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Lieber andere Dinge fördern

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  1. Lieber andere Dinge fördern

    Autor: ikhaya 23.04.19 - 11:22

    Das Problem wird nicht wesentlich besser wenn immer noch viele Leute in die gleiche Richtung wollen und dabei eigene , wenig besetzte, Gefährte nutzen die oft auch noch vollkommen übermotorisiert sind.
    Auch E-Autos müssen gebaut und mit irgendwas betrieben werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.19 11:22 durch ikhaya.

  2. Re: Lieber andere Dinge fördern

    Autor: leMatin 23.04.19 - 13:20

    Ich bin grundsätzlich aber stark dagegen, die individuelle Mobilität unnötig einzuschränken. Für mich wäre das ein deutlicher gesellschaftlicher Rückschritt, wenn man z.B. nur noch auf die Gnade eines freien automomen Uber-(Sammel)taxis zur richtigen Zeit angewiesen ist. Förderung Streichen ja, Verbote/Beschränkungen nur mit äußerstem Augenmaß. Man müsste den ÖPNV einfach so sexy und komfortabel ausbauen, dass die Leute freiwillig auf einen Großteil der Fahrten verzichten wollen und vor allem können. Aber dann sehe ich mir an, was schon seit Jahren zum Beispiel bei meiner Freundin in Regensburg los ist: Die Stadt versinkt im Verkehr, aber gleichzeitig soll der ÖPNV durch permanenten Spardruck am besten noch Gewinn abwerfen, während man Beispielsweise die Millionenverluste für die verschwindende Minderheit, die in das Fußballstadion geht, schulterzuckend hinnimmt. Selbst die neuesten, in den letzten Jahren angeschafften Busse, haben trotz der immer heißeren Sommer nicht mal eine Klimaanlage und sind ständig überfüllt, da die Taktung durch Sparzwang ziemlich unzureichend ist und gleichzeitig das dünne Liniennetz durch Umstiege und „Anfahrtswege“ zu den Haltestellen jeglichen Zeitvorteil frisst. Welcher Pendler hat denn ohne Not Bock, verschwitzt und klebrig in der Arbeit zu erscheinen. Wer möchte so privat bei Freunden zum Kaffee auftauchen? Ich bin dafür, nur noch den ÖPNV zu fördern und gleichzeitig einen gesetzlichen Mindeststandard für die Leistungsfähigkeit des ÖPNV in Stadt und Land aufzustellen. Man hört mindestens bei diesem Thema seit Jahrzehnten nur vollmundige Versprechungen von den Lokalpolitikern, aber sichtbar vorangehen tut nur etwas bei den teuren medienwirksamen, aber letztendlich gesellschaftlich eher nutzlosen Prestigeprojekten. Auch hier müsste mal dringend vom Gesetzgeber nachgebessert werden: Einführung des unabhängig ermittelten und letztlich ausschlaggebenden Bewertungskriteriums für staatliche Projekte: „Nutzen für die Allgemeinheit“ oder so ähnlich.

  3. Re: Lieber andere Dinge fördern

    Autor: Kay_Ahnung 23.04.19 - 13:38

    ikhaya schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem wird nicht wesentlich besser wenn immer noch viele Leute in die
    > gleiche Richtung wollen und dabei eigene , wenig besetzte, Gefährte nutzen
    > die oft auch noch vollkommen übermotorisiert sind.
    > Auch E-Autos müssen gebaut und mit irgendwas betrieben werden.

    Ich stimme dir zwar grundsätzlich zu allerdings sind wir in Deutschland da leider noch weit von entfernt so etwas vernünftig machen zu können. Solange beispielsweise die Bahn noch ein vielfaches von einer Autofahrt kostet ist das keine Alternative. Dazu kommen noch die Verspätungen und Ausfälle und die Tatsache das man oft auch nicht schneller ist als mit dem Auto. Auch innerhalb der Städte ist der ÖPNV leider häufig nicht so gut zu gebrauchen wenn man jetzt mal von den großstädten wie Berlin und Hamburg absieht.

  4. Re: Lieber andere Dinge fördern

    Autor: ikhaya 23.04.19 - 18:02

    ÖPNV ist so ne Sache wenn ihn wenig Leute nutzen, steht der Bus halt zwischen den Autos im Stau. Dedizierte Busspur geht nicht immer.
    Solange die Anzahl der Fahrzeuge und damit der Takt ned erhöht wird,ist es an vielen Orten nicht nutzbar.
    Da hat man gern mal nen sich selbst hemmenden Kreislauf.
    Darum muss die Politik da mal durchbrechen.
    Angebot schaffen. Preis ist zweitrangig.

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