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E-Autos sind das falsche Produkt

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: mortates 21.07.17 - 15:59

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kanns mit den Vergleichen auch ins lächerliche ziehen...

    eben genau..., weil doch die "Freude" am Motorgeheule in hoffentlich naher Zukunft etwas von dermassen lächerlich ist.

    Immerhin zum Trost, es gibt neue Freuden, bspw. das wunderschöne Gefühl, anstelle zu "bremsen" das rekuperieren... ... neben dem wunderbaren Gefühl, abzuschwirren, wie ein Raumschiff.

  2. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: DeathMD 21.07.17 - 16:05

    Das Standgeräusch von einem 1,2l Vierzylinder Turbobenziner? Da hat jeder Sauger mit Doppelweber ein schöneres Motorgeräusch und der Turbobenziner surrt im Stand wie ein E-Auto. Die Motorengeräusche werden heute von Sounddesignern entwickelt und da helfen auch Boxen etc. mit. Die einzigen Motoren, die sich wirklich gut anhören, sind Motoren aus dem Rennsport. Soetwas will ich allerdings nicht als Alltagsauto, denn Komfort geht anders und die Kisten sind so laut, dass du gerne einen Helm aufsetzt.

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  3. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: JackIsBlack 21.07.17 - 16:09

    Von den kleinen Standgebläsen habe ich auch nicht gesprochen. Muss schon ein Motor in V Form oder Boxer sein.

  4. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: DeathMD 21.07.17 - 16:11

    mortates schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JackIsBlack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man kanns mit den Vergleichen auch ins lächerliche ziehen...
    >
    > eben genau..., weil doch die "Freude" am Motorgeheule in hoffentlich naher
    > Zukunft etwas von dermassen lächerlich ist.

    Ich frag mich auch, wie teuer die Kisten und der Sprit noch werden müssen, bis die Bubis mal aufhören mit ihren geleasten Autos Proletenrunden zu drehen. "Hey seht her, ich fahr ein Auto, dass ich mir nur durch Leasing leisten kann... ich bin so geil!1!!!"

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  5. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: ArcherV 21.07.17 - 16:12

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Standgeräusch von einem 1,2l Vierzylinder Turbobenziner? Da hat jeder
    > Sauger mit Doppelweber ein schöneres Motorgeräusch und der Turbobenziner
    > surrt im Stand wie ein E-Auto. Die Motorengeräusche werden heute von
    > Sounddesignern entwickelt und da helfen auch Boxen etc. mit. Die einzigen
    > Motoren, die sich wirklich gut anhören, sind Motoren aus dem Rennsport.
    > Soetwas will ich allerdings nicht als Alltagsauto, denn Komfort geht anders
    > und die Kisten sind so laut, dass du gerne einen Helm aufsetzt.


    Ansichtssache, die aus dem Rennsport mag ich überhaupt nicht. Dann doch lieber einen Maybach HL 230 P 30. V12 Ottomotor, 23L Hubraum, 700ps..


    ..da kommt ein geiler Sound raus! Da bebt die Erde..

  6. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: DeathMD 21.07.17 - 16:15

    Ja schön, nur was bringt dir das? Ernst gemeinte Frage? Wo kannst du das Auto jemals ausfahren? Fährst du regelmäßig auf einem Rundkurs, damit wenigstens ein bisschen Rennfeeling aufkommt?

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  7. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: JackIsBlack 21.07.17 - 16:19

    Landstraße reicht da vollkommen aus. Und um Vmax zu fahren gibts ja die Autobahn.

  8. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: DeathMD 21.07.17 - 16:26

    Kommt drauf an, wenn es in Richtung hochdrehende Formelwagen geht, hört es sich bei mir auch auf. Judd Motoren sind irgendwo dazwischen, hört sich zwar gut an, aber irgendwie auch wie ein Motorschaden. :D

    Was sich echt gut anhört sind alte Sauger. Escort MK 1 mit 2l Motor und Doppelweber hört sich einfach genial an. Bin sowieso eher der Rallye und Bergrallye Typ, Audi S1 hat auch einen schönen Motorensound.

