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Geschwindigkeit fehlt
Autor: tovi 02.04.19 - 18:14
Bis die EU und Politiker sich mal auf irgendwas geeinigt haben ist die Konkurrenz 5 Schritte weiter.
Es wäre m.E. sinnvoll einerseits die Institutionen zu fördern, die sich mit Batterietechnik auseinandersetzen und mit diesen eine Produktion auf dem aktuellen Stand der Technik aufzubauen.
Es gibt auch in Deutschland fähige Forscher im Bereich Batterietechnik ( z.B. in Münster ), die müssen mit Geld ausgestattet werden damit auch produziert werden kann.
Was wir nicht brauchen sind Konzerne die gerne Forschungsgelder in Milliardenhöhe kassieren, aber nacher nix dabei rauskommt.
Dann lieber viele Startups mit Geld ausstatten, da ist die Managerebene noch nicht so dick.
Und dann muss natürlich auch an den Batterien der nächsten Generation geforscht werden, aber da ist der Zeithorizont >10 Jahre. Wenn wir uns nur darauf verlassen gibt es keine Autoindustrie mehr, die diese Akkus noch verbaut.
Vor allem brauchen wir keine Investitionen in Gutachten und noch mehr Beratung und Prognosen von Irgendwelchen Beraterfirmen.
Wir brauchen Macher im Stile eines Elon Musk. -
Re: Geschwindigkeit fehlt
Autor: GangnamStyle 02.04.19 - 18:45
tovi schrieb:
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>[...]
> Wir brauchen Macher im Stile eines Elon Musk.
Wenn wir so einen hätten, wäre er sicher schon in die USA ausgewandert. -
Re: Geschwindigkeit fehlt
Autor: Kay_Ahnung 02.04.19 - 21:40
GangnamStyle schrieb:
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> tovi schrieb:
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> -----
> >[...]
> > Wir brauchen Macher im Stile eines Elon Musk.
>
> Wenn wir so einen hätten, wäre er sicher schon in die USA ausgewandert.
Vermutlich schon ja leider.
Ein Problem steht doch schon im Text: "Dem Bericht zufolge gingen von den 315 Millionen Euro, die an Projekte zur Batterieforschung vergeben worden sind"
Wir haben eine der vermutlich top 10 zukunftstechnologien die in Zukunft vermutlich sowohl für die Mobilität als auch für die Energieproduktion als auch für andere Bereiche extrem wichtig wird (Flugtaxis/Flugzeuge/Schiffe/Konsumerelektronik wie Handys usw.) und was macht die EU? ein Staatenbund von 28 Ländern darunter auch Deutschland und Frankreich mit einem BIP von fast 16 BILLIONEN Euro? Sie fördert diese Technologie mit ganzen 315 Millionen Euro.
Das ist einfach nur schwach. Ich bin ein großer Fan der EU aber Macron hat recht wir brauchen endlich eine einheitliche EU Finanzpolitik mit allem was dazugehört.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/222901/umfrage/bruttoinlandsprodukt-bip-in-der-europaeischen-union-eu/
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.04.19 21:41 durch Kay_Ahnung. -
Re: Geschwindigkeit fehlt
Autor: Konstantin/t1000 02.04.19 - 21:41
In allen Punkten gebe ich dir 100% Recht....
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Re: Geschwindigkeit fehlt
Autor: Kay_Ahnung 02.04.19 - 21:42
tovi schrieb:
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> Bis die EU und Politiker sich mal auf irgendwas geeinigt haben ist die
> Konkurrenz 5 Schritte weiter.
> Es wäre m.E. sinnvoll einerseits die Institutionen zu fördern, die sich mit
> Batterietechnik auseinandersetzen und mit diesen eine Produktion auf dem
> aktuellen Stand der Technik aufzubauen.
> Es gibt auch in Deutschland fähige Forscher im Bereich Batterietechnik (
> z.B. in Münster ), die müssen mit Geld ausgestattet werden damit auch
> produziert werden kann.
>
> Was wir nicht brauchen sind Konzerne die gerne Forschungsgelder in
> Milliardenhöhe kassieren, aber nacher nix dabei rauskommt.
> Dann lieber viele Startups mit Geld ausstatten, da ist die Managerebene
> noch nicht so dick.
>
> Und dann muss natürlich auch an den Batterien der nächsten Generation
> geforscht werden, aber da ist der Zeithorizont >10 Jahre. Wenn wir uns nur
> darauf verlassen gibt es keine Autoindustrie mehr, die diese Akkus noch
> verbaut.
>
> Vor allem brauchen wir keine Investitionen in Gutachten und noch mehr
> Beratung und Prognosen von Irgendwelchen Beraterfirmen.
>
> Wir brauchen Macher im Stile eines Elon Musk.
Ich gebe dir in allem recht bis auf die Batterien der nächsten Generation. Die EU kann und muss es sich leisten auch da zu Investieren. -
Re: Geschwindigkeit fehlt
Autor: pumok 03.04.19 - 09:08
+1
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Re: Geschwindigkeit fehlt
Autor: thinksimple 03.04.19 - 12:17
Das ist leider die Angst der EU. Nur ja nichts neues. Dann muss man halt mal ein Startup mit Risikokapital überhäufen. Dann würden die das machen. Aber nach der althergebrachten Methode (jedes Jahr mehr Gewinn) funktioniert es nicht. Leider überall so. Eine Investition muss sich heute auf unter 12 Monate amortisieren. Sonst wird es nicht gemacht. Selbst wenn man in 3 Jahren riesige Ersparnisse hätte bleibts beim nein. Und warum ist das so? Wegen dem Gewinn. Sonst bekommen die oberen weniger Provision. Schwachmatisch. Ist genauso behindert wie die Budgets im öffentlichen Dienst. An Ende vom Jahr noch schnell Millionen ausgeben sonst bekommt man nächstes Jahr nichts.
Wann fangen die mal an nicht anno 1900 zu denken.
Mit Vision only hört man ja nix mehr....



