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Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

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  1. Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Hibiki90 26.05.17 - 12:23

    ...sind der Grund warum viele diese scheuen. Warum für mindestens 30 oder 40 Tausend einen halbwegs akzeptablen E Kaufen, wenn man einen gebrauchten Benziner schon für einen Tausender bekommen kann?

  2. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: PearNotApple 26.05.17 - 12:44

    Gebrauchtes schrottreifes Auto mit nagelneuem E-Auto vergleichen? Damit disqualifizierst Du Dich selbst hier als ernstzunehmender Forenschreiber.

    Ja, es stimmt, dass die Elektroautos im Vergleich zu den konventionellen Autos noch teurer sind (auch wenn man die 4000 EUR Subvention und die zusätzlichen Features, die Elektroautos üblicherweise haben, berücksichtigt). Das war aber bei allen technischen Disruptionen der Fall. Zu Beginn der LCD-Zeiten waren die LCD-Monitore mikrig, hatten Kinderkrankheiten und zudem noch sehr teuer. Viele sagten daher zurecht, dass die Röhrenmonitore besser seien. Aber die LCD-Monitore verdrängten die Röhrenmonitore nur in wenigen Jahren. Heute redet keiner mehr darüber und selbst die Verfechter der Röhrenmontore schauten am Ende nicht mehr in die Röhre, sondern auf die LCD-Displays.

    Der Hauptkostenpunkt beim E-Auto ist der Akku. Die Traktionsakkus werden aber immer billiger (zirka 20%/Jahr). Dass beim E-Auto komplizierte Mechnik, die anfällig sind, wegfallen, muss ich ja nicht extra erwähnen. Nun darfst Du mal rechnen, wann die E-Autos die Preise der konventionellen Autos im mittleren Preissegment erreichen werden. Das wird bereits 2019/2020 sein und ab Mitte 2020er wird ein konventionelles Auto im Vergleich zu E-Autos so teuer, dass keins davon produziert wird - von den Abgasproblemen ganz zu schweigen.

  3. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Hibiki90 26.05.17 - 12:52

    Und wie soll sich die breite Masse ein neues Auto für 40k leisten? Soll jeder Handwerker, der mit 1500 Euro netto seine Familie durchfüttern und seine Miete zahlen muss ein Leasing über 600 Euro im Monat machen? Die große Masse in Deutschland kann sich nur Gebrauchtwägen leisten und bis E-Autos günstig und qualitativ als Gebrauchtwagen verfügbar sind dauert es noch mindestens 20 Jahre. Und vorher wird es keinen Durchbruch geben. Die wenigsten kaufen sich einen Neuwagen und wenn dann nur einen sehr günstigen. Die E Variante des Golfs kostet dreimal so viel wie der günstigste Neuwagen Golf Benziner.

  4. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.05.17 - 13:06

    PearNotApple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gebrauchtes schrottreifes Auto mit nagelneuem E-Auto vergleichen? Damit
    > disqualifizierst Du Dich selbst hier als ernstzunehmender Forenschreiber.

    Mit solch einem Satz disqualifizierst du dich selbst, denn rund 75% aller Neuwagen sind Firmenwagen und die Restlichen 25% werden von Privatpersonen gekauft, wovon mindestens die Hälfte Kleinwangen sind, welche nicht mehr als 35.000¤ zu Buche schlagen.

    Der Rest kauft sich die Fahrzeuge nach 2 Jahren gebraucht zum halben Preis und hier kann ein E-Auto leider nicht mithalten, weil deren Preise derzeitig kaum fallen und selbst ein 4 Jahre altes Model S noch für 70.000¤ verkauft wird.

    Und solange E-Autos nicht halb so viel, wie ein Verbrenner mit selber Ausstattung kosten, oder die Preise für gebrauchte E-Autos nicht genauso Rapide sinken wie für Verbrenner, wird der Kundenstamm für E-Autos auch weiterhin zu 3/4 aus Firmen bestehen, welche die Stromkosten von der Steuer abschreiben können und so massig Geld einsparen, während Privatpersonen weiterhin gebrauchte kaufen werden, weil ihnen das Geld für Neuwagen fehlt.