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  9. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: Ispep 21.07.17 - 16:27

    c3rl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ispep schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sie können keinen konventionellen Pkw ersetzen, weder in Reichweite,
    > noch
    > > in Komfort und Sicherheit.
    >
    > Oh Junge, da hat jemand mal wieder einen Horizont, der in Richtung null
    > tendiert...
    >
    > Hättest du das gleiche vor 100 Jahren über Pferdekutschen und
    > Verbrennungsmotoren gesagt? Hättest du das gleiche vor 60 Jahren über über
    > raumfüllende Computer und Mikrochips gesagt? Hättest du das gleiche vor 30
    > Jahren über Bibliotheken und das Internet gesagt?

    Du hast den Text überhaupt, aber wirklich überhaupt nicht verstanden. Das ist schon arg lächerlich.

    Wenn du ihn verstanden hättest, hättest du gemerkt, dasich sehr wohl für neue Mobilitätsideen bin.


    > Technologie entwickelt sich ständig weiter. Es ist abartig naiv zu denken,
    > dass die jetztige kommerziell verfügbare E-Auto-Technologie die perfekte
    > Lösung aller Probleme sei.

    Genau das hab ich nirgends geschrieben. Restalkohol?

    Wir stehen gerade erst am Anfang, verdammt noch
    > eins. Es wird gar nicht mehr so lange dauern, bis in allen drei von dir
    > genannten Punkten Stromer die Nase vorne haben werden, ob du das willst
    > oder nicht. Zeigt doch mal Weitblick!

    In allen Punkten definitiv nicht, das gibt alleine das Konzept des Akkumulators nicht her.

    Du kriegst aus einer Gewichtsmenge x für Treibstoff nunmal eklatant größere Reichweiten heraus, als mit der selben Gewichtsmenge Akku.

    Und das wird sich nunmal nicht ändern, mit keiner derzeit bekannten oder auch nur theoretischen Akkutechnik.

    Deshalb hab ich auch gesagt, man braucht kleinere Fahrzeuge für den Nahbereich. Einen 2 Tonnen PKW mit e-Antrieb ausrüsten ist absoluter Quatsch im Alltagsbetrieb.

    Die Technik ist für Kurzstrecken tauglich, wird aber in Karossen eingesetzt, die Langstrecken schaffen sollen/müssen. Man baut quasi eine Boing und setzt nen einzelnen Propeller ran und wundert sich, warum das Ding irgendwie nicht nachgefragt wird. Weil das Produkt zwar toll klingt, aber keinem Szenario im Alltag gerecht wird.

  10. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: DeathMD 21.07.17 - 16:28

    Ja ist in Ö schwierig auf der Autobahn. Darf ich fragen welche Autos? Nehme an Porsche ist dabei, wenn du von Boxer sprichst?

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  11. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: Anonymer Nutzer 21.07.17 - 16:29

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > c3rl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Technologie entwickelt sich ständig weiter.
    >
    > Technologien HABEN sich bereits weiterentwickelt. Der Akku ist für den
    > Automobilbereich (und alles schwerer) eine Sackgasse. Zu schwer, zu geringe
    > Reichweite. Akkus sind gut für kleine Trikes, Zweiradfahrzeuge. Deutlich
    > sinnvoller sind für Autos/LKWs/Überlandbusse Brennstoffzellenmotoren.

    Ca. 2000 hat bestimmt auch jemand gesagt: "Technologien HABEN sich bereits weiterentwickelt. Das TFT-Display ist für den Consumer/Bürobereich eine Sackgasse. Zu teuer, zu schlechte Reaktionszeit für Gamer, zu schlechte Farbwidergabe für Grafiker. Und der geringe Blickwinkel erst! TFT-Displays sind gut für Notebooks, aber die kaufen ja nur wohlhabende Geschäftsleute."

    Fakt ist, dass die Technologie schon so weit ist, dass man 600 km Reichweite problemlos in ein Auto integrieren könnte. Selbst 1000 km wären mit geringem Mehraufwand denkbar, aber der geringe Zusatznutzen rechtfertigt das allerdings nicht mehr. Zu schwer sind die Akkus nicht mehr. Laden geht in 15-30 Minuten auf 80%, Langstrecken sind mit geringer Verhaltensänderung möglich. Ja, das ist ein riesiges Problem für all die Betonköpfe...

