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Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

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  1. Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: whitbread 21.05.19 - 09:38

    Na das ist doch mal eine echte Alternative für die Kurzstrecke zu den imo preislich völlig irrealen Preise für E-Bikes und E-Scooter. Da kann man das Auto doch wirklich mal stehen lassen - außer vielleicht bei Dauerregen.
    Hier geht es nicht um Freizeitvergnügen mit kleinem Speed-Doping (E-Bike), was auch seine Berechtigung hat - nur nicht für mich. Ein E-Bike mit max. Speed von 25km/h macht für mich wenig Sinn bei den Preisen.
    Die E-Scooter sind viiieel zu teuer und überbrücken nur sehr kurze Strecken - und auch nur bei Schönwetter. Wer Bahn fährt und dann noch ein paar km überbrücken muss, und keine Lust hat auf den Bus zu warten, wird die Mobilität natürlich zu schätzen wissen. Wer primär von zuhause aus startet, kann für kurze Strecken das Fahrrad nehmen und für längere eben den Roller.
    Sicher - die Helmpflicht trübt ein wenig, macht aber Sinn. Dafür kann ich noch eine weitere Person mitnehmen und bin deutlich schneller unterwegs.

    P.S. Meine Meinung aufgrund meines Nutzungsverhaltens.

  2. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: trapperjohn 21.05.19 - 09:51

    Leider schlägt hier auch wieder das typische Roller-Problem zu - mit ihren 45 km/h sind die Dinger einfach zu langsam um im Verkehr mitzuschwimmen (und auf Radwege etc. dürfen sie nicht ... zurecht). So ist man auf freien Strecken Freiwild (außerorts natürlich erst recht).

    Wenn die Gesetzgebung die Teile mal bis 60 oder so erlauben würde, wären das tatsächlich vernünftige Alternativen.

  3. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: Bouncy 21.05.19 - 10:03

    Was heißt denn Freiwild? Mit einem Fahrrad auf der Straße ist man noch langsamer, hat deutlich schlechtere Beleuchtung und schlechtere Beschleunigung, trotzdem liegen nicht haufenweise plattgefahrene Radfahrerleichen auf der Straße herum. Also bitte, bei jedem Thema kommt irgendeiner an, der um sein Leben fürchtet. Letztens noch motzt einer über irgendein Minielektroauto, das ja eine unfahrbare Todesfalle ist, solange noch SUVs unterwegs sind...

  4. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: ad (Golem.de) 21.05.19 - 10:19

    trapperjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider schlägt hier auch wieder das typische Roller-Problem zu - mit ihren
    > 45 km/h sind die Dinger einfach zu langsam um im Verkehr mitzuschwimmen
    > (und auf Radwege etc. dürfen sie nicht ... zurecht). So ist man auf freien
    > Strecken Freiwild (außerorts natürlich erst recht).
    >
    > Wenn die Gesetzgebung die Teile mal bis 60 oder so erlauben würde, wären
    > das tatsächlich vernünftige Alternativen.

    Tempo 30 in der Stadt wäre auch ne Lösung, dann schwimmen die Teile nämlich genau so mit wie alles andere motorisierte oder teilmotorisierte.

  5. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: frommelow 21.05.19 - 10:24

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was heißt denn Freiwild? Mit einem Fahrrad auf der Straße ist man noch
    > langsamer, hat deutlich schlechtere Beleuchtung und schlechtere
    > Beschleunigung, trotzdem liegen nicht haufenweise plattgefahrene
    > Radfahrerleichen auf der Straße herum. Also bitte, bei jedem Thema kommt
    > irgendeiner an, der um sein Leben fürchtet. Letztens noch motzt einer über
    > irgendein Minielektroauto, das ja eine unfahrbare Todesfalle ist, solange
    > noch SUVs unterwegs sind...


    Du scheinst noch nicht mit einem Roller durch die Großstadt gefahren zu sein.
    Ich habe einen Unu Roller und fahre damit durch Berlin und kann es nur bestätigen, dass diese 45 Km/h sehr suboptimal sind. Dadurch kommt es regelmäßig zu gefährlichen Überholmanövern von ungeduldigen Autofahrern (was ich sogar verstehen kann).
    Das Argument, dass man mit dem Fahrrad noch langsamer ist, zählt für mich nicht, denn:
    1. Nimmt ein Roller mehr Platz auf der Straße ein, damit sind ausschweifendere Überholmanöver nötig.
    2. Der Überholvorgang eines Fahrrads ist deutlich schneller (auf kürzerer Strecke vollzogen)
    3. Sind sich eigentlich alle einig, dass Fahrradfahrer im Idealfall getrennt vom Autoverkehr (abgegrenzte Fahrradwege) fahren, sprich Unzulänglichkeit des Fahrrads im selben Temp am Verkehr teilzunehmen, kann das nicht auch für den Roller begründen.

    Fakt ist, mit den 45 Km/h bin ich häufig ein Verkehrshindernis oder werde zumindest als solches wahrgenommen.

