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Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

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  1. Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Klausens 18.07.18 - 09:21

    Man muss halt mal halbwegs intelligente Systeme entwickeln, dann kommt man mit so ziemlich jedem Stromanschluss zurecht.
    Also sagen wir, dass 1-2 * 22kW (aus dem Artikel) machbar sind.

    Wären grob 30kW (und die würde sogar mein Einfamilienhaus packen).
    Müssten alle E-Fahrzeugt in 12 Stunden über Nacht geladen werden. hätte man 360kWh.

    Die durchschnittliche tägliche Fahrleistung eines PKW in D beträgt 38km.
    Bei 15kWh/100km sind das 5,7kWh pro Fahrzeug.

    D.h. die 30kW Leitung könnte pro Nacht ca. 63 E-Autos laden.

    Und wo ist jetzt das Problem?


    Und wenns jemand eilig hat drückt er den Turbo-Knopf, kriegt dann 22kW und zahlt ein paar Cent pro kWh mehr.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.07.18 09:26 durch Klausens.

  2. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: laolamia 18.07.18 - 09:39

    immer schoen mit durchschnitten zu rechnen, was machen wir aber wenn in dem haus nicht durchschnittsbuerger leben? was machen wir wenn extrem pendler da wohnen? was machen wir wenn deine ach so tolle automatische lastverteilung mein aute erst morgens um 4 laden laesst ich aber mein kind um 2 plötzlich irgendwo abholen muss?

    die ladeinfrastruktur muss so gut sein das die menschen ihr leben nicht unbedingt nach der infrastruktur richten muessen.... ja nach dem krieg gab es auch nur 2 stunden strom und alle haben überlebt....wir sind aber bequemlichkeit und luxus gewohnt und wollen nicht zurueck.

    es wir nie jeder extremfall abgedeckt werden koennen (ist ja jetzt auch nicht) aber es sollte schon so sein das man sich im normalfall keine gedanken übers "tanken" machen mus...so wie jetzt auch

  3. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Oktavian 18.07.18 - 09:40

    > D.h. die 30kW Leitung könnte pro Nacht ca. 63 E-Autos laden.
    >
    > Und wo ist jetzt das Problem?

    Das Problem ist, wie im Artikel auch schon erwähnt, dass sich die 63 Wallboxen abstimmen müssen, wer wann wieviel läd. Zuerst muss einmal sichergestellt werden, dass an diesen Wallboxen auch jedes Auto laden kann. Schwierig genug heutzutage. Dann müssen sich eben die Wallboxen nach einem fairen Verfahren abstimmen. Hierbei müssen ggf. auch Prioritäten berücksichtigt werden:
    Ein Auto kommt ganz leer an. Bekommt das jetzt mehr ab von der nächtlichen Stromration auch auf die Gefahr hin, dass die anderen incht ganz voll geladen werden?
    Ein Auto komme relativ leer an. Der Fahrer möchte aber um 2 Uhr Nachts in den Urlaub aufbrechen. Wie kann er sicherstellen, das sein Auto bis dahin auch ganz voll ist und nicht erst durch Zufall um 4 mit dem Laden dran wäre? Kann er da seine Wünsche mitteilen?

    Das Thema faires Lastmanagement mir Prioritäten bei konkurrierenden Interessen kann spannend sein.

    Zudem ist das Leben eben nicht durchschnittlich. Ein Mehrfamilienhaus mitten in der Stadt wird tendenziell wenige Leute haben, die weit pendeln. Ein Haus recht weit außerhalb wird Miter mit deutlich längeren Pendelstrecken haben. Im Durchschnitt stimmt deine Rechnung, das nützt nur den Leuten weiter draußen nix.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.07.18 09:44 durch Oktavian.

  4. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Klausens 18.07.18 - 09:43

    Dann kann deine Popeltiefgarage aus der Vorkriegszeit mit 30kW-Leitung halt nur 20 Autos laden.

  5. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Dino13 18.07.18 - 09:45

    Das ist aber dann nur noch ein drittel von deinem eigenem Ausgangspunkt.
    So kann man doch nichts hinstellen was gut arbeitet.

  6. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Oktavian 18.07.18 - 09:47

    > Dann kann deine Popeltiefgarage aus der Vorkriegszeit mit 30kW-Leitung halt
    > nur 20 Autos laden.