    Und Leasing ist auch keine Alternative, denn eine Privatperson zahlt mindestens 150¤ mehr, als eine Firma für´s selbe Fahrzeug, weil diese hierfür keine Steuern entrichten müssen und zusätzlich Rabatte vom Leasinganbieter erhalten, weil Sie mehr als ein Auto Leasen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.17 13:11 durch Carlo Escobar.

  5. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: WonderGoal 26.05.17 - 13:15

    Hibiki90 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie soll sich die breite Masse ein neues Auto für 40k leisten? Soll
    > jeder Handwerker, der mit 1500 Euro netto seine Familie durchfüttern und
    > seine Miete zahlen muss ein Leasing über 600 Euro im Monat machen? Die
    > große Masse in Deutschland kann sich nur Gebrauchtwägen leisten und bis
    > E-Autos günstig und qualitativ als Gebrauchtwagen verfügbar sind dauert es
    > noch mindestens 20 Jahre. Und vorher wird es keinen Durchbruch geben. Die
    > wenigsten kaufen sich einen Neuwagen und wenn dann nur einen sehr
    > günstigen. Die E Variante des Golfs kostet dreimal so viel wie der
    > günstigste Neuwagen Golf Benziner.

    Fahrzeuge für dein Beispiel wird es auch irgendwann geben. Schließlich konnte sich vor 10 Jahren auch noch keine einen BluRay-Player leisten und heute werden die schon fast nachgeworfen. Das ist der typische Produktentwicklungszyklus und E-Fahrzeuge sind als neue Technologie hier keine Ausnhame. Wenn genügend Wettbewerber in den Markt eingestiegen sind, dann erst werden sich die Preise signifikant nach unten bewegen. Und genau diesen Fall haben wir noch nicht. Momentan gibt es wie viele Hersteller, die auf richtige E-Fahrzeuge setzen? Die kann man an einer Hand abzählen.

  6. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: hardtech 26.05.17 - 13:27

    @pearnotapple
    2020 elektroautos günstiger als mittelklassewagen. Wovon träumst du nachts?
    Im merkelland - lobbyismusland - wo die autobranche die gesetze schreibst, werden die verbrenner noch möglichst lange teuer verkauft. Schau dir mal die gewinne von bmw und co an.
    Warum fahren denn hier so wenige den prius? > keiner will so viele kompromisse eingehen. Familienauto iat es auch net wirklich.
    Also rechne 10j drauf auf deine rechnung, dann stimme ich dir zu.

  7. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: violator 26.05.17 - 13:51

    PearNotApple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gebrauchtes schrottreifes Auto mit nagelneuem E-Auto vergleichen? Damit
    > disqualifizierst Du Dich selbst hier als ernstzunehmender Forenschreiber.

    Gebrauchte Autos direkt als schrottreif bezeichnen? Damit disqualifizierst du dich auch automatisch.

  8. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: tingelchen 26.05.17 - 14:08

    Carlo Escobar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PearNotApple schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gebrauchtes schrottreifes Auto mit nagelneuem E-Auto vergleichen? Damit
    > > disqualifizierst Du Dich selbst hier als ernstzunehmender
    > Forenschreiber.
    >
    > Mit solch einem Satz disqualifizierst du dich selbst, denn rund 75% aller
    > Neuwagen sind Firmenwagen und die Restlichen 25% werden von Privatpersonen
    > gekauft, wovon mindestens die Hälfte Kleinwangen sind, welche nicht mehr
    > als 35.000¤ zu Buche schlagen.
    >
    Und dennoch ist der Vergleich humbug. Denn man kann noch immer nicht, auch wenn du das gern so hättest, keinen 1.000¤ Schrubber mit einem Fabrikneuen Wagen vergleichen. Das geht weder bei Verbrenner vs. Verbrenner, noch bei Elektro vs. Verbrenner.
    Wenn man schon einen Vergleich anbringt, dann bitte Gebraucht vs. Gebraucht oder Neu vs. Neu. Alles andere ist Unsinn.

    Das ist schlicht unabhängig vom Kaufverhalten der Kunden. Da kannst du noch so oft bockig auf den Boden stampfen.