  6. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: frommelow 21.05.19 - 10:27

    ad (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > trapperjohn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Leider schlägt hier auch wieder das typische Roller-Problem zu - mit
    > ihren
    > > 45 km/h sind die Dinger einfach zu langsam um im Verkehr mitzuschwimmen
    > > (und auf Radwege etc. dürfen sie nicht ... zurecht). So ist man auf
    > freien
    > > Strecken Freiwild (außerorts natürlich erst recht).
    > >
    > > Wenn die Gesetzgebung die Teile mal bis 60 oder so erlauben würde, wären
    > > das tatsächlich vernünftige Alternativen.
    >
    > Tempo 30 in der Stadt wäre auch ne Lösung, dann schwimmen die Teile nämlich
    > genau so mit wie alles andere motorisierte oder teilmotorisierte.

    Das ist richtig, halte ich persönlich aber für keine zufriedenstellende Lösung.

  7. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: Tekkie112 21.05.19 - 10:58

    Wer meint wegen 5km/h gefährliche Überholmanöver abziehen zu müssen dem gehört die Fahrerlaubnis lebenslang entzogen. Persönlich fahre ich, wenn ich mir die in Düsseldorf mal leihe, einfach in der Mitte damit gar niemand auf die Idee kommt mich mit geringen Abstand zu überholen. Oft gibt es eh 2 Spuren und wem es auf diese 5km/h ankommt soll halt links fahren.

  8. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: captain_spaulding 21.05.19 - 11:01

    Der Grund warum so wenige Fahrradfahrerleichen auf der Straße liegen ist, dass 99% der Radfahrer nicht auf der Straße fahren. Aus gutem Grund.

  9. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: gesperrter benutzer 21.05.19 - 11:02

    Hier in München kann ich mich kaum beklagen. Habe mir den unu extra für den Weg in die Arbeit und nach Hause zugelegt (jeweils 15km innerhalb der Stadt).
    Im Berufsverkehr erreicht ohnehin niemand die oftmals theoretisch möglichen 60km/h, daher passiert es auch selten, dass ich als Verkehrshindernis wahrgenommen werde.
    Ich würde mich natürlich trotzdem freuen, wenn die Dinger mehr als 45km/h schaffen würden - aber ich muss im Nachhinein wirklich sagen, dass man kein so großes Hindernis ist, wie befürchtet:
    - im Berufsverkehr fällt man nicht negativ auf, weil alle langsam sind
    - wenn wenig bis nix los ist, kann man problemlos überholt werden
    schlimm sind die Phasen dazwischen, wo bereits viel Verkehr ist, aber alles noch flüssig ist.
    Passiert mir aber eher selten, dass ich da mal unterwegs bin... :)

  10. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: Bouncy 21.05.19 - 11:24

    frommelow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du scheinst noch nicht mit einem Roller durch die Großstadt gefahren zu
    > sein.
    Doch, aber der fährt trotz 45er Zulassung schon ab Werk seine 65 ;) Klar, das sind Welten. Kymco nimmt es da nicht so genau, aber solange die das so durchdrücken und ihren Stempel auf die Papiere klatschen ist es mir recht. Aber wenn du dich sicherer fühlen willst, dann fahr doch einfach noch langsamer, Argument 2 wäre damit vom Tisch. Liegt an dir. Und "eigentlich alle einig" sind wir uns sicher nicht, so einen rosaroten Idealfall gibt es in unserer Realität nicht...

  11. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: Bouncy 21.05.19 - 11:26

    ad (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tempo 30 in der Stadt wäre auch ne Lösung, dann schwimmen die Teile nämlich
    > genau so mit wie alles andere motorisierte oder teilmotorisierte.
    Brilliante Idee. Oder 15, dann sind auch Fußgänger nicht mehr in Gefahr und Autos werden billiger, weil man auf Fußgängeraufprallschutz verzichten kann...

  12. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: Bouncy 21.05.19 - 11:27

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Grund warum so wenige Fahrradfahrerleichen auf der Straße liegen ist,
    > dass 99% der Radfahrer nicht auf der Straße fahren. Aus gutem Grund.
    Wirklich, 99%? In deiner Spielstraße oder wo genau?

  13. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: captain_spaulding 21.05.19 - 11:41

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wirklich, 99%? In deiner Spielstraße oder wo genau?

    In der Spielstraße fahren die 1% auf der Straße. Aber in der Großstadt hab ich noch nie jemanden auf der Straße fahren sehen. Klar, fast überall gibt es Fahrrad- oder Gehwege. Und wo es sowas nicht gibt fährt niemand Fahrrad.

  14. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: trapperjohn 21.05.19 - 12:06

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was heißt denn Freiwild? Mit einem Fahrrad auf der Straße ist man noch
    > langsamer, hat deutlich schlechtere Beleuchtung und schlechtere
    > Beschleunigung, trotzdem liegen nicht haufenweise plattgefahrene
    > Radfahrerleichen auf der Straße herum. Also bitte, bei jedem Thema kommt
    > irgendeiner an, der um sein Leben fürchtet. Letztens noch motzt einer über
    > irgendein Minielektroauto, das ja eine unfahrbare Todesfalle ist, solange
    > noch SUVs unterwegs sind...

