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TESLA stellt sich dem LiIo Akku-Recyclingproblem

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  1. TESLA stellt sich dem LiIo Akku-Recyclingproblem

    Autor: SOLAR-professionell 17.04.19 - 13:21

    Bisher gibt es viel Forschung aber wenig Ergebnisse beim Recycling von Lithium Ionen Akkus. Das Unternehmen Duesenfeld in Wendeburg spricht von einer Recyclingquote von 70 Prozent. Generell wird von Recyclern von 15 - 30 Prozent gesprochen.

    Der größte europäische Logistiker für Altbatterien spricht bei Lithium Ionen Akkus von "thermischem Recycling " - also Verbrennen.

    Bleiakkus werden zu 98 Prozent recycelt. 2 Prozent vom Kunstoff können ncht recycelt werden und werden zur Bleischmelze bei der Wiederverwertung eingesetzt. Das ist nachhaltig.
    Alte Blei-Akkus werden zum Tagespreis gehandelt, Lithium Ionen Akkus als Sondermüll.

    Herr Musk will es richten, denn noch ist Lithium Ionen Akku Recycling eine ungelöste Herausforderung.

    Manfred Gorgus

  2. Re: TESLA stellt sich dem LiIo Akku-Recyclingproblem

    Autor: Kay_Ahnung 17.04.19 - 17:54

    SOLAR-professionell schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bisher gibt es viel Forschung aber wenig Ergebnisse beim Recycling von
    > Lithium Ionen Akkus. Das Unternehmen Duesenfeld in Wendeburg spricht von
    > einer Recyclingquote von 70 Prozent. Generell wird von Recyclern von 15 -
    > 30 Prozent gesprochen.
    >
    > Der größte europäische Logistiker für Altbatterien spricht bei Lithium
    > Ionen Akkus von "thermischem Recycling " - also Verbrennen.
    >
    > Bleiakkus werden zu 98 Prozent recycelt. 2 Prozent vom Kunstoff können ncht
    > recycelt werden und werden zur Bleischmelze bei der Wiederverwertung
    > eingesetzt. Das ist nachhaltig.
    > Alte Blei-Akkus werden zum Tagespreis gehandelt, Lithium Ionen Akkus als
    > Sondermüll.
    >
    > Herr Musk will es richten, denn noch ist Lithium Ionen Akku Recycling eine
    > ungelöste Herausforderung.
    >
    > Manfred Gorgus

    Wie kommst du den auf 15-30%? Die EU schreibt schon vor 50% zu recyceln und teilweise liegt man schon heute deutlich darüber.

    "„Wir erfüllen das in der Größenordnung zwischen 60, 65, 70 Prozent. Das hängt auch etwas vom Eingangsmaterial ab. Aber wenn Sie danach fragen, wie die Rückgewinnungsquote der einzelnen Elemente ist, speziell für Kobalt und Nickel zum Beispiel: Das sind deutlich höher als 90 Prozent.“"
    https://www.deutschlandfunk.de/lithium-ionen-akkus-das-schwierige-recycling-von.676.de.html?dram:article_id=433028

    Und mag sein das man einen Bleiakku leichter recyceln kann, dafür hat der Lithium akku halt wesentlich mehr Kapazität pro kg. Ältere schnurtelefone sind vermutlich auch leichter zu recyceln als Smartphones.

  3. Re: TESLA stellt sich dem LiIo Akku-Recyclingproblem

    Autor: SOLAR-professionell 17.04.19 - 18:47

    Im Fachmagazin „BENCHMARK MINERAL INTELLIGENCE„ wurde im ersten Quartal 2017 ein Artikel mit dem Titel: „Recycling Lithium Ion“ veröffentlicht.

    Darin heißt es: „Blei-Batterien haben den Weg zu Sammellogistik und Methoden zur Wiederverwertung geebnet, mit dem Ergebnis, dass 99% aller produzierten Blei-Batterien heute recycelt werden. Obwohl Lithium-Ionen seit 25 Jahren in unseren Telefonen und Laptops verbaut werden muss das Recycling für Lithium-Ionen Akkus noch erfunden werden“

    Die Untersuchung ist vor 2 Jahren veröffentlicht worden, nicht ganz jung, aber auch nicht alt.