  9. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.05.17 - 14:10

    > Mit solch einem Satz disqualifizierst du dich selbst, denn rund 75% aller
    > Neuwagen sind Firmenwagen und die Restlichen 25% werden von Privatpersonen
    > gekauft, wovon mindestens die Hälfte Kleinwangen sind, welche nicht mehr
    > als 35.000¤ zu Buche schlagen.

    Das stimmt so eigentlich gar nicht. Ein großer Anteil der "Firmenwagen" sind nämlich Tageszulassungen der Händler. Und die gehen ja wiederum normalerweise an Privatkunden.

    In 5 Jahren kann man erwarten, dass die ersten Elektroautos im Preis-Leistungsverhältnis gleichauf mit Verbrennern sind. Bis sie dann im Gebrauchtmarkt ankommen, dauert es vielleicht noch 3-5 Jahre länger.

  10. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.05.17 - 14:17

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gebrauchte Autos direkt als schrottreif bezeichnen? Damit disqualifizierst
    > du dich auch automatisch.

    Ein E-Auto ist nach 10 Jahren wertlos, denn bis dahin hat´s der Akku nämlich hinter sich.
    Ein neuer Akku wird entweder teure Mangelware sein, oder es wird nur noch gebrauchte Akkus geben, weil die Hersteller nur 10 Jahre lang Ersatzteile bereitstellen müssen.
    Wenn sich dann kein Dritthersteller findet, hat man dasselbe Problem, wie heute mit 10 Jahre alten Notebooks, Smartphone und Handys.

  11. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.05.17 - 14:23

    > Ein E-Auto ist nach 10 Jahren wertlos, denn bis dahin hat´s der Akku
    > nämlich hinter sich.
    > Ein neuer Akku wird entweder teure Mangelware sein, oder es wird nur noch
    > gebrauchte Akkus geben, weil die Hersteller nur 10 Jahre lang Ersatzteile
    > bereitstellen müssen.

    Ganz im Gegenteil: Da der Akku so ziemlich das einzige teure Verschleißteil ist, wird sich eine Generalüberholung von E-Autos viel mehr lohnen. Schließlich ist das Auto dann fast wie neu. Das ist bei Verbrennern heute ganz anders.

    Zumindest bei den Massenmodellen wird es daher sicherlich ausreichend Dritthersteller geben. Man muss nur (notfalls gesetzlich) sicherstellen, dass die Hersteller ihre Fahrzeuge nicht gegen Drittakkus verriegeln.

    Außerdem sind auch "verbrauchte" Akkus nicht wertlos, sondern können z.B. als stationäre Speicher noch jahrelang weiterverwendet werden. Somit hat der Akku einen erheblichen Rückkaufwert - ein Tausch ist damit viel günstiger als eine Neuanschaffung. Das dürfte in Zukunft kaum teurer sein als ein Partikelfiltertausch oder ein defekter Turbo.

  12. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.05.17 - 15:07

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz im Gegenteil: Da der Akku so ziemlich das einzige teure Verschleißteil
    > ist, wird sich eine Generalüberholung von E-Autos viel mehr lohnen.
    > Schließlich ist das Auto dann fast wie neu. Das ist bei Verbrennern heute
    > ganz anders.
    Die Akkutechnik bleibt nicht stechen, sondern wird stetig weiterentwickelt und in 10 Jahren gibt´s dann Akkus mit 1000 Km Reichweite, welche in einer Stunde vollgeladen sind.
    Wer möchte dann noch ein 10 Jahre altes Auto mit 300 Km Reichweite und 6 Stunden Ladezeit habe?
    Und ein altes Auto auf neue Technologie umrüsten ist teurer, als sich direkt eines mit neuer zu kaufen.

    > Zumindest bei den Massenmodellen wird es daher sicherlich ausreichend
    > Dritthersteller geben. Man muss nur (notfalls gesetzlich) sicherstellen,
    > dass die Hersteller ihre Fahrzeuge nicht gegen Drittakkus verriegeln.
    Nur ändert das nicht an der Reichweite und Ladedauer der Autos.

    > Außerdem sind auch "verbrauchte" Akkus nicht wertlos, sondern können z.B.
    > als stationäre Speicher noch jahrelang weiterverwendet werden. Somit hat
    > der Akku einen erheblichen Rückkaufwert - ein Tausch ist damit viel
    > günstiger als eine Neuanschaffung. Das dürfte in Zukunft kaum teurer sein
    > als ein Partikelfiltertausch oder ein defekter Turbo.