  12. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: css_profit 21.07.17 - 18:47

    Ispep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie können keinen konventionellen Pkw ersetzen, weder in Reichweite, noch
    > in Komfort und Sicherheit.

    Eine Begründung brauchst du wohl nicht mitliefern. Sind ja alles Fakten oder doch nur FakeNews ^^

  13. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: thinksimple 21.07.17 - 20:57

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ispep schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sie können keinen konventionellen Pkw ersetzen, weder in Reichweite,
    > noch
    > > in Komfort und Sicherheit.
    > >
    > > Aber muss es denn ein ganzer PKW sein?
    > >
    > > Es würde doch viel Alltagstauglicher sein, wenn man billige
    > > Kleinstkrafträder mit Wechselakkus bringen würde. Baut man diese nach
    > Art
    > > einer Piaggio Ape, kann auch der Einkauf oder neue Fernseher damit
    > > beschafft werden, der Weg zur Arbeit oder zum Strand auch.
    > >
    > > Klar, Urlaubsfahrt über die Autobahn geht damit nicht. Aber das muss ja
    > > auch nicht und geht mit E-Autos auch nicht.
    > >
    > > Geschwindigkeit in der City auf 30 begrenzen und Kleinstfahrzeuge mit
    > > Wechselakku, die dann um die 3000¤ neu kosten. Wenn man nur 30 fährt,
    > > braucht man keine verstärkten Karossen und dergleichen. Hauptsache
    > > Allwettertauglich und kippsicher, dann lohnt sich das.
    > >
    > > Aber bisher gibt es nur Hipsterschleudern ohne Alltagsnutzen wie den
    > Twizy,
    > > oder quasi konventionelle Pkw, in die man einen e-Antrieb reinsetzt.
    > Kein
    > > Wunder, das das floppt.
    > >
    > > Ist so wie bei den Smartphones. Erst gabs Browser mit Wap für
    > > konventionelle Telefone, die so taten, als ob und im Alltag nutzlos
    > waren.
    > > Erst neue Konzepte wie das iPhone brachten den Wandel.
    > >
    > > So muss das auch bei der Mobilität sein.
    >
    > Sicherheit:
    >
    > Falls damit Crashsicherheit gemeint ist, sind Elektrofahrzeuge natürlich
    > genauso sicher wie ihre kraftstoffbetriebenen Geschwister.
    >
    > Komfort:
    >
    > Mal in einem gefahren? Der Komfort fängt schon damit an, dass man vom Start
    > weg volles Drehmoment hat und eine völlig gleichmäßige Kraftentfaltung.
    > Auch wenn moderne Automatikgetriebe ohne Frage gut sind: Elektro ist da
    > noch mal besser.
    > Ansonsten gibt es in einer Elektrokiste die gleichen Annehmlichkeiten wie
    > bei den Geschwistern.
    >
    > Reichweite:
    >
    > Für Reisen mietet man sich eben einen Verbrenner oder fliegt. Die
    > Alltagsfahrerei ist doch selbst mit 200KM Reichweite schon abgedeckt.

    Fliegen? Warum DE ist schön.

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

  14. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: elektroroadster 22.07.17 - 17:00

    Zum Nachdenken:
    Angenommen, das E-Auto hätte sich am Anfang so wie die Verbrenner durchgesetzt und nun käme einer mit einem neuen Auto, dass
    - motormäßig erst gestartet werden muss
    - Krach macht
    - sich während der Fahrt schüttelt/brummt
    - stinkt
    - eine irre Menge an (ungenutzter) Abwärme produziert
    - WÄHREND der Fahrt hoch und runter geschaltet werden muss (+ Kupplungsbedienung)
    - die Umwelt verpestet
    - man nicht zu Hause tanken kann
    - man keine Photovoltaik zum Teil-Laden nutzen kann
    - der Hinterherfahrende die Lüftung ausschaltet, wenn es manchmal zu viel gast
    - der seitlich Fahrende die Fenster hochfährt, weil der Verbrenner so laut ist, dass man das Radio nicht versteht
    - im Stau stehend der Motor anspringt, da die 12V-Batterie geladen werden muss
    und billiger ist, würde es trotzdem niemand kaufen.