    Naja, und wenn das Haus etwas weiter draußen ist, die Leute länger pendeln, dann noch noch 8. Und schon bricht die ganze Rechnung zusammen.

    Zudem können die meisten Tiefgaragen ohne erhebliche bauliche Änderungen gar nicht laden. Die haben eine Leitung 16A Gemeinschaftsstrom für Licht und vielleicht das Tor. Man muss eh erheblich investieren. Der limitierende Faktor ist hier nicht die Leitung zur Garage sondern der Hausanschluss, den man auch nicht mal eben vervielfachen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.07.18 09:49 durch Oktavian.

  7. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Klausens 18.07.18 - 09:49

    Ja, das haben Worst Cases so an sich.

    WENN du eine Tiefgarage mit mieser Stromleitung hast UND alle Extrempendler sind UND alle E-Autos haben, dann gehen halt weniger.
    Wenn ich raten müsste wie viele solcher Fälle mit mehr als 20 E-Autos da drin es gibt würd ich sagen die nächsten 10 Jahre genau 0,0%

  8. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Oktavian 18.07.18 - 09:55

    > WENN du eine Tiefgarage mit mieser Stromleitung hast UND alle Extrempendler
    > sind UND alle E-Autos haben, dann gehen halt weniger.

    Natürlich geht es um E-Autos für alle. Genau das soll der Gesetzentwurf doch bieten, jeder hat ein Recht auf so einen Anschluss. Das Argument, dass die Hauselektrik das nicht bietet, zieht dann nicht mehr, das ist das Problem des Vermieters.

    Zudem geht es nicht um die Leitung der Garage sondern die des Hauses. Hier kann man nur mit heftigem Aufwand nachrüsten.

    Wir reden hier auch nicht über Extrempendler sondern gerade mal über Leute, die das doppelte des Durchschnitts pendeln. Das alleine erreicht man schnell durch die Lage des Hauses. Wenn es eben nicht mitten in der Stadt liegt sondern beispielsweise im Speckgürtel von München, Berlin oder Hamburg, dann pendeln die Leute schnell das doppelte des Durchschnitts.


    > Wenn ich raten müsste wie viele solcher Fälle mit mehr als 20 E-Autos da
    > drin es gibt würd ich sagen die nächsten 10 Jahre genau 0,0%

    Das seh ich ähnlich, einfach weil keine denkender Mensch so ein Auto kauft.

  9. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: wurstfett 18.07.18 - 09:58

    Du solltest aber mal anfangen dir gedanken übers Tanken zu machen. Irgendwann ist das Öl leer. Vielleicht ist halt irgendwann einfach Schluss mit Mobilität wie wir sie momentan leben und mal ehrlich gerade hier auf golem. Wie viel von uns müssten eigentlich nicht jeden Tag auf die Arbeit fahren. Den Großteil könnte man doch auch an einem beliebigen Ort erledigen und nur noch bei Bedarf ins Büro kommen. Ich denke es muss sich einfach einiges Verändern und es gibt da nicht die Lösung sondern dei Lösung besteht aus vielen kleinen Bausteinen. Überhaupt Wohnungseigentümern mal ermöglichen dass sie an ihrem Parkplatz in der Tiefgarage eine Ladestation anbringen dürfen wäre halt ein Baustein. Weniger auf das modell Privat PKW setzen wäre auch einer. Das muss noch nicht mel mit großem Komfortverlust einher gehen. Wie wäre es denn wenn wir das mit dem autonomen Fahren nur so weit hinbekommen dass die Dinger sich selbst an eine Ladestation fahren können und sich bei bedarf vor deiner Tür einfinden würden. Du buchst ein auto wenn du es brauchst und es kommt mit geladenen akkus vor die Tür gefahren. Dann sparst du dir die Parkplatzsuche und es stehen weniger Autos ungenutzt in der Gegend rum. Und plötzlich brauchen wir weniger Rohstoffe für akkus und müssen uns auch keine Gedanken mehr darum machen wie die Teile geladen werden.
    Schaut euch mal das hier an. https://sonomotors.com/de/sion.html/
    Es gibt da Lösungen die einfach nicht mehr so sehr an den alten Konzepten der Dinosaurierverbrenenden Blechkisten festhalten.

