wenn der dir Strom schenkt, darf er nur nicht.

    Das darf er wohl. Geldwerter Vorteil ist nicht mehr:
    http://www.presseportal.de/pm/69585/3549763

  18. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: BRB 12.10.17 - 16:07

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ckerazor schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > ----
    > > > - Lange Schlangen und Wartezeiten
    > > > - Tank der Tankstelle leer und der Großteil fährt unverrichteter Dinge
    > > > wieder nach Hause
    > >
    > > Ein verbrenner muss aber nicht täglich nachtanken, viele vielleicht nur
    > > einmal im Monat. Entsprechend selten und kurzzeitig muss eine Tankstelle
    > > aufgesucht werden.
    >
    > Ein Elektrofahrzeug muss das auch nicht.
    >
    > > Die Elektrokisten müssen aber andauernd und stundenlang an der strippe
    > > hängen um dann 100km fahren zu können
    >
    > Stundenlanges Laden um 15 kWh in das Auto zu bekommen ist absoluter
    > Nonsens.

    Wir haben nen Renault Zoe in der Familie und der steht jeden Tag an der Steckdose. Einfache Pendelstrecke sind 48 km, mit Klima oder Heizung und Licht reicht das Ganze für genau eine Tour. Am zweiten Tag könnte man mit der Restreichweite nochmal graaade so hinkommen, aber das ist dann sozusagen "on a wing and a prayer", daher wird der Wagen ~17:30/18:00 herum angeschlossen. Das Ganze funktioniert, da es das einzige Elektroauto im Haushalt ist.

    Würde jeder der Pendler in der Familie elektrisch fahren wollen, würde es am Platz mangeln und der Hausanschluss nicht mehr ausreichen. Selbst von einer einzelnen Schnellladevorrichtung hat unser Netzbetreiber abgeraten. Das hieße für uns: in der Nacht umparken und umstöpseln.

    Zwar würde das Ganze theoretisch durch einen massiven Ausbau des Stromnetzes und Modernisierung der Hausanschlüsse möglich sein, wenn ich mir aber ansehe, wie lang die Telekom hierzulande für den Breitbandausbau, zumal noch mit miesem Vectoring, benötigt, hab ich meine Zweifel dass ich eine komplette Elektrifizierung zu meinen Lebzeiten noch erlebe....

  19. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: ChMu 12.10.17 - 16:07

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei großen Hybriden wie einer S-Klasse hat man keine Verbrauchsersparnisse,
    > bei einem Golf/Passat GTE hingegen sieht es wieder ganz anders aus. den
    > fährt man mit 3,5L/100km.

    Aber nur wenn man nur 19,7km faehrt und den Verbrauch dann hochrechnet. Wenn der Golf GTE auf die Autobahn geht und mit 130Richtgeschwindigkeit ueber 300km faehrt, ist von den 3,5l nichts mehr uebrig.

  20. Re: Keine Verbrenner oder keine reinen Verbrenner?

    Autor: ckerazor 12.10.17 - 16:10

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ht tanken müssen, Stromer schon. Nach
    > 100km mit Klima oder Heizung ist der Tank halbiert. Hier wird ja immer nur
    > der Normverbrauch zugrunde gelegt. Überhole mal LKWs auf der Strecke, fahre
    > zügig und geniese den Komfort 10 Minuten später aufzustehen um das wieder
    > rauszuholen. Kostet beim Verbrenner einmal Tanken a 3 Minuten. Tanksäule
    > lässt 50l/min durch. Bezahlen dauert 1 Minute. Firten mit der hübschen
    > Kassendame ist es was Zeit kostet.

    Tesla ballert mit dem Supercharger 120KW Leistung ins Auto. Nach 10 Minuten sind also 20 kWh, was für 100 Kilometer "normales" Fahren ohne Rasen ausreicht. Außerdem, wo ist die Relevanz? Geladen wird mit wenig Leistung dort wo das Fahrzeug 23 Stunden am Tag rumsteht. Der Normalfall ist ein 100% geladenes Fahrzeug und nicht eines, mit welchem man irgendwo hinfahren muss, um es aufzuladen.

    >
    > Autos werden nicht tagsüber wenn sie rumstehen geladen. Wie auch. Laden
    > beim Chef? Nett wenn der dir Strom schenkt, darf er nur nicht.

    Das wird gehen denn genau das ist die Zukunft des Tanken.

    Geht noch
    > gut, wird toleriert. So wie man früher einfach Geschäftsautos mit Heim
    > nehmen durfte und damit rumfahren. Wird aber wenn mal Elektroautos sich
    > durchsetzen unterbunden. Geldwerter Vorteil und so. Wenn du dann den Strom
    > versteuern musst, scheisst du drauf dort zu laden.

    Es ist vorstellbar wenn sich Smart Grids durchsetzen an den Stromentnahmestellen personalisiert zu bezahlen.

    Also zuhause laden, weil
    > nur da der Strom billig ist. 500m von hier IST eine Stromtankstelle. Und
    > dort zahlt man deutlich mehr als zuhause. Vorallem fürs Schnellladen. Wenn
    > ich also die Wahl habe für 10 Euro oder für 15 Euro nachzuladen, was werde
    > ich nehmen?
    >
    > Zuhause laden für 10 Euro.

    Das stimmt.

    >
    > Und wenn du mal um 16uhr durchs Frankfurter Kreuz fährst weist du wie man
    > 10 Autobahnspuren und 4 Autobahnen zuparken kann in weniger als 15 Minuten.
    > Nichts anderes passiert dann zuhause. Zwischen 4 und 6 kommen alle heim und
    > stecken ein zum laden. Ohne Lademanagement kannst das knicken. Und mit
    > Lademanagement wird dir deine Frau schon sagen, das dein Feierabend
    > Bierchen keine Priorität hat, sondern, das du den Ich lade zuerst Tarif
    > wählen sollst. Scheiss aufs Geld, die Kinder wollen zum Sport und abgeholt
    > werden, das Auto muss voll sein.

    Wie oben erwähnt denke ich, dass man sich von der bisherigen Art des "Tankens" verabschieden wird und überall lädt. Auf dem Supermarktparkplatz. Bei der Firma. Privat zu Hause. Ich teile in Folge deine pessimistische Sicht nicht.

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