    Muss man erst ein Elektroauto fahren, um das nachvollziehen zu können?
    Hoffen wir auf baldige bessere Akkutechnik...

    elektroroadster

  15. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: sg-1 22.07.17 - 22:37

    elektroroadster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Nachdenken:
    > Angenommen, das E-Auto hätte sich am Anfang so wie die Verbrenner
    > durchgesetzt und nun käme einer mit einem neuen Auto, dass
    > - motormäßig erst gestartet werden muss
    > - Krach macht
    > - sich während der Fahrt schüttelt/brummt
    > - stinkt
    > - eine irre Menge an (ungenutzter) Abwärme produziert
    > - WÄHREND der Fahrt hoch und runter geschaltet werden muss (+
    > Kupplungsbedienung)
    > - die Umwelt verpestet
    > - man nicht zu Hause tanken kann
    > - man keine Photovoltaik zum Teil-Laden nutzen kann
    > - der Hinterherfahrende die Lüftung ausschaltet, wenn es manchmal zu viel
    > gast
    > - der seitlich Fahrende die Fenster hochfährt, weil der Verbrenner so laut
    > ist, dass man das Radio nicht versteht
    > - im Stau stehend der Motor anspringt, da die 12V-Batterie geladen werden
    > muss
    > und billiger ist, würde es trotzdem niemand kaufen.
    >
    > Muss man erst ein Elektroauto fahren, um das nachvollziehen zu können?
    > Hoffen wir auf baldige bessere Akkutechnik...

    einige werden das nie nachvollziehen können. sie kommen halt nicht los von alten Gewohnheiten und sind halt mit Verbrenner aufgewachsen...lass mal 1-2 Generationen dazu kommen, dann werden laute Motorräder in den Nachrichten erwähnt^^ weil keiner mehr kennt. Sobald das Akku problem gelöst ist, wird sich der e-motor durchsetzen und mit jetziger Technik werden halt early adopter bedient bzw. Endkunden in speziellen Situationen, die jetzt schon einen Vorteil haben.

  16. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: eXXogene 22.07.17 - 23:53

    Mal ehrlich, wer sich das antun will und mit mehreren Fahrerwechseln nonstop von Hamburg nach München oder Sevilla durchbrettern will, der wird wohl noch einige Zeit mit einem Ottomotor oder Diesel unterwegs sein.

    Ob solche Tripps angenehm oder ökonomisch sinnvoll sind lässt sich sicherlich herzlich ausdiskutieren.

    Da Sprit nicht umsonst ist und Fett besteuert wird, während Kerosin steuerfrei ist, würde ich das Flugzeug vorziehen.

    Vor Ort einen Mietwagen zu nehmen ist zwar nicht umsonst, aber 3000km von Hamburg nach Sevilla belastet den Wagen nicht unerheblich. Insgesamt 6000km für so einen Trip verschleissen die Reifen und den gesamten Wagen auf jeden Fall. Ggf ist danach erstmal wieder eine Inspektion angesagt weil man nach xxxx Km diese absolvieren muss.

    Von daher interessiert mich das Thema Reichweite eher weniger. Leider kann ich keinen Tesla sinnvoll einsetzen weil in unserer Tiefgarage keine Ladestation vorhanden ist und auf dem Parkplatz von meinem Arbeitgeber auch keine steht.

  17. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: ChMu 23.07.17 - 12:57

    Ispep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Wir stehen gerade erst am Anfang, verdammt noch
    > > eins. Es wird gar nicht mehr so lange dauern, bis in allen drei von dir
    > > genannten Punkten Stromer die Nase vorne haben werden, ob du das willst
    > > oder nicht. Zeigt doch mal Weitblick!
    >
    > In allen Punkten definitiv nicht, das gibt alleine das Konzept des
    > Akkumulators nicht her.

