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War gerade in SanFrancisco

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  1. War gerade in SanFrancisco

    Autor: derdiedas 08.04.22 - 10:33

    Und da muss ich sagen bin ich doch beeindruckt von Tesla. Gut 1/4 aller Autos die dort fahren sind Tesla. Hatte schon das ich auf dem Freeway mit meinem Mietwagen(Benzin) alleine war unter 6-7 Teslafahrern. Einmal hatte ich vor mir auf den 4 Spuren vier weiße Tesla fahren - was schon ein bemerkenswertes Bild war (4 Volkswagen Golf in einer Farbe hatte ich noch nie vor mir).

    Bis auf einen einzigen Audi eTron habe ich keine deutsche Elektroautos gesehen (Maximal einen E-Kia, oder Nissan Leaf). Des ist schon einiges an Umsatz welches unsere deutschten Hersteller
    aber auch so komplett verschlafen haben. Ist ja nicht so das Tesla die klassischen Ford F150 Kunden anspricht, sondern eher die bisherigen Käufer von Luxuswagen von BMW, Mercedes, Audi und Lexus.

    Daher würde ich sagen - läuft für Tesla, allen Unkenrufen zum trotz. Tesla muss ja auch nicht unbedingt neues herausbringen, die sind ja auch so komplett ausverkauft.

    Gruß DDD

  2. Re: War gerade in SanFrancisco

    Autor: Dwalinn 08.04.22 - 10:48

    Weiß ist halt die kostenlose Standardfarbe bei Tesla.

    Ansonsten sind da deutsche Marken ohnehin nicht besonders stark, Verkaufsschlager war da sehr Länge der Toyota Prius solltest du also nicht zufällig "gefühlt" weitere 1/4 Prius Fahrer gesehen haben kannst du dir sicher denken wer unter BEVs am besten meisten leidet

  3. Re: War gerade in SanFrancisco

    Autor: SanderK 08.04.22 - 11:18

    Frag Dich doch mal, warum so viele Tesla´s in Amerika sind (Wobei es eigentlich nicht Viel sind, aber an einigen Hotspots sehr Viele).?
    Wie hoch ist die Quote in Amerika an Stromern?
    Wie viele Anbieter von brauchbaren Stromern gab es bis vor Kurzem?
    Im Vergleich zu China oder EU?
    Die Zeiten ändern sich!

  4. Re: War gerade in SanFrancisco

    Autor: luke93 08.04.22 - 11:28

    Hab nur Zahlen für das 1. HJ 2021 gefunden, demnach waren nur 2,5% aller Neuzulassungen in den USA Elektroautos. Dürfte also tatsächlich regional sehr unterschiedlich ausgeprägt sein.

  5. Re: War gerade in SanFrancisco

    Autor: Inori-Senpai 08.04.22 - 16:47

    San Fransisco hat ja schon immer unter der Snob- wolke gelitten ;)

    https://www.southpark.de/folgen/o0wg88/south-park-snobwarnung-staffel-10-ep-2

  6. Re: War gerade in SanFrancisco

    Autor: thinksimple 08.04.22 - 19:39

    luke93 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab nur Zahlen für das 1. HJ 2021 gefunden, demnach waren nur 2,5% aller
    > Neuzulassungen in den USA Elektroautos. Dürfte also tatsächlich regional
    > sehr unterschiedlich ausgeprägt sein.


    USA ist jetzt nicht der King in Sachen E.
    Auch bei den erneuerbaren nicht. 14% nur.
    Und in Kalifornien noch schlechter... Obwohl man dort Wind und Sonne im Überfluss hätte....Bis 2030 will man 20% EE erreichen..
    Und Texas liebt ihre fossile Erzeugung....
    Daher befürchte ich das die noch lange ihre grossen Verbrenner fahren und ihre EAutos mit Strom aus Saurierresten. Und sollte ein gewisser Herr wieder Präsi werden dann ists eh zu spät.

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.04.22 19:40 durch thinksimple.