  10. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Tantalus 18.07.18 - 09:58

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zudem können die meisten Tiefgaragen ohne erhebliche bauliche Änderungen
    > gar nicht laden. Die haben eine Leitung 16A Gemeinschaftsstrom für Licht
    > und vielleicht das Tor. Man muss eh erheblich investieren. Der limitierende
    > Faktor ist hier nicht die Leitung zur Garage sondern der Hausanschluss, den
    > man auch nicht mal eben vervielfachen kann.

    Der Hausanschluss muss es auch verkraften, wenn mitttags um 12 alle den Herd anschmeissen. Da dürften Nachts genügend Kapazitäten frei sein. Ausserdem haben die meisten Wallboxen ja auch Pufferakkusdie tags über in Zeiten mit niedriger Last geladen werden und Nachts dann den Anschluss entlastet.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  11. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Mandri 18.07.18 - 10:11

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich geht es um E-Autos für alle. Genau das soll der Gesetzentwurf
    > doch bieten, jeder hat ein Recht auf so einen Anschluss. Das Argument, dass
    > die Hauselektrik das nicht bietet, zieht dann nicht mehr, das ist das
    > Problem des Vermieters.

    Und hinterher regen sich alle wieder über steiegende Mieten und Hauspreise auf?
    Das ist dann nicht das Problem des Vermieters sondern von allen.

    Mit einem schlichten Anspruch ist es jedenfalls nicht getan. Das wird ein klassischer Knieschuss.

  12. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Oktavian 18.07.18 - 10:11

    > Der Hausanschluss muss es auch verkraften, wenn mitttags um 12 alle den
    > Herd anschmeissen. Da dürften Nachts genügend Kapazitäten frei sein.

    Du möchtest den Artikel nochmal lesen, wie viel Leistung die Technik von Audi zieht und nachrechnen, wieviel ein Herd unter Last braucht. Es ist nur ein Bruchteil. Zudem steigt der Lastbedarf zum Laden immer noch steil an von Generation zu Generation der Autos. Die Last der Herde ist seit Jahrzehnten konstant.

    > Ausserdem haben die meisten Wallboxen ja auch Pufferakkusdie tags über in
    > Zeiten mit niedriger Last geladen werden und Nachts dann den Anschluss
    > entlastet.

    Im Prinzip ja, das hilft etwas. Macht das Lastmanagement einer komplexen Anlage für ein Mehrfamilienhaus aber nicht unbedingt einfacher. Mir wäre zumindest keine Anlage bekannt, die komplexe Abstimmungsvorgänge mehrerer Ladeplätze beherrscht, sehr hohe Ladeströme verkraftet und gleichzeitig alle in D zugelassenen E-Autos laden kann.

  13. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Oktavian 18.07.18 - 10:15

    > Mit einem schlichten Anspruch ist es jedenfalls nicht getan. Das wird ein
    > klassischer Knieschuss.

    Natürlich, nur sind Politiker immer schnell darin, Dinge zu fordern, die sie nicht bezahlen müssen. Und natürlich wird die Investition in so eine Anlage über ein paar Jahre gestreckt auf die Mieten umgelegt. Großer Aufschrei bei allen, die so einen Anschluss gar nicht brauchen. :-)

  14. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: PiranhA 18.07.18 - 10:20

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist, wie im Artikel auch schon erwähnt, dass sich die 63
    > Wallboxen abstimmen müssen, wer wann wieviel läd. Zuerst muss einmal
    > sichergestellt werden, dass an diesen Wallboxen auch jedes Auto laden kann.
    > Schwierig genug heutzutage. Dann müssen sich eben die Wallboxen nach einem
    > fairen Verfahren abstimmen. Hierbei müssen ggf. auch Prioritäten
    > berücksichtigt werden:
    > Ein Auto kommt ganz leer an. Bekommt das jetzt mehr ab von der nächtlichen
    > Stromration auch auf die Gefahr hin, dass die anderen incht ganz voll
    > geladen werden?
    > Ein Auto komme relativ leer an. Der Fahrer möchte aber um 2 Uhr Nachts in
    > den Urlaub aufbrechen. Wie kann er sicherstellen, das sein Auto bis dahin
    > auch ganz voll ist und nicht erst durch Zufall um 4 mit dem Laden dran
    > wäre? Kann er da seine Wünsche mitteilen?