    Doch, locker.
    >
    > Du kriegst aus einer Gewichtsmenge x für Treibstoff nunmal eklatant größere
    > Reichweiten heraus, als mit der selben Gewichtsmenge Akku.
    Nope, das ist nicht ganz richtig. Lithium hat etwa die gleichen Moeglichkeiten (theoretisch) wie Benzin.
    >
    > Und das wird sich nunmal nicht ändern, mit keiner derzeit bekannten oder
    > auch nur theoretischen Akkutechnik.

    Doch, es aendert sich staendig und sehr schnell. In einem kg Lithium hast Du ueber 11kWh, in einem Kg Benzin ebenfalls.
    Beim Lithium wird allerdings so wenig genutzt (im Tesla zB gut 30kg) das es fuer eine theoretische Reichweite von 500km reicht, mit 30l Benzin kaemst Du in so einem Auto nicht annaehernd so weit.
    Dazu kommt, das sich das Lithium, anders als Benzin, nicht verbraucht. Also nach 20-25 Jahren, wenn die Batterie aus dem second life kommt und recycled wird, wieder verwendet werden kann.
    >
    > Deshalb hab ich auch gesagt, man braucht kleinere Fahrzeuge für den
    > Nahbereich. Einen 2 Tonnen PKW mit e-Antrieb ausrüsten ist absoluter
    > Quatsch im Alltagsbetrieb.

    Wieso? Ich denke, wenn man hier das Forum verfolgt, das alle mindestens 500km fahren muessen? Jeden Tag? Es wohnen doch alle auf dem Land und muessen staendig in die mindestens 200km weite Stadt fahren? Und da es weder auf dem Land und schon gar nicht in der Stadt, Steckdosen gibt ( eine Deutsche Eigenart, hat wohl die Verbrenner Industrie so geregelt) kann man electrische Autos eben nicht nutzen. Zudem ist zB ein Tesla auch VIEL zu teuer, man bekommt fuers gleiche Geld oder ein paar tausend mehr ja einen "richtigen" Stinker. Ok, der wird bald nicht mehr fahren duerfen aber da wird sich die deutsche Politik schon was ausdenken, Arbeitsplaetze und so.

    Aber selbst WENN der neue mit 1000km Reichweite kommt (600 realistisch) kann man dann die Oma/Tante/Mutter/Freunde welche ALLE eben 1020km weit weg wohnen und die man regelmaessig besuchen MUSS nicht mehr sehen, zwischenladen ist UNZUMUTBAR und ueberhaupt, siehe oben, es gibt ja keine Steckdosen in Deutschland.
    >
    > Die Technik ist für Kurzstrecken tauglich, wird aber in Karossen
    > eingesetzt, die Langstrecken schaffen sollen/müssen.

    Es wird in Autos eingebaut, mit denen man das Geld fuer kleinere Wagen machen kann. Als Neuling (Tesla) geht das nicht anders. Sie liegen im Plan und wenn die etablierten weiter schlafen und ausser vollmundigen Ankuendigungen und Versprechen nichts auf die Reihe bekommen, werden sie als Referenz da stehen und sehr erfolgreich werden. Alles was die "Konkurenz" auf den Markt geworfen hat, bezw. angekuendigt hat, wurde nicht angenommen. Was nutzen 90-180km reale Reichweite wenn man 500 "braucht"? Und dann noch zum gleichen oder hoeheren Preis? Ein i3 kostet, gemessen an der Reichweite/km, den Stromkosten, der verschwendeten Ladezeit ect pp mehr als ein Tesla Model S mit 3-4 facher Reichweite, je nach Fahrstil, kostenloser Strom Flat, 8Jahre Garantie ohne km Begrenzung auch und vor allem auf die Batterie. Bei einem e-up! ist es noch extreemer.

  18. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: Apfelbrot 23.07.17 - 13:40

    Ispep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie können keinen konventionellen Pkw ersetzen, weder in Reichweite, noch
    > in Komfort und Sicherheit.

