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  5. › Elektromobilität: US-Politiker will…

Bin gespannt auf sie Begründung

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  1. Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: teenriot* 11.10.18 - 11:56

    Mit der Neubesetzung im obersten Gerichtshof geht sowas dann wohl durch.

    Wie will man so eine Gebühr begründen? Umgekehrt geht das sehr wohl im Sinne des Allgemeinwohls, angefangen bei Luftqualität, Gesundheit und Klima.

    Jetzt weiß ich endlich was ein Ökoterrorist ist.

  2. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: M.P. 11.10.18 - 12:00

    Begründen ließe sich das nur so halbwegs, wenn alle anderen Fahrzeuge auf entsprechenden Strecken eine Gebühr zahlen müssten

  3. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: elgooG 11.10.18 - 12:10

    Kriminelle Lobbydronen finden immer irgendwelche fadenscheinige Begründungen. Ist ja bei Leistungsschutzrecht, GEZ oder GEMA-Gebühr-auf-alle-Speicher kaum anders.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  4. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: JackIsBlack 11.10.18 - 12:15

    Andere Fahrzeuge zahlen Steuern, die Elektrofahrzeuge sind befreit. Es macht also schon Sinn, dass diese eine Gebühr zahlen. Warum sollten die Verbrenner-Fahrer die anderen tragen?

  5. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: teenriot* 11.10.18 - 12:45

    Dann soll man halt Steuern erheben statt eine Extragebühr zu erheben.
    Warum sollte alle für die Folgen der Verbrenner zahlen? Funktioniert genauso gut.

  6. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: DeathMD 11.10.18 - 12:51

    Ja das wär doch mal etwas, einfach die realen Folgekosten durch Umweltschäden der Verbrenner durch eine Steuer einheben. Dann spart man sich die Subventionen für Elektroautes, denn ein Polo kostet dann auf einmal 40.000 ¤ und der Liter Benzin 10 ¤ und der Staat macht anständig Reibach um die Straßen sanieren und ein vernünftiges Ladenetz aufzubauen zu können.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.18 12:51 durch DeathMD.

  7. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: teenriot* 11.10.18 - 12:52

    Yo, stattdessen wird Diesel und Kerosin subventioniert...

  8. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: .02 Cents 11.10.18 - 12:56

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit der Neubesetzung im obersten Gerichtshof geht sowas dann wohl durch.

    Das ist sicher eine fundierte und thematisch passende Anmerkung ...

    > Wie will man so eine Gebühr begründen?

    Die Begrüdung der kfz steuer in deutschland basiert auch auf der Bereitstellung der Infrastruktur. All das öko gelaber, das damit verbunden wird, wenn die politik mal wieder die steuer erhöhen möchte. In form der mineralölsteuer gibt es bereits eine steuer, die direkt proportional zu verbrauch / co2 ausstoss ist ...

    Wenn es sich bei diesen förderungen um Steuern / abgaben handelt, die aus dem bundeshaushalt stammen (und über andere mittel kann der bund auch in den usa nur beschränkt verfügen) und damit für diese infrastruktur aufgaben nicht mehr zur Verfügung stehen, ist das doch sehr naheliegend.

    Umgekehrt geht das sehr wohl im
    > Sinne des Allgemeinwohls, angefangen bei Luftqualität, Gesundheit und
    > Klima.

    Für Gesundheit haben die usa durch ihren umgang mit dem thema diesel weit mehr getan, als die bundesregierung, die in erster linie sicher stellt, das die deutschen automobilhersteller weiterhin mögluchst langfristig gescheiterte technologien vermarkten dürfen.

  9. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: Michael H. 11.10.18 - 13:00

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Andere Fahrzeuge zahlen Steuern, die Elektrofahrzeuge sind befreit. Es
    > macht also schon Sinn, dass diese eine Gebühr zahlen. Warum sollten die
    > Verbrenner-Fahrer die anderen tragen?

    Das ist nur hier in DE der Fall.
    In den USA fällt die Steuer von Staat zu Staat unterschiedlich an. Diese liegt je nach Auto zw. 40-200$ ... und da ist meistens auch eher der Kaufpreis/Wert des Autos entscheidend. Zumindest wird das als häufigste Berechnungsgrundlage benutzt.
    Dort ist es allgemein etwas anders... man muss jedes Jahr sein Auto neu anmelden und dann für ein Jahr. Wenn du mitten im Jahr umziehst, musst du es im neuen Wohnsitz (ob das jetzt unbedingt ein anderer Staat sein muss weiss ich nicht) erneut anmelden und für das ganze Jahr zahlen.
    D.h. dort zahlt man KFZ Steuern egal wie viel Schadstoffe das Ding rauslässt oder nicht... nachdem es ja dort diese Coal Roller gibt ( https://www.youtube.com/watch?v=rYPMbLO4pAY ) bei denen es cool ist, möglichst viel zu Qualmen... zahlen diese vermutlich genau so viel KFZ Steuern wie ein ähnlich teurer E-Bolide.

