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battery degradation

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  1. battery degradation

    Autor: knabba 06.04.22 - 18:33

    Ich finde das aus dem Aspekt schon super. Also wenn ich mir ein e-Auto kaufe, dann etweder sehr günstig, da tut mir die degradation nicht so weh oder teurer aber dann mit Wechselakku. Einfach weil man so mit der Zeit gehen kann und keine Angst haben muss, dass die Reichweite stark abnimmt.
    Und wenn die Technik besser wird, lässt man sich einen größeren gegen Aufpreis reintauschen.
    Auch wenn ich früher ein Gegner der Technologie war.

  2. Re: battery degradation

    Autor: MCCornholio 06.04.22 - 18:41

    Und in der Realität hält ein Stromer mit seinem Akku dann doch genau so oder länger als ein Verbrenner Motor

  3. Re: battery degradation

    Autor: nille02 06.04.22 - 18:44

    Das Problem bei Wechselakkus ist, dass sie sehr teuer sind.

    Die Autos sind nicht nennenswert günstiger, als beispiel mal beim Twizzy. Das "Auto" kostet über 11.000¤ und du musst Monatsmiete für den Akku bezahlen die von deiner Kilometerleistung abhängt.

  4. Re: battery degradation

    Autor: katze_sonne 06.04.22 - 22:59

    knabba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde das aus dem Aspekt schon super. Also wenn ich mir ein e-Auto
    > kaufe, dann etweder sehr günstig, da tut mir die degradation nicht so weh
    > oder teurer aber dann mit Wechselakku. Einfach weil man so mit der Zeit
    > gehen kann und keine Angst haben muss, dass die Reichweite stark abnimmt.
    > Und wenn die Technik besser wird, lässt man sich einen größeren gegen
    > Aufpreis reintauschen.
    > Auch wenn ich früher ein Gegner der Technologie war.

    Und da stellt sich mir die erste Frage: Was ist, wenn es eine neue Akkugeneration gibt, wie integrieren die das in die Wechselstationen, also rein Konzeptmäßig?

    An und für sich wird die Station wohl funktionieren, wenn man bedenkt, dass die schon 900 Stk. davon haben.

  5. Re: battery degradation

    Autor: chefin 07.04.22 - 08:27

    knabba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde das aus dem Aspekt schon super. Also wenn ich mir ein e-Auto
    > kaufe, dann etweder sehr günstig, da tut mir die degradation nicht so weh
    > oder teurer aber dann mit Wechselakku. Einfach weil man so mit der Zeit
    > gehen kann und keine Angst haben muss, dass die Reichweite stark abnimmt.
    > Und wenn die Technik besser wird, lässt man sich einen größeren gegen
    > Aufpreis reintauschen.
    > Auch wenn ich früher ein Gegner der Technologie war.

    Soweit die Theorie. Akkus werden bei Verleihern aber ausgenudelt bis zum Geht nicht mehr. Heist, du weist vorher nicht was du bekommst. Kann 100KWh sein, kann auch nur 80KWh sein. Planung der Strecke ist also erst nach dem Akkutausch möglich.

    Kostenfaktor: nun es wird sicherlich nicht billiger. Neben den Kreditkosten für die Akkufinanzierung kommen noch Kosten für die Wechselstation dazu. Glaube nur nicht, das die 10 Jahre problemlos funktioniert. Eher wird es so sein, das du alle paar Monate einen Serviceeinsatz hast. Einfach mal in der Tanke fragen, was die Waschanlage so an Stress macht.

    Nicht zu vergessen, diese Firmen wollen alle mitverdienen. Neben der Tankstelle die das "betreut" muss man die Verleihfirma bezahlen. Das Inkasso will auch verdienen. Da die prozentual bedient werden, verdienen sie am Leihaakku mehr als an den Stromkosten wenn man selbst lädt.

    Meine Schätzung geht dahin, das man in ca 5-6 Jahren den Akku bezahlt hätte mit dem Mehrpreis gegenüber dem selbst laden. Ich gehe von ca 8 Jahre Akkulebensdauer aus. 20% Mehrkosten als der nakte Preis eines Akkus denke ich mal. Und dazu kommt, das diese Akkus sehr oft Schnellladung abbekommen und daher höheren verschleiss haben. Oder doch langsam laden, dafür doppelt so viele Akkus in Reserve haben? Statt Verschleisskosten dann mehr Finanzierungskosten.

    Abwarten.

    Ebenfalls ungeklärt ist die Frage ob man sie im Auto ebenfalls Schnellladen kann oder nicht. Den das setzt eine Elektronik voraus im Fahrzeug, die man aus Kostengründen weg lässt. Oder auf ein Minimalmass reduziert. zB wenn man die Akkulebensdauer dadurch erhöht, das man in den Stationen NICHT schnell lädt. Dafür mehr Akkus bereit hält. Nun will ich dann aber auch nicht, das der Kunde im Fahrzeug schnell lädt und den Akku stresst.

    Das sind in der Summe viele Faktoren, die es für den Privatbesitzer uninteressant machen. Und dann stell dir vor, die Wechselstation am Fussballstadion. 60.000 Menschen kommen an, 100 Wechselakkufahrzeuge, 15 Akkus in Vorrat. Und wer bekommt die dann? Und dann Nachladen, bis Ende des Spiels vieleicht noch 5-6 Akkus voll geworden.Stationen scalieren schlecht und wenn man dort Reserven aufbaut, stehen die rum. Diese Kosten werden dann ebenfalls umgelegt. Akkus verschleissen auch beim Rumliegen. Vorallem wenn sie voll geladen rumliegen.

    Deswegen wurde das bisher nicht umgesetzt in Deutschland. Norwegen ist völlig andere Liga. Ein Land, größer als Deutschland mit 5 Millionen Einwohner und 50% wohnen in den 3 großen Städten. Überland fliegt man, da fährt man nicht. Deswegen stehen an allen Flughäfen Hundert oder mehr Leihautos. Dort sind 100km Reichweite bereits ausreichend. 400km gilt als Luxus. Wechselakku ist das Tüpfelchen auf dem i dann. Lässt sich halt dort sehr kompakt auf die paar großen Städte verteilen. Und dort kaufen diese Menschen dann auch diese Autos. Deutschland hat völlig andere Infrastruktur, andere Lebensgewohnheiten, andere Bedürfnisse.

  6. Re: battery degradation

    Autor: Jennss 07.04.22 - 12:41

    Gut geschrieben!

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