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Verrückt

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  1. Verrückt

    Autor: rolitheone 16.09.19 - 11:02

    Nur noch verrückter wäre es Weltweit aus unterirdischen Depositen Öl hervorzupumpen, zu Raffinerien zu karren, den dort gewonnen Kraftstoff dann mit Pipelines und LKW herumzutuschieren, in Tanks im Boden zu füllen, darauf dann große "Tankstellen" zu errichten, an denen Leute ihre Fahrzeuge damit befüllen können.

  2. Re: Verrückt

    Autor: eleaiactaest 16.09.19 - 11:17

    rolitheone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur noch verrückter wäre es Weltweit aus unterirdischen Depositen Öl
    > hervorzupumpen, zu Raffinerien zu karren, den dort gewonnen Kraftstoff dann
    > mit Pipelines und LKW herumzutuschieren, in Tanks im Boden zu füllen,
    > darauf dann große "Tankstellen" zu errichten, an denen Leute ihre Fahrzeuge
    > damit befüllen können.
    Stattdessen wäre es umso sinnvoller, weltweit aus unterirdischen Depositen Öl hervorzupumpen, zu Raffinerien zu karren, den dort gewonnen Kraftstoff dann mit Pipelines zu Häfen zu pumpen, dort dann Containerschiffe zu betanken, die dann zum Transport von in China produzierten Solarpanels das Schweröl verbrennen und die Abgase sicherlich sehr gut gefiltert in die Umwelt zu entlassen.

  3. Re: Verrückt

    Autor: flocko.motion 16.09.19 - 11:56

    > Stattdessen wäre es umso sinnvoller, weltweit aus unterirdischen Depositen
    > Öl hervorzupumpen, zu Raffinerien zu karren, den dort gewonnen Kraftstoff
    > dann mit Pipelines zu Häfen zu pumpen, dort dann Containerschiffe zu
    > betanken, die dann zum Transport von in China produzierten Solarpanels das
    > Schweröl verbrennen und die Abgase sicherlich sehr gut gefiltert in die
    > Umwelt zu entlassen.

    Vergleicht man die beiden Szenarien, ist die Variante "Öl für Solarzellen" tatsächlich besser als "Alles mit Öl".

    "Nur noch teilweise mit Öl" ist ein offensichtlicher Zwischenschritt zu "Alles ohne Öl".

  4. Re: Verrückt

    Autor: cyblord 16.09.19 - 13:40

    rolitheone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur noch verrückter wäre es Weltweit aus unterirdischen Depositen Öl
    > hervorzupumpen, zu Raffinerien zu karren, den dort gewonnen Kraftstoff dann
    > mit Pipelines und LKW herumzutuschieren, in Tanks im Boden zu füllen,
    > darauf dann große "Tankstellen" zu errichten, an denen Leute ihre Fahrzeuge
    > damit befüllen können.

    Der Verrückte ist, für Tankstellen brauchte es keine Appelle aus dem Kanzleramt, keine Subventionen, keine Masterpläne und keine Abrwackprämien. Es brauchte nur ein praktisches Produkt (Verbrenner-Auto) was jeder haben wollte und somit jeder betanken musste und voila gab es genügend Tankstellen. Ein Wunder des Marktes.

    Heute jedoch muss mit Gewalt, Verboten, Steuern, Subventionen und Moralkeule eine Technologie forciert werden, die niemand ausser ein paar Hipster wollen. Dito deren Infrastruktur. Irre.

  5. Re: Verrückt

    Autor: Jossele 18.09.19 - 11:13

    cyblord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rolitheone schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > Heute jedoch muss mit Gewalt, Verboten, Steuern, Subventionen und
    > Moralkeule eine Technologie forciert werden, die niemand ausser ein paar
    > Hipster wollen. Dito deren Infrastruktur. Irre.

    Nachdem ich Landei mir gerade die Definition von Hipster gelesen und einen Blick auf meine paar Monate alte Familienkutsche geworfen habe... Gebrauchtes Model 3, 11.000 km, umständehalber (offenbar bin ich die falsche Zielgruppe für E-Autos!) abzugeben. Ich will garantiert nichts mit Gewalt und Keulen zu tun haben!!!

    Privatsphäre ist normal. Überwachung ist verdächtig.

  6. Re: Verrückt

    Autor: E-Mover 18.09.19 - 11:51

    cyblord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rolitheone schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur noch verrückter wäre es Weltweit aus unterirdischen Depositen Öl
    > > hervorzupumpen, zu Raffinerien zu karren, den dort gewonnen Kraftstoff
    > dann
    > > mit Pipelines und LKW herumzutuschieren, in Tanks im Boden zu füllen,
    > > darauf dann große "Tankstellen" zu errichten, an denen Leute ihre
    > Fahrzeuge
    > > damit befüllen können.
    >
    > Der Verrückte ist, für Tankstellen brauchte es keine Appelle aus dem
    > Kanzleramt, keine Subventionen, keine Masterpläne und keine Abrwackprämien.
    > Es brauchte nur ein praktisches Produkt (Verbrenner-Auto) was jeder haben
    > wollte und somit jeder betanken musste und voila gab es genügend
    > Tankstellen. Ein Wunder des Marktes.
    >

    Falsch: In den 50ern wurden Tankstellen massiv subventioniert, insbesondere im Fernstraßennetz. Das weiß nur heute natürlich keiner mehr.

