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Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

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  1. Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: Sinnfrei 18.07.18 - 09:18

    Ja, so wird das ein voller Erfolg ... Praktisch schon wieder ein Jahr um in dem nichts an der Ladeinfrastruktur verbessert wurde.

    __________________
    ...

  2. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: M.P. 18.07.18 - 09:23

    Hinten an jedes Elektroauto einen Anhänger mit einen fetten Turbodiesel von Volkswagen + Generator - Ladeproblem gelöst ;-)

  3. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: chefin 18.07.18 - 11:42

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, so wird das ein voller Erfolg ... Praktisch schon wieder ein Jahr um in
    > dem nichts an der Ladeinfrastruktur verbessert wurde.

    Du wärst leider derjenige, der es sich dann nicht mehr leisten kann. Den nur Menschen die ihr Geld nicht selbst verdienen müssen, haben solche sinnfreie Vorstellungen. Was meinst du was passiert, wenn Vermieter jedem ein Kabel garantieren müssen? Die Kosten fliesen direkt in Mieterhöhungen, Stichwort Modernisierung. Du zahlst instant 10-20% mehr Kaltmiete. Auch dann wenn du kein E-Auto hast, weil du dir das nicht leisten kannst. Und dank der hohen Miete wohl auch nie leisten können wirst.

  4. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: Eheran 18.07.18 - 11:44

    >Was meinst du was passiert, wenn Vermieter jedem ein Kabel garantieren müssen?
    Artikel lesen. Die Mieter sollen das Recht bekommen, diese Infrastruktur selbst installieren zu dürfen.
    >um eine eigene private Ladestation an ihrem Stellplatz zu installieren.

  5. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: M.P. 18.07.18 - 11:51

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du zahlst instant 10-20% mehr Kaltmiete.

    Entweder war das eine sehr niedrige Kaltmiete, oder der Elektriker hat eine immense Rechnung geschrieben.

    Wenn die Kosten der Installation der Lademöglichkeit in der Tiefgarage sich auf 7000 ¤ belaufen, und der Vermieter die Lademöglichkeit bereitstellt, darf er jährlich 11 % von 7000 ¤ als Modernisierungskosten auf die Kaltmiete aufschlagen - was also monatlich 64 ¤ wären ....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.07.18 11:51 durch M.P..

  6. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: Mad79 18.07.18 - 13:36

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chefin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du zahlst instant 10-20% mehr Kaltmiete.
    >
    > Entweder war das eine sehr niedrige Kaltmiete, oder der Elektriker hat eine
    > immense Rechnung geschrieben.
    >
    > Wenn die Kosten der Installation der Lademöglichkeit in der Tiefgarage sich
    > auf 7000 ¤ belaufen, und der Vermieter die Lademöglichkeit bereitstellt,
    > darf er jährlich 11 % von 7000 ¤ als Modernisierungskosten auf die
    > Kaltmiete aufschlagen - was also monatlich 64 ¤ wären ....

    und? das sind doch 10% von 640 Kaltmiete
    und 7000¤ ? Ich kann mir vorstellen das das für eine moderne Schnellladestation plus Kabel plus eventueller Kernbohrungen durch Beton in einer Tiefgarage plus die Prüfungen usw. schnell knapp wird

  7. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: M.P. 18.07.18 - 13:43

    640 ¤ Kaltmiete wäre für eine Studentenbude viel, für eine vier-Zimmer-Familienwohnung in einer Großstadt wenig... insbesondere inklusive Stellplatz in der Tiefgarage, oder zumindest auf dem Privatgrundstück des Mietshauses - der ja wohl Notwendig ist, um überhaupt eine Lademöglichkeit in der Verantwortung des Vermieters verlangen zu können ....

    Selbst Dortmund liegt inzwischen bei 7 ¤ / m²
    https://www.wohnungsboerse.net/mietspiegel-Dortmund/5209

  8. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: chefin 18.07.18 - 13:48

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Was meinst du was passiert, wenn Vermieter jedem ein Kabel garantieren
    > müssen?
    > Artikel lesen. Die Mieter sollen das Recht bekommen, diese Infrastruktur
    > selbst installieren zu dürfen.
    > >um eine eigene private Ladestation an ihrem Stellplatz zu installieren.

