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Wenn man bis über die Halskrause (wie zB NOR) in Wasserkraftstrom steht

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  1. Wenn man bis über die Halskrause (wie zB NOR) in Wasserkraftstrom steht

    Autor: DY 06.02.18 - 09:07

    ist das ein absolut sinnvolles Projekt.
    Muss man allerdings nachts die Kohlekraftwerke oder Gaskraftwerke laufen lassen, damit die Akkus der Fahrzeuge geladen werden können, um diese dann tagsüber zu betreiben- da scheitert es schon wieder an der Sinnhaftigkeit bei jeweils um die 40% Wirkungsgrad.
    Kohle - nur 40% in Strom - davon 40% in Bewegung

  2. Re: Wenn man bis über die Halskrause (wie zB NOR) in Wasserkraftstrom steht

    Autor: AndyMt 06.02.18 - 10:28

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist das ein absolut sinnvolles Projekt.
    > Muss man allerdings nachts die Kohlekraftwerke oder Gaskraftwerke laufen
    > lassen, damit die Akkus der Fahrzeuge geladen werden können, um diese dann
    > tagsüber zu betreiben- da scheitert es schon wieder an der Sinnhaftigkeit
    > bei jeweils um die 40% Wirkungsgrad.
    > Kohle - nur 40% in Strom - davon 40% in Bewegung
    Wie kommst du auf "davon 40% in Bewegung"? Die Effizienz des Schraubenantriebs? Die wäre bei Diesel genau gleich schlecht, fällt also nicht ins Gewicht.

    Wie auch immer, selbst mit Kohlestrom bei Deutschen Tarifen wären sowohl der CO2 Ausstoss wie auch die Betriebskosten deutlich tiefer als bei einer konventionellen Fähre. Dann sagen wir mal bei pessimistisch 30% CO2 Einsparung und 40% bei den Kosten. Da wüsste dennoch jeder Buchhalter sofort was zu tun ist.
    Wobei - so eine Fähre wäre ja dann Grossabnehmer und von der EEG-Umlage befreit...

  3. Re: Wenn man bis über die Halskrause (wie zB NOR) in Wasserkraftstrom steht

    Autor: DY 06.02.18 - 11:19

    AndyMt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DY schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ist das ein absolut sinnvolles Projekt.
    > > Muss man allerdings nachts die Kohlekraftwerke oder Gaskraftwerke laufen
    > > lassen, damit die Akkus der Fahrzeuge geladen werden können, um diese
    > dann
    > > tagsüber zu betreiben- da scheitert es schon wieder an der
    > Sinnhaftigkeit
    > > bei jeweils um die 40% Wirkungsgrad.
    > > Kohle - nur 40% in Strom - davon 40% in Bewegung
    > Wie kommst du auf "davon 40% in Bewegung"? Die Effizienz des
    > Schraubenantriebs? Die wäre bei Diesel genau gleich schlecht, fällt also
    > nicht ins Gewicht.

    Die Problematik ist bei nicht regenerativer Erzeugung immer der Energieverlust, beim PKW hast Du den auch. Dieselenergie: 35% in Bewegung.
    Beim E-Auto dann aber so, dass zuerst die Kraftwerke mit einem Verlust arbeiten, also geht von der eingesetzten Energie durch Gas/Kohle/Erdöl nur 40% an Strom ins Leitungsnetz. Durch Leitungsverluste, Speichervluste und Umwandlungsverluste gehen dann noch 40% vom produzierten Strom in die Bewegung des E-Autos.
    Du hast damit den Energieeinsatz maximiert und die Effizienz minimert.


    > Wie auch immer, selbst mit Kohlestrom bei Deutschen Tarifen wären sowohl
    > der CO2 Ausstoss wie auch die Betriebskosten deutlich tiefer als bei einer
    > konventionellen Fähre. Dann sagen wir mal bei pessimistisch 30% CO2
    > Einsparung und 40% bei den Kosten. Da wüsste dennoch jeder Buchhalter
    > sofort was zu tun ist.
    > Wobei - so eine Fähre wäre ja dann Grossabnehmer und von der EEG-Umlage
    > befreit...

    Das ist wiederum eine deutsche Eigenheit. Aber die Rechnung geht schon oben nicht auf. Zumindest für Naturwissenschaftler und Techniker. Unsere Sozial- und Ökoromantiker werden das aber weiter voran treiben.