    Die Reichweite noch nicht, das stimmt.
    Was aber an Komfort und Sicherheit fehlt wirst wohl nur du selbst wissen aufgrund geheimer Informationen die du da hast.

    > Aber muss es denn ein ganzer PKW sein?

    Ja muss es.

    > Es würde doch viel Alltagstauglicher sein, wenn man billige
    > Kleinstkrafträder mit Wechselakkus bringen würde. Baut man diese nach Art
    > einer Piaggio Ape, kann auch der Einkauf oder neue Fernseher damit
    > beschafft werden, der Weg zur Arbeit oder zum Strand auch.

    Die gibt es bereits und keine Sau interessiert das.
    Wir wollen kein neues Gefährt sondern das gewohnte mit modernerem umweltfreundlicherem Antrieb. Davon sind Elektrofahrzeuge aber momentan, vor allem im letzten Punkt, noch weit entfernt.

    > Klar, Urlaubsfahrt über die Autobahn geht damit nicht. Aber das muss ja
    > auch nicht und geht mit E-Autos auch nicht.

    Doch das muss wenn du willst dass jeder irgendwann umsteigt.
    Mir ist es wichtig auch mal nach Italien fahren zu können mit der Karre.

    > Geschwindigkeit in der City auf 30 begrenzen und Kleinstfahrzeuge mit
    > Wechselakku, die dann um die 3000¤ neu kosten.

    Ja natürlich und die Zahnfee subventioniert das dann auch noch. Was für eine Fantasiewelt, und genau so wird keiner umsteigen wollen.

    > Wenn man nur 30 fährt, braucht man keine verstärkten Karossen und dergleichen. Hauptsache Allwettertauglich und kippsicher, dann lohnt sich das.

    Ich empfehle dir mal dich ein wenig mehr mit diesen Dingen auseinander zu setzen bevor du solch einen Unfug schreibst.
    Nebenbei nochmal, die Leute wollen kein Zweitfahrzeug!

    > Aber bisher gibt es nur Hipsterschleudern ohne Alltagsnutzen wie den Twizy,
    > oder quasi konventionelle Pkw, in die man einen e-Antrieb reinsetzt. Kein
    > Wunder, das das floppt.

    Nein das Floppt nur weil die Technik einfach noch nicht da ist, denn dein "Twizy" ist genau der Mist von dem du hier laberst, nur ist er noch teurer. Wird er wohl auch bleiben.
    Das was du hier willst sind in der Tat Hipsterschleudern.

    > Ist so wie bei den Smartphones. Erst gabs Browser mit Wap für
    > konventionelle Telefone, die so taten, als ob und im Alltag nutzlos waren.
    > Erst neue Konzepte wie das iPhone brachten den Wandel.

    Das iPhone war kein wirklich neues Konzept und voll HTML fähige Browser gab es bereits vorher. Apple hat da nichts neu erfunden sondern nur durch Marketing den Leuten weis gemacht es wäre so.
    Wie mieß aber die ersten zwei iPhone Modelle war scheinen viele verdrängt zu haben.


    > So muss das auch bei der Mobilität sein.

    Mit Marketing? Nein wir brauchen kein Marketing. Wir brauchen bessere Akku und Ladetechnik.

  19. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    Autor: Anonymer Nutzer 23.07.17 - 14:11

    > Doch das muss wenn du willst dass jeder irgendwann umsteigt.
    > Mir ist es wichtig auch mal nach Italien fahren zu können mit der Karre.

    Ich war schon ab und zu mit einem Gefährt mit rund 250 km Reichweite in Italien. Das ist völlig problemlos möglich und ich konnte auch keinen wesentlichen Zeitverlust feststellen, trotz geringerer Reisegeschwindigkeit auf den deutschen Autobahnen, mehrfachen Tankstopps und häufigeren/längeren zusätzlichen Pausen.

    Mit einer entsprechenden Infrastruktur (Ladesäulen mindestens alle 50 km) ist die gelegentliche Urlaubsfahrt auch mit geringerer Reichweite kein Problem. Auch wenn das sicherlich noch dauert, bis das in den Köpfen angekommen ist.

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