    Viel spaß dabei, 5000-10000 Euro zu investieren in einer Mietwohnung. Auch wenn gesetzlich der Rückbau in den Ursprungszustand nicht erfoderlich ist bei sowas, freut sich der Vermieter, wenn du ausziehst und er sie als E-Auto geeignet für 100¤ mtl Mehrpreis vermieten kann ohne was investiert zu haben.

    Heist, du zahlst, aber bekommst beim Auszug nichts dafür. Vieleicht wenn du Nachmieter findest der es ablöst. Aber nur vieleicht.

    Und was die Kosten angeht.

    https://forum.golem.de/kommentare/automobil/elektromobilitaet-regierung-bremst-bei-anspruch-auf-private-ladesaeulen/neue-wohnanlage-mit-11-kw-stellplaetzen/119298,5139794,5139794,read.html#msg-5139794

    Hier schreibt einer von 3400¤ Mehrkosten beim Neubau. Ungefähr das doppelte muss man rechnen, wenn man nachträglich etwas installiert. Den du kannst nicht einfach ein Kabel vom nächsten Stromanschluss abzweigen. Das muss schon über deinen Zähler gehen. Ohne Zähler oder mit nicht geeichtem Unterzähler wird jede Nebenkostenabrechnung anfechtbar. Geeichte Zähler kosten aber einiges an Geld, benötigen einen Zählerschrank mit Verplombung, einen regelmässigen Wechsel des Zählers(aktuell moderne Zähler alle 6 Jahre tauschen), Zusatzkosten beim Ablesen und trotzdem muss noch ein Kabel aus der Hauptverteilung gelegt werden. Und kaum ein Vermieter wird dir zugestehen, das du das irgendwie an die Wand pinnst. Da heist es zum einen Fachmann holen bzw Fachfirma. Zum anderen sind Mauerdurchbrüche wieder ordnungsgemäss zu schliessen und zu verputzen, sowie streichen. Kabelkanäle legen, etc. Bei aktuell 50 Euro Stundenlohn für Facharbeiternicht ganz billig. 2 Mann 3 Tage sind schnell zusammen. Ohne Material, ohne Verputzer. Geeichte elektronische Zähler kosten 500-800 Euro schon. Und du als Privatmensch musst ja auch 20% Mehrkosten für MWSt drauf schlagen die Preise sind Netto, nicht incl )

    Täusch dich also nicht in den Kosten für sowas. Das kann bei großen Mehrfamilienhäusern auch mal schnell 2 Wochen Arbeit bedeuten, weil der Hausanschluss weit weg ist

  9. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: Eheran 18.07.18 - 14:00

    >das sind doch 10% von 640 Kaltmiete
    Die Summe teilt sich auf alle Nutzer des Anschlusses auf.

  10. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: M.P. 18.07.18 - 14:14

    In einer klassischen Tiefgarage für Mieter sind die Stellplätze fest den Wohnungen zugewiesen.
    Das Maxium wäre vielleicht eine gemeinsame Wallbox für zwei benachbarte Stellplätze.
    Irgendwelche Rangierereien in der Tiefgarage und nächtliches Klingeln, mit der Aufforderung, das geladene Auto um 3:45 wegzufahren, weil der Lade-Stellplatz gebraucht wird, halte ich auch für schwierig....

  11. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: DeathMD 18.07.18 - 14:16

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viel spaß dabei, 5000-10000 Euro zu investieren in einer Mietwohnung. Auch
    > wenn gesetzlich der Rückbau in den Ursprungszustand nicht erfoderlich ist
    > bei sowas, freut sich der Vermieter, wenn du ausziehst und er sie als
    > E-Auto geeignet für 100¤ mtl Mehrpreis vermieten kann ohne was investiert
    > zu haben.
    >
    > Heist, du zahlst, aber bekommst beim Auszug nichts dafür. Vieleicht wenn du
    > Nachmieter findest der es ablöst. Aber nur vieleicht.