    Nur wer möchte sich solch ein Klotz an die Wand hängen, wenn bis dahin Akkus mit der selbe Leistung für ein Apfel und Ei gibt und diese auch nur ein Bruchteil groß sind?

  13. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.05.17 - 15:17

    > Die Akkutechnik bleibt nicht stechen, sondern wird stetig weiterentwickelt
    > und in 10 Jahren gibt´s dann Akkus mit 1000 Km Reichweite, welche in
    > einer Stunde vollgeladen sind.
    > Wer möchte dann noch ein 10 Jahre altes Auto mit 300 Km Reichweite und 6
    > Stunden Ladezeit habe?
    > Und ein altes Auto auf neue Technologie umrüsten ist teurer, als sich
    > direkt eines mit neuer zu kaufen.

    Es spricht nichts dagegen, bei einer Weiterentwicklung der Akkutechnologie einfach bessere Akkus im gleichen Formfaktor für alte Autos anzubieten. Wieso sollte das teurer sein als ein komplett neues Auto zu bezahlen?

    > Nur wer möchte sich solch ein Klotz an die Wand hängen, wenn bis dahin
    > Akkus mit der selbe Leistung für ein Apfel und Ei gibt und diese auch nur
    > ein Bruchteil groß sind?

    Stationäre Energiespeicher heißt hier im Großformat, nicht für daheim an der Wand. Größe spielt keine Rolle. Wenn die Akkutechnik soviel billiger wird, werden die Gebrauchtpreise natürlich entsprechend sinken. Aber dann kostet der Ersatz ja auch weniger - das gleicht sich also aus.

  14. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Sea 26.05.17 - 15:32

    Die Anschaffungskosten sind nicht unbedingt das Problem. Mit sinkenden Akkupreisen wird das auch noch mal stark entschärft.

    Was viel problematischer ist, ist das aufladen selbst. Auch wenn die kurze Strecke als Problem mal ausgeblendet wird und man das Ding nur für den Nahverkehr zur Arbeit und Einkaufen nutzt, hat man noch das Problem "Wo tanken?" idR kann man das nämlich nur daheim, weil auf dem Arbeitsplatz und Supermarktparkplatz keine oder evtl. mal eine Ladesäule steht. Da ist also Essig mit laden. und daheim? Hat kaum einer eine Garage. Die meissten Menschen wohnen in Mietwohnungen. Die wenigsten davon haben eine eigene Garage. und selbst wenn, muss der Vermieter bei der Installation der Ladetechnik mitmachen, da eine Garage in einem Mehrfamilienhaus idR keine grossartige Stromversorgung hat. Einzelgaragen gibt es in so einem Umfeld quasi gar nicht.

    Ich bin schon lange der Meinung: Wenn die Autohersteller nicht schleunigst einen Batterie-Formfaktor ausarbeiten der an einer Tankstelle Ruckzug gewechselt werden kann, ist und bleibt das E-Auto ein Nischenprodukt.

    Dabei wäre das E-Auto ein wahrer Segen. Man stelle sich nur mal vor, das die ganzen Hirntoten keinen Druck mehr auf ihren Knatterauspuff bekommen. Ein Traum ...

  15. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.05.17 - 15:56

    > Was viel problematischer ist, ist das aufladen selbst. Auch wenn die kurze
    > Strecke als Problem mal ausgeblendet wird und man das Ding nur für den
    > Nahverkehr zur Arbeit und Einkaufen nutzt, hat man noch das Problem "Wo
    > tanken?" idR kann man das nämlich nur daheim, weil auf dem Arbeitsplatz und
    > Supermarktparkplatz keine oder evtl. mal eine Ladesäule steht.

    Die Frage ist doch eher: Lohnt es sich beim aktuellen Marktanteil, überall Säulen aufzustellen? Nein. Noch nicht. Das wird sich langsam ändern. Nicht von heute auf morgen, aber innerhalb einiger Jahre kann sich da sehr viel tun. Schließlich halten sich die Investitionskosten eher in Grenzen.

    >Da ist also
    > Essig mit laden. und daheim? Hat kaum einer eine Garage. Die meissten
    > Menschen wohnen in Mietwohnungen. Die wenigsten davon haben eine eigene
    > Garage.