  7. In Norwegen ähnlich

    Autor: southy 09.04.22 - 08:41

    Gefühlt ca die Hälfte e-Autos auf der Straße, davon die Hälfte Teslas.

    Und die Kollegen aus Oslo erzählen mir wie gigantisch sich die Luftqualität in Oslo verbessert hat über die letzten Jahre.
    (Dort war wohl früher aufgrund lokaler Gegebenheiten /Wetter oft Smog wenn ich das richtig verstanden habe).

  8. Re: In Norwegen ähnlich

    Autor: quarkquark 09.04.22 - 12:18

    southy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gefühlt ca die Hälfte e-Autos auf der Straße, davon die Hälfte Teslas.
    >
    > Und die Kollegen aus Oslo erzählen mir wie gigantisch sich die Luftqualität
    > in Oslo verbessert hat über die letzten Jahre.
    > (Dort war wohl früher aufgrund lokaler Gegebenheiten /Wetter oft Smog wenn
    > ich das richtig verstanden habe).

    Da hast du Dir ja so einiges aus den eigenen Fingern gesaugt..."gehört, verstanden...) Für die Luftverschmutzung, welche nur im Winter auftritt, kann Norwegen selber nicht so sehr etwas dafür. Das Problem sind die sogenannten Inversionswetterlagen wo schmutzige Luft durch verschiedene Luftschichten abweichen kann.

    Das eAutos in Skandinavien und besonders in Norwegen populär sind liegt daran, dass der Staat hier seit Jahren extrem in den freien Markt eingreift. Ich kann Dir gerne ein paar Infos bzgl. deinem fehlendem Wissen geben.

    1. Beim Kauf eines eAutos entfällt die komplette MwSt. und Zulassungssteuer ###Diese sind auch die Hauptgründe warum in Norwegen überhaupt soviele eAutos unterwegs sind###
    2. Die Stromerzeugung ist aufgrund deren Strukturen komplett anders als in Deutschland ! So kostet die Stromerzeugung weit aus weniger was sich attraktiver auf den Kauf von eAutos auswirkt.
    3. Reduktion von Mautpreisen. Vielleicht wusstest du/ihr hier im Thread es noch nicht, aber besonders Norwegen gehört in Europa zu den Ländern wo am meisten Maut gezahlt werden muss und das nahezu überall.
    Man zahlt z.B. Mautgebühren ###UNTER ANDEREM### für: Autobahn, Landstraße, Städte (City-Maut), Brücken, Tunnel etc.
    4. Nur in den großen Städten wirst du viele eAutos finden da das Ladenetz dort besser ausgebaut ist: Oslo, Bergen, Trondheim und zum Teil schon Stavanger.
    5. Außerhalb der Städte fahren viele Fahrzeuge mit Ottomotoren. Aufgrund der sehr starken, kalten und dunklen Winter sind die Einwohner auf ein stabiles Fahrzeug angewiesen.

    Aufgrund von vielen Bürgerprotesten hatte man auch die "harten Gesetze" des Staates wieder rückgängig gemacht. Sprich keine Produktion und Fahrverboten (Diesel Fahrzeuge) von Ottomotor-Fahrzeugen.

    Was viele wohl nicht wissen ist, dass Equinor nahezu komplett dem Staat gehört. Da die Subventionen aber so extrem teuer sind wird müssen weiterhin Ol- und Schmierstoffe exportiert werden. Es ist schon irgendwie Ironie aber man hat nun einmal keine andere großen Ressourcen als Öl und Gas.

    LG von einem Telenor Mitarbeiter



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.22 12:33 durch quarkquark.

  9. Re: War gerade in SanFrancisco

    Autor: sizzay 11.04.22 - 08:53

    San Francisco ist eine extrem reiche Stadt.
    Dort wohnen praktisch nur Leute, die bei Apple, Google oder einem bald von diesen beiden aufgekauften Startup arbeiten.
    Die Häuserpreise sind extrem, in etwa so wie in Manhattan.
    Hätte ich das Geld dafür, hätte ich auch einen Tesla als Drittwagen.