    Ob es eine Mineralölsteuer gibt die über den Benzinpreis reinkommt, weiss ich nicht... ich kanns mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, da der Benzinpreis dort drüben lächerlich niedrig ist... dieser liegt bei um die 3$ = 2,59¤ pro Gallone.. macht also einen Literpreis von ca. 68ct...
    Ob bei 68ct pro Liter Benzin noch irgendwelche Steuern drauf sind, wage ich zu bezweifeln..

    Und auch wenn... das Mineralölsteuerkonzept haben wir hier... und wenn ist es einfach eine Fehlberechnung, dass man die Straßensanierung vom Benzinpreis abhängig macht. Jemand der mit einem 1Liter Auto fährt und 3Liter auf 100km verbraucht, zahlt so auch weniger Steuern über den Sprit wenn er im Jahr 50.000km fährt, als jemand der 16Liter verbraucht und nur 10.000km fährt... der erste nutzt aber die Straße etc. vermutlich mehr ab als der was nur 10.000km fährt.

  10. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: captaincoke 11.10.18 - 13:03

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja das wär doch mal etwas, einfach die realen Folgekosten durch
    > Umweltschäden der Verbrenner durch eine Steuer einheben. Dann spart man
    > sich die Subventionen für Elektroautes, denn ein Polo kostet dann auf
    > einmal 40.000 ¤ und der Liter Benzin 10 ¤ und der Staat macht anständig
    > Reibach um die Straßen sanieren und ein vernünftiges Ladenetz aufzubauen zu
    > können.

    Demnach müssten wir die mit Abstand besten Straßen haben auf diesem Planeten. Der Staat hat 41 Mrd Euro an Minerölsteuer eingenommen in 2017. In den Jahren davor waren es knapp unter 40 Mrd. Euro. Hätte man dieses Geld in die Sanierung der Straßen gesteckt, so wie es bei der Begründung der Mineralölsteuer gesagt wurde, dürfte es kaum einen Makel auf deutschen Straßen geben. Aber da das Ganze eine Steuer ist, ist das Geld nicht zweckgebunden. Damit werden lustig Löcher in anderen Ressorts gestopft und der Autofahrer fährt weiter auf maroden Straßen, die wenn nur notdürftig geflickt werden.

    Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/article173181909/Mineraloelsteuer-Einnahmen-auf-hoechstem-Stand-seit-14-Jahren.html

  11. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: teenriot* 11.10.18 - 13:07

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot* schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit der Neubesetzung im obersten Gerichtshof geht sowas dann wohl durch.
    >
    > Das ist sicher eine fundierte und thematisch passende Anmerkung ...

    Weil? Es noch nie vorkam, dass solche Vorhaben dort landen? Das tun sie ständig...

    > > Wie will man so eine Gebühr begründen?
    >
    > Die Begrüdung der kfz steuer in deutschland basiert auch auf der
    > Bereitstellung der Infrastruktur. All das öko gelaber, das damit verbunden
    > wird, wenn die politik mal wieder die steuer erhöhen möchte. In form der
    > mineralölsteuer gibt es bereits eine steuer, die direkt proportional zu
    > verbrauch / co2 ausstoss ist ...

    Das ist sicher eine fundierte und thematisch passende Anmerkung zu Mautgebühren NICHT Steuern NUR für E-Eutos. Ansonsten, wie gut das es kein Dieselpriveleg gibt in Deutschland und auf den Prüfständen fachgereicht der Ausstoß von dies und das ermittelt wird.

    >> Umgekehrt geht das sehr wohl im
    > > Sinne des Allgemeinwohls, angefangen bei Luftqualität, Gesundheit und
    > > Klima.
    >
    > Für Gesundheit haben die usa durch ihren umgang mit dem thema diesel weit
    > mehr getan, als die bundesregierung, die in erster linie sicher stellt, das
    > die deutschen automobilhersteller weiterhin mögluchst langfristig
    > gescheiterte technologien vermarkten dürfen.

    Das ist sicher eine fundierte und thematisch passende Anmerkung, gemeinschädliches Verhalten durch vorheriges gemeinnützigen zu begründen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.18 13:11 durch teenriot*.

  12. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: captain_spaulding 11.10.18 - 13:11

    Begründungen zu finden ist sehr einfach:
    - Die E-Fahrer mussten in der Vergangenheit ungerechterweise weniger zahlen, deshalb müssen sie jetzt mehr zahlen.
    - Batterieherstellung zerstört die Umwelt
    - Der Stromverbrauch steigt

  13. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: teenriot* 11.10.18 - 13:31

    > - Die E-Fahrer mussten in der Vergangenheit ungerechterweise weniger
    > zahlen, deshalb müssen sie jetzt mehr zahlen.

    Die Begründung dürfte den Rechtsnormen nicht entsprechen. Was Person A zu wenig gezahlt hat darf man das nicht einfach bei Person B nachträglich eintreiben.

    > - Batterieherstellung zerstört die Umwelt

    Die Herstellung und der Verbrauch fossilen Kraftstoffs auch.
    Akkus sind dagegen ziemlich gut recycelbar.

    > - Der Stromverbrauch steigt

    Ist erstmal ein wertloses Fakt. Primärenergie wird so oder so verbraucht.