    Es ist nicht zwingend eine Garage nötig. Eine Tiefgarage oder Außenstellplätze kann man auch mit einer Ladesäule ausrüsten. Ja, das sieht man noch selten. Es gibt ja auch noch wenige Elektroautos. Auch das kann sich mehr oder weniger schnell ändern.

    Aber selbst bei Garagenbesitzern gibt es genug Potential, um das Elektroauto zu einem Massenprodukt zu machen. Darunter ist nämlich auch die größte potentielle Zielgruppe: Die Pendler.

    >und selbst wenn, muss der Vermieter bei der Installation der
    > Ladetechnik mitmachen, da eine Garage in einem Mehrfamilienhaus idR keine
    > grossartige Stromversorgung hat.

    Das ist technisch sehr, sehr einfach lösbar. Die vorhandene Anschlussleistung eines Mehrfamilienhauses reicht auf jeden Fall, wenn man etwas Intelligenz in die Ladetechnik steckt.

    > Ich bin schon lange der Meinung: Wenn die Autohersteller nicht schleunigst
    > einen Batterie-Formfaktor ausarbeiten der an einer Tankstelle Ruckzug
    > gewechselt werden kann, ist und bleibt das E-Auto ein Nischenprodukt.

    Und da liegst du falsch. Wechselakkus sind so ziemlich die schlechteste Lösung, die man sich vorstellen kann. Das kommt gleich nach Wasserstofffahrzeugen.

  16. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.05.17 - 15:57

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es spricht nichts dagegen, bei einer Weiterentwicklung der Akkutechnologie
    > einfach bessere Akkus im gleichen Formfaktor für alte Autos anzubieten.
    Nur was bringt dir ein Akku mit mehr Kapazität, wenn das Auto weiterhin nur mit 22 KW aufgeladen werden kann, weil die komplette Ladetechnik im Auto nicht mehr schafft?

    > Wieso sollte das teurer sein als ein komplett neues Auto zu bezahlen?
    Weil du nicht nur ein neuen Akku benötigst, sondern auch eine komplett neue Ladetechnik im Auto verbauen musst, damit der Akku mit aktueller Ladegeschwindigkeit aufgeladen werden kann und mit Pech ist der neue Akku zwar genauso groß, aber nur noch halb so schwer, wodurch sich der Schwerpunkt verlagert und das Auto nicht mehr Verkehrssicher ist, ein gutes Beispiel ist die B Klasse von Mercedes, welche sich erst mit ESP nicht mehr auf die Seite legte.

    > Stationäre Energiespeicher heißt hier im Großformat, nicht für daheim an
    > der Wand. Größe spielt keine Rolle. Wenn die Akkutechnik soviel billiger
    > wird, werden die Gebrauchtpreise natürlich entsprechend sinken. Aber dann
    > kostet der Ersatz ja auch weniger - das gleicht sich also aus.

    Also gerade daheim spielt die Größe eine Rolle und Firmen kaufen nur das, was sich für Sie auch wirklich lohnt und das sind leider nicht alte Akkus mit rest Kapazität, sowie veralteter und langsamer Lade-/Entladetechnik.
    Heißt im Endeffekt so viel wie, du bekommst in 10 Jahren für dein Akku höchstens Schrottwert, oder Sie wird umsonst entsorgt wie derzeitig Autobatterien, mit Pech zahlt man vielleicht sogar für die Entsorgung drauf, weil sich Recycling nicht mehr lohnt.

    > Aber selbst bei Garagenbesitzern gibt es genug Potential, um das
    > Elektroauto zu einem Massenprodukt zu machen. Darunter ist nämlich auch die
    > größte potentielle Zielgruppe: Die Pendler.

    Die größte potenzielle Zielgruppe sind Büroleute und Beamte, welche nicht 200¤ im Monat für Fahrkosten oder Sprit ausgeben, sondern nur 50¤, oder überhaupt kein Cent, weil Sie nur 2-3 Km mit dem Fahrrad zur Arbeit brauchen.
    Und gerade Pendler kaufen sich Autos, welche große Reichweiten schaffen, damit Sie nicht jeden alle Paar Tage an der Tanke stechen und die so schon wenige Zeit verschwenden, welche in durch Arbeit sowie hin und her Pendeln übrig bleibt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.17 16:13 durch Carlo Escobar.