    Zumindest in Ö ist die sogenannte "Investitionsablöse" im Mietrecht geregelt, keine Ahnung ob das in D auch so ist. Du kannst also getätigte Investitionen beim Auszug, vermindert um die Nutzungsdauer, beim Vermieter einfordern.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  12. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: Eheran 18.07.18 - 14:32

    Warum mit "Wallbox"? Warum nicht einfach eine Steckdose? Wie hier oft berechnet reichen 16A 230V locker aus. Das sind 40kWh (>200km) nachladen über die Nacht. Ich würde sicherlich zumindest auf 32A Drehstrom setzen, aber das ist auch nicht groß teurer. Damit wäre "jedes" aktuelle Elektroauto in einer Nacht von 0 auf 100% geladen.

    Das teuere ist ja erst mal den Anschluss von der Straße in die Garage zu führen. Wenn die Kabel drin sind ist es ein Klacks, dann gibt es kein Budeln mehr usw. und man kann auch direkt alle Parkplätze versorgen. Wie bei allen Investitionen in Infrastruktur zahlt sich das halt erst nach einigen Jahren wieder aus. Aber wenn der Druck so groß ist, dass man soetwas sinnvoll machen kann, gibt es auch entsprechend viele Elektroautos.

  13. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: JohnyWalter 18.07.18 - 15:30

    Ich sprach kürzlich mit Varun Mittal, CEO und Mitbegründer von Emflux Motors - einem indischen Start-up, das auf der Auto Expo 2018 Indiens erstes Elektro-Superbike lancierte. Die größte Herausforderung für Indien wäre laut ihm die Ladeinfrastruktur. Hier ist der Link zu einem Artikel, der zu dieser Interaktion geschrieben wurde, mit einem eingefügten Ausschnitt

  14. gibbet hier auch

    Autor: Oh je 18.07.18 - 23:00

    nennt sich "Abstandszahlung"

    Z.B. bei nachträglich installierten Einbauküchen

  15. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: ternot 19.07.18 - 08:49

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum mit "Wallbox"? Warum nicht einfach eine Steckdose? Wie hier oft
    > berechnet reichen 16A 230V locker aus. Das sind 40kWh (>200km) nachladen
    > über die Nacht. Ich würde sicherlich zumindest auf 32A Drehstrom setzen,
    > aber das ist auch nicht groß teurer. Damit wäre "jedes" aktuelle
    > Elektroauto in einer Nacht von 0 auf 100% geladen.
    >
    > Das teuere ist ja erst mal den Anschluss von der Straße in die Garage zu
    > führen. Wenn die Kabel drin sind ist es ein Klacks, dann gibt es kein
    > Budeln mehr usw. und man kann auch direkt alle Parkplätze versorgen. Wie
    > bei allen Investitionen in Infrastruktur zahlt sich das halt erst nach
    > einigen Jahren wieder aus. Aber wenn der Druck so groß ist, dass man
    > soetwas sinnvoll machen kann, gibt es auch entsprechend viele Elektroautos.


    Weil eine Schuko Steckdose nicht für eine Dauerbelastung mit 16A ausgelastet ist. Da braucht es mindestens eine CEE mit 16A, aber eigentlich will man so etwas dreiphasig anfahren.

    Zudem gehst du von dem Fall aus dass nur ein einziges Auto in der Tiefgarage steht. Da hab ich schlechte Nachrichten für dich, kein Mensch baut eine Tiefgarage für ein Auto. Da stehen bei in Städten üblichen Häusern locker 20-100 Autos drin.

    Und dann sind wir in einer Leistungsordnung in der der gewöhnliche Hausanschluss bereits nicht mehr ausreicht. Das wird dann erst richtig witzig.