    Jetzt lese ich im Artikel:
    - „Jeder Transport von einer Lithium-Ionen-Batterie ist ein Gefahrguttransport. "
    - ".. Hunderte verschiedener Arten von Batterien sind auf dem Markt, mit unterschiedlichen Gefahrenpotenzialen. "
    - "Im Extremfall wird ein Akku explosionssicher verpackt für den Transport ins Recyclingwerk."
    - "Und nur weil die Recycling-Quote hier so hoch ist, ( es geht um Kunststoff, Platinen, Kupferkabel, Stahlgehäuse ) lässt sich die EU-Vorgabe derzeit überhaupt einhalten."
    - "Teilweise sehr hohe Rückgewinnungsquoten, Die fehlt bisher. Die Akkus für Elektroautos sind nicht so entwickelt, dass Ihre Komponenten wiederverwertbar sind, und schon gar nicht daraufhin optimiert."
    - Zerlegt werden die Batterien bisher von Hand. Das dauert für jeden einzelnen Akku rund eine Stunde.

    Wenn sich die EU-Quote nur mit Zusatzstoffen, wie Platinen und Stahlgehäusen schaffen lässt liegt das Recyclig der Akkus bei unter 50 %. Es geht dabei ausschließlich um Akkus aus Elektrofahrzeugen, nicht um Akkus aus Mobilen Anwendungen.

    Aktuell gibt es für Lithium Akkus im Heimspeicherbereich eine Rücknahme Garantie vom Speicherhersteller. Es gibt keine Recyclinggarantie. Es gibt immer wieder Fälle wobei Betreiber von Heimspeichern keinen Zugriff auf den Hersteller haben, Insolvenz ist so ein Fall. Dann kostet die Entsorgung der Lithium Ionen Akkus eines Heimspeichers im dreistelligen Bereich.

    Natürlich haben LiIo Akkus eine höhere Energiedichte, der Memoryeffekt ist minimal und Bleiakkus sind für mobile Anwendungen einfach nicht einzusetzen, weil zu schwer. Trotzdem bleibt Recycling von LiIo Akkus gerade im Hinblick auf die Elektromobilität eine Herausforderung. Wenn Tesla das schafft eine vernünftige, wirtschaftlich attraktives Recycling zu schaffen wird das Unternehmen wahrscheinlich mehr Geld mit dem Recyclingverfahren verdienen, als mit E-Autos.

    Noch ein Zitat aus der Benchmark Ausgabe Q1 2017: Today Lithium ist not recoverd in any of the aviliable recycling processes"

    Eine weitere Aussage in der Ausgabe ist, dass an der Spitze des Recyclings Blei Säure Akkus stehen mit fast 100 %, gefolgt von Reifen , über 80 %, Papier über 60 %, Aluminium, knapp 60 % und Glass um die 50 %. Lithium Ionen Akkus tauchen nicht auf in der Untersuchung.

    Wenn Elektromobilität und Stromspeicher für Klima- und Umweltschutz stehen, dann muss Recycling Thema sein. Lithium Ionen Batterien sind ein echter Fortschritt beim Verhältnis Kapazität und Leistung zu Gewicht. Das Recycling ist ein Problem, trotz Unternehmen wie Umicore und Duesenfeld. Die erscheinen mir eher als Versuchssyteme denn als funktionierende Lösung. Vielleicht schaffen die Amerikaner eine Lösung für das LiIo Recycling Problem.