  17. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.05.17 - 16:11

    Carlo Escobar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stefan99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es spricht nichts dagegen, bei einer Weiterentwicklung der
    > Akkutechnologie
    > > einfach bessere Akkus im gleichen Formfaktor für alte Autos anzubieten.
    > Nur was bringt dir ein Akku mit mehr Kapazität, wenn das Auto weiterhin nur
    > mit 22 KW aufgeladen werden kann, weil die komplette Ladetechnik im Auto
    > nicht mehr schafft?

    Bei DC-Ladung ist der Akku entscheidend, weil sonst keine Technik im Auto notwendig ist. Solange man einen Typ2-Stecker hat, sollten dann immer mindestens 50kW möglich sein. Und wenn das nicht reicht, könnte man einen passenden Stecker bestimmt auch nachrüsten - ähnlich wie man bei Gasfahrzeugen ja auch einen zweiten Tankanschluss hat.

    Und solange das Fahrzeug z.B. als Pendlerfahrzeug verwendet wird, ist gar keine Schnellladung notwendig.

    > > Wieso sollte das teurer sein als ein komplett neues Auto zu bezahlen?
    > Weil du nicht nur ein neuen Akku benötigst, sondern auch eine komplett neue
    > Ladetechnik im Auto verbauen musst, damit der Akku mit aktueller
    > Ladegeschwindigkeit aufgeladen werden kann und mit Pech ist der neue Akku
    > zwar genauso groß, aber nur noch halb so schwer, wodurch sich der
    > Schwerpunkt verlagert und das Auto nicht mehr Verkehrssicher ist, ein gutes
    > Beispiel ist die B Klasse von Mercedes, welche sich erst mit ESP nicht mehr
    > auf die Seite legte.

    Wie gesagt, für DC-Laden ist keine Technik im Auto nötig. Und du kannst davon ausgehen, dass man in ein paar Jahren eine DC-Wallbox für kleines Geld kaufen kann, falls du Vielfahrer bist und daheim schnell laden musst.

    Ein zu leichter Akku dürfte kein Problem sein. Falls das wirklich vorkommt, wird eben etwas Ballast mit verbaut. Die Akkus selbst müssen natürlich eine ABE haben oder TÜV-abgenommen sein, da sollte das wohl mit überprüft werden.

    > > Stationäre Energiespeicher heißt hier im Großformat, nicht für daheim an
    > > der Wand. Größe spielt keine Rolle. Wenn die Akkutechnik soviel billiger
    > > wird, werden die Gebrauchtpreise natürlich entsprechend sinken. Aber
    > dann
    > > kostet der Ersatz ja auch weniger - das gleicht sich also aus.
    >
    > Also gerade daheim spielt die Größe eine Rolle und Firmen kaufen nur das,
    > was sich für Sie auch wirklich lohnt und das sind leider nicht alte Akkus
    > mit rest Kapazität, sowie veralteter und langsamer Lade-/Entladetechnik.
    > Heißt im Endeffekt so viel wie, du bekommst in 10 Jahren für dein Akku
    > höchstens Schrottwert, oder Sie wird umsonst entsorgt wie derzeitig
    > Autobatterien, mit Pech zahlt man vielleicht sogar für die Entsorgung
    > drauf, weil sich Recycling nicht mehr lohnt.

    Es gibt einige Unternehmen, die sich mit dem Recycling alter Elektroauto-Akkus beschäftigen. Ein Akku, der 80% Restkapazität hat, kann eben noch Jahre eingesetzt werden. Der bringt dann sicherlich noch die Hälfte des Marktwertes für Neuakkus. Es lohnt sich also für die Unternehmen, die stationäre Energiespeicher bauen. Und noch einmal: Die Ladetechnik ist nicht im Akku verbaut.