    Also das Thema würde ich komplett ignorieren. Wenn der Hausanschluss nicht mehr hergibt, wird die Leistung über alle Autos gleichmäßig gedrosselt. Da gibts keine Extrawürste, auch nicht gegen Aufpreis und gut ist.
    Wer mit nem leeren Akku ankommt und meint nach ein paar Stunden die nächste Fernreise anzutreten, muss halt unterwegs am Schnelllader laden. Dafür sind die Teile ja gedacht.

    Zu Hause laden ist fürs tägliche pendeln. Da muss über Nacht also kaum mehr als 30-50km bei raus kommen. Wer längere Strecken fährt, muss halt auch mal unterwegs am Schnelllader laden.

  15. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Oktavian 18.07.18 - 10:23

    > Du solltest aber mal anfangen dir gedanken übers Tanken zu machen.
    > Irgendwann ist das Öl leer.

    Ja, ich erinnere mich. Das Ende der Ölreserven innerhalb der nächsten 10 Jahre wird seit etwa 40 Jahren prognostiziert. Ja, irgenwann wird es weg sein, aber meine Prognose ist, dass ich das nicht mehr erleben werden und meine Kinder wahrscheinlich auch nicht.

    > Den Großteil könnte man doch auch an einem beliebigen Ort erledigen
    > und nur noch bei Bedarf ins Büro kommen.

    Gerade in D haben wie ziemlich viele Arbeitsplätze, die mit Büro nur sehr entfernt etwas zu tun haben. Und ja, ein gewisser Teil der Brüoarbeit kann von zuhause aus erledigt werden. Häufig ist es aber für die Arbeitsergebnisse, die Abstimmung und den kollegialen Zusammenhalt besser, wenn man sich sehr regelmäßig sieht.
    > Überhaupt Wohnungseigentümern mal
    > ermöglichen dass sie an ihrem Parkplatz in der Tiefgarage eine Ladestation
    > anbringen dürfen wäre halt ein Baustein.

    Ich glaube, Du bist Dir nicht ansatzweise der Komplexität des Themas bewusst.

    > Weniger auf das modell Privat PKW
    > setzen wäre auch einer. Das muss noch nicht mel mit großem Komfortverlust
    > einher gehen. Wie wäre es denn wenn wir das mit dem autonomen Fahren nur so
    > weit hinbekommen dass die Dinger sich selbst an eine Ladestation fahren
    > können und sich bei bedarf vor deiner Tür einfinden würden.

    Wäre schön, reden wir in 20 Jahren weiter. Wenn alle Haftungsfragen geklärt sind.

  16. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Tantalus 18.07.18 - 10:27

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du möchtest den Artikel nochmal lesen, wie viel Leistung die Technik von
    > Audi zieht und nachrechnen, wieviel ein Herd unter Last braucht. Es ist nur
    > ein Bruchteil.

    Was interessiert es, was ein Audi (dazu noch optional) maximal ziehen kann?

    > Zudem steigt der Lastbedarf zum Laden immer noch steil an
    > von Generation zu Generation der Autos. Die Last der Herde ist seit
    > Jahrzehnten konstant.

    Schnelladen ja, hier geht es aber gerade *nicht* um Schnelladen.

    > Im Prinzip ja, das hilft etwas. Macht das Lastmanagement einer komplexen
    > Anlage für ein Mehrfamilienhaus aber nicht unbedingt einfacher.

    Warum? Das Lastmanagement sagt der Wallbox "Du bekommst jetzt 5kW". Die Wallbox regelt den Rest und nimmt ggf. zusätzliche Leistung aus dem Akku.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  17. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Oktavian 18.07.18 - 10:33

    > Was interessiert es, was ein Audi (dazu noch optional) maximal ziehen kann?

    Es ist ein wesentliches Thema des Artikels. Zudem zeigt es, wohin die Reise geht. Die Akkus werden immer größer, vertragen immer höhere Ladeströme. Natürlich kann man das Auto auch in die Schuko-Dose stecken...

    > Schnelladen ja, hier geht es aber gerade *nicht* um Schnelladen.

    Ich finde so eine Technik immer lustig, wenn sie das Leben in allen Bereichen komplizierter macht. Laden zuhause ja, aber nur ein bisschen. Wenn man spontan was mehr braucht, dann muss man halt ne Stunde an der Ladesäule warten. Klingt für mich nach einer Technik, die sich schnell durchsetzen wird.

