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  5. › Elektromobilität: RWE-Tochter Innogy…

Innogy = alter Wein ...

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  1. Innogy = alter Wein ...

    Autor: rocketfoxx 19.12.16 - 20:30

    Mit Innogy will RWE seine Altlasten elegant loswerden und sein Image aufpolieren.
    Wer RWE liest, denkt an einen raffgieren Großkonzern. Innogy klingt da viel innovativer und ist vorallem unbelastet.

    Da wundert einen der massive Marketingaufwand auch nicht. Egal, wo man heute hinschaut - alles ist plötzlich "Innogy".

  2. Re: Innogy = spät dran

    Autor: techster 19.12.16 - 21:08

    Das ist ja auch eine geile Nummer! Die Automobilisten brauchen E-Säulen für Ihren zukünftigen E-Auto-Absatz. Weil keiner, nichtmal die Stromversorger, die Infrastrukturkosten stemmen wollte, gründeten die Automobilisten zähneknirschend vor kurzem eine Allianz mit den Konkurrenten.

    Jetzt kommt der RWE im Schafspelz um die Ecke und sagt: "Wir sind bereit, den Herstellern technisch hochwertige und wettbewerbsfähige Ladesäulen zur Verfügung zu stellen" (wuor, toll, danke) und "Wir können nicht das ganze Land mit Ladesäulen zupflastern und am Ende leer ausgehen. Ich bin ja vieles, aber ich bin nicht Mahatma Gandhi. Und Innogy ist keine Wohlfahrtsstiftung".

    Sehr treffend formuliert, der Herr Terium, lässt tief blicken. Da musste das Absatzpotential erst in den Popo beißen, damit es bemerkt wird. Bei der Weitsicht ahne ich so langsam, warum das mit der Energiewende und Elektromobilität in unserem Land so lange gedauert hat. Hoffentlich ist wenigstens VW mittlerweile ernsthaft aufgewacht.

    Lasst die Alt-RWE's bloß nicht mitmachen, liebe Automobilisten. Das geht nicht gut. Und Herr Terium, kann man Ihr Atommüll-Erbe eigentlich auch ausschlagen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.12.16 21:15 durch techster.

  3. Re: Innogy = spät dran

    Autor: Anonymer Nutzer 20.12.16 - 07:00

    Vor allem schwimmt man gerne auf der sauberen Stromwelle- aus Imagegründen.
    Der Dreck bei der Stromproduktion aus Öl oder Kohle fällt ja woanders an.

    Und in einem knackigen Winter das Auto mit Strom heizen ist sicherlich kein Spaß; wenn ich an meinem Auto im Standgas die Frontscheibenheizung und Heckscheibenheizung anmache merkt man wie die Stromversorgung in die Knie geht. Wohlgemerkt, bei einem Diesel.

    Mein Eindruck ist, dass die derzeitige E-Auto Mode ein Honeypot ist um die großen Autohersteller in massive Investitionen hineinzutreiben. Danach geschwächt kann China und Konsorten sie billig einsammeln. Die E-Autos sind für mich die Stufe nach der Glühbirne, also die Quecksilber-Energiesparlampe die heute keiner mehr will.

    Aber die Ökoromantiker haben ja einen ausgemachten Feind, den Verbrennungsmotor.
    Als ob bei der o.g. Stromerzeugung kein Verbrennungsverluste entstehen. Der Generator hat dann 1/3 Effizienz dann Leitungsverluste und zuletzt noch die Umwandlungsverluste des E-Motors im Auto. Plus evtl. Heizung und Klimaanlage.....

  4. Re: Innogy = spät dran

    Autor: Anonymer Nutzer 20.12.16 - 08:54

    > Vor allem schwimmt man gerne auf der sauberen Stromwelle- aus
    > Imagegründen.
    > Der Dreck bei der Stromproduktion aus Öl oder Kohle fällt ja woanders an.
    Der Dreck ist immer noch weniger beim heutigen Strommix. Und der verbessert sich.
    Auch darf man nicht nur auf die reine CO2-Produktion schauen. Stickoxide in Innenstädten sind ein großes Problem. Feinstaub ist nur mit enorm aufwändiger Filtertechnik in den Griff zu bekommen. Das ist im Kraftwerk einfacher (elektrostatischer Rauchfilter).

    > Und in einem knackigen Winter das Auto mit Strom heizen ist sicherlich kein
    > Spaß; wenn ich an meinem Auto im Standgas die Frontscheibenheizung und
    > Heckscheibenheizung anmache merkt man wie die Stromversorgung in die Knie
    > geht. Wohlgemerkt, bei einem Diesel.
    Das Elektroauto hat aber im Gegensatz zu deinem Diesel eine leistungsfähige Batterie. Das geht natürlich auf die Reichweite, ist aber grundsätzlich kein Problem. Bei modernen Modellen verwendet man die Klimaanlage als Wärmepumpe. Außerdem hat man eine eingebaute elektrische Standheizung.

    > Mein Eindruck ist, dass die derzeitige E-Auto Mode ein Honeypot ist um die
    > großen Autohersteller in massive Investitionen hineinzutreiben. Danach
    > geschwächt kann China und Konsorten sie billig einsammeln. Die E-Autos sind
    > für mich die Stufe nach der Glühbirne, also die
    > Quecksilber-Energiesparlampe die heute keiner mehr will.
    Ich kenne eigentlich niemanden, der die Glühlampe vermisst. Die Energiesparlampe hat sich nicht durchgesetzt, weil die LED-Technik sie mal schnell überholt hat.

    > Als ob bei der o.g. Stromerzeugung kein Verbrennungsverluste entstehen. Der
    > Generator hat dann 1/3 Effizienz dann Leitungsverluste und zuletzt noch die
    > Umwandlungsverluste des E-Motors im Auto. Plus evtl. Heizung und
    > Klimaanlage.....

    Der Wirkungsgrad eines modernen GuD-Kraftwerks erreicht 60%. Bei einem BHKW kann fast 100% der Energie genutzt werden. Der elektrische Antriebsstrang hat einen Gesamtwirkungsgrad von über 80%. Das Argument wird dann hinfällig, wenn man Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Das geht bei Kraftstoffen für Verbrennungsmotoren auch, aber die Technologie ist leider noch nicht serienreif.

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