  16. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: Eheran 19.07.18 - 10:22

    >Und dann sind wir in einer Leistungsordnung in der der gewöhnliche Hausanschluss bereits nicht mehr ausreicht. Das wird dann erst richtig witzig.
    Wo ist die Rechnung? Warum sollte das nicht reichen?
    Aus 63A kann man 40kW lutschen, das sind für 20 Autos je 2kW wenn sie alle gleichzeitig laden. Womit in 10h alle autos 20kWh (>100km) nachladen können, was schon mehr als die doppelte durchschnittliche Fahrleistung ist.
    Für mehr Personen sollte es wohl auch kein Problem sein, wenn man 400A verlegt. Die kosten teilen sich für 100 Autos ja auch auf 100 Personen auf, so das man dann sogar weniger zahlt als bei 20 Personen. Durch 400A gehen dann 250kW, macht 2,5kW für alle 100 Autos gleichzeitig bzw. eben >>100km in 10h. Realistisch sind also eher >>10kW für jedes Auto, da nie alle gleichzeitig für zig Stunden laden.

  17. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: PiranhA 19.07.18 - 10:47

    ternot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil eine Schuko Steckdose nicht für eine Dauerbelastung mit 16A
    > ausgelastet ist. Da braucht es mindestens eine CEE mit 16A, aber eigentlich
    > will man so etwas dreiphasig anfahren.

    Du brauchst auch keine 16A. Selbst 10A, was als Dauerlast normalerweise kein Problem ist, ist bereits viel zu viel. Mit 50km dürften die allermeisten Leute (>80%) sehr gut auskommen. Wer weiter weg pendelt, hat unterwegs dann einen Schnelllader zur Verfügung. Bedeutet also rund 8 kWh müssen innerhalb von mehr als 12 Stunden geladen werden. Macht eine atemberaubende Dauerlast von 666 Watt (oh Teufel). In Realität werden die allermeisten noch deutlich darunter liegen, weil sowohl die durchschnittliche Kilometerleistung niedriger ist, als auch die tägliche Standzeit höher. Hinzu kommen all die Leute, die an der Arbeit oder beim Supermarkt (idR kostenlos) laden.

    > Zudem gehst du von dem Fall aus dass nur ein einziges Auto in der
    > Tiefgarage steht. Da hab ich schlechte Nachrichten für dich, kein Mensch
    > baut eine Tiefgarage für ein Auto. Da stehen bei in Städten üblichen
    > Häusern locker 20-100 Autos drin.

    Dann hast du halt 100 Steckdosen.

    > Und dann sind wir in einer Leistungsordnung in der der gewöhnliche
    > Hausanschluss bereits nicht mehr ausreicht. Das wird dann erst richtig
    > witzig.

    Bei 100 Autos, wirst du bei halbwegs normalen Zustand, schon wenigstens 100 A haben. Also insgesamt 69 kW. Da kann es dann schon eng werden, aber auch da muss man nicht in Panik verfallen. 60-70 Autos können da noch problemlos laden, ohne dass es zu Engpässen kommt. Bis wir einen Anteil von 70% an reinen Elektroautos haben, wird auch eine Sanierung des Altbaus anstehen, wo man mal eine extra Stromleitung für die 100 Autos legen kann.

  18. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: ternot 19.07.18 - 14:31

    Genau, und Wohnungen haben die Leute auch nicht.

    Da freu ich mich drauf, ein Stromzähler samt Tarif für die Wohnung, einer fürs Auto. Dann zahl ich allein für das Auto schicke 120¤ Gebühr extra, na das lohnt sich doch!

  19. Re: Ab 2030 nur noch Elektroautos ...

    Autor: berritorre 19.07.18 - 20:51

    Spammer!

  20. Re: gibbet hier auch

    Autor: count 23.07.18 - 13:13

    Oh je schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nennt sich "Abstandszahlung"
    > Z.B. bei nachträglich installierten Einbauküchen

    Das ist etwas völlig anderes, du kannst für eine Einbauküche nichts vom Vermieter fordern. Selbst vom Nachmieter nicht, der ist nicht verpflichtet, die Einbauküche zu kaufen. Wenn der also das Ding nicht haben will, kannst du die Einbauküche entweder auf deine Kosten abbauen lassen oder unentgeltlich drinlassen.

    Ausnahme: wenn der Mieter berechtigt oder verpflichtet ist, einen Nachmieter zu suchen und quasi das Vorschlagsrecht gegenüber dem Vermieter hat. Das ist aber selten der Fall.

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