  18. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.05.17 - 16:28

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei DC-Ladung ist der Akku entscheidend, weil sonst keine Technik im Auto
    > notwendig ist. Solange man einen Typ2-Stecker hat, sollten dann immer
    > mindestens 50kW möglich sein. Und wenn das nicht reicht, könnte man einen
    > passenden Stecker bestimmt auch nachrüsten - ähnlich wie man bei
    > Gasfahrzeugen ja auch einen zweiten Tankanschluss hat.
    Seit wann kann man mit Benzin und Gas gleichzeitig fahren?
    Du kannst einzig zwischen Benzin und Gas umschalten, wie bei einem Hybrid Fahrzeug zwischen Benzin und E-Motor.

    > Ein zu leichter Akku dürfte kein Problem sein. Falls das wirklich vorkommt,
    > wird eben etwas Ballast mit verbaut. Die Akkus selbst müssen natürlich eine
    > ABE haben oder TÜV-abgenommen sein, da sollte das wohl mit überprüft
    > werden.
    Wodurch Dritthersteller aus China wegfallen und man nur noch auf denn Autohersteller, oder Dritthersteller aus Europa angewiesen ist, denn niemand außerhalb von Europa wird hier für ein Akku irgendwelche TÜV Prüfungen für teures Geld machen.

    > Ein Akku, der 80% Restkapazität hat, kann eben noch Jahre eingesetzt werden.
    Ein Dieselmotor kann auch noch 100 Jahre eingesetzt werden, trotzdem wird er verschrottet und nicht weiter verwendet, weil es sich einfach nicht lohnt alte Technik weiterhin zu Warten.

    > Der bringt dann sicherlich noch die Hälfte des Marktwertes für Neuakkus.
    > Es lohnt sich also für die Unternehmen, die stationäre Energiespeicher bauen.
    Und du kannst also in die Zukunft schauen und bestätigen, das sich dies auch in 10 Jahren lohnen wird?
    Das lohnt sich derzeitig nur, weil Sie die Akkus teuer wieder verkaufen können, sobald Akkus aber heutige Akkus nur noch Paar hundert Euro kosten, wird das Recycling von Akkus zu teuer, jedenfalls in heutigen Stückzahlen und mit heutiger Technik.

    >Und noch einmal: Die Ladetechnik ist nicht im Akku verbaut.
    Der Akku bestimmt die Ladegeschwindigkeit und nicht das Ladegerät.

  19. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.05.17 - 16:44

    > Seit wann kann man mit Benzin und Gas gleichzeitig fahren?
    > Du kannst einzig zwischen Benzin und Gas umschalten, wie bei einem Hybrid
    > Fahrzeug zwischen Benzin und E-Motor.

    Man kann während der Fahrt umschalten - ja. Außerdem wird bei manchen Anlagen Benzin mit eingespritzt. So gesehen kann man schon mit Gas und Benzin gleichzeitig fahren. Was das mit Elektrofahrzeugen und Akkunachrüstung hat, bleibt aber wohl dein Geheimnis.

    > Wodurch Dritthersteller aus China wegfallen und man nur noch auf denn
    > Autohersteller, oder Dritthersteller aus Europa angewiesen ist, denn
    > niemand außerhalb von Europa wird hier für ein Akku irgendwelche TÜV
    > Prüfungen für teures Geld machen.

    Es gibt heute so viele Anbauteile, die TÜV-geprüft sind und wenig Geld kosten. Das ist nun wirklich keine Hürde für einen Dritthersteller. Und wieso muss es unbedingt einer aus China sein?

    > Ein Dieselmotor kann auch noch 100 Jahre eingesetzt werden, trotzdem wird
    > er verschrottet und nicht weiter verwendet, weil es sich einfach nicht
    > lohnt alte Technik weiterhin zu Warten.

    Bei einem Dieselmotor hat man das Problem, dass der Wartungsaufwand mit dem Alter steigt. Bei einem Akku trifft das nur sehr bedingt zu. Außerdem gibt es in stationären Anwendungen durchaus Dieselgeneratoren, die viele Jahrzehnte verwendet werden.

    > > Der bringt dann sicherlich noch die Hälfte des Marktwertes für Neuakkus.
    >
    > > Es lohnt sich also für die Unternehmen, die stationäre Energiespeicher
    > bauen.
    > Und du kannst also in die Zukunft schauen und bestätigen, das sich dies
    > auch in 10 Jahren lohnen wird?
    > Das lohnt sich derzeitig nur, weil Sie die Akkus teuer wieder verkaufen
    > können, sobald Akkus aber heutige Akkus nur noch Paar hundert Euro kosten,
    > wird das Recycling von Akkus zu teuer, jedenfalls in heutigen Stückzahlen
    > und mit heutiger Technik.