  18. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: ssj3rd 18.07.18 - 10:38

    Die Technik bzw der Elektro wird sich schon durchsetzen, nur ganz sicher nicht als erstes in Deutschland.
    Wir werden Nachzügler sein, ob das jetzt schlimm ist, mag ich nicht zu beurteilen, aber dass ist die Wahrheit.

  19. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Eheran 18.07.18 - 10:42

    Ich finde diese Rechnungen schon reichlich absurd.

    Hier noch mal die Fakten, schön vom TO zusammengefasst:
    >Die durchschnittliche tägliche Fahrleistung eines PKW in D beträgt 38km.
    >Bei 15kWh/100km sind das 5,7kWh pro Fahrzeug.
    >D.h. die 30kW Leitung könnte pro Nacht ca. 63 E-Autos laden.

    Da braucht man nicht kommen mit "oh aber vielleicht sind das 60 Pendler, alle haben schon E-Autos und fahren täglich 400km". Dieser Vergleich hinkt an so vielen Punkten, dass es eig. unnötig sein sollte, das überhaupt diskutieren zu müssen. Der Durchschnitt ist genau das, wonach man gehen muss. Nicht nur beim Stromnetz. Unsere Infrasturktur wäre unbezahlbar, wenn wir die extremsten 1% als den Richtwert nehmen und 100x überdimensionieren, nur damit auch die 0,001% Wahrscheinlichkeit ausgeräumt sind.


    Aber mal ansonsten: Selbst wenn es jetzt wirklich 60 Pendler in dieser Garage gibt und alle fahren elektrisch: Warum sollte es nicht möglich sein, dass diese sich dort einfach zusammen 3x400A reinlegen? Das kostet doch niemals mehr als 50'000¤. Ein Hausanschluss mit 3x63A kostet auch "nur" ein paar tausend ¤ und das "gönnt" sich ja auch jeder - ganz alleine. 50'000¤ auf 60 Personen sind gerade mal 830¤ pro Person. Das ist nichts. Wird aber so hingestellt, als ob das eine unüberwindbare Hürde wäre.

  20. Re: Wenn mans intelligent anstellt ist garnichts überlastet.

    Autor: Tantalus 18.07.18 - 10:50

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist ein wesentliches Thema des Artikels.

    Es ist eine Randbemerkung im Artikel. Es ist *ein* Modell *eines* Herstellers, das solche Ladeleistungen abkann.

    > Zudem zeigt es, wohin die Reise
    > geht. Die Akkus werden immer größer, vertragen immer höhere Ladeströme.
    > Natürlich kann man das Auto auch in die Schuko-Dose stecken...

    Ja, aber es werden nicht von jetzt auf gleich sämtliche PKW durch E-Autos ersetzt. Wenn wir aber nicht jetzt anfangen, Weichen zu stellen, wann dann? Warum sollten nicht zumindest bei Neubauten und Vollsanierungen entsprechende Infrastruktur und Hausanschlüsse vorgesehen werden? Weil man ggf ein Stück Straße aufreissen muss? Das muss man für neue Abwasserrohre auch.

    > Ich finde so eine Technik immer lustig, wenn sie das Leben in allen
    > Bereichen komplizierter macht. Laden zuhause ja, aber nur ein bisschen.
    > Wenn man spontan was mehr braucht, dann muss man halt ne Stunde an der
    > Ladesäule warten. Klingt für mich nach einer Technik, die sich schnell
    > durchsetzen wird.

    Wie gesagt, Du sehtzt voraus, dass morgen alle Deutschen ein E-Auto haben werden und zu Hause laden wollen (natürlich mit 22kW). Das ist aber völliger Quark. Aber wenn jetzt festgelegt wird, dass ein Ladeanschluss da sein muss, wird sich jeder, der ein Haus Baut, bauen lässt oder saniert, genau darüber Gedanken machen müssen, und *das* führt dann dazu, dass wir in 20-30 Jahren wirklich in jeder Garage laden können. Wenn wir aber nicht *jetzt* mal anfangen, Weichen zu stellen, werden wir in 20 Jahren die selbe Diskussion wieder führen, weil es ja nicht nötig war, entsprechende Anschlüsse vorzusehen, also wurden keine gelegt. Etc etc.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

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