  10. Re: In Norwegen ähnlich

    Autor: silverbeard 14.04.22 - 21:44

    quarkquark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > southy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gefühlt ca die Hälfte e-Autos auf der Straße, davon die Hälfte Teslas.
    > >
    > > Und die Kollegen aus Oslo erzählen mir wie gigantisch sich die
    > Luftqualität
    > > in Oslo verbessert hat über die letzten Jahre.
    > > (Dort war wohl früher aufgrund lokaler Gegebenheiten /Wetter oft Smog
    > wenn
    > > ich das richtig verstanden habe).
    >
    > Da hast du Dir ja so einiges aus den eigenen Fingern gesaugt..."gehört,
    > verstanden...) Für die Luftverschmutzung, welche nur im Winter auftritt,
    > kann Norwegen selber nicht so sehr etwas dafür. Das Problem sind die
    > sogenannten Inversionswetterlagen wo schmutzige Luft durch verschiedene
    > Luftschichten abweichen kann.
    >
    Nun, während des Homeoffice und Flugverbots habe ich auch bei uns gemerkt wie sich die Luftqualität verbessert hat (und jetzt wieder schlechter geworden ist). Ich wohne in der Nähe des Frankfurter Flughafens und fahre nur Fahrrad. Ich kann mir absolut vorstellen, dass die Norweger eine echte Luftverbesserung bemerken.

    > Das eAutos in Skandinavien und besonders in Norwegen populär sind liegt
    > daran, dass der Staat hier seit Jahren extrem in den freien Markt
    > eingreift. Ich kann Dir gerne ein paar Infos bzgl. deinem fehlendem Wissen
    > geben.
    >

    Und Du glaubst echt, dass sich das nochmal ändert, wenn Subventionen wegfallen? Die Norweger haben im März 88% aller Neuwagen als E-Autos (BEV, keine Hybride!) zugelassen...
    Die merken doch wie angenehm sich damit fahren läßt und dass E-Autos auch im Winter in einem dünnbesiedelten Land mit großer Kälte funktionieren

    > 1. Beim Kauf eines eAutos entfällt die komplette MwSt. und Zulassungssteuer
    > ###Diese sind auch die Hauptgründe warum in Norwegen überhaupt soviele
    > eAutos unterwegs sind###
    > 2. Die Stromerzeugung ist aufgrund deren Strukturen komplett anders als in
    > Deutschland ! So kostet die Stromerzeugung weit aus weniger was sich
    > attraktiver auf den Kauf von eAutos auswirkt.
    > 3. Reduktion von Mautpreisen. Vielleicht wusstest du/ihr hier im Thread es
    > noch nicht, aber besonders Norwegen gehört in Europa zu den Ländern wo am
    > meisten Maut gezahlt werden muss und das nahezu überall.
    > Man zahlt z.B. Mautgebühren ###UNTER ANDEREM### für: Autobahn, Landstraße,
    > Städte (City-Maut), Brücken, Tunnel etc.
    > 4. Nur in den großen Städten wirst du viele eAutos finden da das Ladenetz
    > dort besser ausgebaut ist: Oslo, Bergen, Trondheim und zum Teil schon
    > Stavanger.
    > 5. Außerhalb der Städte fahren viele Fahrzeuge mit Ottomotoren. Aufgrund
    > der sehr starken, kalten und dunklen Winter sind die Einwohner auf ein
    > stabiles Fahrzeug angewiesen.
    >
    > Aufgrund von vielen Bürgerprotesten hatte man auch die "harten Gesetze" des
    > Staates wieder rückgängig gemacht. Sprich keine Produktion und Fahrverboten
    > (Diesel Fahrzeuge) von Ottomotor-Fahrzeugen.
    >
    > Was viele wohl nicht wissen ist, dass Equinor nahezu komplett dem Staat
    > gehört. Da die Subventionen aber so extrem teuer sind wird müssen weiterhin
    > Ol- und Schmierstoffe exportiert werden. Es ist schon irgendwie Ironie aber
    > man hat nun einmal keine andere großen Ressourcen als Öl und Gas.
    >
    > LG von einem Telenor Mitarbeiter

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