  14. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: Schattenwerk 11.10.18 - 14:30

    Seit wann ist der Storm, welchen man "tankt" von Steuern befreit?!

  15. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: M.P. 11.10.18 - 14:33

    > Andere Fahrzeuge zahlen Steuern

    Kein Fahrzeug zahlt Steuern... höchstens der Halter ...

    Ich könnte mir durchaus vorstellen, die pauschalierten Steuern abzuschaffen, und gegen irgendwelche Nutzungsabhängigen Abgaben auszutauschen.

    Emissionen (incl der der Ladestromerzeugung)-> Abgabe errechnen
    Straßenschäden -> Abgabe
    Schlechter Fußgängerschutz -> Abgabe



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.18 14:37 durch M.P..

  16. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: captain_spaulding 11.10.18 - 14:35

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > - Die E-Fahrer mussten in der Vergangenheit ungerechterweise weniger
    > > zahlen, deshalb müssen sie jetzt mehr zahlen.
    >
    > Die Begründung dürfte den Rechtsnormen nicht entsprechen. Was Person A zu
    > wenig gezahlt hat darf man das nicht einfach bei Person B nachträglich
    > eintreiben.
    >
    > > - Batterieherstellung zerstört die Umwelt
    >
    > Die Herstellung und der Verbrauch fossilen Kraftstoffs auch.
    > Akkus sind dagegen ziemlich gut recycelbar.
    >
    > > - Der Stromverbrauch steigt
    >
    > Ist erstmal ein wertloses Fakt. Primärenergie wird so oder so verbraucht.

    Ja, auch für die Gegenseite gibt es mehr oder weniger sinnvolle Argumente. Welche man besser findet hängt vom Standpunkt ab. Im Thread nebenan gibt es noch mehr Argumente dafür die E-Fahrer zahlen zu lassen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.18 14:36 durch captain_spaulding.

  17. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: PearNotApple 11.10.18 - 14:50

    Alles lässt sich begründen. In Deutschland gibt es ja auch Solarsteuer, die sich zwar offiziell nicht so nennt. Ein Solaranlagenbetreiber, der den selbst erzeugten Strom selbst verbraucht, muß er versteuern, wenn er als nicht als Kleinunternehmer agiert.
    Oder schon mal darüber nachgedacht, warum es zum MwSt. noch Biersteuer gibt? Es gab früher sogar Essigsäuresteuer.
    Steuer sind Abgaben um in eine bestimmte politisch Richtung zu lenken.

  18. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: holminger 11.10.18 - 15:06

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie will man so eine Gebühr begründen? Umgekehrt geht das sehr wohl im
    > Sinne des Allgemeinwohls, angefangen bei Luftqualität, Gesundheit und
    > Klima.
    Allsoooo, was bei Politikern immer zieht, sind natürlich die sterbenden Arbeitsplätze. Hier z.B. in der Frackingindustrie. Die fördert zwar mehr Gas, aber TheRealDonald nimmt das mit den Fakten auch nicht so genau.

    BTW VW hat das 'Argument' übrigens auch gerade wieder aus der Mottenkiste gekramt.

  19. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: DeathMD 11.10.18 - 15:38

    Wenn sie aber mehr hineinbekommen, können sie die anderen Löcher stopfen und die Straßen sanieren. ;)

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  20. Re: Bin gespannt auf sie Begründung

    Autor: DeathMD 11.10.18 - 15:53

    Ja wenn man so argumentiert, müssten die Verbrenner für die letzten Jahrzehnte nachversteuert werden und da würde es nur so Privatkonkurse hageln.

    Das Problem das wir haben, bei Verbrennern und deren Treibstoff wurde nie mit realen Kosten gerechnet, weshalb sie immer zu günstig waren und demnach auch die Steuern viel zu niedrig waren. Die Automobilindustrie wurde also nicht nur direkt subventioniert, sondern auch indirekt durch das nicht miteinrechnen der Folgekosten durch Umweltschäden, weshalb die Fahrzeuge im Grunde zu günstig waren und auch der Treibstoff und dadurch konnten sich auch viel mehr ein Auto leisten bzw. immer öfter ein neues. Das Geld fehlt dann halt irgendwann und die nachfolgenden Generationen dürfen dafür dann gerade stehen. Interessiert keinen der Veranwortlichen, weil die dann sowieso schon über den Jordan sind.

    Bei Atomstrom hast du das selbe Problem. Der ist auch so super toll und billig, weil die Betreiber nicht für Rückbau, Entsorgung und Entlagerung aufkommen, sondern die Staaten in denen sie betrieben werden. Betriebswirtschaftlich gesehen natürlich eine Meisterleistung, du baust ein Kraftwerk, kannst danach alle Gewinne einstreichen und den kostenintensiven Teil gibst du einfach an die Staaten weiter. In der Öffentlichkeit verkaufst du das Ganze dann als sauberen und billigen Strom und die Massen jubeln. Mittlerweile kommt man auch gar nicht mehr davon los, weil so schnell gar nicht die Kapazitäten durch Alternativen geschaffen werden können.

    Die Generation X hat wirklich einen sehr tollen Grundstein für alle nachfolgenden Generationen gelegt.

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