    Wenn Akkus nur noch ein paar Hundert Euro kosten, dann spielt das ganze Argument keine Rolle mehr. Weil dann ein Akkutausch so günstig ist, dass ein Recycling irrelevant wird. Das würde also meine Kernaussage, dass sich der Akkutausch lohnt, ja eher unterstützen.

    > >Und noch einmal: Die Ladetechnik ist nicht im Akku verbaut.
    > Der Akku bestimmt die Ladegeschwindigkeit und nicht das Ladegerät.

    Falsch. Beides bestimmt die Ladegeschwindigkeit. Wenn die Leistungselektronik nur eine bestimmte Leistung liefern kann, hilft der beste Akku nichts. Die Leistungselektronik ist aber eben nicht im Auto verbaut, zumindest nicht bei DC-Schnellladern.

    Bei stationären Anwendungen ist aber kein Schnellladen (sprich 100% Zyklus in unter 1 Stunde) notwendig. Alle heutigen in Elektroautos verbauen Zellen können das aber prinzipiell. Von daher gibt es hier keine Einschränkung.

  20. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Autor: Sea 26.05.17 - 17:57

    Die Technik ist sicher nicht das Problem, sondern die Vermieter. Der will das geld nicht investieren und der Mieter will deshalb keine Mieterhöhung.

    Und wie begründest du den Part mit der wechselbatterie?

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Erst kam der Urknall, dann entstand zufällig Leben - oder es war alles vollkommen anders. Statt Materie und Energie könnten Informationen das Wichtigste im Universum sein, und vielleicht leben wir in einer Simulation.
Von Miroslav Stimac

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  3. 2019 LF6 Großer Asteroid im Innern des Sonnensystems entdeckt

Dick Pics: Penis oder kein Penis?
Dick Pics
Penis oder kein Penis?

Eine Studentin arbeitet an einer Software, die automatisch Bilder von Penissen aus Direktnachrichten filtert. Wer mithelfen will, kann ihr Testobjekte schicken.
Ein Bericht von Fabian A. Scherschel

  1. Medienbericht US-Regierung will soziale Netzwerke stärker überwachen
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  3. EU-Wahl Spitzenkandidat Manfred Weber für Klarnamenpflicht im Netz

Programmiersprache: Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken
Programmiersprache
Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken

Die Sprache Java steht im Ruf, eher umständlich zu sein. Die Entwickler versuchen aber, viel daran zu ändern. Mit der nun verfügbaren Version Java 13 gibt es etwa Textblöcke, mit denen sich endlich angenehm und ohne unnötige Umstände mehrzeilige Strings definieren lassen.
Von Nicolai Parlog

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  1. Open Source: NPM-Chef geht schon nach wenigen Monaten wieder
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    NPM-Chef geht schon nach wenigen Monaten wieder

    Nach nicht einmal einem Jahr Dienstzeit ist der Chef von NPM zurückgetreten. Das Unternehmen mit dem gleichnamigen Javascript-Paketmanager hat in diesem Jahr einige Mitarbeiter verloren, Arbeitnehmerklagen verhandeln müssen und eine aussichtsreiche Konkurrenz bekommen.

  2. Google: Chrome soll bessere Tab-Verwaltung bekommen
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    Chrome soll bessere Tab-Verwaltung bekommen

    Der Chrome-Browser von Google soll künftig noch einfacher nutzbar sein. Die Entwickler setzen dafür Verbesserungen an der Tab-Verwaltung um. Links sollen sich einfach vom Smartphone auf den Rechner übertragen lassen und der Browser soll individueller werden.

  3. Samsung: Galaxy Fold bleibt extrem empfindlich
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    Galaxy Fold bleibt extrem empfindlich

    Die versprochenen Überarbeitungen von Samsung an dem Falt-Smartphone Galaxy Fold, scheinen nach dem missglückten Marktstart doch nicht weitreichend genug zu sein. Eine offizielle Pflegeanleitung zeigt, wie empfindlich das Gerät weiterhin ist.


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