    Du kommst nicht oft raus, oder?

    Radfahrer fahren in der Stadt (bzw. in den Städten, die ich bislang besucht habe) fast ausnahmslos auf Radwegen. Die gibt's ja nicht ohne Grund ...

    E-Bikes und S-Pedelecs haben das gleiche Problem - Radwegsverbot aber max. 45 km/h.

    Ich pendle täglich 2x10km mit dem 25km/h Pedelec durch die Stadt und würde mich nicht trauen, diese Strecke ständig mit Roller/E-Bike oder S-Pedelec auf der Straße fahren zu müssen. Dazu sind viel zu viele Idioten unterwegs, die "mal eben das Verkehrshindernis überholen" wollen.

  15. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: fhelling 21.05.19 - 14:26

    trapperjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider schlägt hier auch wieder das typische Roller-Problem zu - mit ihren
    > 45 km/h sind die Dinger einfach zu langsam um im Verkehr mitzuschwimmen

    Es ist Autofahrern durchaus zuzumuten, mal „nur“ 45 km/h zu fahren. Wer das nicht kann, ist charakterlich zum Führen eines Fahrzeugs nicht geeignet, und sollte aus dem Straßenverkehr entfernt werden.

  16. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: fabische 21.05.19 - 15:08

    whitbread schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na das ist doch mal eine echte Alternative für die Kurzstrecke zu den imo
    > preislich völlig irrealen Preise für E-Bikes und E-Scooter. Da kann man das
    > Auto doch wirklich mal stehen lassen - außer vielleicht bei Dauerregen.
    > Hier geht es nicht um Freizeitvergnügen mit kleinem Speed-Doping (E-Bike),
    > was auch seine Berechtigung hat - nur nicht für mich. Ein E-Bike mit max.
    > Speed von 25km/h macht für mich wenig Sinn bei den Preisen.
    > Die E-Scooter sind viiieel zu teuer und überbrücken nur sehr kurze Strecken
    > - und auch nur bei Schönwetter. Wer Bahn fährt und dann noch ein paar km
    > überbrücken muss, und keine Lust hat auf den Bus zu warten, wird die
    > Mobilität natürlich zu schätzen wissen. Wer primär von zuhause aus startet,
    > kann für kurze Strecken das Fahrrad nehmen und für längere eben den
    > Roller.
    > Sicher - die Helmpflicht trübt ein wenig, macht aber Sinn. Dafür kann ich
    > noch eine weitere Person mitnehmen und bin deutlich schneller unterwegs.
    >
    > P.S. Meine Meinung aufgrund meines Nutzungsverhaltens.


    Dem möchte ich uneingeschränkt zustimmen. Fahre seit neun Jahren mit dem E-Roller durch Berlin. Auch im Winter. Schlechtes Wetter und Regen sind kein Problem, entsprechend solide Schutzkleidung etwa von Tucano vorausgesetzt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.05.19 15:10 durch fabische.

  17. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: fabische 21.05.19 - 15:15

    trapperjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider schlägt hier auch wieder das typische Roller-Problem zu - mit ihren
    > 45 km/h sind die Dinger einfach zu langsam um im Verkehr mitzuschwimmen
    > (und auf Radwege etc. dürfen sie nicht ... zurecht). So ist man auf freien
    > Strecken Freiwild (außerorts natürlich erst recht).
    >
    > Wenn die Gesetzgebung die Teile mal bis 60 oder so erlauben würde, wären
    > das tatsächlich vernünftige Alternativen.

    Das ist kein "typisches Roller Problem", sondern eine Frage der Einstellung des Controllers. Die vorgeschriebenen 45 km dürfen um real bis zu 10% überschritten werden (Toleranz). Trinity Electric Vehicles etwa stellt daher die Controller seiner 45km/h Roller ab Werk auf 52km/h ein. Laut Trinity ist das die Geschwindigkeit, die von der Polizei toleriert wird. Eine reale Abriegelung bei 45km/h ist nicht nur für alle Verkehrsteilnehmer hinderlich, sondern wird vom Gesetzgeber auch nicht gefordert.

  18. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: frommelow 21.05.19 - 20:03

    Wären die Roller nicht bei 45Km/h abgeriegelt, würde ein einfacher PKW-Führerschein aber nicht mehr reichen.
    Deshalb riegeln die Hersteller sie ab, um mehr Leute zu erreichen.

  19. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: Bouncy 22.05.19 - 11:57

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bouncy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wirklich, 99%? In deiner Spielstraße oder wo genau?
    >
    > In der Spielstraße fahren die 1% auf der Straße. Aber in der Großstadt hab
    > ich noch nie jemanden auf der Straße fahren sehen. Klar, fast überall gibt
    > es Fahrrad- oder Gehwege. Und wo es sowas nicht gibt fährt niemand Fahrrad.
    Is klar, niemand. Manchmal habe ich das Gefühl manche Leute haben noch nie die reale Welt gesehen...

  20. Re: Die bessere Alternative zum E-Bike oder E-Scooter

    Autor: Dwalinn 23.05.19 - 10:34

    An gefährlichen Straßen gibt es meist ein Radweg

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