    > Heute jedoch muss mit Gewalt, Verboten, Steuern, Subventionen und
    > Moralkeule eine Technologie forciert werden, die niemand ausser ein paar
    > Hipster wollen. Dito deren Infrastruktur. Irre.

    Aufwachen bitte!

  7. Ja, schon irgendwie verrückt - Re: Verrückt

    Autor: Ulriko 18.09.19 - 14:58

    cyblord schrieb:
    > Der Verrückte ist, für Tankstellen brauchte es keine Appelle aus dem
    > Kanzleramt, keine Subventionen, keine Masterpläne und keine Abrwackprämien.
    > Es brauchte nur ein praktisches Produkt (Verbrenner-Auto) was jeder haben
    > wollte und somit jeder betanken musste und voila gab es genügend
    > Tankstellen. Ein Wunder des Marktes.
    > Heute jedoch muss mit Gewalt, Verboten, Steuern, Subventionen und
    > Moralkeule eine Technologie forciert werden, die niemand ausser ein paar
    > Hipster wollen. Dito deren Infrastruktur. Irre.

    Du irrst. Es hat bei den Benzintanken sehr viel länger gedauert, bis es über 2000 in Deutschland gab, von der ersten an mehr als 50 Jahre. Und - es sind m.W. sogar Steuergelder dafür geflossen.
    Dieses Mal drängt die Zeit ein bisschen, 50 Jahre warten sollten wir dieses Mal nicht.

    Allerdings sehe ich beim Thema E-Mobility eine gewisse Fehlallokation von Mitteln, denn Elektroautos verbessern die Umweltbilanz nur graduell, erzeugen aber erst mal sehr hohe Kosten. Mir scheint, dass das Elektroauto von ADAC, SPD und CDU deswegen so gepusht wird, weil man das Auto für alle retten will. Zum Schaden von Umwelt, Gesundheit, Flächenverbrauch, ÖPNV, und der Energiewende, wo die Milliarden fehlen werden, die nun in den Erhalt des Konzepts rasender tonnenschwerer Blechkästen mit im Mittel 1,3 Personen drin gehen soll.

  8. Re: Ja, schon irgendwie verrückt - Re: Verrückt

    Autor: rolitheone 18.09.19 - 15:11

    Abseits der ewigen Diskussion, ob Elektrofahrzeuge nun insgesamt bessere oder schlechtere CO2 Bilanzen (stand heute) haben oder nicht:
    Elektroautos entfernen die verkrehrsbedingte Abgasbelastung in Ballungszentren zu 100%.
    Das alleine ist schon ein SEHR großes Plus.

  9. Re: Ja, schon irgendwie verrückt - Re: Verrückt

    Autor: E-Mover 18.09.19 - 18:26

    Ulriko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cyblord schrieb:
    > > Der Verrückte ist, für Tankstellen brauchte es keine Appelle aus dem
    > > Kanzleramt, keine Subventionen, keine Masterpläne und keine
    > Abrwackprämien.
    > > Es brauchte nur ein praktisches Produkt (Verbrenner-Auto) was jeder
    > haben
    > > wollte und somit jeder betanken musste und voila gab es genügend
    > > Tankstellen. Ein Wunder des Marktes.
    > > Heute jedoch muss mit Gewalt, Verboten, Steuern, Subventionen und
    > > Moralkeule eine Technologie forciert werden, die niemand ausser ein paar
    > > Hipster wollen. Dito deren Infrastruktur. Irre.
    >
    > Du irrst. Es hat bei den Benzintanken sehr viel länger gedauert, bis es
    > über 2000 in Deutschland gab, von der ersten an mehr als 50 Jahre. Und - es
    > sind m.W. sogar Steuergelder dafür geflossen.
    > Dieses Mal drängt die Zeit ein bisschen, 50 Jahre warten sollten wir dieses
    > Mal nicht.
    >
    > Allerdings sehe ich beim Thema E-Mobility eine gewisse Fehlallokation von
    > Mitteln, denn Elektroautos verbessern die Umweltbilanz nur graduell,
    > erzeugen aber erst mal sehr hohe Kosten. Mir scheint, dass das Elektroauto
    > von ADAC, SPD und CDU deswegen so gepusht wird, weil man das Auto für alle
    > retten will. Zum Schaden von Umwelt, Gesundheit, Flächenverbrauch, ÖPNV,
    > und der Energiewende, wo die Milliarden fehlen werden, die nun in den
    > Erhalt des Konzepts rasender tonnenschwerer Blechkästen mit im Mittel 1,3
    > Personen drin gehen soll.

    Da kann man mal sehen, wie wir alle Opfer unserer eigenen Perspektive sind: Ich hätte weder von der SPD, noch von der CDU und schon gar nicht vom ADAC jemals behauptet, dass sie die Elektromobilität in irgend einer Form pushen. Ganz im Gegenteil;-)

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