    Manfred Gorgus

  4. Re: TESLA stellt sich dem LiIo Akku-Recyclingproblem

    Autor: E-Mover 17.04.19 - 22:09

    SOLAR-professionell schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bisher gibt es viel Forschung aber wenig Ergebnisse beim Recycling von
    > Lithium Ionen Akkus. Das Unternehmen Duesenfeld in Wendeburg spricht von
    > einer Recyclingquote von 70 Prozent. Generell wird von Recyclern von 15 -
    > 30 Prozent gesprochen.
    >
    > Der größte europäische Logistiker für Altbatterien spricht bei Lithium
    > Ionen Akkus von "thermischem Recycling " - also Verbrennen.
    >
    > Bleiakkus werden zu 98 Prozent recycelt. 2 Prozent vom Kunstoff können ncht
    > recycelt werden und werden zur Bleischmelze bei der Wiederverwertung
    > eingesetzt. Das ist nachhaltig.
    > Alte Blei-Akkus werden zum Tagespreis gehandelt, Lithium Ionen Akkus als
    > Sondermüll.
    >
    > Herr Musk will es richten, denn noch ist Lithium Ionen Akku Recycling eine
    > ungelöste Herausforderung.
    >
    > Manfred Gorgus

    Wenn man mal genauer hinschaut, dann hat J.B. Straubel (der Tesla CTO) schon vor Jahren eine Recycling-Firma für Li-Ionen Akkus gegründet und diese auch schon im letzten Jahr in Nevada registrieren lassen. Wissenschaftlich gesehen ist das recycling auch ab einem gewissen ‚Rohstoffangebot‘ sinnvoll. Momentan fehlt es lediglich an kaputten Akkus ;-)

  5. Re: TESLA stellt sich dem LiIo Akku-Recyclingproblem

    Autor: Anonymer Nutzer 18.04.19 - 00:38

    SOLAR-professionell schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bisher gibt es viel Forschung aber wenig Ergebnisse beim Recycling von
    > Lithium Ionen Akkus. Das Unternehmen Duesenfeld in Wendeburg spricht von
    > einer Recyclingquote von 70 Prozent. Generell wird von Recyclern von 15 -
    > 30 Prozent gesprochen.
    >
    > Der größte europäische Logistiker für Altbatterien spricht bei Lithium
    > Ionen Akkus von "thermischem Recycling " - also Verbrennen.
    >
    > Bleiakkus werden zu 98 Prozent recycelt. 2 Prozent vom Kunstoff können ncht
    > recycelt werden und werden zur Bleischmelze bei der Wiederverwertung
    > eingesetzt. Das ist nachhaltig.
    > Alte Blei-Akkus werden zum Tagespreis gehandelt, Lithium Ionen Akkus als
    > Sondermüll.
    >
    > Herr Musk will es richten, denn noch ist Lithium Ionen Akku Recycling eine
    > ungelöste Herausforderung.
    >
    > Manfred Gorgus
    Musk holt da locker 140% raus. Bis er wieder Twitterverbot bekommt.

  6. Re: TESLA stellt sich dem LiIo Akku-Recyclingproblem

    Autor: thinksimple 18.04.19 - 11:45

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SOLAR-professionell schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bisher gibt es viel Forschung aber wenig Ergebnisse beim Recycling von
    > > Lithium Ionen Akkus. Das Unternehmen Duesenfeld in Wendeburg spricht von
    > > einer Recyclingquote von 70 Prozent. Generell wird von Recyclern von 15
    > -
    > > 30 Prozent gesprochen.
    > >
    > > Der größte europäische Logistiker für Altbatterien spricht bei Lithium
    > > Ionen Akkus von "thermischem Recycling " - also Verbrennen.
    > >
    > > Bleiakkus werden zu 98 Prozent recycelt. 2 Prozent vom Kunstoff können
    > ncht
    > > recycelt werden und werden zur Bleischmelze bei der Wiederverwertung
    > > eingesetzt. Das ist nachhaltig.
    > > Alte Blei-Akkus werden zum Tagespreis gehandelt, Lithium Ionen Akkus als
    > > Sondermüll.
    > >
    > > Herr Musk will es richten, denn noch ist Lithium Ionen Akku Recycling
    > eine
    > > ungelöste Herausforderung.
    > >
    > > Manfred Gorgus
    > Musk holt da locker 140% raus. Bis er wieder Twitterverbot bekommt.

    The Machine that recycle the Machine. ;-)

    Rettet die Insekten. Selbst auf einem Balkon wär etwas Platz. Eine kleine Ecke vom Golfrasen an die Natur abtreten. Es wär so einfach

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