  4. Re: Wenn man bis über die Halskrause (wie zB NOR) in Wasserkraftstrom steht

    Autor: AndyMt 06.02.18 - 11:31

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AndyMt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DY schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ist das ein absolut sinnvolles Projekt.
    > > > Muss man allerdings nachts die Kohlekraftwerke oder Gaskraftwerke
    > laufen
    > > > lassen, damit die Akkus der Fahrzeuge geladen werden können, um diese
    > > dann
    > > > tagsüber zu betreiben- da scheitert es schon wieder an der
    > > Sinnhaftigkeit
    > > > bei jeweils um die 40% Wirkungsgrad.
    > > > Kohle - nur 40% in Strom - davon 40% in Bewegung
    > > Wie kommst du auf "davon 40% in Bewegung"? Die Effizienz des
    > > Schraubenantriebs? Die wäre bei Diesel genau gleich schlecht, fällt also
    > > nicht ins Gewicht.
    >
    > Die Problematik ist bei nicht regenerativer Erzeugung immer der
    > Energieverlust, beim PKW hast Du den auch. Dieselenergie: 35% in Bewegung.
    Unter Laborbedinungen. In der Praxis sind es eher 25%, wenn überhaupt. Das kann man schon aus der Diskrepanz zwischen NEFZ Märchenwerten und dem Praxisverbrauch ermitteln. Beim Benziner ist es noch schlimmer.
    > Beim E-Auto dann aber so, dass zuerst die Kraftwerke mit einem Verlust
    > arbeiten, also geht von der eingesetzten Energie durch Gas/Kohle/Erdöl nur
    > 40% an Strom ins Leitungsnetz. Durch Leitungsverluste, Speichervluste und
    > Umwandlungsverluste gehen dann noch 40% vom produzierten Strom in die
    > Bewegung des E-Autos.
    Soweit ich weiss liegt der Verlust im Netz über alle Spannungsebenen bei unter 6%:
    https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbertragungsverlust.
    Ladestationen und Ladevorgang dann nochmal 10-20%, je nach Technologie.
    Da kommt man eher auf 80% insgesamt.
    Ausserdem besteht der Energiemix gottlob ja nicht nur aus Kohlestrom...
    > Du hast damit den Energieeinsatz maximiert und die Effizienz minimert.
    >
    > > Wie auch immer, selbst mit Kohlestrom bei Deutschen Tarifen wären sowohl
    > > der CO2 Ausstoss wie auch die Betriebskosten deutlich tiefer als bei
    > einer
    > > konventionellen Fähre. Dann sagen wir mal bei pessimistisch 30% CO2
    > > Einsparung und 40% bei den Kosten. Da wüsste dennoch jeder Buchhalter
    > > sofort was zu tun ist.
    > > Wobei - so eine Fähre wäre ja dann Grossabnehmer und von der EEG-Umlage
    > > befreit...
    >
    > Das ist wiederum eine deutsche Eigenheit. Aber die Rechnung geht schon oben
    > nicht auf. Zumindest für Naturwissenschaftler und Techniker. Unsere Sozial-
    > und Ökoromantiker werden das aber weiter voran treiben.
    Ich gehöre aber zu der von dir zuerst genannten Gruppe und die Rechnung geht definitiv auf.

  5. Re: Wenn man bis über die Halskrause (wie zB NOR) in Wasserkraftstrom steht

    Autor: teenriot* 06.02.18 - 12:00

    In der Rechnung fällt jetzt aber noch der Raffinerieaufwand um derartige vergleichende Aussagen machen zu können.

    > Das ist wiederum eine deutsche Eigenheit. Aber die Rechnung geht schon
    > oben nicht auf. Zumindest für Naturwissenschaftler und Techniker.

  6. Re: Wenn man bis über die Halskrause (wie zB NOR) in Wasserkraftstrom steht

    Autor: Sicaine 06.02.18 - 13:13

    Lieber hab ich grosse Filteranlagen am Kraftwerk als kleine schlechte Filter an Millionen Autos.

    Lieber hab ich Abgase um ein Kraftwerk herum als da wo ich rumlaufe.

    Selbst wenn wir den ganzen Diesel und das Benzin in Blockkraftwerken um die Ecke verbrennen, waere mir das lieber als die ganzen kleinen Miniverbrenner auf der Strasse.

  7. Re: Wenn man bis über die Halskrause (wie zB NOR) in Wasserkraftstrom steht

    Autor: Trollversteher 06.02.18 - 13:19

    >Das ist wiederum eine deutsche Eigenheit. Aber die Rechnung geht schon oben nicht auf. Zumindest für Naturwissenschaftler und Techniker. Unsere Sozial- und Ökoromantiker werden das aber weiter voran treiben.

    Na, dann geh doch mal mit gutem Beispiel voran, und widerlege seine Aussage auf naturwissenschaftlich-technischer Basis, statt Dich auf billige polemische Beschimpfungen zu beschränken. Deine Rechnung ignoriert nämlich - mal wieder, wie üblich - das "well to Tank", Bei Dir entsteht der Brennstoff offensichtlich fertig in der Zapfsäule.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.18 13:22 durch Trollversteher.

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